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Geistlicher Kalender für den
Advent 2008
Die Idee und
ihr Plan
1. Adventwoche
Kommentar(e)
2. Adventwoche
2. Advent
7.12. |
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„Eine Stimme ruft: Bahnt dem Herrn einen
Weg!“ (Jes 40,3).
In Ägypten erklang die Wegposaune „Freiheit“, in der Wüste
das Lied vom „Land voll Milch und Honig“. Von Salomos Zeit heißt
es: „Jeder saß unter seinem Weinstock und das Land hatte
Frieden.“ Seien wir nicht weniger bescheiden als die Alten. Ein
bisschen Friede ist zu wenig. Wenn er der „Emmanuel“ ist,
dann ist das mehr als ‚alles Mögliche’: „Gott ist mit uns
auf unseren Wegen in die Freiheit, - in das 'neue Land', - zum
Frieden.“
Herr, öffne meine Augen, dass ich die Wunder deiner Weisung
erkenne (Ps 119,18).
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Montag
8.12
Unbefleckte
Empfängnis
Mariens |
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ER hat uns mit allem Segen seines
Geistes gesegnet durch unsere Gemeinschaft mit Christus im
Himmel“ (Eph 1,3).
Der Advent ist in besonderer Weise auch das Gedenken an die
hohe Schwangerschaft Mariens. Sie ist die mit dem „Segen SEINES
Geistes“ Gesegnete. Der Epheserbrief sagt genau das auch von uns
aus. In dem, was uns gegeben ist – und mag es uns auch noch so
klein erscheinen -, ist der ganz große Segen Gottes gegenwärtig.
Mit diesem Glauben schwanger zu gehen, lässt Großartiges wachsen
und zur Welt bringen.
Herr, öffne meine Augen, …
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Dienstag
9.12. |
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„Das Gras
verdorrt, die Blume verwelkt, doch das Wort unseres Gottes
bleibt in Ewigkeit“ (Jes 40,8).
Wir müssen die Buchstaben lernen, um das Wort nachbuchstabieren
zu können, - das Ohr öffnen, um seinen Klang zu erlauschen, - die
Sprache, um seine Melodie zu singen, - und uns ein Herz nehmen,
um es zu leben. So wird das Wort zu einem Konzert, das die Welt
durchlichtet.
Herr, öffne meine Augen, …
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Mittwoch
10.12. |
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„Er gibt dem Müden Kraft, dem Kraftlosen
verleiht er große Stärke“ (Jes 40,29)
Wahrscheinlich steckt in jedem von uns das Verlangen nach
großen Gaben und Begabungen. Wenn ich diese Begabung hätte, dann
würde ich… Machen wir etwas aus dem, was wir haben und lassen
wir uns nicht lähmen durch das, was wir nicht haben. Haben wir
nicht selbst schon erfahren, dass kleine Zeichen glücklicher
machen können als teure Geschenke?
Herr, öffne meine Augen, …
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Donnerstag
11.12. |
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„Ich mache die Wüste zum Teich und das
ausgetrocknete Land zur Oase“ (Jes 41,18).
Die Pessimisten behaupten gerne von sich, sie seien Realisten.
Doch, – gilt nicht viel mehr noch das Gegenteil? Wer nicht an
Wunder glaubt, der ist kein Realist. Wer an Gott glaubt, dem
öffnen sich die Augen für die „alltäglichen“ Wunder, - der
bleibt nicht am "grauen Alltag" hängen, - der entdeckt die
Schönheit ... tagtäglich.
Herr, öffne meine Augen, … |
Freitag
12.12. |
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„Ich
bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was Nutzen bringt“ (Jes
48,17).
„Ich bin der Herr, dein Gott …“, das kennen wir aus den zehn Geboten.
Wir schlabbern oft die Fortsetzung: „der dich aus Ägypten
herausgeführt hat“. Er ist ein Gott, mit dem Israel eine
grundgute Erfahrung gemacht hat. Bei Jesaja offenbart er sich
als Gott der Verheißung, der lehrt, was Nutzen bringt. Er ist
ein lebensfördernder, ein lebensbejahender Gott. In der Eucharistie schenkt er das
Brot des Lebens und den Kelch des Heiles.
Herr, öffne meine Augen, …
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Samstag
13.12.
Luzia |
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Wir sind Kinder des Lichtes (vgl.
Tagesgebet).
Luzia, die Tagesheilige, hat als Lichtkönigin diesen Tag ins
Bewusstsein der Schweden eingesenkt. In den „Winternächten“ von
Misslingen, Scheitern und vielen weiteren Bedrängnissen braucht
es Lichtbotschaft und Lichtboten. Sie begegnen mir auch jeden
Tag und ich selbst kann ein Lichtbote für andere werden. Sie
gilt es zu entdecken und diese Berufung gilt es zu wagen.
Herr, öffne meine Augen, …
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3. Adventwoche
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