Textauswahl

Kirchenjahr / Feste
Advent und Weihnachten

Fastenzeit und Ostern

Wo geht's hin?
Der Hoffnung eine Schneise!
Jeremia Evangelista
Was Gott verbunden hat
27. So. i.J. B
Allerheiligen
Francesca Romana
Sanctus enim dies Domini est - 3. So.i.J. C
Fingerspitzengefühl für Gott - 13. So i.J. B
Neues sprießt - 7. So i.J. B
Denktage
Seid gesinnt wie Christus Jesus 26. So i..J. A
Meine Stärke ist der Herr

Allerseelen 2004
Erde braucht der Mensch zum Glauben 28. So i.J. C

Ein Gebetsnetz für das Leben 29. So i.J C
Weltennot und Gottesstunde 19. So. i J. C

Die beiden Brüder in mir
Jahreswechsel 2003
Allerseelen 2003
Ihr Frauen und Männer
21. So i.J. B
Das Menschsein Jesu

Annaoktav 2003
Dreifaltigkeit 2003
Stopp! Da geht's lang
5. Fastensonntag
Wendepunkte

3. Sonntag im Jahreskreis
Den Glauben wagen
33. Sonntag im Jahreskreis
Entschiedenheit
13. Sonntag im Jahreskreis  
Profess Fr. David
Allerseelen 2001
Silberprofess

Predigt vom 20.5.2001

Gedanken zu
Psalmen

Benediktinisches

Anfänge

weitere Texte

 

 

Wo geht's hin? - Wer geht mit?
Predigt zu Lukas 9,51-62
13. Sonntag i.J. C - 27.6.2010

51Als die Zeit herankam, in der er (in den Himmel) aufgenommen werden sollte, entschloss sich Jesus, nach Jerusalem zu gehen.
52Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen.
53Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war.
54Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet?
55Da wandte er sich um und wies sie zurecht.
56Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf.
57Als sie auf ihrem Weg weiterzogen, redete ein Mann Jesus an und sagte: Ich will dir folgen, wohin du auch gehst.
58Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben ihre Höhlen und die Vögel ihre Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann.
59Zu einem anderen sagte er: Folge mir nach! Der erwiderte: Lass mich zuerst heimgehen und meinen Vater begraben.
60Jesus sagte zu ihm: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber geh und verkünde das Reich Gottes!
61Wieder ein anderer sagte: Ich will dir nachfolgen, Herr. Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen.
62Jesus erwiderte ihm: Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und nochmals zurückblickt, taugt für das Reich Gottes.

Wo geht’s hin?

 Er geht durch das Land, von Dorf zu Dorf, -
von mir zu dir.

Er strebt nach Jerusalem, -
dem  Pilgerziel seines Volkes.

Er will mehr, -
den Himmel.

Wer geht mit?

Die Samariter und alle Skeptiker?
Sie wollen die Kirche im Dorf lassen
und bleiben lieber hinter dem Ofen.

Der begeisterte Träumer?
Er hört, dass der Fuchs eine Höhle hat,
der Menschensohn aber
keinen Ort für sein Haupt.

 

Der Weltzugewandte und Erfolgreiche?
Der Himmel hat seine Chance jetzt.
Wenn du alles Erdennotwendige und Schöne
erst erledigen und erleben willst,
verpasst du den Anschluss.

Der Fromme und Liebe,
der noch dieses und jenes Gute tun will
und glaubt tun zu müssen?

Pass auf, dass du vor lauter Frömmigkeit,
und sei sie noch so traditionsreich

und auch gut,
nicht an Gott vorbeiläufst.

 Wo geht’s hin? Wer geht mit?
Mach das dir zur Frage.
Gib du deine Antwort.
Wage den Weg mit ihm.

Das ist die einzige Chance
anzukommen.

Albert Altenähr
100627

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