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Wegweiser zur Gotteserfahrung
(Psalm 50,23)

Ein Psalm im Psalm
(Ps 36,6-10a )
Jahwe, du Bezwinger
Von der Lust an den Psalmen Ps 1
Psalmbrücke
Komm, uns zur Rettung
(Ps 80,3)

Lied der Zeitenfülle
(Ps 150)
Herr, öffne mir die Augen
(Ps 119, 18)

Singt dem Herrn ein neues Lied (Ps 149, 1)
Ein Psalmenlied dem Herrn (Ps 148)
Pretiosen aus Psalm 37
Öffne mir die Augen
(Ps 119,18)
Die Ur-Kunde der Gründung
Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser - Ps 42, 2f
Psalm 91
Psalm 24
...wie dem Adler ... (Ps 103,5 )

Ducantur ad orationem
Bei Ihm ist Erlösung in Fülle (Ps 130,7)
ex Monasterio Salvatoris 
(Ps 60, 3-7)
Ein Zeichen, zu dem wir fliehen können
- Ps 60, 6
Vigil am Mittwoch 

Ps 73, 13-16

Psalmenerfahrung 
- ein Dekalog
Brunnengespräche
Esel und Psalmengebet
"Der Eine" gegen "das Nichts" (Ps 1, 6b)
Wir sind stark im Namen des Herrn

( Ps 20,8)
Er setzt den Kriegen einen Sabbat!
(Ps 46)
Du krönst das Jahr mit deiner Güte
(Ps 65)

Vom positiven Hoch – Mut 

(Ps 118,7)

"... der das Schilfmeer zerschnitt ..."

(Ps 136,13)

Kirchenjahr / Feste

Benediktinisches

Anfänge

weitere Texte

Psalmenerfahrung - ein „Dekalog“ 

  

1.   Psalmen knüpfen ein Gebetsnetz durch die Jahrhunderte. 

2.   Psalmen brauchen die Geduld eines langen Atems. 

3.   Psalmen sind keine Schön-Wetter-Frömmigkeit. 

4.   Psalmen sind ein Spiegel menschlicher Größe und Abgründe. 

5.   Psalmen bekennen irdische Rat- und Hilflosigkeit. 

6.   Psalmen brennen aus der Spannung von Glauben und Not. 

7.   Psalmen schreien nach Gottes Eingreifen  

8.   Psalmen haben ein Auge für Gottes Wirken in der Vergangenheit. 

9.   Psalmen halten fest am Felsen Gott. 

10.Psalmen glauben Gottes Taten heute. 

Psalmen atmen Gott ins Leben hinein und das Leben zu Gott hinauf. 

Abt Albert Altenähr OSB
040614  

Reaktionen auf obige Sätze:

  • Psalmen relativieren meinen Alltag und bringen mich heim, in welcher Stimmung oder Lebensphase ich mich auch immer befinden mag. Sie holen mich da ab, wo ich stehe

  • Psalmen leihen mir Worte, wenn sie mir ausgehen.

  • Rainer Maria Rilke (an seinen Verleger): "Ich habe die Nacht einsam hingebracht in mancher inneren Abrechnung und habe schließlich beim Schein meines noch einmal entzündeten Weihnachtsbaumes die Psalmen gelesen, eines der wenigen Bücher, in denen man sich restlos unterbringt, mag man noch so zerstreut und ungeordnet und angefochten sein."

  • Psalmen schenkten mir Mut, mich selbst zu beten, anstatt mich in "glatter Gottgefälligkeit" zu verstecken.

  • Psalmen haben Worte, die wie ein Trunk Wasser in der Hitze sind, - und solche, die wie Stolpersteine im Weg liegen. Beides hilft weiter.

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