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Gott suchen – ihm nachgehen wie ein Späher
biblische Fingerübungen zu RB 58,7
Meditation
und lectio divina/geistliche Lesung müssen gar nicht immer „groß“
und großartig sein. Es kann u.U. genügen, sich von einem Wort
„wecken“ zu lassen und einen ganzen Zusammenhang unter einem
besonderen Lichtstrahl zu sehen, - zu hören, - zu lesen, - wie
z.B. den folgenden Text unter dem benediktinischen Wort „...
wirklich Gott suchen“ (RB 58,7).
Und
wenn man dann so „unartig“ ist, vielleicht nur ein Wort durch
ein anderes zu ersetzen, dann wird der alte Text taufrisch neu.
Derselbe Text wird ein ganz anderer. Er wird Musik. Er wird großartig.
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Sirach
14:20 Wohl dem Menschen, der nachsinnt über die Weisheit, der
sich bemüht um Einsicht,
21 der seinen Sinn richtet auf
ihre Wege und auf ihre Pfade achtet,
22 der ihr nachgeht wie ein Späher
und an ihren Eingängen lauert,
23 der durch ihre Fenster
schaut und an ihren Türen horcht,
24 der sich bei ihrem Haus
niederlässt und seine Zeltstricke an ihrer Mauer befestigt,
25 der neben ihr sein Zelt
aufstellt und so eine gute Wohnung hat,
26 der sein Nest in ihr Laub
baut und in ihren Zweigen die Nacht verbringt,
27 der sich in ihrem Schatten
vor der Hitze verbirgt und im Schutz ihres Hauses wohnt.
Sirach
15:1 Wer den Herrn fürchtet, handelt so, und wer am Gesetz festhält,
erlangt die Weisheit.
2 Sie geht ihm entgegen wie
eine Mutter, wie eine junge Gattin nimmt sie ihn auf.
3 Sie nährt ihn mit dem Brot
der Klugheit und tränkt ihn mit dem Wasser der Einsicht.
4 Er stützt sich auf sie und
kommt nicht zu Fall, er vertraut auf sie und wird nicht enttäuscht.
5 Sie erhöht ihn über seine
Gefährten, sie öffnet ihm den Mund in der Versammlung.
6 Sie lässt ihn Jubel und
Freude finden, unvergänglichen Ruhm wird sie ihm verleihen.
7 Für schlechte Menschen ist
sie unerreichbar, Unbeherrschte werden sie nicht schauen.
8 Den Zuchtlosen ist sie fern.
Lügner denken nicht an sie.
9 Schlecht klingt das Gotteslob
im Mund des Frevlers, es ist ihm von Gott nicht zugeteilt.
10 Im Mund des Weisen erklinge das Gotteslob, und wer dazu
Vollmacht hat, unterrichte darin.
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Sirach
14:20 Wohl dem Menschen, der nachsinnt über die Weisheit, der
sich bemüht um Einsicht,
21 der seinen Sinn richtet auf
ihre Wege und auf ihre Pfade achtet,
22 der ihr nachgeht
wie ein Späher und an ihren Eingängen lauert,
23 der durch ihre Fenster
schaut und an ihren Türen horcht,
24 der sich bei ihrem Haus
niederlässt und seine Zeltstricke an ihrer Mauer befestigt,
25 der neben ihr sein Zelt
aufstellt und so eine gute Wohnung hat,
26 der sein Nest in ihr Laub
baut und in ihren Zweigen die Nacht verbringt,
27 der sich in ihrem Schatten
vor der Hitze verbirgt und im Schutz ihres Hauses wohnt.
Sirach 15:1 Wer den Herrn fürchtet, handelt so, und wer am Gesetz
festhält, erlangt die Weisheit.
2 ER geht ihm entgegen wie eine
Mutter, wie eine junge Gattin nimmt ER ihn auf.
3 ER nährt ihn mit dem Brot
der Klugheit und tränkt ihn mit dem Wasser der Einsicht.
4 Er stützt sich auf IHN und
kommt nicht zu Fall, er vertraut auf IHN und wird nicht enttäuscht.
5 ER erhöht ihn über seine
Gefährten, ER öffnet ihm den Mund in der Versammlung.
6 ER lässt ihn Jubel und
Freude finden, unvergänglichen Ruhm wird ER ihm verleihen.
7 Für schlechte Menschen ist
ER unerreichbar, Unbeherrschte werden IHN nicht schauen.
8 Den Zuchtlosen ist ER fern. Lügner
denken nicht an IHN.
9 Falsch klingt das Gotteslob
im Mund des Besinnungslosen, es ist ihm von Gott nicht zugeteilt.
10
Im Mund des Weisen erklinge das Gotteslob, und wem es Musik
geworden ist, unterrichte darin.
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Jeden Morgen weckt er mein Ohr, damit ich auf ihn höre wie ein Jünger
(Jesaja, 50,4)
Wach auf, meine Seele! / Wacht auf, Harfe und Saitenspiel! / Ich
will das Morgenrot wecken (Psalm 57,9)
Herr, öffne meine Lippen, damit mein Mund dein Lob verkünde
(Psalm 51,17)
Vigillesung,
Dienstag 28. Woche i.J.
Konvent-Impuls, 13. Oktober 2004
Abt Albert Altenähr OSB |