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Geistlicher Kalender für den
Advent 2008
Die Idee und
ihr Plan
1. Adventwoche
2. Adventwoche
3. Adventwoche
gesammelte
Kommentare
4. Adventwoche
| 4. Advent |
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Der Herr spricht
zu David: „Du willst mir ein Haus bauen? – Ich
werde dir ein Haus bauen!“ (vgl. 2 Sam 1-16)
In der alttestamentlichen Erzählung verzichtet Jahwe auf einen
steinernen Tempel, so herrlich er auch von David erdacht war.
Jahwe will etwas ganz anderes. Er will das „Haus David“. Gott
will ein Haus aus lebendigen Steinen. So betätigt er sich als
Steinmetz der Menschen, als Glasmaler bunter Vielfalt, als
buchstäblich kreativer Gestalter der neuen Stadt aus Gold und
Edelstein. Einen jeden von uns hat er Bau- und Schmuckstein in
seinen Entwurf hineingeplant.
Herr, öffne meine Augen, dass ich die Wunder deiner Weisung
erkenne (Ps 119,18).
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Montag
22.12. |
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„Meine Seele
preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott
meinen Retter“ (Lk 1,46f).
Wovon das
Herz voll ist, davon singt der Mund. Als Elisabeth Maria sah und
ihrer beider Erfahrung deutete, da scheint sich in Maria ein
Knoten gelöst zu haben. Sie singt das unbeschreibbar Wunderbare,
dass der große Gott sie, die unscheinbare, kleine Magd für
seinen Weltenplan erwählt hat.
Es mag vermessen erscheinen, ist es aber durchaus nicht, dieses
„marianische Muster“ göttlicher Gedanken auf uns selbst hin
auszudenken. So wird dann das Magnificat auch unser ganz
persönliches Lied.
Herr, öffne meine Augen, …
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Dienstag
23.12. |
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„Was wird wohl aus
diesem Kind werden?“ (Lk 1,66)
So fragten sich die Leute angesichts der seltsamen, wunderbaren
Geschehnisse um die Geburt des Täufers Johannes. Die Frage steht
bei jeder Geburt im Raum; wir kennen sie. Die Hoffnungen sind
groß, aber es kommt der Alltag der Widerstände, der Kämpfe, der
Alltag der Niederlagen und des nur mühsamen Wiederaufstehens.
Was wird aus diesem Advent werden? Wir hoffen zunächst einfach
ganz kurz und etwas banal: ein gutes Fest in den nächsten Tagen.
Hoffen und glauben wir aber auch „über den Tag hinaus“: eine
stärkere Gott-Verwurzelung in unserm Leben! Ich wünsche es mir
und Ihnen.
Herr öffne meine Augen, …
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| Heilig Abend |
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„Herr Jesus Christus,
komm bald
und säume nicht“
(Tagesgebet der Messe am Vormittag).
Die Hoffnung ist groß,
die Fragen sind unzählbar viele,
die Nöte begegnen bei jedem Schritt.
Komm, uns zur Rettung!
Herr, öffne meine Augen,
dass ich dein Kommen nicht verpasse.
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| Weihnachten |
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Ein Kind ist uns geboren,
ein Sohn ist uns geschenkt.
Auf seinen Schultern
ruht die Weltherrschaft.
Herr, öffne meine Augen,
dass ich
das Wunderbare deiner Liebe
erkenne.
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Weihnachts-Schmankerl:
Adventskalender 2008
mit allen geöffneten "Türchen":
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