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Kurznachrichten Januar - Juni 2003
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Tagung
der Arbeits-
gemeinschaft Bene-
diktineroblaten,
10.-13.6.03 in St.
Ottilien
(>> Notiz 13. Juni)
Ausflug
nach
Rottenbuch ... |

... und
Ettal |
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Kirchenführung in Ettal mit P. Angelus Waldstein
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"Schokoladenwanderung" mit unseren
Gottesdienstkindern, 29. Juni 2003
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"Auf die Bäume,ihr
'Baum-Löwen'!"
> Gregor
und Joschko <
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29. Juni, Peter und Paul: Nach dem Hochamt hatten wir die
jungen Familien unserer Gottesdienstbesucher zur sog. „Schokoladenwanderung“
eingeladen. Der Name erinnert an unseren P. Fridolin (+ 1998), der
unsere kleinen Gottesdienstbesucher nach dem Sonntagshochamt stets mit
Schokolade verwöhnte. Die daraus entstandenen Kontakte brachten uns auf
die Idee, einmal im Jahr die jungen Familien zu einem Ausflug
einzuladen. Der erste dieser Ausflüge führte zum Schokoladenmuseum
nach Köln.
In diesem Jahr sind wir „nur“ in den nahen Raerener Wald gefahren
und bis zum Grenzstein „BEIRBVM“ gewandert. Dort haben wir
ein ausgiebiges Picknick gehalten und mit den Kindern gespielt. Mit von
der Partie waren auch die senegalesischen Kinder, die z.Zt. unsere Gäste
sind. Sie hatten zuvor im und nach dem Gottesdienst ein wenig von ihren
Trommel und Tanzkünsten dargeboten Insgesamt waren wir 30 Kinder und Erwachsene.
Der Stein „ BEIRBVM = am Birnbaum“ markierte die Grenze zwischen dem
alten abteilichen Hoheitsgebiet und Herzogtum Limburg. Die heutige
Staatsgrenze Deutschland-Belgien folgt der alten Herrschaftsgrenze. Der
Grenzstein dürfte nach der Quellenlage bereits vor 1646 aufgestellt
worden sein. Neben der Inschrift „BEIRBVM“ zeigt er als
Hoheitszeichen der Abtei Kornelimünster das Korneliushorn.
Aus
dem ostpreußischen, heute polnischen Braunsberg erhielten wir in
diesen Tagen eine Anfrage nach unserer großen Glocke, die bis
1942 von der Braunsberger Katharinenkirche über die Stadt hin läutete.
Wir konnten den Briefschreiber auf unsere Homepage-Seite
über unsere Glocken verweisen.
28. Juni: Im Rahmen der 100-Jahr-Feier der Übersiedelung der
Abtei Douai von Frankreich nach England predigte Abtprimas Notker
Wolf über „Das
Abenteuer Mönchtum“ (21 Juni
03). Deutende biblische Bilder für die wechselhafte und alles
andere als idyllische Geschichte von Klöstern und der einzelnen Mönche
und Nonnen waren Abtprimas Notker die Wüstenwanderung des Volkes Israel
und der Kampf des Patriarchen Jakobs mit dem Engel Gottes am Fluss
Jabbok. Primas Notker formulierte: „Einige Abschnitte des Weges können
angenehm und sonnig sein, aber der Weg hat auch gefährliche Abschnitte.
Es gibt Zeiten des Hungers und Durstes sowohl in materieller als auch
geistlicher Hinsicht. Die Wanderer werden müde und müssen ausruhen.
Sie brauchen Ermutigung. Sie haben ihre Zweifel, und von Zeit zu Zeit müssen
sie sich auch neu nach ihrer eigentlichen Identität fragen. Aber das
Reich Gottes steht ihnen immer vor Augen und lockt sie vorwärts auf
ihrem gemeinsamen Weg.“
Das
Inda-Gymnasium feierte am Nachmittag seinen Abitur-Gottesdienst
in unserer Kirche. Wegen des gestern begonnenen "Historischen
Jahrmarkts" im Ortskern ist die Propsteikirche in diesen Tagen nur
eingeschränkt nutzbar. Zelebranten des ökumenischen Gottesdienstes
waren Pfr. Fenske von der evangelischen Ortsgemeinde und Prof. Lüke,
Subsidiar der Propsteigemeinde.
26. Juni: Zum Abschluss einer mehrtägigen Fortbildung der Aachener
Notfallseelsorge in unserem Haus, kommen Bischof Mussinghoff
und der zuständige Abteilungsleiter, um sich über die Arbeit der
Notfallseelsorge und deren besondere Belastungen und Chancen zu
informieren.
22. Juni: Das Hochamt um 10:30 wird musikalisch vom Madrigalchor
St. Joseph aus Solingen-Ohligs mitgestaltet.
21.
Juni: Der Zahl der Zugriffe auf unsere Website im laufenden
"Zähljahr" (Stichtag: 19. Juli) erreicht nach 11 Monaten und
2 Tagen die 10.000. Im ersten Zähljahr zählten wir insgesamt 5594
Zugriffe.
20. Juni: Gegen 07:30 Uhr mailte ich heute einen englischen
Kurzbericht über das Treffen der „Arbeitsgemeinschaft
Benediktineroblaten“ vom 10.-13.6. in St. Ottilien an
die beste Info-Website des Ordens, die in den USA gemacht wird. Am
Nachmittag finde ich die Info auf der Website wieder. ... Das ist ein
wirklich prompter Service!!
19. Juni – Fronleichnam: Wie üblich hat der Konvent das
Fronleichnamsfest zusammen mit der Pfarrgemeinde Kornelimünster
gefeiert. In diesem Jahr waren die Eucharistiefeier und die Prozession
wieder in der Abteikirche und im Ortsteil um die Abtei. Die „frühe“
und andere Gottesdienstzeit (9:00 anstatt 10:30) und der Wechsel, die
Feier einmal in der Propsteikirche und das andere Mal in der Abtei
stattfinden zu lassen dürfte einer der Gründe sein, warum sich die
regelmäßigen Besucher unserer Abteigottesdienste nur wenig eingeladen
fühlen. Es ist ein Gottesdienst der Pfarrei, an dem wir Mönche
teilnehmen. Der anschließende Frühschoppen mit dem Erbsensuppenessen
gab nach der Liturgie die Gelegenheit zur lockeren Begegnung
17. Juni: Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff hatte heute
zur jährlichen Konferenz der Höheren Oberen der Männerorden
eingeladen, die Niederlassungen im Bistum Aachen haben. Außer dem
Bischof waren vonseiten der Diözese Weihbischof Reger als Bischofsvikar
für die Orden, der Personalreferent des Bistums und der Ordensreferent
anwesend. In diesem Jahr gab es eine besonders lebhaften Austausch über
abzusehende Entwicklungen im Bistum und in den Orden. Fruchtbar und zum
Weiterdenken anregend war das teilweise kontrovers geführte Gespräch
z.B. darüber, ob und unter welchen Voraussetzungen die Orden
Mitbrüder aus der Dritten Welt zur Pastoral nach Deutschland rufen
sollten. Die Idee, ob wir Orden im Bistum an einem bestimmten Tag im
Jahr so etwas wie einen „Tag des offenen Klosters“ für alle
Gemeinschaften und/oder einmal eine Ausstellung im Kreuzgang des Domes
(etwa unter der Überschrift: „Orden im Dom“) anbieten können, wird
im Ordensrat weiter bedacht und gegebenenfalls konkretisiert werden müssen.
16. Juni: Am Wochenende tagte im Benediktinerinnenkloster
Marienrode bei Hildesheim der „Conseil“ der A.I.M.,
das ist der (Verwaltungs-) Rat der von Benediktinern, Zisterziensern und
Trappisten getragenen Hilfsorganisation "Alliance Inter
Monastères" für ihre Klöster in der Dritten Welt. Dem Conseil
gehören u.a. der Abtprimas unseres Ordens die Generaläbte der
Zisterzienser und Trappisten, verschiedene Präsides unserer
Benediktinerkongregationen (u.a. Abtpräses Thierry von den Sublazensern)
und verantwortliche Schwestern aus dem Benediktinerinnenbereich an.
Hinsichtlich der Nationalitäten versammelt der Conseil Mönche und
Schwestern aus den USA, Kanada, Frankreich, England, Belgien, Italien
und Deutschland. Für den Nachmittag des 16. Juni hatte der Conseil
Oberinnen und Obere vor allem aus dem Norden Deutschlands eingeladen, um
seine Arbeit bekannter zu machen. Als Gäste waren die Äbtissinnen von
Alexanderdorf (bei Berlin) und Dinklage, die Priorin von Köln-Raderberg,
die Prioren von der Huysburg (bei Halberstadt), des
Zisterzienserklosters Bochum-Stiepel, P. Matthäus von Nütschau (bei
Bad Oldesloe, - ein Gerlever Mitnovize von Abt Albert) und Abt Albert
gekommen. Die gut 20 Schwestern und Mönche des Conseil und ihre Gäste
waren ein Gremium, das in dieser Zusammensetzung
„einmalig“ ist. Neben kurzen Berichtsnotizen über einzelne
Klöster in der Dritten Welt gab es zwei Intensivberichte über die
Philippinen und Kolumbien. Inzwischen 21 Jahre
als Abt und die Zugehörigkeit zur weltweit verbreiteten
Kongregation von Subiaco ließen Abt Albert einerseits wenig wirklich
Neues erfahren, vertieften und frischten aber Bekanntes auf. Die
Situation auf den Philippinen und in Kolumbien kennt Abt Albert aus
eigener Anschauung. Die Begegnung mit alten Bekannten und Freunden aus
dem Orden und der Blick über den „Tellerrand“ wogen auf jeden Fall
die Mühen der weiten und langen Tagestour auf.
15. Juni: Das Sonntagshochamt gestaltete die Flötengruppe
Stolberg-Büsbach unter Leitung von Herrn Hubert Drees mit. Herr
Drees, früher Dozent an der Kirchenmusikschule „Gregorius-Haus“ in
Aachen, hat die Gruppe vor nunmehr 30 Jahren aus dem „Reservoir“
seiner Privatschüler ins Leben gerufen und immer wieder „aufgefüllt“.
Seit vielen Jahren spielt die Gruppe mehrmals im Jahr in unseren
Gottesdiensten. Wir gratulieren herzlich zum runden Geburtstag!!
14. Juni: Der Jahresausflug des Vereins unserer Freunde
führte in die Wallfahrtskirche Klein-Jerusalem in Willich-Neersen.
Die Kirche aus der Mitte des 17. Jahrhunderts ist das
„Erinnerungsalbum“ an einen dreijährigen Aufenthalt des Geistlichen
Gerhard Vynhofen im Heiligen Land. Die volkstümliche Übersetzung seiner
Eindrücke in die Architektur erlaubt einen lebendigen Eindruck in die
Katechese der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Kirche ist darüber
hinaus eine der Quellen für die Rekonstruierung der Baugeschichte der
Grabeskirche in Jerusalem und der Geburtskirche in Bethlehem. – Wir
waren nur eine kleine Gruppe. Diese Tatsache schenkte uns aber noch die
spontane Einladung zu einer Tasse Kaffee im Haus von Frau Vander, die
uns die Kirche mit Liebe erklärt hatte. Dieses Gartengespräch
vertiefte die Eindrücke des Kirchbesuches und schenkte dem Ausflug eine
besondere Wärme.
Eine Gruppe von 8 senegalesischen Kindern und zwei Begleitern bezieht für die
kommenden Wochen – bis Ende Juli – unser kleines Selbstversorgerhäuschen.
Eine ähnliche Gruppe war bereits vor einem Jahr bei uns. Die Kinder
werden mit afrikanischen Trommelrhythmen und Tänzen für ein
katholisches Schulprojekt in ihrer Heimat sammeln. Die Initiative zu
dieser Aktion geht von einer Lehrerin aus einem unserer Nachbarorte aus,
die seit Jahren engen Kontakt in den Senegal pflegt. Zusammen mit einer
Kollegin betreut sie die Gruppe während des Deutschlandaufenthalts. –
Wir werden ihre Tanz- und Trommelkünste beim „Tag der Freunde“ (13.
Juli) erleben.
Ein Professor der Fakultät
für Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit der Katholischen
Universität Eichstätt bittet um das Manuskript der Morgenandachten
"Herr, lehre uns beten", die Abt Albert im September 1998
im WDR gehalten hat. ... nach fünf Jahren!!
13. Juni: Vom 10. – 13. Juni tagte die „Arbeitsgemeinschaft
Benediktineroblaten“, der Zusammenschluss von
Oblatengemeinschaften des deutschen Sprachraums, in der Erzabtei
St. Ottilien. 32 Gemeinschaften mit insgesamt 84 Teilnehmern vor
allem aus Deutschland, aber auch aus der Schweiz, Österreich und Ungarn
waren auf der Tagung vertreten. Das spirituelle Thema der „stabilitas“
wurde in einem Referat von Sr. Birgitta Louis von der Kommunität
Venio, München, behandelt. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft,
Abt Albert, führte in einem Kurzreferat in die Diskussion über das
„Selbstverständnis der Oblaten im deutschen Sprachraum heute“ ein.
Des weiteren wurde der Oblatenkongress 2005 besprochen, den Abtprimas
Notker Wolf ins Gespräch gebracht hat. Hier wurde vor allem die
Notwendigkeit eines klaren inhaltlichen Konzepts für den Kongress 2005
betont. Wichtig erscheint den deutschsprachigen Oblatengemeinschaften
ein Überdenken der alten Oblatenidee und ihre Übersetzung in die
heutige Zeit und in die jeweilige Kultur der verschiedenen Weltregionen.
- Der bei solchen Tagungen übliche Ausflug führte die
Tagungsteilnehmer in die ehemalige Augustiner-Chorherren-Kirche Rottenbuch
und in die Abtei Ettal.
10.Juni – Pfingstdienstag: Der
Geist weht uns heftig in verschiedene Richtungen:
Das Ordensreferat des Bistums hat
relativ kurzfristig den Ordenstag von seinem „klassischen“
Termin in diesem Jahr auf den Pfingstdienstag vorverlegt. Frater David
und Frater Antonius werden am Ordenstag in Schleiden teilnehmen.
P. Friedhelm begleitet wie schon
viele Jahre den Bus mit den Pilgern zur Springprozession nach
Echternach. Unser Postulant Martin van Schwartzenberg wird ebenfalls
mitfahren. Die traditionsreiche Prozession in Echternach gehört
inzwischen längst auch zu unserer Noviziatsausbildung.
Abt
Albert fährt zur Tagung der „Arbeitsgemeinschaft
Benediktineroblaten“ nach St. Ottilien. Diese Tagung findet immer
in der Pfingstwoche statt (10.-13.6.03). Abt Albert ist Vorsitzender der
AG, die Oblatengemeinschaften aus dem ganzen deutschsprachigen Raum
verbindet. Neben dem spirituellen Thema der „stabilitas“ stehen
Fragen des deutschsprachigen Beitrags für den Weltkongress 2005 der
Oblaten und der Gestalt des Oblatentums der Zukunft auf dem Prog.ramm8. Juni - Pfingsten. Wir Mönche
von Kornelimünster wünschen allen unseren Freunden und den Besuchern
unserer Homepage ein gesegnetes Pfingstfest.
Einen pfingstlichen Kurzgedanken - einen "Geistes-Blitz"
- haben
Sie oben auf dieser Seite als "Wort der Woche" lesen können.
Zwei Texte aus den vergangenen Jahren finden Sie, wenn Sie den folgenden
Links "nachklicken": "Elija"
/ "Menschen
mit Geist".
Im Pontifikalamt übersetzte Abt Albert den lateinischen
Introitusgesang in die Worte: "Der Geist des Herrn erfüllt alles
und alles kann uns auf einmal etwas sagen." Mit Gedanken zum
alttestamentlichen Weisheitsbuch (Kap. 7,22 - 8,1) führte er das in der
Predigt weiter aus.
Frater Matthias kehrt braungebrannt ( und
natürlich mit den obligaten "Pilgerblasen" an den Füßen)
von der Fußwallfahrt der Mönchengladbacher Matthiasbruderscchaft
nach Tier zurück. Für die diesjährige Wallfahrt hatte die
Bruderschaft Frater Matthias wieder zum Brudermeister gewählt. Die Tage
zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten sind der traditionelle Termin
der Mönchengladbacher Pilgerfahrt zum Grab des Apostels Matthias in
Trier.
Mai 2003
29. Mai: Christi Himmelfahrt

Jerusalem,
Himmelfahrtskapelle auf dem Ölberg,
Felsen mit dem "Fußabdruck", den Jesus
bei seiner Himmelfahrt hinterließ.
(Foto: 13.10.98 - fr.a.)
Jesus
hinterlässt Spuren.
Er ist nicht spurlos verschwunden.
Christen sind gleichzeitig
seine Spur auf der Erden
und Spurensucher und Fährtenleser.
28. Mai: Gedenktag des hl. Wilhelm
von Aquitanien; Namenstag unseres P. Friedhelm und vieler
"Wilhelms". Ihnen allen ein herzlicher Glückwunsch.
Das Emmaus-Bild von Janet Brooks
Gerloff, das wir für eine Ausstellung der dortigen evangelischen
Kirchengemeinde nach Karlsbad-Ittersbach ausgeliehen hatten, ist nach
einem Monat wieder zurückgekehrt. Auf der Homepage
der Kirchengemeinde finden Sie auch vier Bilder, die die Künstlerin
für die Kirche gemalt hat.
27. Mai: Die Kursangebote Herbst 2003
- Sommer 2004 wurden in die Seiten "Termine"
und "Kursprogramm" eingefügt.
26. Mai: Die Synode der EKD (22.-25. Mai) stand
unter dem Thema "Der Seele Raum geben - Kirchen als Orte der
Besinnung und Ermutigung". Die Berichterstattung in den Medien
machte uns positiv neugierig auf das Referat
von Prof. Fulbert Steffensky zum Thema. Wir lesen es als Tischlektüre.
... sehr anregend!
23. Mai: Die 50 Zugriffe auf unsere
Homepage am heutigen Tag ließen den Zähler die 15.000-er Hürde
überspringen. Am 6. Januar zählten wir 10.000 Zugriffe.
Unter dem 23. Mai wurde 1938
das Dekret ausgefertigt, dass Kornelimünster erneut zu einem
selbständigen Kloster erhob.15 Jahre zuvor Kommunität
Kornelimünster verlassen und in Ilbenstadt bei Friedberg, Hessen,
eine neue Heimat gesucht. Die Rechte des Klosters Kornelimünster
gingen auf Ilbenstadt über, - der Besitz in Kornelimünster sollte
verkauft werden. Dieser Verkauf gelang nicht und die in
Kornelimünster verbliebenen Mitbrüder stabilisierten sich nach und
nach wieder zu einer eigenen lebensfähigen Kommunität. Das Kloster
Ilbenstadt wurde 1939 durch die Nazis aufgelöst.
21. Mai: Im Internet finde ich eine Ansprache des
Erzbischofs von Canterbury, Rowan Williams, vom 29. April in NewYork: „’Shaping
Holy Lives’, a Conference on Benedictine Spirituality / ‘Wege
zu heiligem Leben’ …” Das Oberhaupt der „Anglican Communion“
geht vom Kapitel 4 der Regel „Über die guten Werke“ aus. Ich habe den langen Text (14 Seiten im Ausdruck) noch nicht gründlich
gelesen, aber mein erster Eindruck ist: er lohnt die Mühe der
englischen Sprache.
16.Mai: Foto-Update (s.auch 8. Mai):

links: St. Augustine's Cross bei Ramsgate, Kent, England, - ein
etwa 6 m hohes Kreuz im keltischen Stil, das daran erinnert, dass hier im
Jahr 596 der Mönch Augustinus in England landete und
von hier in der römischen Tradition des Christentums missionierte. -
Rechts: St. Augustine's Abbey in Ramsgate, wo die
Frühjahrskonferenz 2003 der Kongregationsleitung unseres
benediktinischen Klosterverbandes tagte (11.-14. Mai).

Die Visitatoren unserer Kongregation mit den Benediktinerinnen von Minster
Abbey in der Nachbarschaft von Ramsgate. Das Kloster - im 7.
Jahrhundert gegründet und in der Reformation 1548 durch Heinrich VIII.
aufgelöst - wurde 1937 von der bayerischen Abtei Eichstätt wieder
gegründet. Das Klostergebäude ist das älteste, kontinuierlich
bewohnte Gebäude Englands. Seine Bausubstanz geht in normannische und
teilweise in sächsische Zeit zurück. Die früher exzellente
Hafensituation ließ Minster zum Ausgangsort angelsächsischer
Missionsreisen auf den Kontinent werden. Mit der Äbtissin Edburg von
Minster führte der hl. Bonifatius Briefverkehr. Von ihr erbat er sich
Codices.
11. Mai: Abt Albert nimmt an der
turnusmäßigen Halbjahressitzung der Visitatorenkonferenz
unserer Kongregation teil. Sie findet diesmal in der Abtei Ramsgate,
England (Kent), statt. Dank des Kanaltunnels sind es bis dort nur 5
Zugstunden. Am Mittwoch Abend wird Abt Albert schon wieder zurück sein.
9. Mai: Die Regionalstelle Aachen des Bistums hat die Kommunionhelfer
der Pfarreien in der Region zu Einkehrnachmittagen/abenden in unser Haus
eingeladen. Thematisch ist vorgesehen, anhand der Elija-Bilder in
unserer Kirche die Begegnung mit Gott in Zeichen als Kraftquelle zu
erschließen. Die Regionalstelle hatte vier Veranstaltungen mit jeweils
etwa 40 Teilnehmern geplant. Die zahlreichen Anmeldungen ließen aber
schon im Vorfeld eine fünfte Einheit angeraten erscheinen. Die Termine
sind: 9., 10., 18., 25. Mai und 6. Juni.
8. Mai: Heute wurde am Treppenaufgang zur
Klosterpforte ein von innen beleuchtetes Hinweisschild
„Benediktinerabtei Kornelimünster“ aufgestellt. Wir erhoffen uns
nicht nur ein vor allem in der dunklen Jahreszeit klares Lichtzeichen für
die Klosterpforte, sondern auch eine besser Ausleuchtung des
Treppenaufgangs . Ob die Ausleuchtung unseren Vorstellungen entspricht,
wird der Augenschein bei Dunkelheit ergeben müssen. –
Als wir uns das fertige Werk anschauen wollten, kamen wir gerade
zurecht, um ein ausgebrochenes Rind unseres Nachbarn nur noch nervöser
zu machen. Der Erfolg: das Rind stürmte die frisch angepflanzte Böschung
vor dem Haus. Als dann der Bauer dazu kam, war das ein Lehrstück für
die Bibelstunde: Das Rind erkannte die Stimme seines Herrn (vgl Joh
10,5.16) , verlor alle furchtsame Hektik und trottete „getröstet“
zurück auf seine Weide.
2.
Mai: Kirchweihfest - Unsere Kirche ist in den Jahren 1951-56
erbaut worden. Am 2. Mai 1956 wurde sie vom damaligen Aachener
Weihbischof Hünermann konsekriert. Das nebenstehende Foto zeigt Bischof
Hünermann und die Patres Siegfried Zelenka (links) und Fridolin
Kaesmacher (rechts). - Am 2. Mai 1986 wurde nach einer
Heizungserneuerung und Neukonzipierung des Hochaltarbereichs der heutige
Hochaltar von Abt Albert geweiht..
April 2003
29. April: Der neue Beitrag auf der
Homepage über die Glocken
der Abteikirche ist veranlasst durch den nahen 51. Jahrestag, an
dem wir die große Glocke unseres Geläuts erhielten (12. Mai 1952). -
Der Beitrag über den "Rabenschrank"
wurde heute mit einigen Fotos illustriert.
26.
April: In den vergangenen Tagen hat der Gärtner die Strauchbepflanzung
vor der Süd- und Ostfront des Südflügels in Angriff genommen. Es
werden noch Bodendecker dazu gepflanzt. Durch die Baumaßnahmen des
vergangenen Jahres (Baugrube, Kran, Gerüst) war in diesem Bereich eine
Grunderneuerung der Bepflanzung notwendig geworden.
Unser
Emmausbild aus dem Kreuzgang
ist für etwa einen Monat zu einer Ausstellung in Karlsbad-Ittersbach
(bei Karlsruhe) „auf Reisen“ gegangen (vgl. Nachricht vom 17.
Februar).
22. April: Wie jedes Jahr in der
Osterwoche tagt von Dienstag bis Freitag die "Salzburger
Äbtekonferenz" (SÄK). Die SÄK ist die Vereinigung der
Benediktineräbte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die
diesjährige Tagung findet in Quarten am Walensee, Schweiz, statt. Thema
ist die "Berufungspastoral". Die Hauptreferate halten P. Bruno
Lautenschlager SJ und Abt Benedikt Müntnich, Maria Laach, langjähriger
Novizenmeister seiner Abtei. Abt Albert wird als Vorsitzender der
"Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten" im Rahmen der
Mitgliederversammlung einen Bericht "Oblaten - Berufe der
Klöster" geben.
21. April - Ostermontag: "Gästerückblick"
auf die Karwoche und die Ostertage: Trotz unserer erweiterten Gastaufnahme-Möglichkeiten
mussten wir in der Kar und Osterwoche – bes. für die Kartage selbst
– eine ganze Reihe von Absagen mitteilen, - zumal bei „last-minute-Anfragen“.
Die „Mischung“ unserer Gäste ist immer wieder interessant zu
sehen: sei es nach Alter, Religiosität oder einfach Wohnorten. Die Diözese
Aachen selbst war gut vertreten (Gemünd, Schiefbahn, Viersen, Mönchengladbach,
Kempen, Herzogenrath). Auf holländischer Seite kann man Simpelveld
und Kerkrade und jenseits der belgischen Grenze ganz bestimmt das nur
ein paar Kilometer von uns entfernte Raeren sicher auch zur „Region
Aachen“ zählen. Neben Gästen aus dem Münsterland und Ruhrgebiet
war die Rheinschiene von Leverkusen bis Mainz vetreten. Hilchenbach
(zw. Olpe u. Siegen) müssen wir zwar erst auf einer Straßenkarte
suchen, aber es ist durch die A 4 durchaus nicht so weit weg, wie es
scheint. Und dann gab es da noch noch mit Groningen (NL) den Norden
und den weiteren und „fernen“ Süden mit Homburg/Saar, Burgkirchen
(bei Altötting), München und Schallbach (bei Lörrach). Wir wundern
und freuen uns, wie unterschiedliche Menschen auf welchen Wegen auch
immer zu uns finden.
20. April – Ostern: Johannes eilt mit Petrus zum
Grab Jesu und sie finden es leer: „Er sah und glaubte. Denn sie
verstanden noch nicht die Schrift, dass Er
von den Toten auferstehen musste“ (Joh 20,8f). Der Evangelist sagt,
dass die Jünger „noch nicht“ verstanden. Ihr Glaube wird damit
nicht als das Ende eines Weges gezeichnet, sondern als der Beginn
neuen Fragens und neuer Fragen an schon lange Bekanntes. Wer jemanden
liebt, ihm vertraut, ihm glaubt und an ihn glaubt, der sieht die Welt
mit neuen Augen. Er sieht sie in neuen An-sichten. Er gewinnt neue
Ein-sichten. Ich wünsche Ihnen einen Osteraugen - Blick für das, was
sie schon längst kennen und wissen. Ich wünsche Ihnen Glauben.
19.
April – Osternacht: Das Wort aus der Lesung des Jesaja
55,1-11 „Auf, alle ihr Durstigen, kommt zum Wasser. Neigt euer Ohr
und kommt zu mir, hört, so werdet ihr leben“ (VV. 1 u.3) wird das
Leitwort der Predigt im Gottesdienst der Osternacht sein. Hunger und
Durst nach Leben und Lebenserfüllung reichen viel weiter, als Vernunft
zu denken wagt und alle Weltangebote zu erleben anbieten. In unserer
durchtheologisierten Mündigkeit erlauben wir es uns oft nur noch, mit
angezogener Handbremse zu glauben. Ostern ist ein Fest des Aufbruchs
aus dem geistigen und geistlichen Provinzialismus, der Gott auf unsere
menschlichen Denkbarkeiten reduziert. Wer Gott und seinen Glauben an
ihn auf die Grenzen seiner Vernunft begrenzt, der wird bei allen
irdischen Erfolgen in den Frusterfahrungen ungefüllter Einsamkeiten
ertrinken. (Bild: Fresko im Chora-Kloster, Konstantinopel, Anfang 14.
Jh.)
18. April – Karfreitag: Der
Karfreitagsgottesdienst ist in seiner herben Andersartigkeit gegenüber
allen sonstigen Festfeiern der Kirche in sich eine Predigt. Der Tod des
Gottessohnes und die Feier seines Sterbens zeugen von der Spannung
zwischen Gottes gutem Plan und seinem Mut, dem Menschen die Freiheit
eigenen Willens zu schenken. Alle Träume von einer heilen Welt nehmen
den Menschen in seiner Freiheit nicht ernst. Sie nehmen nicht wahr, dass
wir mit Gottes guter Ordnung nur zu oft überkreuz sind. Nicht indem wir
billig und bucklig Gott zu Kreuze kriechen, sondern indem wir das Kreuz
aufrechter Demut aufnehmen und zum Kreuz Jesu gehen, finden wir Heil.
17. April – Gründonnerstag: In der Predigt
des Abendmahlamtes variierte Abt Albert die Mahnung der
alttestamentlichen Lesung über das Essen des Pascha-Lammes: „So sollt
ihr es essen: eure Hüften gegürtet, Schuhe an den Füßen, den Stab in
der Hand“ (Ex 12,11). Ostern, - Glauben, - Christsein ist
Aufbruch-Situation. Christ ist nicht der, der seinen Gott „hat“,
sondern der sich zu ihm auf den Weg macht. Christsein ist ein Such- und
Sehnsuchtsweg, der allen festgezurrten Fundamentalismen widerspricht.
16.
April: 1912 wurde am 16. April unser Kloster von der Gründungsabtei
Merkelbeek getrennt und zum unabhängigen Priorat erklärt. Sechs
Jahre nach der Gründung wurde das Kloster damit als „erwachsen“
betrachtet. Die Abtei Merkelbeek (bei Brunssum, NL) war 1893 von
Affligem (westl. von Brüssel) mit deutschen Mönchen gegründet worden.
In den 20-er Jahren des 20. Jhd. verlegten die Merkelbeeker Mönche ihr
Kloster nach Mamelis/Vaals. Von Merkelbeek ist 1914 auch die Abtei
Siegburg wieder besiedelt worden.
Nach
sechs Wochen erhalten wir vom Restaurator den sog. "Rabenschrank"
zurück, einen Refektoriums-Schrank, den 1931 unser Mitbruder P. Benno
Wessels zusammen mit dem Kornelimünsteraner Bildhauer Karl Löhr
gearbeitet haben.
15. April: Am Werkstätten-/“Gästehaus“-Gebäude
werden Dachrinnen erneuert. Fliesenleger und Fensterschreiner erledigen
Korrektur- und Reparaturarbeiten im Südflügel und die neu bepflanzte Böschung
vorm Haus muss wegen des anhaltenden warm-trockenenen Wetters gesprengt
werden.
14. April: Unsere Mail-Probleme (s. 12.
April) sind - hoffentlich - gelöst. Die Ursache scheint beim Provider
gelegen zu haben.
13.April, Palmsonntag: In unserem
Vesperbuch (S. 119) begegnet uns - wie alle Jahre wieder - in den
Überschriften zu den Antiphonen der beiden Cantica der schöne
Druckfehler: Psalmsonntag. Vielleicht ist das eine
Anregung, anstatt hier und da "auf die Palme" zu
gehen, mehr "auf die Psalmen"
zurückzugreifen
12.April: Der Versand von
Rundbrief-e-Mails per Liste "BCC" scheint seit dem 18. März
nicht korrekt abgewickelt worden zu sein. Das fiel erst nach und
nach auf, als erwartete Reaktionen nicht erfolgten. Eine gezielte
telefonische telefonische Rückfrage bei einigen Adressaten, ob
bestimmte Mails bei ihnen angekommen seien, ergab Klarheit, dass
offensichtlich irgendwo etwas nicht richtig funktioniert. Die Ursache
ist noch nicht gefunden, aber wir versuchen, der Sache auf den Grund zu
kommen. Auf jeden Fall bedauern wir, dass Sie die eine oder andere
Information nicht erhalten haben, und wir bitten Sie um Nachsicht, dass
wir dem "Fehler-Teufel" erst so spät auf die Schliche
gekommen sind. - Darüber hinaus scheinen seit dem 5. April auch
Einzel-Mails nicht herausgegangen zu sein, ohne dass wir eine
"Fehler-Nachricht" empfingen. Wir versuchen, wichtige
Nachrichten noch einmal zu senden, bitten aber eventuell um telefonische
Anfrage/Rückfrage, wenn erwartete Antworten nicht eintreffen!!! - In
der Hoffnung, dass Sie unseren Ärger mittragen und mit uns Nachsicht
haben, wünschen wir Ihnen einen guten Sonntag.
10.
April: Der größte Teil der Böschung vor dem Haus ist
inzwischen bepflanzt u.zw. mit mit „Immergrün“
und „Dickmännchen“
– oder wie sie so schön wissenschaftlich heißen: „vinca minor“ und
„pachysandra“ (... man lernt immer etwas dazu). Am Abend
verschwindet die noch etwas zaghafte Pracht allerdings im heftigen
Schneegestöber unter einer dichten weißen Decke: ... Aprilwetter!
Übergangsweise
können wir für einen Monat ein kurdisches Ehepaar mit zwei kleinen
Kindern aufnehmen. Danach sind die entsprechenden Räume im sog.
„Gästehäuschen“ allerdings schon wieder für Jugendgruppen
verplant und vergeben. Die Regionalstelle Aachen des Bistums war für
die Familie an uns herangetreten.
Der
Beitrag "Benedikt
kurzgefasst. Ein Kloster-ABC" wurde mit einer Reihe von
Links versehen,
die Interessierte zu weiterführenden Texten führen wollen.
5.
April: Im Rahmen der 1. Vesper des 5. Fastensonntags legt Frater
Simeon (Eberhard) Lüdke die zeitlichen Gelübde ab. Frater
Simeon ist genau zwei Jahre bei uns. Die beiden Jahre teilten sich in
die sogenannte Postulats- und die Noviziatszeit. Die heutige Bindung
in den zeitlichen Gelübden ist auf drei Jahre begrenzt. Erst danach
kann er sich nach dem Kirchenrecht auf ewig an unsere Gemeinschaft
binden. Eigentümlich ist unserem Orden, dass wir nicht
„allgemein“ in den Orden eintreten, sondern in ein ganz bestimmtes
Kloster des Ordens. An seine Gemeinschaft bindet sich der Mönch in
der Profess.
4. April: Eine Gartenbaufirma beginnt mit den
Arbeiten zur Neubepflanzung der Böschung vor der Klosterpforte.
Die starke Böschungsneigung erlaubte ein Mähen des Rasens nur mit
einem Handrasenmäher. Der stets feuchte Boden ließ die Arbeit mit
den nicht leichten Motormähern zu einem steten Kampf gegen eine
„Rutschpartie“ werden. Die Böschung soll jetzt mit blühenden
Bodendeckern bepflanzt werden. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten
soll auch eine bessere Beleuchtung der Treppenanlage und der Pfortentür
sowie eine Leuchtschrift „Benediktinerabtei Kornelimünster“
installiert werden.
3. April: Die Homepage des WDR bringt heute
einen längeren Beitrag
"Auf der Suche nach der inneren Ruhe. Zu Gast im Kloster
Kornelimünster" und verbindet ihn mit einer eigenen
„Fotogalerie“. – Die KirchenZeitung Aachen veröffentlicht
Gedanken von Abt Albert zum
Evangelium des kommenden Sonntags.
Am Nachmittag besuchen die vier Postulantinnen
der Steyler Missionsschwestern mit ihrer Postulatsmeisterin unsere
jungen Mitbrüder. Das Postulat der nordwesteuropäischen Provinz der
Schwestern ist in Aachen beheimatet. Die Postulantinnen kommen aus
Deutschland (2), den Niederlanden und der Schweiz (je 1). Die Begegnung
über die Ordensgrenzen hinaus ist heute angesichts der insgesamt
geringeren Nachwuchszahlen wichtiger denn je.
Die
Seite unserer Homepage über die Einweihung des Südflügelumbaus wurde
durch einige
Erinnerungsfotos ergänzt.
2.
April: Der „Verein der Freunde und Förderer“ hält seine jährliche
Mitgliedersammlung. Im Anschluss an die Formalia berichtet Frau Brülls
von der Gemeinschaft Sant’
Egidio über die Planungen und Vorbereitungen des internationalen
Friedenstreffens der Gemeinschaft, das vom 7. - 9.
September in Aachen stattfinden wird. Die Tradiition dieser Treffen
ist vor 18 Jahren mit dem Friedensgebet von Papst Johannes Paul II in
Assisi begründet worden. – Die Gemeinschaft Sant’ Egidio ist 1968
in Rom gegründet worden und hat ihre „Heimat“ in dem ehemaligen
Karmeliterkloster des hl. Aegidius in Trastevere. Der Name des früheren
Klosters wurde nahezu von selbst der Name der neuen Gemeinschaft. Vom
anfänglich sozialen Engagement aus dem Geist der Hl. Schrift im
engeren römischen Umfeld weitete sich das Engagement weltweit und
gewann mehr und mehr auch Frieden stiftende Züge. Der Friede zwischen
den Bürgerkriegsparteien in Mocambique z.B. ist in Sant’ Egidio
ausgehandelt worden. Die großen Friedenstreffen sind inzwischen eine
Kommunikations-Plattform der spirituellen Kräfte fast aller
Religionen und Konfessionen aus nahezu allen Regionen der Welt
geworden. (Das Emblem ist der
Homepage der Gemeinschaft entnommen. - e-mail: aachen2003@santegidio.de
) - PS: Am Rande tauchte auf der Sitzung die Frage auf, wer der hl. Ägidius
gewesen sei: vgl. das Heiligenlexikon
zum 1. September.
1. April: In Kornelimünster tagt der Vorstand der
„Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten“. Die AG vereint Oblatengemeinschaften
von knapp 40 Klöstern unseres Ordens im deutschsprachigen Raum. Im
Vorstand der AG sind z.Zt. neben Abt Albert (Vorsitzender) der
Oblatenrektor des Klosters Jakobsberg
(bei Mainz), die Oblatenrektorin von Eibingen
und Oblaten/innen der Klöster Köln-Raderberg,
Maria Laach und Tettenweis.
Konkret und im Detail ging es um die letzte Vorbereitung der
Jahrestagung der AG in der Pfingstwoche in St. Ottilien (Thema: "stabilitas"), allgemein um
Perspektivrichtungen des Oblateninstituts und schließlich um „Allfälliges“,
wie es in jedem Verband zu behandeln ist.
März 2003
30. März: Die Pfarrgemeinde St. Laurentius,
Aachen-Laurensberg, veröffentlicht auf der Titelseite ihres
April-Pfarrbriefes unser Altarbild
„Das leere Grab“ von Janet Brooks-Gerloff. Am 18. März war eine
größere Gruppe aus der Pfarre zu einer meditativen Stunde mit der Künstlerin
in unserer Kirche gewesen.
25. März: Dass Pilger angemeldet
und unangemeldet bei uns anklopfen, überrascht uns durchaus nicht. Wir
sind Station für einen Pilgerweg von Maastricht nach Maria Laach, für
Pilger nach Echternach, Trier und immer wieder auch für solche nach
Santiago di Compostela. Als "Premiere" hatten wir heute ein
Pilger mit seinem Wallach "Giacomo" auf dem Weg nach Santiago
kurz bei uns.
23. März: Nachmittag der offenen Tür /
Einweihung
des Südflügelumbaus. Ein lockerer Nachmittag der Besichtigung,
Begegnung und Stärkung ließ uns ab 14:00 Uhr viele Gäste begrüßen.
Wir schätzen, dass aus der Nachbarschaft und z.T. weit darüber hinaus
mehr als 200 Bekannte die Gelegenheit nutzten, die neuen Räume
anzuschauen. Eine besondere Freude war es uns, dass Weihbischof Reger,
unser Aachener Bischofsvikar für die Ordensleute, zur Vesper kam und
bis zur Komplet bleiben konnte. - Zur gewohnten Zeit (17:30) feierten
wir die Vesper. Während der Psalmodie ging Abt Albert mit einem
Hausgast und Frater David durch den Küchenbereich, die neuen Räume im
Erdgeschoss und den Gästebereich im ersten Stock, um die jeweiligen Räume
zu segnen. Nach einer Lesung aus der Regel Benedikts deutete Abt Albert
in einer kurzen Ansprache das pastorale Konzept der Gastbegegnung in
Kornelimünster. - Zur Komplet versammelte sich der Konvent abends zu
einer verkürzten Komplet und zur Segnung der neuen Klausurräume im 2.
Obergeschoss des Südflügels. Mit dieser Segnung wurde der neue
Klausurbereich des Klosters offiziell eingerichtet. – Herzlich danken
wir allen, die zum Gelingen der Baumaßnahme insgesamt und zum Gelingen
des heutigen Tages beigetragen haben. Ihrer aller Vertrauen und
Anteilnahme ist eine gute Basis für ein Gelingen der Zukunft!
22. März: Bis zum 26. März sind der Abt von
Pluscarden,
Großbritannien (Schottland), und zwei Mitbrüder aus Landevennec,
Frankreich (Bretagne), und Montserrat,
Spanien, unsere Gäste. Mit Abt Albert als Viertem wird die Gruppe die
in den vergangenen Monaten eingegangenen Anregungen für das
Generalkapitel 2004 unserer Benediktiner-Kongregation von Subiaco
sichten. In den nächsten Tagen soll ein Positionspapier erarbeitet
werden, das im Laufe des Jahres an alle gut 60 Klöster der Kongregation
versandt wird, um dort von den einzelnen Gemeinschaften weiter
diskutiert zu werden. Das Generalkapitel der Kongregation findet im
September 2004 in Praglia (bei Padua) unmittelbar vor dem römischen Äbtekongress
des Gesamtordens statt.
21. März: Fest des Heimgangs des hl. Benedikt
von Nursia (vgl. Links: 01,
02, 03).
Die internationale Nachrichtenseite
des Ordens im Internet hebt hervor, dass Benedikt zusammen mit dem
hl. Josef besondere Patrone für die Sterbestunde sind. In diesem
Zusammenhang verweist sie auch auf die Benediktusmedaille,
die „the most indulgenced sacramental in the Roman Church –
die Medaille mit den meisten Ablässen in der Römischen Kirche“ sei.
Die Ablässe sind erst im 19. Jahrhundert mit der Medaille verbunden
worden. Der Hinweis der in Amerika gestalteten Internetseite auf die Ablässe
mag uns in Deutschland überraschen. Ablässe spielen bei uns heute
nicht mehr die Bedeutung wie vordem. In Amerika ist Religion – wie wir
gerade in diesen Tagen bis in die Politik hinein sehen – sehr viel
unmittelbarer und „konkreter“. – Allgemein informiert sehr gut über
Heilige, ihr Leben und ihre Verehrung das „Ökumenische
Heiligenlexikon“.
20. März: Als Belegexemplare wurden uns in diesen
Tagen zwei religionspädagogische Zeitschriften zugesandt. Die
„Arbeitshilfen Grundschule 10“ des Religionspädagogischen Instituts
Loccum veröffentlichten eine Zeichnung von Abt Albert zum Verrat des
Petrus (aus: Die Ostergeschichte, Deutscher Katecheten-Verein, 1994).
Die „RL. Zeitschrift für Religionsunterricht und Lebenskunde“,
Theologischer Verlag Zürich, veröffentlichte in seinem Themenheft
„Was ist nach dem Tod? (1/2003) das Emmaus-Bild
von Janet Brooks-Gerloff. Die Zeitschrift übernahm auch den
deutenden Text unserer Homepage.
19. März: Zum 51. Mal (seit 1953) trifft
sich der Stolberger Abiturjahrgang 1942 bei uns, um sein
Jahrestreffen mit einer Eucharistiefeier zu beginnen. Unser Mitbruder P.
Fridolin Kaesmacher (+ 1998) gehörte dieser Abiturgruppe an. Früher
traf sich Gruppe am Buß- und Bettag, seit 1999 treffen sich die Herren
am Jahrestag des mündlichen Abiturs, dem 19. März. - ...
"Es muss im Leben feste Bräuche geben" (Saint-Exupéry). ...
gut, dass es sie auch heute gibt!
18.
März: Pfr. Wilhelm Jansen, Aachen-Laurensberg, war mit einer größeren
Gruppe aus seiner Pfarrei bei uns, um zusammen mit der Malerin Janet
Brooks-Gerloff die Bilder der Künstlerin in unserer Kirche
anzuschauen. Die Künstlerin hat den Auftrag erhalten, für die Kirche
in Laurensberg ein großes Auferstehungsbild zu malen.
16. März: Die Vesper des Sonntags feierten wir als
„Orgel-Vesper“. Eingerahmt vom liturgischen Vesper-Beginn und vom üblichen
Schlussteil der Vesper (ab dem Canticum) spielte Cantor Josef Eich den „Kreuzweg“
von Marcel Dupré. Abt Albert las dazu die Texte von Paul Claudel,
die Dupré zu seiner Vertonung inspiriert haben. Die mehr als 100 Besucher
– darunter eine Bus-Gruppe des KKV Viersen, die bei uns einen
Einkehrtag hielt – erlebten sehr dichte 1 ½ Stunden
der Meditation.
15.März: In der KirchenZeitung Aachen,
Nr 11, 16. März, ist unter der Überschrift "Ein Gott, der Mut
macht" (zu Jesaja 43,1-5a) ein Beitrag von Abt Albert für die
zweite Woche der "Exerzitien im Alltag" erschienen, die P.
Josef Bill SJ in dieser Fastenzeit moderiert.
8. März:
„Die Welt“ kommentiert im
Feuilleton der heutigen Ausgabe die Diskussion, angesichts der
Finanznot in der Berliner Diözese nicht mehr gebrauchte Kirchen
abzureißen oder zu verkaufen. Der Kommentar endet: „Das Dilemma
der Kirchen begann damit, dass die Pfarrer mit der steinernen Predigt
der Gotteshäuser nichts mehr anzufangen wussten. Nicht die Gemeinden,
sondern ihre Hirten sind aus den Kirchen ausgezogen. Die Lösung des
Problems ist nicht Abriss oder Umwidmung, sondern Inbesitznahme,
Neubeseelung, Rückkehr.“ Ungeachtet der Frage, ob die Analyse
stimmt und ob der Lösungsvorschlag die Rettung der Kirchengebäude
garantiert, scheint mir „Neubeseelung“ ein gutes Impulswort zu
sein. Sie wird allerdings nicht schon in einer diffusen oder auch
dezidierten Liebe zum Kirchengebäude erreicht. „Seele“ ist die
Botschaft Jesu Christi. Wenn sie in den Hirten – und den Gemeinden!
– lebt, dann ist das Schifflein Petri kein maroder „Seelenverkäufer“,
- auch dann nicht, wenn man Kirchengebäude verkauft. < Leserbrief
an "Die Welt"; abgedruckt am 10. März >
5. März: Der vierte Besucher unserer Homepage am
heutigen Tag wird den 12000. Zugriff tätigen. Abgesehen davon,
dass jede 1000 eine markante Zahl ist, hat die 12000 für unsere
Homepage etwas Besonderes. Im ersten Jahr zählte sie 5997 Zugriffe. Für
die die heute erreichten zweiten 6000 brauchte es 7 ½ Monate.
In der Predigt des Pontifikalamtes zum Aschermittwoch
übersetzte Abt Albert den lateinischen Communio-Gesang (Psalm
1,2b.3b: Wer über die Weisung des Herrn nachsinnt bei Tag und bei
Nacht, der bringt Frucht zur rechten Zeit) in die Worte: „Wer sein
Leben ganz aus und mit Gott lebt, der steht auf einem Grund, auf dem
Antworten wachsen und reifen können.“ Gott, Gebet, Sakramente und
Gottesdienst sind nicht die Sicherheitsreserve, wenn das „normale“
Leben ab- und zusammenzustürzen droht. Gott ist der Allertage-Grund,
auf den/dem man bauen kann. „Mehr Gott!“ oder sogar: „Überall
Gott!“ ist der Aufruf der Fastenzeit.
Aufmerksam
gemacht sei auch auf das Update der Homepage mit zwei neuen
Texten.
4. März: P. Friedhelm begleitet die Exerzitien, die
fünf Herren zur Vorbereitung auf die Weihe zu Ständigen Diakonen (8.
März) machen. Bischof Mussinghoff kommt zu einer Begegnung mit
der Gruppe zu uns und feiert als Hauptzelebrant mit uns die
Konventmesse. Frater Matthias wird am Samstag bei der Weihe im Dom als
Messdiakon fungieren.
3.
März: Die „Vereinigung Deutscher Ordensobern“ (VDO) hat
die Jahresstatistik 2002 (Stichtag 31.12.) erstellt. Zur VDO
gehören 48 verschiedene Priesterorden und –kongregationen mit
insgesamt 487 Niederlassungen. Die angeschlossenen Gemeinschaften zählen
5266 Professen und 70 Novizen. Die Benediktiner sind mit 28 Abteien
und selbständigen Prioraten und weiteren 6 von anderen Klöstern abhängigen
Häusern in Deutschland vertreten. Die Klöster des Ordens zählen 884
Professmitbrüder und 21 Novizen. Die Benediktiner sind die stärkste
Ordensgemeinschaft in Deutschland.
Februar 2003
27. Februar: Die ddp-Meldung
(vgl. 21. u. 24. Februar) zieht weitere Kreise. Die "Lippstädter
Zeitung" brachte wohl schon am Dienstag einen Bericht ("Tolle
Tage im Kloster"). Die "Süddeutsche Zeitung" titelt
heute im NRW-Teil "Kirchenasyl
für karnevalistisch Verfolgte". Das ZDF fragte heute Morgen um
einen Drehtermin und der Hessische Rundfunk sprach ein Telefoninterview
für Veilchendienstag, 14:30 ca., ab.
26.Februar: Unsere Homepage ist
umgezogen. Aufmerksame Leser werden es an der neu begonnenen
Zählung der Zugriffe gemerkt haben. Künftig können wir einen neuen
Provider kostenlos nutzen. An dieser Stelle danken wir Herrn Plenge, der
diese Homepage ursprünglich ins Netz gestellt und bisher betreut hat.
Wir sind zuversichtlich, dass sie weiterhin in gewohnter Weise
erreichbar sein wird.
24. Februar: Über die Nachrichtenticker läuft die ddp-Meldung
über Karnevalsflüchtlinge (> 21. Februar). Um 12:00 fragt
das WDR-Studio Aachen an, einige Aufnahmen und ein Interview für die
Aktuelle Stunde/Aachener
Fenster am morgigen Dienstag machen zu dürfen. Um 16:00 macht der
Deutschland-Funk ein Telefon-Interview für die Mittagssendung (12:50
ca.) am Dienstag oder Mittwoch.
21. Februar: Die Nachrichtenagentur Deutscher
Depeschendienst (ddp) hat in einem Telefon-Interview einen Bericht
über Karnevals-Gäste im Kloster erarbeitet. Heute schickte ddp einen
Fotografen vorbei. Mal abwarten, ob, wo und wie der ddp-Text in der
deutschen Presse auftaucht. Im vergangenen Jahr hatte die
NRW-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung (9.2.02) über Karnevals-Gäste
bei uns berichtet, vor zwei Jahren das WDR-Fernsehen
(24.2.01).
... und auch das noch: eine große
Herde mit 1300 Schafen
und einigen Ziegen nächtigt direkt unter den Fenstern des Abtes. Er erhält
damit konkreten Anschauungsunterricht über den guten Hirten, gute
Hütehunde und natürlich auch über ... Schafe.
19. Februar: Abt Albert hält im Rahmen der
Impuls-Reihe Es ist viertel vor zwölf Gedanken zum Frieden
der Kath. Hochschulgemeinde den Kurzimpuls. Die Aachener
Nachrichten (21.2.) zitieren ihn mit dem Wort: Am liebsten würde
ich alle Religionen abschaffen, weil sie in Kriegszeiten immer wieder
zur ideologischen Untermauerung missbraucht wurden. Die AN bringt
auch die kleine Geschichte, mit der Abt Albert schloss: Großer Lärm
im Kinderzimmer. Die Mutter kommt hereingestürmt: Kinder, macht ihr
denn da? Wir spielen Krieg, schallt es begeistert aus dem Chaos
zurück. Spielt doch lieber Frieden! Au ja, das haben wir noch
nie gemacht! Es wird sehr still im Kinderzimmer. Nach einer Weile
kommt Fritzchen heraus: Mama, wie geht denn das: Frieden
spielen?
17. Februar: Wir sind gebeten worden, das Emmaus-Bild
von Janet Brooks-Gerloff im
Mai diesen Jahres für eine Ausstellung der evgl. Kirchengemeinde Karlsbad-Ittersbach
(bei Karlsruhe) zur Verfügung zu stellen. Die Ausstellung (11.-25. Mai)
steht unter dem Titel Berührungen und wird als Beitrag zum
Jahr der Bibel veranstaltet. Für die Kiche in Ittersbach hat J.
Brooks-Gerloff vier Bilder gemalt, u.a. auch ein Emmausbild. Diese
Bilder werden auf der Homepage der Kirchengemeinde vorgestellt. - Siehe
auch: Kurznachricht, 6. Februar.
14. Februar: Unser Mitbruder Frater
Antonius Kuckhoff hat heute mit den beiden letzten mündlichen
Examina das Theologiestudium abgeschlossen. Die Gesamtnote des
Diploms ist "sehr gut". Wir Mitbrüder freuen uns mit ihm
über diesen Erfolg und gratulieren ihm herzlich, ... und ich denke
alle, die ihn kennen, schließen sich dieser Freude und Gratulation
an.
Frater Antonius hat sein Studium in Trier begonnen, ein Studienjahr in
Jerusalem verbracht und war zum weiteren Studium in Bonn. Seine
alttestamentliche Diplomarbeit über den "Davidpsalter" -
einen Abschnitt aus den 150 Psalmen - war für Frater Antonius so
anregend und fiel so gut aus, dass er und wir an eine Promotion dachten
und denken. Prof. Hossfeld, Bonn, hat ihn für eine Promotion
angenommen. Daneben ist eine Aus- und Fortbildung mit dem Schwerpunkt
"seelsorgliches Einzelgespräch" anvisiert. Frater wird in
dieser Ausbildungsphase schwerpunktmäßig bei uns im Kloster
stationiert sein. Am Sonntag Abend wird er nach hier zurück
kommen.
Den Mitbrüdern in den Abteien Trier, Jerusalem und Siegburg danken wir,
dass sie Frater Antonius in den Studienjahren ihre brüderliche
Gemeinschaft schenkten.
Frater Antonius und wir haben das mögliche Ziel "Priestertum"
bisher als "offene Frage" behandelt. Wir sind darüber in
einem Gespräch, dessen Ergebnis wirklich offen ist.
12.
Februar: Der 12. Februar 1906 - - 104 Jahre nach der
napoleonischen Aufhebung der Reichsabtei - - ist der Tag des
benediktinischen Neubeginns in Kornelimünster. Kardinal Fischer, Köln,
führte die von Merkelbeek (bei Brunssum) gekommenen Mönche mit einem
feierlichen Pontifikalamt in die Ortsgemeinde ein. - Der Fotoausschnitt
zeigt von links: Abt Hermann Renzel, Merkelbeek, - Dr. Jansen (erzb.
Kaplan), - Franz Frhr. von Eynatten, - Rektor Dr. Schmitz,
Kornelimünster, - Kardinal Fischer, - P. Stephan Renzel, Merkelbeek
(Ende 1922 Prior in Kornelimünster; er betrieb 1923 die Verlegung des
Klosters nach Ilbenstadt in der Wetterau), - Pfr. Kleinermanns,
Kornelimünster, - P. Korbinian Wirtz, Merkelbeek, - P. Bonifatius
Busch, Gründungssuperior (er starb bereits am 25.11.1906 an einem
Herzversagen während einer Aushilfe in St. Katharina, Aachen-Forst).
11. Februar: Hochfest unseres
Klostergründers Benedikt
von Aniane. - Die Seite unserer Homepage über Benedikt von
Aniane wurde in den letzten Tagen aktualisiert und erweitert. -
Nebenstehend ist ein Glasfensterausschnitt aus unserer Kirche mit der
Todesszene des Heiligen abgebildet.
7. Februar: Abt Albert fliegt nach Praglia
bei Padua. Zusammen mit dem Prior der Abtei
Sa. Giustina in Padua, P. Franceso Trolese, hält er dort eine
Nachbesprechung zur Kanonischen Visitation des Klosters vom Juli 2002.
Am Montag, 10. Februar, kehrt er nach Kornelimünster zurück.
6. Februar: der Theologische Verlag
Zürich fragt um die Abdruckerlaubnis für das Emmaus-Bild
von Janet Brooks-Gerloff nach. Das Bild soll in der Zeitschrift "RL
- Zeitschrift für Religionsunterricht und Lebenskunde 1/2003"
abgedruckt werden.
Im Laufe des Abends ist mit dem 11000.
Zugriff auf unsere Homepage zu rechnen. Die 10000-er Grenze wurde
vor genau einem Monat, am 6. Januar überschritten.
2. Februar: Fest der Darstellung Jesu
im Tempel / Mariä Lichtmess. - Einige Bekannte des Hauses gingen
davon aus, dass wegen des Evangeliums vom greisen Simeon heute der
Namenstag unseres Fraters Simeon sein. Seinerzeit hatten wir das
auch angedacht, sind aber bei dem "offiziellen"
Namenstagsdatum der lateinischen Kirche geblieben (8.
Oktober).
Der erste Frühschoppen mit der neuen Küchensituation - die
Küche ist jetzt im Neubauflügel, der große
"Frühschoppensaal" im Altbau - erforderte im Vorfeld einige
logistische Überlegungen zum Transport der Erbsensuppe, - zum
Spül-Ort, - ob Geschirr und Besteck "richtig" verteilt sind
etc. Zu den Gottesdienstbesuchern hatten sich außerdem noch zwei
Wandergruppen mit 40 und 15 Leuten angesagt. Insgesamt haben wir die
Situation gut gemeistert. - Der erste Sonntag im Monat mit seinem
Frühschoppen nach der Messe ist für viele Menschen der Umgebung
längst ein "fester Kornelimünster-Termin". Das Hochamt an
diesem Tag ist die bestbesuchte Messe des Monats.
Die Weihnachtskrippe wurde zum Tage noch einmal leicht
umgestaltet. Der Krippen-Abt "spielte" den Simeon mit dem
Jesusknaben auf den Armen, eine der Marktfrauen wurde zur Witwe Hanna
"umfunktioniert", dazu Maria und Josef. Die ganze Szene war
aus dem Krippenstall herausgenommen und auf die rechte Seite der
Krippenanlage verlegt. - Morgen wird die Krippe abgebaut.
Januar 2003
30. Januar: Die Aachener Zeitungen
künden in ihren Kulturseiten groß die Ausstellung
"Ex oriente - Isaak und der weiße Elefant" an (30.
Juni - 28. September). Die Ausstellung will anhand der Nachzeichnung des
Reisewegs einer Delegation Karls des Großen an den Hof des Kalifen
Harun al Rashid der Begegnung der Religionen und Kulturen des Westens
und des Nahen Ostens dienen. Der im Untertitel der Ausstellung genannte
jüdische Kaufmann Isaak brachte als Geschenk des Kalifen den weißen
Elefanten Abul Abbas nach Aachen. - Die Ausstellung lockt zu einem
ausführlichen Sommerausflug nach Aachen ... und natürlich sowieso nach
Kornelimünster!
29. Januar: Im Zusammenhang mit einem
Vortrag für den Geschichtsverein des Bistums Aachen über "Heilige
der Karolingerzeit" (vgl. Notiz 26. Januar) besucht uns Abt
Pius Engelbert, Gerleve. - Abt Pius grenzte seinen Vortrag auf
Heilige ein, die in der Karolingerzeit (ca. 750-900) gelebt haben und
bereits in dieser Zeit als Heilige verehrt wurden. In dieser
Eingrenzung sind Karl d.Gr. und auch der Gründungsabt von
Kornelimünster, Benedikt von Aniane, nicht als Heilige der
Karolingerzeit zu betrachten. Insgesamt war der "karolingische
Rationalismus" weniger "Heiligen-produktiv" als die
vorausgehende Merowingerzeit. Wichtigste Merkmale für einen Heiligen
waren im Verständnis der Karolingerzeit peregrinatio (Gast-,
Fremdlingsdasein), praedicatio (Mission), eruditio (Bildung,
Bücherfreude) und visio (geschichtsdeutende Blicke ins
Jenseits). Im Gespräch nach dem Vortrag wurde darüber hinaus deutlich,
dass die Heiligen vorwiegend durch die Klöster und die in ihren
Skriptorien geschriebenen Viten "gemacht" wurden. Dass dabei
durchaus handfeste Interessen mit im Spiel waren, ist nicht zu
übersehen.
27. Januar: Seltsam! Die Umbaumaßnahme
kann auf einmal sogar Freude bereiten: Heute wurde die Bau-Toilette, die
so "dekorativ" auf dem Gelände stand, abgeholt und der
zerfahrene Platz am Baugelände mit neuem Split versehen. Mit einem
Landschaftsgärtner ist ein Termin angesetzt, um die Baumschäden (durch
Bagger und Baukran verursacht) zu beheben. Mit dem Gärtner wird dann
auch die Neubepflanzung angedacht werden müssen.
26. Januar: Am letzten Sonntag im Januar feiert Aachen
traditionell mit dem Karlsfest seinen Stadtpatron Karl den Großen.
Seine Palastkapelle, der heutige Dom, birgt seine Grablege und war
Krönungsort für 30 Könige des Römischen Reiches deutscher Nation.
Der Dom ist 2000 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen worden. In diesem
Jahr ist Bischof Reinhard Lettmann, Münster, eingeladen, das
Festhochamt zu feiern. Am 28. Januar, dem Todestag des Kaisers, wird Abt
Pius Engelbert, Gerleve, in der Domsingschule einen Vortrag über
Heilige der Karolingerzeit halten. - Die nebenstehend abgebildete
romanische Idealplastik des Kaisers steht in der Abteikirche der
Benediktinerinnen von Müstair, Schweiz. Das Kloster ist von Karl dem
Großen gegründet worden. Es wurde 1983 zum Weltkulturerbe der UNESCO
erklärt. (Links: 1, 2)
24. Januar: Die Notfallseelsorge
Aachen hat in einem ökumenischen Gottesdienst in unserer
Abteikirche fünf neuen SeelsorgerInnen die kirchliche Beauftragung erteilt.
Aus den Bereichen Polizei, Feuerwehr und Hilfswerken, Rettungsdiensten
und Notärzten waren Gäste zu der Feier gekommen. In einer
eindrucksvoll schlichten Predigt hat Pfarrerin Hirt als Quelle und
"Fluchtort" der Notfallseelsorge die Stille und das Gebet
gezeichnet. Ausgehend von Markus 1,32-38 führte sie aus: "... die
Stille suchen und das Gebet, das Gespräch mit Gott und die Suche nach
der Quelle unserer Lebendigkeit und Hoffnung, das kann uns erst im
Letzten die Kraft geben, die wir brauchen für den Dienst und für das Leben, für Trauer und Abschied, für Lebendigkeit und neuen Anfang, an
jedem Morgen, nach jeder Nacht." Im Anschluss an den Gottesdienst
waren die Gottesdienstteilnehmer zu einem Imbiss und zum Gespräch noch
gut zwei Stunden zusammen. - Wesentliche Impulse für die Etablierung
und Institutionalisierung der Notfallseelsorge in Aachen waren und sind
die langjährigen Erfahrungen unseres P. Georg in den Einsätzen der
Freiwilligen Feuerwehr. Das Team der Aachener NotfallselsorgerInnen
zählt heute 27 MitarbeiterInnen.
23. Januar: In der aktuellen Ausgabe der
KirchenZeitung Aachen ist unter der Überschrift "Nicht mehr winden
- wenden" ein Impuls von Abt Albert zu den Messlesungen des
kommenden Sonntags (S. 8; >
Link) sowie eine Buchempfehlung von ihm (S. 47) veröffentlicht:
Timothy Radcliffe, "Gemeinschaft im Dialog. Ermutigung zum
Ordensleben", Benno Verlag 2001, Euro 12,66. Wir lesen das Buch
z.Zt. als Tischlektüre bei den Mahlzeiten.
22.
Januar: Vielleicht sollten wir den heutigen Tag als Stichtag "Abschluss
des Umbaus" markieren. Zwar sind durchaus noch nicht die
letzten Handwerker aus dem Haus, aber die Tatsache, dass P. Oliver
glaubt, sich nach dem Stress des vergangenen Jahres 10 Tage verdienten
Urlaubs nehmen zu können, ist ein eindeutiges Signal, dass
"es" hinter uns liegt. P. Oliver hat von unserer Seite die
Baumaßnahme mit Engagement, kritischem Blick und - wo nötig -
energischem Wort begleitet. Dass und wie er die Aufgabe wahrgenommen
hat, verdient Respekt und Dank!
Blick in den neuen Speisesaal der Gäste.
18. Januar: Frater Matthias ist angesprochen worden, im
Kursteam eines Kurses "Begräbnisdienst und Trauerbegleitung durch
Gemeindemitglieder", den die Bistumsregionen Aachen- Stadt und
-Land anbieten, mitzuarbeiten. Heute traf sich das Team zu seiner
ersten gemeinsamen Besprechung. Der Kurs will dazu befähigen,
"Begräbnisgottesdienste und Beerdigungen vorzubereiten und zu
leiten und möglicherweise auch trauernde Angehörige zu
begleiten." Verantwortlich für den Kurs ist eine
Gemeindereferentin, die Oblatin unseres Klosters ist.
15. Januar: Frater Egilhard hat
ein zweijähriges Seminar zur Aus- und Fortbildung in der Altenseelsorge
abgeschlossen. Das Seminar wurde vom Ordensreferat des Erzbistums
Paderborn für Ordensleute angeboten. Einblick und Praxis in die
Begleitung älterer Menschen gewann Frater Egilhard im Altenheim der
Christenserinnen in Stolberg-Venwegen. Wir sind den Schwestern dort
dankbar, dass sie Frater Egilhard diese Praxismöglichkeit
gewährten.
13. Januar: Mit dem Umzug der
Wäscherei aus dem sog. "Gästehäuschen" in den
Südflügel des Hauptgebäudes am heutigen Tag ist wirklich die letzte
größere Aktion im Zuge des Umbaus getätigt. Das "Kleinzeug"
an Arbeit wird sich zwar bestimmt noch hinziehen, aber das
"Grobe" liegt hinter uns - ... Gott sei's gedankt!!
11. Januar: Im Anschluss an die 1. Vesper
des Festes der Taufe Jesu nahm in einer eigenen Feier Abt Albert in
Anwesenheit des Konventes und der Oblatengemeinschaft der Abtei das Oblationsversprechen
einer Kandidatin entgegen. Zur Zeit hat die Abtei 18 Oblaten und
zwei Kandidaten für den Oblatenweg. Oblaten sind Christen, die ihr
Christsein in einer intensiven Bindung an eine Benediktinerabtei und an
die Regel Benedikts pflegen
wollen (vgl. die versch. Beiträge zum Thema auf der Homepage,
vor allem den Beitrag "Die
Benediktusregel ...").
Die Oblaten der Abtei Kornelimünster sind zweimal im Jahr zu einem
Wochenende in die Abtei eingeladen und die aus der näheren Umgebung an
vier weiteren Samstagen zu Tagesbegegnungen. - In seiner Ansprache in
der Oblationsfeier akzentuierte Abt Albert, ausgehend vom Schlusskapitel
73 der Regel Benedikts, den Weg der Mönche im Kloster und der Oblaten
als "Anfang", der in der treuen Stetigkeit der kleinen
Schritte weiter und zum Ziel führt. Er ist geprägt von der Dynamik der
Sehnsucht des "ad ... = hin zu ...", das mehrmals in diesem
Regelkapitel formuliert wird.
9. Januar: Endlich können wir wirklich
sagen: Entscheidende Schlussschritte zum Ende der Umbaumaßnahme
im Südflügel sind getan: Heute wurde die neue Küche
"angekocht"; morgen muss sie ihre erste Bewährungsprobe
bestehen. Der Warenbestand der Kühlräume ist bereits umgeräumt. Der
neue Speiseraum der Gäste wurde heute eingerichtet; morgen früh wird
das Refektorium der Mönche umziehen. Das bisherige Refektorium der
Mönche wurde heute Abend letztmals genutzt. Das sog.
"Frühstücksrefektorium" verabschiedet sich morgen früh von
seiner bisherigen Aufgabe. Zumindest einige der neuen Gästezimmer
werden zum Wochenende erstmals genutzt. Was jetzt noch zu tun ist? Unendliche viele
"Kleinarbeiten" und "Korrekturen" (wo sie denn
möglich sind) und vor allem das Hineinfinden in die neuen Gegebenheiten
und in geänderte Arbeitsabläufe. Bis wir wirklich
"angekommen" sind, wird es noch geraume Zeit brauchen.
7. Januar: Im "Spiegel"
(2/2003) erscheint ein Artikel über Managerkurse
in Klöstern. Der Artikel ist anerkennend wohlwollend, zugleich aber
mit spitzer Feder geschrieben. Wir bieten solche Kurse nicht an, machen
aber gute Erfahrungen mit Einzelaufenthalten von gestressten
"Wirtschaftsleuten". Unsere Zielsetzung und Möglichkeiten
versucht der Beitrag "Gib
mir, wo ich stehe ..." einzufangen. Vgl. auch den Bericht der
Aachener Kirchenzeitung über einen Gastaufenthalt.
- Im weiteren Frühjahr wird Abt Albert auf einem Manager-Seminar der
evangelischen Frauengemeinschaft "Casteller Ring" zum Thema
"Macht Macht Autorität" referieren.
6. Januar: Im Laufe des Tages wurde der 10.000.
Zugriff auf unsere Homepage registriert. Einen kurzen Rückblick auf
die Entwicklung in den vergangenen knapp 1 1/2 Jahren finden Sie unter
dem Datum des 31. Dezember.

Die
beiden Aufnahmen der Krippe 2002 in unserer Abteikirche machte
Frau A. M. Nagel, Aachen.
Die
Türkollekte der Sternsinger am Schluss unseres Hochamtes am 5.
Januar und beim anschließenden Frühschoppen erbrachte Euro 230,- die Adveniatkollekte
am Weihnachtstag Euro 1380. Für beide Kollektenergebnisse danken wir
sehr herzlich.

6. Januar: Dreikönige. - Ich möchte Sie
auf eine interessante Seite zum Dreikönigsbrauchtum
hinweisen. Wussten Sie z.B. schon, dass das "Sternsingen" im
16. Jahrhundert entstanden ist? Wissen Sie, wie es kommt, dass der Sitzungskarneval
mit dem Dreikönigstag beginnt?

Wünsche aus der Perspektive unserer
z.Zt. jüngsten regelmäßigen Gottesdienstbesucherin
(4 Monate):
daß immer jemand da ist,
der Dir genug Milch gibt, wenn Du Hunger hast,
der Dir Deine Windeln wechselt, wenn es nötig ist, und
der Dich in den Arm nimmt, wenn Du Liebhaben brauchst.
Wussten Sie übrigens, dass der Wunsch
"guten Rutsch ..." nichts mit dem Deutschen
"rutschen" zu tun hat? Der Wunsch ist eine
"Übersetzung" des Hebräisch-Jiddischen
Rosh HaShanah = Beginn des Jahres. Das "Rosh" wurde zum
"Rutsch".o
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