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Benediktinisches
ora et labora - Nutzen für alle

Oblationsfeier 9.1.2010

Chorgebet u. Choralgesang

Ulrichs- und Benediktuskreuz

Die Stimme der Herrn, der uns einlädt

Christi Liebe nichts vorziehen

Benedikt XVI. über Benedikt

Hören - ankommen

stabilitas und Gottsuche

Die Benediktus-Medaille
des Klosters Weingarten

Kloster ist wie Golf

Hier bin ich

Verabschiedung von
Abt Albert

Die Quelle

Mit geistlicher Freude Ostern

Moritat vom verlorenen Heiligenschein - Demut

Neige dein Ohr - RB Prol 1

nie alles gleichzeitig

Im Alltag Gott

Mönchtum für die Kirche

auf Seinen heiligen Berg

Gott suchen - ihm nach-
gehen wie ein Späher

Das Ohr des Herzens

Gehorsam

Klösterlicher Lebenswandel

Ent-scheidung
Einkleidung am 11.1.2004

Christus Abbas

opprobia - zu RB 58,7

Christus nichts vorziehen

An einen jungen Dichter

Suche mehr, als du suchst!

Benedikt kurzgefasst

Lectio meditatio oratio

Der Gast und das Schweigen im Kloster

Demut RB 7
 

"In Klausur gehen..."
 

Ora et Labora
Prüfe und handle

Ein Gott der Überraschungen

Unterwegs zum Menschsein


Die Benedikt-Medaille
Crux S. Patris Benedicti

Stabilitas

Benediktsregel cap. 58
Weite der Grenze
Investitionsbereitschaft
Magnetfeld des Lebens

Kirchenjahr / Feste

Gedanken zu
Psalmen

Anfänge

weitere Texte

 

 

Chorgebet und Choralgesang

Am Abend der „Nacht der offenen Kirchen“ 2009 luden wir zur Komplet, zum Einüben in den Choralgesang und abschließend zur Vigil ein. In der kurzen Pause vor der Vigil sprach mich eine Besucherin an: „Eigentlich schade, - ich hätte gern mehr von Ihnen persönlich erfahren.“ In dem kurzen Gespräch hörte ich heraus, dass sie gerne etwas mehr zum ‚Gewinn’ des Choralgesangs und des Chorgebets für uns, die wir sie pflegen, erfahren hätte. Der Wunsch ist mir nachgegangen, aber was soll ich antworten? … und wie soll ich’s sagen? Ich will es versuchen, indem ich zu einer Metapher greife: „Chorgebet und Choral sind wie …“ . Die Antwort ist sicher ganz anders, als die Besucherin sie erwarten würde, aber vielleicht kommt trotzdem – oder gerade deshalb? – etwas von der Atmosphäre über, die Chorgebet und Choralgesang mir bedeutsam machen.

Ich schaue gerne durch die Dunkelheit
zu fernen Lichtern hinüber.
Ich genieße es, auf Höhen und am Ufer zu stehen
und die Fenster von Jenseits leuchten zu sehen.

Ich fühle mich hinausgezogen von der Weite
und beneide die Schiffe, die die Ferne kürzen.
Ich spüre ein Locken,
wo die Leuchtfeuer blinken und blitzen.

Ich atme das Rauschen der kleinen Welle,
die den Strand hinauf sich tastet,
den Wind und seine Melodie.
Es singt noch das Wellenmuster im Sand.

Ich sammle, was an den Strand getragen wird.
Ich greife nach der Muschel
und lasse mir erzählen vom Sandkorn
und dem alten Holz, das ich finde.

Ein Raunen, Ahnen, Funkeln,
lebendig und ruhig,
kraftvoll und geschmeidig
im Gleichmaß der Wiederkehr.

Es sättigt den Hunger
und macht Hunger nach mehr.

P. Albert Altenähr
091011

Foto: Antoniazzo Romano, Tod der hl. Francesca Romana (Detail), Kloster Tor de' Specchi, Rom

 

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