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Kurznachrichten Januar - Juni 2004
28. Juni: Zusammen mit Herrn
Architekt Lützenburg wird die Vergabe für die Maler- und anderen damit
verbundenen Arbeiten an der Kirchenfassade besprochen und
beschlossen. Wir gehen davon aus, dass zum "Tag der Freunde"
(11. Juli) das Gerüst steht und die Arbeiten vielleicht schon begonnen
haben.
Nach offensichtlich durchweg
positiven Rückmeldungen über Fortbildungen bei uns tagen heute der
Kreisdirektor und die Dezernenten des Kreises Aachen in unserem
Haus.
In
Aachen beginnt die Jahrestagung der „Arbeitsgemeinschaft
katholisch-theologischer Bibliotheken“ (AKThB). Im Zusammenhang
dieser Tagung haben Mitschwestern und Mitbrüder aus Pannonhalma, Köln-Raderberg,
Alexanderdorf und aus der Trappistinnen-Abtei Mariafrieden bei uns um
Gastfreundschaft angefragt. Von uns nimmt als Bibliothekar P. Oliver an
der Tagung teil.-
Am 1. Juli nutzte eine Gruppe der Bibliothekare die Mittagspause, um zu
heraus zu fahren und sich unsere Bibliothek anzuschauen.
27. Juni: Eine Gruppe von Ernährungsberaterinnen
tagt in unseren Räumen. Einige weitere Veranstaltungen der Gruppe sind
im kommenden Halbjahr vereinbart.
25. Juni: Frater Antonius beginnt Einkehrtage
über Menschenbilder in den Psalmen.
Abt Albert fährt in die Zisterzienserabtei
Himmerod, wo er einer der Referenten einer Tagung über "Mönchsgelübde
und Rittertugend" ist. Hintergrund dieses Themas ist, dass
Bernhard von Clairvaux die Regel des Ritterordens der Templer verfasst
hat. Abt Albert wird über die benediktinischen Gelübde der Stabilitas,
des kl.österlichen Lebenswandels und des Gehorsams referieren (vgl.
Updates vom 3. und 24. Juni).
24. Juni: Update der Homepage mit zwei Texten
zu den benediktinischen Gelübden des "klösterlichen
Lebenswandels" und des "Gehorsams".
Die beiden Texte ergänzen den Text vom 3.6. über die "stabilitas".
23. Juni:
Der Kreis Aachen veranstaltet
heute und morgen ein weiteres Fortbildungsseminar
in unserem Haus.
20. Juni: P. Oliver fährt in Vertretung von
Abt Albert zur Jahrestagung der Vereinigung der deutschen
Ordensoberen (VDO) in Untermarchtal (20.-23.6.).
Am Nachmittag kommt eine Gruppe von
ca. 15 Firmlingen aus Mönchengladbach zu einem Kennenlern-Besuch.
Abt Albert wird die Gruppe am 4. Juli in der ehemaligen
Benediktinerabtei von Mönchengladbach firmen.
19. Juni: Die Fahrt unseres Vereins der
Freunde in die Zisterzienserabtei Himmerod haben wir mangels einer
hinreichenden Anmeldungszahl abgesagt. Bereits im vergangenen Jahr haben
wir einen starken Rückgang der Teilnahme festgestellt. Entweder fallen
uns keine attraktiven Ziele mehr ein oder es ist einfach kein Bedarf
mehr für solche Kurzausflüge? Wir werden den "Fixpunkt
Ausflug" aus der künftigen Jahresplanung streichen.
Auf der Rückfahrt vom Urlaub schaut überraschend P.
Guibert aus der Abtei Löwen bei uns vorbei. P. Guibert,
Professjahrgang 1948, war noch nie bei uns gewesen. Die gelegentlichen
Besuche aus Kornelimünster in Löwen – vor allem von Abt Albert –
in den vergangenen Jahren hatten ihn im hohen Alter noch einmal
neugierig gemacht. Auch, - ja,
vielleicht gerade solche Kurz- und Kürzest-Besuche sind Zeichen der
Verbundenheit zwischen unseren Klöstern, - halten sie lebendig und fördern
sie.
18. Juni, Herz-Jesu-Fest: Am Herz-Jesu-Fest
1904 wurde in der Abtei Gerleve das feierliche Chorgebet
aufgenommen. Als "alte Gerlever" fahren Abt Albert und P.
Friedhelm nach Gerleve, um mit den dortigen Mitbrüdern den Festtag zu
begehen.
Ein Dozent der TH Aachen gestaltet mit seiner Frau ein
Kreativ-Wochenende "Vom Zauber der gefundenen Dinge. Theorie
und Praxis der seriellen Kunst" für Studenten in unseren
Räumen (14 Teilnehmer). ). – In unserem Jugend-Gästehäuschen quartieren
sich zu einem Planungswochenende Jugendliche aus
Wuppertal ein (10 Teilnehmer).
16. Juni: Der Kreis Aachen führt heute wieder
eine Fortbildungsveranstaltung bei uns durch.
15. Juni: Update unserer Homepage mit
einem Text: "Psalmenerfahrung
- ein 'Dekalog'".
12.
Juni: Für drei bis vier Wochen werden unsere Kirchbesucher auf die Altarbilder
von Janet Brooks-Gerloff verzichten müssen. Nach 18
Jahren sollen sie auf Feuchtigkeitsschäden durch das wechselnde
Mikroklima unserer Kirche untersucht werden. Die Bilder werden gut zwei
Wochen in einer trockenen Atmosphäre gelagert, um dann eventuell
notwendige Arbeiten vornehmen zu können.
Ein
wolkenbruchartiges Gewitter erlaubte am Nachmittag eine Kontrolle
über das Gefälle der neuen Pflasterung
entlang dem Werkstättenbau und die Effektivität der eingebauten
Entwäserungskanäle. Im wesentlichen können wir sehr zufrieden sein.
Nur ein/zwei Nachbesserungen scheinen sinnvoll bzw. nötig zu sein. Das
zum Kloster leicht abschüssige Gartengefälle hat uns in der
Vergangenheit bei ähnlichen Situationen immer mal wieder „Probleme“
bereitet. – Diese Notiz ist ein willkommener Anlass, allen Freunden
zu danken, die durch ihre Spenden helfen, die Gebäude zu erhalten und
notwendige Arbeiten vorzunehmen!
10. Juni, Fronleichnam: Links zur Geschichte
des Festes und zu einem spirituellen Impuls
zur Eucharistie. - Das nebenstehende Foto zeigt das Mittelstück der
"Brot-Rosette" im rechten Querschiff unserer Abteikirche
(Aufnahme: fr.a.).
Wie üblich feierten wir auch an diesem Fronleichnamsfest die
Eucharistie mit der Propsteigemeinde zusammen und schlossen uns der
Pfarrprozession an. Die Messe und der Schlusssegen fanden in der
Abteikirche statt.
In der Predigt wandte Abt Albert sich dagegen, die persönliche
Bedeutung der Messfeier auf den Kommunion-Empfang zu reduzieren. Das
Jesus-Wort "Wer dieses Brot isst, lebt in Ewigkeit", reduziert
auf den Kommunion-Empfang, verfälsche die Hostie zu einem
"Eintritts-Chip in den Himmel mit Garantiecharakter".
Notwendig sei ein Vor-gehen im Leben auf die Messe zu und ein Nach-gehen
des dort Gefeierten im Leben.
Die von der Pfarrgemeinde gestaltete Prozession war ein sehr
meditativ geprägter Weg-Gang durch die Straßen in unserem
Ortsteil um die Abtei. Nach der Prozession hatten wir noch
zum Frühschoppen eingeladen.
Erfahrungsgemäß ist der Kreis der Gottesdienstbesucher an
Fronleichnam vorwiegend aus der Pfarrgemeinde. Unsere
"üblichen" Gottesdienstbesucher, die aus der weiteren
Umgebung kommen, bleiben an diesem Tag fern. Einer der Gründe ist
sicher die an diesem Tag um 1 1/2 Stunden vorgezogene Messfeier.
P. Friedhelm beginnt Einkehrtage zum
Thema "Wandlung wagen". Etliche Teilnehmer sind schon im Laufe
des Mittwochs gekommen.
8. Juni: Eine Seniorengruppe aus Duisburg (30
Pers.) verbringt einen Einkehrtag bei uns. – Die 6. Klasse einer
Hauptschule aus Alsdorf kommt zu einer „Schnupperstunde“ zu uns.
7. Juni: Am Morgen tagt - wie schon oft - die
Notfallseelsorge Aachen in unserem Haus.
6. Juni: Frühschoppen - Der Besuch war
"überschaubar".
Einige Fotos von der Tagung der Oblatenrektorinnen/en
im Kloster Jakobsberg (1.-3.Juni):
 
 
Die Lage des Klosters auf dem Jakobsberg schenkt einen außerordentlich
schönen Blick über das Rheintal bei Bingen auf die rechtsrheinischen
Höhen mit dem Niederwald-Denkmal und dem Nonnenkloster Eibingen. Dass
mehrere Nachtigallen darin wetteifern, den Gast klangvoll zu wecken, ist
ein besonderes Vergnügen. Eine von ihnen konnte ich bei ihrem
Abendkonzert sogar beobachten. Und darüber hinaus gab es
Siebenschläfer, Spechte und viele Blüten zu entdecken. Die Natur war
eine exzellente Zugabe zu einer guten Tagung.
5. Juni: Eine Gruppe von 15 Personen
verbringt einen Einkehrtag bei uns. Ihr Thema sind die Bilder von Janet
Brooks-Gerloff in unserer Kirche und im Kloster.
4.
Juni: Frater Antonius nimmt bis Sonntag an einem Treffen der
Cusanus-Stiftung in Ehringerfeld teil.
1. Juni: P. Friedhelm
begleitet wie in den vergangenen Jahren einen Bus mit Pilgern zur Springprozession
in Echternach.
Abt
Albert nimmt bis Donnerstag an der Tagung der Oblatenrektor/innen/en
im Kloster Jakobsberg (bei Bingen) teil. Alt-Abt Odilo Lechner von der
Abtei St. Bonifaz, München, wird über das benediktinische Gelübde der
„Stabilitas“ referieren. Am Donnerstag/Freitag schließt sich eine
Vorstandssitzung der „Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten“ auf
dem Jakobsberg an. In der einen wie der anderen Tagung werden die
Jahrestagung 2005 der Arbeitsgemeinschaft, eine Publikation über die
Oblaten und der Weltkongress der Oblaten im Herbst 2005 in Rom für
umfangreichen Gesprächsstoff sorgen.
Die „Lebenshilfe Aachen“ tagt heute und morgen
mit jeweils ca. 12 Ehrenamtlichen in unserem Haus.
Mai 2004
28.
Mai:
Namenstag unseres 28. Mai: Namenstag unseres Paters Friedhelm.
– P. Friedhelm will an diesem Tag „hoch hinaus“. Zum 50.
Geburtstag im Januar wurde ihm eine Ballonfahrt geschenkt. Heute
soll das Geschenk eingelöst werden.
27. Mai:
Die Pfingstausgabe der Aachener Kirchenzeitung
bringt neben der Pfingstbetrachtung „Sturmgeist
Heiliger Geist“ von Abt Albert auf der Titelseite das
Pfingstdetail unserer Chorrosette (s. Bild oben). Die Schönheit der
Details fällt dem „Normalblick“ eigentlich nie auf. Man nimmt sie
nur wahr, wenn man sie mit einem Opernglas „herausholt“ – oder
eben wenn ein Profi-Fotograf sie gezielt fotografiert. - Leider erwähnt
die Kirchenzeitung nicht, dass das Glasfenster in unserer Abteikirche
ist.
Das Gedicht
„Sturmgeist Schöpfer, komm!“, mit dem die o.g. Betrachtung
endet, wurde auch im Pfingstrundbrief der „Christnagar Nachrichten“
des „Vereins zur Förderung der Indischen Missionsgesellschaft
e.V.“, Taufkirchen (bei München) als Titeltext veröffentlicht.
... und auch das: Frater Jonas zieht sich
einen Bänderriss im rechten Fußgelenk zu. So was ist
schmerzhaft, ein Handicap für manches und braucht Zeit zur Heilung.
25. Mai: Namenstag von Frater
Egilhard. - Bei einer Internet-Recherche stieß P. Oliver heute
auf eine Pressenotiz
der Stadt Bergheim vom 7.4.04. Bergheim hat danach im April eine
Straße nach dem achten Abt von Kornelimünster benannt.
21. Mai: Update der
Website mit zwei Texten zu Pfingsten: "Sturmgeist
Heiliger Geist" und "Pfingsten
- eine runde Sache.
21. Mai: Frater Antonius erhält
die offizielle Nachricht, dass er unter die Stipendiaten des „Cusanuswerkes“
aufgenommen worden ist. Das Cusanuswerk ist eine Einrichtung der
Studienförderung der deutschen Bischöfe und hat eine sehr hohe
Reputation. Alt-Cusaner sind u.a. Oscar Lafontaine, Bundesminister a.D.
Heinz Riesenhuber und Bundesbankpräsident i.R. Hans Tietmeyer. Einige
Jahre wurde das Cusanuswerk von der baden-württembergischen
Kultusministerin Annette Schavan geleitet.
20.
Mai, Christi Himmelfahrt: P. Oliver beginnt Einkehrtage,
die bis zum Sonntag dauern werden. Als Thema hat P. Oliver gewählt:
"’Sich dem Treiben der Welt entziehen’ (RB 4,20). Abtauchen aus
dem Alltag – Abstandnehmen
im Alltag“.
In Bonn findet anlässlich des 30-jährigen Jubiläums
des „Theologischen Studienjahres Jerusalem“ ein Symposion „Lernort
Jerusalem“ statt (20.-22.5.). Schwerpunkte sind „Das Gespräch
mit ...dem Judentum / der Archäologie / dem Islam“ und die
„Innerchristliche Ökumene“. Grußworte werden Bischof Mussinghoff,
P. Albert Schmidt (S. Anselmo, Rom) und Abt Benedikt Lindemann
(Jerusalem) sprechen. Am Freitag werden Kardinal Lehmann und
Landesbischof Kähler
(Eisenach) im Bonner Münster einen ökumenischen Gottesdienst feiern.
– Als ehemaliger „Studienjährler“ nimmt Frater Antonius an
diesem Symposion teil.
19.
Mai: Frater Matthias nimmt an der jährlichen Fußwallfahrt
der Mönchengladbacher Matthiasbruderschaft nach Trier teil. Am
Pfingstsonntag erwarten wir ihn zum Hochamt zurück.
Die
Pflasterarbeiten entlang dem Werkstättenbau sind abgeschlossen.
Die neue Pflasterung ist ein Gewinn! Frei nach Joh 1,36: „Kommt und seht!“
17. Mai: Eine Klasse
9 des Stolberger Goethegymnasiums
(33 Schüler/innen) kommt am späten Vormittag, um bis in den Nachmittag
hinein ein wenig „Kloster“ zu schnuppern. Eine entsprechende
Exkursion im vergangenen Jahr motivierte die Religionslehrerin, in
diesem Jahr die Erfahrung wieder anzubieten.
16.
Mai: Die
Kölner Karnevalsgesellschaft „Rosen-Montags Diverttissementchen“
besucht im Rahmen ihrer „Herrentour“ mit etwa 45 Teilnehmern unser
Hochamt. Im Anschluss verköstigen wir die Gruppe mit einer Erbsensuppe
(und natürlich ... Getränken).
15. Mai: Wie seit einigen Jahren startet die Diözesan-Fußwallfahrt
nach Trier mit einer Messe in unserer Kirche und einer
anschließenden "Tasse Kaffee". Die 33 Pilger werden am
kommenden Samstag-Nachmittag ihren Weg zum Grab des Apostel Matthias und
zurück mit einem kurzen Wortgottesdienst bei uns beschließen.
Für Samstag/Sonntag sind wir Gastgeber für eine Tai
Chi-Gruppe, die mit ihrer Lehrerin seit einigen Jahren etwa zweimal
jährlich zu uns kommt (18 Teilnehmer).
14. Mai: P. Oliver fährt nach Essen, um
dort einen Exerzitienkurs für Schwestern zu begleiten.
13. Mai: Im neuesten Update wurde in die
Homepage gestellt: 1. "Paris -
eine geistliche Botschaft" und 2.. "Pilgerherberge
Kloster".
Die Kirchenzeitung berichtet ganzseitig über
die Vorstellung unserer neuen Heizanlage (s. Notiz zum 30.
April). Im Text bezeichnet sie sie als "Vorzeigeobjekt in der
Region". In der Überschrift heißt es: "Benediktinerabtei
Kornelimünster an der Spitze des Fortschritts".

Neue
Pflasterung entlang dem Werkstättentrakt und - mit alten Steinen - am
Ende des Weges
12. Mai: Heute vor 52 Jahren erhielten wir die
große Glocke
unseres Geläuts aus den Beständen des Hamburger
"Glockenfriedhofs".
Der Kreis Aachen veranstaltet heute in unserem
Haus für seine Mitarbeiter ein Fortbildungsseminar "Sofort- u. Sanierungsmaßnahmen bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen"
(25 Teilnehmer).
11. Mai:
Am 10. Mai verstarb Herr Josef
Parting. In den 70-er Jahren führte die Freude an unserer damals
neuen Orgel Herrn Parting näher zur Abtei Kornelimünster. Als Mitglied
einer Choralschola, die wir in den 80-er Jahren aufzubauen versuchten,
erwarb er sich einen sonntäglichen Gottesdienst-Stammplatz in der Reihe
der Mönche, den er auch beibehielt, als die Schola nicht weitergeführt
wurde. Im Verein unserer Freunde war er der erste Schatzmeister. Die
lange Verbindung zu uns ließ Herrn Parting für uns und unsere
Gottesdienstgemeinde zum „lebenden Inventar“ unseres Hauses werden.
Vor 14 Tagen war er sonntags zum letzten Mal
in unserem Hochamt. Da er tags darauf zu einer kleinen Operation ins
Klinikum gehen wollte, hat ihm Abt Albert nach der Messe die
Krankensalbung gespendet. Ein Herzinfarkt hat gestern seine Genesung
abrupt beendet. Am Freitag, 14.5., werden wir zusammen mit seiner
Familie Herrn Partings in unserer Konventmesse gedenken. R.i.P.
Foto:
Arbeiten zur Pflasterung am Weg beim Werkstättengebäude.
9. Mai:
Anlässlich des 200-Jahr-Gedenkens vieler
Pfarrgemeinden des alten „Münsterländchens“ an ihre pfarrliche
Unabhängigkeit hat die Muttergemeinde Kornelimünster heute zu einer Sternwallfahrt und einem gemeinsamen Gottesdienst nach Kornelimünster
eingeladen. Viele Pfarrgruppen sind die alten Kirchwege nach Kornelimünster
zu Fuß gegangen. Man traf sich um 15:00 an der alten Pfarrkirche St.
Stephanus oberhalb der der Propsteikirche. Nach einem kurzen Statio-Gottesdienst
zog man gemeinsam zur Propsteikirche, um dort die Eucharistie zu feiern.
Sahen die einzelnen Pilgergruppen eher „bescheiden“ aus, so war die
Propsteikirche doch bis auf den letzten Platz gefüllt. Im Anschluss an
die Messe war bei Kaffee und Kuchen (oder auch einem Bier) noch die
Gelegenheit zur Begegnung im Pfarrheim und auf dem Straßenabschnitt
davor.

Propst
Vienken vor der Tür der Stephanuskirche beim Statio-Gottesdienst -
Teilnehmer der Sternwallfahrt
Stilleben mit Schützenhüten - Begegnung
8.
Mai: Das
"Titus Brandsma Memorial" der Karmeliten in Nijmegen fragt an, die Elija-Bilder
in unserer Kirche für eine Betrachtung über den geistlichen Weg des
Propheten auf seiner Homepage verwenden zu dürfen. Man hatte die Bilder
in unserer Homepage entdeckt. Elija ist für die Karmeliten ihr „Gründer-Prophet“.
Eine Oberhausener Pfarrei fragte in diesen Tagen an, ob sie den Beitrag
„Farbig glauben“
unserer Homepage für ihren Pfarrbrief übernehmen darf.
In
dieser Woche wurde wurde die "Uralt-Pflasterung" entlang
des Werkstättengebäudes hinter unserem Kloster aufgenommen, um den
Weg in den Parkbereich neu zu pflastern. Zwar muss man sagen, das ist
irgendwie schade, denn das "Uralte" hat bei all seinen
Mängeln einen "romantischen Charme", aber auch ein
"neuer Weg" wird bald vertraut sein.
3.-7. Mai: Visitatorenkonferenz Belloc (bei Bayonne,
Frankreich):

Die hügelige Parklandschaft im "Vorgebiet" der Pyrenäen. Im
Hintergrund die Benediktinerinnenabtei St. Scholastika, 10 Fuß-Minuten
von der Abtei Belloc entfernt. - Das Klaustrum von Belloc.

Der Chorraum der Abteikirche - Die Krypta der Abteikirche, in der
werktags die Messe gefeiert wird.

... und in Paris immer einen Zwischenstopp zwischen den Bahnhöfen wert:
Notre Dame. Detail aus dem Tympanon des Hauptportals
"Seelenwägung". Eindrucksvoll an der Szene ist die
Zuversicht, dass das Gute buchstäblich überwiegt, obwohl noch ein
"Extra-Teufel" die Seelenwaage herunterziehen will. Über der
Szene die "neue Stadt Jerusalem", die ewige Heimat der
Erlösten.
3. Mai: Abt
Albert fährt zur turnusmäßigen Visitatorenkonferenz (3.-7.5.)
unserer Kongregation, die diesmal in der Abtei
Belloc, im französischen Baskenland stattfindet. Die Abtei ist 1875
gegründet und hat in den 180 Jahren Ihrer Geschichte bereits zwei Exile
erlebt (1880 u. 1905-1926). Im Zweiten Weltkrieg waren ihr damaliger
Abt, der Prior und der Gastpater zeitweise in den Konzentrationslagern
Buchenwald und Dachau inhaftiert. Heute zählt die Abtei etwa dreißig
Mitbrüder. Als zentrale Aufgabe nennt die Homepage der Abtei die
"liturgische Gastfreundschaft"
Frater
Jonas beginnt einen 14-tägigen Erholungsurlaub.
Eine
kurze Vorschau auf die Woche: Am Montag tagt die
"Lebenshilfe Aachen" mit 12 Personen bei uns, - Dienstag,
Mittwoch und Donnerstag führt der Kreis Aachen eine
Fortbildungsveranstaltung e- ebenfalls ca. 12 Personen - bei uns durch,
- das Päpstliche Kindermissionswerk hat 6 Damen und Herren zu einer
Planungskonferenz von Donnerstag auf Freitag zu uns eingeladen, - am
Freitag kommen 10 Jakobspilger zur Übernachtung, - und am Samstag hat
der ökumenische Arbeitskreis Heinsberg einen Einkehrtag in unserem
Haus, - parallel dazu treffen sich am Samstag unsere Oblaten bei uns.
Für unseren kleinen Konvent ein recht strammes Programm!
2.
Mai: Kirchweihfest unserer Abteikirche.
In seiner Predigt umschrieb Abt Albert Klöster
und ihre Kirchen als „Brücken des Lauschens“: „Seit Jahrhunderten / wagen, die Sein Rufen hören, / in Sehnsucht und
Vertrauen / den Weg mit Ihm / und bauen Brücken des Lauschens / über
den Lärm der Welt.“
Zum Pontifikalamt kamen 25 Firmlinge aus den nahen belgischen Eynatten
(ca. 5 km) gewandert. Nachdem sie sich beim Frühschoppen mit der
angebotenen Erbsensuppe gut gestärkt hatten, ging es dann auch zu Fuß
wieder zurück. Zum Essen war dann auch ihr Pfarrer zu seinen Firmlingen
gestoßen.
... und natürlich kamen zum Frühschoppen auch etliche
Wanderer, die zuvor nicht bei uns in der Messe waren. Der Frühschoppen
hat sich einfach rumgesprochen. Der erste Sonntag im Monat, an dem wir
nach der Messe regelmäßig zum Frühschoppen einladen, zeichnet sich
durch den besten Gottesdienstbesuch im Laufe eines Monats aus.
April 2004
30. April: In beiden Aachener Zeitungen ist von den beteiligten
Firmen eine ganzseitige Anzeige geschaltet, die unsere neue Holzhackschnitzel-Heizung
vorstellt. Im Laufe des Morgens wird sie in einem kleinen
„Einweihungs-Akt“ offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und erläutert.
Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom Umweltministerium NRW und Reiner
Priggen MdL werden durch ihre Anwesenheit das landesweite politische
Interesse an dieser „Pilotanlage“ bekunden. Die Forstdirektion
Eschweiler und die Bürgermeister der Eifelgemeinden Simmerath und
Monschau weisen durch ihr Kommen auf die regionale Bedeutung der Anlage
hin. Dass daneben örtliche Vertreter aus Politik, Wohnungswirtschaft
und aus dem kirchlichen Bauwesen kommen werden, versteht sich nahezu von
selbst.

Dipl.-Ing. Frank Willecke, Abt Albert, Staatssekretär Dr. Griese

"Leibliches Wohl" - Grundlage für gute Gespräche
Am Abend
beginnt Abt Albert Einkehrtage zum österlichen Thema: „Siehe, ich
mache alles neu.“
Schweizer Jakobspilger wollen in Zürich eine
Ausstellung gestalten und eine der Tafeln soll als Thema die Überschrift
tragen, die sie in unserer Homepage gefunden haben:
„Suche mehr, als du suchst!“ Sie fragen an, ob das ein Zitat aus
der Regel Benedikts ist oder ob es eine eigene Formulierung ist. ... Es
ist ein Eigengewächs.
29.
April: In
unserem „Gästehäuschen“ übernachtete eine Schülergruppe aus dem
Sauerland, die in einer Projektwoche mit ihrem evangelischen Schulpfarrer
ein Stück des Jakobusweges geht. In der kommenden Woche werden
10 Erwachsene, die ebenfalls den Jakobusweg gehen, bei uns Quartier
suchen. Für den weiteren Verlauf des Mai hat sich ein Ehepaar mit
demselben Ansinnen gemeldet. Dieses Ehepaar „trainiert“ und will im
kommenden Jahr den Gesamtweg an einem Stück bewältigen. – In
Beschreibungen des Jakobuswegs sisnd wir als mögliches Quartier erwähnt
– und für „echte Pilger“ finden wir
immer noch eine Möglichkeit zu übernachten.
27. April: Altabt Bernhard Lambert, Scheyern,
und Abt Gregor Hanke, Plankstetten, schauen auf der Fahrt nach
Belgien kurz bei uns vorbei. Abt Bernhard war vor seiner Wahl nach
Scheyern Mönch der Sublazenser-Abtei Steenbrugge, Brügge. Als Abt hat
er zweimal die kanonische Visitation unseres Klosters vorgenommen.
Das warme Wetter hat inzwischen erlaubt, an der Kirchenfassade
Proben mit einer Farb-Abbeize auf biologischer Basis vorzunehmen. Unser
Vorhaben, den Eingangsbereich der Kirche neu zu streichen, setzt eine gründliche
und zugleich schonende Entfernung der vorhandenen Farbreste voraus. Über
die Planung hatten wir zu Weihnachten berichtet und um Ihre Unterstützung
gebeten. Die heutige Notiz möchte signalisieren, dass wir „am Ball“
geblieben sind und bleiben.
25. April:

"Erwachen"
Fotos: 06:30 u. 06:45
24. April: Heute
kommt eine kleine Gruppe Eltern von Kommunionkindern einer
Aachener Pfarrei zu einem Gesprächs-/Einkehrnachmittag über die
Eucharistie. Das Angebot will die persönliche Begegnung der Eltern mit
der Eucharistie vertiefen. Die Gemeinde bietet dieses Angebot als
Begleitangebot neben der Erstkommunion-Vorbereitung der Kinder zum
wiederholten Male an.
23. April:
Namenstag unserer Mitbruders, P. Georg.
Frater Antonius
beginnt ein Einkehrwochenende, in dem er vor allem den
Vesperhymnus "Zum Mahl des Lammes schreiten wir" biblisch
erschließen will.
Unser Gästehäuschen wird für das Wochenende außerdem durch 9
Firmlinge aus Lammersdorf, Eifel, belegt.
Nach
einer Gremiensitzung
Traumschön
Gute Botschaft:
Himmel
geht!
Über alle!
Auf!
Das ist Evangelium.
Doch vorherrschend
ist der Klageton:
Immer wieder
immer neu
hindern Kirchen-
Brocken-Steine
unsern Flug
und selbst
den bescheidenen
Weg auf Erden.
Sie sind da
- die Steine -
und wirklich:
traurig
ist es.
Doch glaubt es
gegen alle Steingewichte:
Am Ostermorgen
hat ein Engel
den Stein vom Grab weg
gerollt ...
und der war sehr groß!
Amtet dieses Oster-Evangelium!
fr.a.
040423
22. April: Bis zum Sonntag trifft sich bei uns eine Gruppe
befreundeter Juristen, die sich aus ihren beruflichen Anfängen im Justizvollzug kennen. Die Gruppe trifft sich seit 25 Jahren. Neben dem
Wiedersehen steht bei diesen Treffen immer auch – entsprechend den
jeweiligen beruflichen Karriereakzenten – ein intensiver fachlicher
Austausch an.
16. April: Die Jahrestagung der SÄK in
Kloster Seeon verlief in äußerst anregender „Werkstatt-Atmosphäre“.
Referenten waren zwei Mitbrüder aus den Klöstern Mariastein, bei
Basel, und Wien. Sie reflektierten die konkreten Erfahrungen ihrer
Heimatklosters zu den Themen-Begriffen „Claustrum“ und „Missio“.
So regten sie das Gespräch der Äbte an, sich über den Spannungsbogen
„Claustrum – Missio“ in ihren je eigenen Abteien wirklich konkret
auszutauschen.
Für Kornelimünster und Siegburg bedeutungsvoll könnte die Absprache
mit Abt Benedikt von Jerusalem werden, die Kontakte zur Abtei Hagia
Maria Sion (Dormition Abbey) zu intensivieren und eventuell nach einigen
Jahren zu formalisieren.
Der obligate Ausflug bei einer solchen Tagung führte zur nahen
Fraueninsel im Chiemsee und der dortigen Benediktinerinnenabtei. – Im
kommenden Jahr wird die Tagung der SÄK in Freising stattfinden, im Jahr
2006 im nord-/westdeutschen Raum.

Priorin
Benedikta, Frauenchiemsee, begrüßt die Mitglieder der SÄK

Sonnenaufgang
am Seeoner See

Wo's
denn so hinzieht...
13. April: Abt Albert nimmt
in den nächsten Tagen (13.-16.4.) an der sog. "Salzburger
Äbtekonferenz" - der Jahrestagung der Benediktineräbte aus
dem deutschen Sprachraum - teil. Sie findet in diesem Jahr in Kloster
Seeon, einem Tagungszentrum des Bezirks Oberbayern, statt. Neben dem
Allfälligen ist das Tagungsthema: "Claustrum et missio. Das
Kloster und sein Umfeld."
Ein Pfarrer aus dem Bergischen, Erzdiözese Köln,
hat die Andachtsbildchen mit unserem Emmausbild als Ostergruß für
seine beiden Pfarrgemeinden genutzt.
Entsprechend der Haustradition, dass
der "Sommer" im Kloster mit dem Osterfest beginnt, werden wir
ab sofort die Werktags-Messen/Vespern wieder im Hochchor der
Abteikirche feiern. In der ersten Zeit wird das wohl sehr ...
"erfrischend" sein.
Dilatato
corde
- zu Psalm 18,20
und Benediktsregel, Prolog 49 -
„Das Weite suchen ...“
möchten wir oft,
doch zugleich schreckt uns
die Flucht nach Nirgendshin.
Weite finden ...-
sehnsucht unser Herz,
und Er -,
nur Er führt
hinaus
dahin.
Weit wird das Herz
durch Ihn, der
Weite ist:
dankbar für Ihn –
liebend für den Bruder -
barmherzig zu uns selbst.
Durch Ihn wird
Weite
Heimat werden
mir.
fr.a. - 040412
12. April, Ostermontag
Psalmen
- Brot
- zu Versen von Nelly Sachs -
„Aber im Mannesjahr
maß er, ein Vater der Dichter,
in Verzweiflung
die Entfernung zu Gott aus,
und baute der Psalmen Nachtherbergen
für die Wegwunden“
Aber am Emmausabend
brach Er, der Sohn des Vaters,
das Brot des Lebens
über alle
Angst und Not,
und segnete die Speise der Ermutigung
für den Weg durchs Dunkel ins Licht.
fr.a. – 040412
Ostermontag
2004
Goethes Faust jubelt ein „Spaziergang-Ostern“:
Vom Eise
befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück
Über den Horizontkamm
steigt wolkennnackt die Sonne hoch.
Fröstelfahl das Himmelsblau.
Kein Hauch von Windhauch in der Luft.
Raureif jeder Wiesenhalm.
Zwei
Jünger treibt die Nacht Jerusalems
in die Nacht des Weges: fort.
Herzdunkel ist’s nach Emmaus hin.
Ostern damals: ohne Blütenzauber
und auch heute nicht.
Ostern fragt Er-leben und - Erleiden,
sonst wärmt es nicht –
weder dich selbst
noch du den andern,
dem’s karfreitagskalt geblieben ist
fr.a. - 040412 (Foto: E. Disse)
11. April, Ostersonntag
Oster-Evangelium
Der Stein ist groß, nicht zu tragen groß –
schwer liegt er vor der Seele.
Leer ist die Leere, endlos leer –
Nicht-Leben in Fülle.
Ich sehne mich nach einem Engel,
der den Stein ins Rollen bringt,
und mich aus dem Totenreich
nach Galiläa weist:
nicht hier, in steinerweichend harter Leere
nein, dort gibt es was zu sehen!
Mich verrückt’s
aufs Unglaubliche hin.
Ich wage es -
ich wage mich:
Er lebt!
Ich werde lebendig. - fr.a.
- 040406. |
In der Osternacht
griff Abt Albert einen Versabschnitt aus der Lesung aus dem Römerbrief
auf (Röm 6,4), wo Paulus seine Adressaten aufruft, "evn
kaino,thti zwh/j - Im Neuen des Lebens" ihren Weg
zu gehen. Abt Albert deutete das als bleibenden Auftrag, das Geschenk
des Christseins wirkmächtig an sich ran zu- lassen. Christentum ist
keine Sitzenbleiber-Religion mit dem Museums-Charme der Gestrigkeit. Es
ist Aufbruch- und Zukunftsreligion. Es ist eine Religion, die das gute
Gestern als Ausgangspunkt für ein besseres Morgen wahrnimmt.
Ausgehend von den Terrorbefürchtungen gegen die
Osterfeiern in Rom und einem Artikel in der Tagesausgabe der „Welt am
Sonntag“ über eine heute verbreitete „Religion light mit Wohlfühl-Effekt“
charakterisierte Abt Albert in der Tagespredigt die Auferstehung
Jesu als den den großen Umsturzakt Gottes. Sie ist sein Angriff und
Sieg auf religiöses Wohlfühl-Gewaber und auf die
„Welt-Ego-Zentriertheit“. Sie ist der neuralgische Punkt, an dem
Christsein nicht vorbeikommt, wenn es den Christ-Sein sein will. Die Botschaft von der Auferstehung ist der
GAU – das „größte
anzunehmende
Unbehagen“ –für jede Patchwok-Religiösität und die Befreiung zu
einem Fundament des Lebens.
Die diesjährige Osterkerze wurde wieder von Frau Godde und
Frater Matthias gestaltet. Mit dabei war in diesem Jahr auch Frau
Brosowski, von der auch die Grundidee stammte. Vorbild ist die
Doppelspirale einer DNA Helix. Die Darstellung will den Grundbaustein
des Lebens christlich in das Kar- und Ostergeschehen übersetzen.
Abt
Albert nimmt am Nachmittag (17:00) an der "Vesper der Liebe"
teil, zu der der griechisch-orthodoxe Bischof Evmenios und die
griechisch-orthodoxe Gemeinde Aachen einladen. Als ökumenische Vesperfeier des
Ostertages hat sie in Aachen eine lange Tradition.
10. April, Karsamstag:

Aufnahme: 10.4.04, 9:30
Der Lokalteil der „Aachener
Zeitung“ bordet nahezu über von örtlichen „katholischen“
Berichten; ich zähle insgesamt fünf, alle bebildert. Zu Ostern
„muss“ das wohl so sein. Unter anderem finde ich den Bericht über
das Interview wieder, das ein angehender Journalist während eines
Seminars der Konrad-Adenauer-Stiftung bei uns gemacht hat (s. 19. März).
Es ist in der Reihe „AZ-Frühporträts“ mit der Überschrift
„Der Morgen als beste Zeit für innere Einkehr“ erschienen. Der
Bericht ist recht gut. Dass der Journalistik-Student einen Gast mit
unserem Novizen verwechselt hat, ist sicher verzeihlich, aber was dann
dabei „schwarz auf weiß“ rauskommt, ist falsch: „Der Novize sitzt
(beim Gebet) in der zweiten Reihe und liest im Gebetbuch mit. Er ist
noch nicht geschult genug, um mitsingen zu dürfen.“ Das genaue
Gegenteil ist richtig: Von der Stunde seines Eintritts sitzt der
„Neue“ in der Reihe der Mitbrüder, und er soll mitsingen, - gerade
um die Gesänge zu lernen. - Ein kurzes Gegenlesen unsererseits hätte
das Missverständnis schnell aufgelöst.
9. April, Karfreitag:

Kreuzverehrung
Wir gehen nicht in die Knie,
weil wir alle Kraft verloren haben.
Wir beugen die Knie
in einem Akt der Demut,
die den Starken ehrt.
Das ewige Wort wurde sterblicher
Mensch,
der Allschöpfer dient dem Geschöpf,
der Liebende liebt über die Grenzen hinaus,
der Allmächtige herrscht in der Ohnmacht,
den Tod nimmt er in die Mitte des Lebens.
Wir beugen die Knie
vor dem, der Last auf sich nimmt,
der der Menschheit Schuld trägt,
der uns trägt,
der alles Kreuz der Welt auf sich geladen hat.
Gott am Kreuz –
ein starkes Ding!
Kreuzverehrung –
ein starkes Zeichen!
fr.a.
040405
8.
April, Gründonnerstag: Das
Johannesevangelium feiert das neue Mahl Jesu Christi ohne die großen
eucharistischen Einsetzungsworte. In die Mitte seines
Abendmahlsberichtes stellt Johannes die Fußwaschung. Wir können nicht
Messe feiern, wenn wir die Botschaft der Liebe nicht in uns hinein
aufnehmen wollen. Wir haben nie wirklich die Messe gefeiert, wenn wir
nicht auf-brechen, uns nicht auf-brechen lassen zum Bruder, - zur
Schwester hin.
Siehe auch Text:
"Brot des Lebens", ferner: die Kar-
Osterbilder in unsererer Kirche
Das Abendmahlsamt feiern wir um 20:30. Anschließend ist
bis 24:00 Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung. - In der Predigt
variierte Abt Albert den Auftrag aus Exodus 12 an die Israeliten, das
Paschalamm zu essen "die Hüften gegürtet, Schuhe an den Füßen,
den Stab in der Hand". Christsein besteht nicht darin, wohleingerichtet
und im Alten zu leben, sondern im Aufbruch und in der Vision einer je
ganz neuen Gotteserfahrung. Die Umkehr in die Tiefe des Ursprungs
hinein, ist ein Ausschreiten in eine ganz neue Zukunft.
Die
(kirchliche) Pax-Bank, Filiale Köln, hat als Ostergruß an ihre
„besonderen“ Kunden die Postkarte unseres Emmaus-Bildes
und den meditativen Text von Abt Albert zum Bild verschickt.
Die Fa. Willecke, die unsere neue Heizung gebaut
hat, hat in Verbindung mit uns ein Faltblatt „Heizen im Einklang
mit der Natur“ drucken lassen. Das Faltblatt stellt konkret unsere
Heizung und das Prinzip der Holzschnitzelheizung vor. Das Faltblatt ist
in seiner Aufmachung dem allgemeinen Faltblatt unseres Klosters und den
Kursprogrammen angeglichen. Am heutigen Gründonnerstag wurden die
gedruckten Info-Blätter geliefert.

Brot-Rosette von E. Jansen Winkeln
im rechten Querhaus der Abteikirche
Brot voll Liebe
„Manna“ – bekamen sie in der Wüste.
„Was ist das?“ – so heißt das übersetzt
und dabei ist’s geblieben. –
„Das ist mein Fleisch“ – sagt
der Herr
„Was ist das?“ fragen
Juden damals
und Christen noch heute
„Kann denn sein,
was nicht sein kann?“
Fladenfad bleibt der Geschmack für
den,
der über den Brotrand hinaus sich nicht glaubt.
Auf den Geschmack wird kommen,
wer sich hinüberglaubt
zu Ihm:
‚Was-ist-das?’-Brot, -
Geschmack der Liebe -
Fein - Schmecker Kost und Köstlichkeit!
040407
fr.a.
5.
April, Karmontag: Bis zum Gründonnerstag wird eine Gruppe von Jugendlichen aus Gevelsberg sich bei uns mit ihrer
Gemeindereferentin und der Jugendreferentin auf die Kartage einstimmen.
- Die sehr geschmackvolle Osterkerze, die sie in diesen Tagen für ihre
Pfarrgemeinde gestaltet haben, wird in der Osterzeit eine stille Brücke
zwischen Kornelimünster und Gevelsberg sein.
Außerdem reisen heute
die ersten Ostergäste an. Am Gründonnerstag wird das Haus dann
„voll“ werden.
4.
April, Palmsonntag:
Hosianna
dem Sohne Davids -
jubeln Jünger und Menge.
Tod dem falschen König -
hetzen Ge-Rechte die Massen.
Wer bin ich? Wo bist du?
fragt der hin und her Verzerrte.
Im Sabbat meiner Hände
ruht der Sieg -
spricht der Unsagbare, ER:
Mein Sohn bist du!
Christus, der Herr!
fr.a. - Palmsonntag, 040404
Ob
das Pontifikalamt so gut besucht war, weil anschließend der monatliche
Frühschoppen (Bild) angeboten wurde oder ob die Palmweihe so viele
Menschen auch zum Frühschoppen verleitete, sei dahingestellt. Wir
registrierten auf jeden Fall neben den Bekannten viele neue Gesichter,
darunter nicht wenige junge Leute. Besucher aus Kelmis (Belgien), Jülich,
Hückelhoven sprachen uns auf die „wohltuende“ Messe an.
Nach
der langen Lukas-Passion der Messe fasste Abt Albert im oben
wiedergegebenen Impuls-Gedicht das Kar-Geschehen zusammen.
Der
Einzug Jesu in Jerusalem ist eine der Szenen, die sich den Christen tief
eingeprägt haben. Die Palmweihe, - die Palmprozession, - der Ruf
„Hosianna dem Sohn Davids ...“, - das alles gehört zweifellos zum
lebendigen Wissen der Christen. Und es ist wohl auch nicht von denen
vergessen, denen der Glaube fremd geworden ist. Wir wissen auch, dass
die Szene im Evangelium erzählt wird (Matthäus 21,1-10). Kaum bekannt
dürfte allerdings sein, dass der Einzug Jesu in Psalm 118,24-27
gewissermaßen „vor-erzählt“ wird: „24 Dies ist der Tag, den der
Herr gemacht hat; wir wollen jubeln und uns an ihm freuen. 25 Ach, Herr,
bring doch Hilfe! Ach, Herr, gib doch Gelingen! 26 Gesegnet sei er, der
kommt im Namen des Herrn. / Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her. 27
Gott, der Herr, erleuchte uns. Mit Zweigen in den Händen / schließt
euch zusammen zum Reigen.“ Und noch weniger dürften wir wissen, dass
in diesen Versen das bekannte „Hosianna“ verborgen ist. In Vers 25
taucht das Wort auf: „aN"
h['yviAh hw"hy> aN"a'
= anna Adonai
Hoschiah na = Ach, Herr, bring doch Hilfe“.
2.
April: Frater David ist von seinem Kuraufenthalt zurückgekehrt. Die
Kur hat ihm gut getan und gekräftigt. Er und wir alle sind dankbar für
dieses Ergebnis.
P.
Friedhelm schließt die „Exerzitien im Alltag“, bei denen er in
dieser Fastenzeit jeweils dienstags eine Gruppe von 12 Damen und Herren
mit Impulsen begleitete, mit Wochenendeinkehrtagen ab (2.-4.4.).
1. April: Das belgische
Bistum Hasselt plant für das
Schuljahr 2004/05 unter der Überschrift „Er geht unsichtbar mit dir
mit“ eine Aktion, in der Jugendliche das Emmaus-Thema künstlerisch
gestalten sollen. Die Planungsgruppe bittet um Nutzungserlaubnis unseres
Emmausbildes für den
Einladungsprospekt der Aktion.
März 2004
31. März:
Update der Website mit Gedanken zum Gründonnerstag
29. März: Die Post bringt zwei
Pfarrbriefe ins Haus, die unser Emmausbild
auf den Titelseiten ihrer österlichen Gemeindebriefe verwandt
haben. Die Aachener Gemeinde St. Laurentius, Laurensberg, hatte im
vergangenen Jahr für ihre Kirche ein Bild der Künstlerin Janet Brooks-
Gerloff erhalten; - die Gemeinde „Mutter vom Guten Rat“ in
Frankfurt-Niederrad hatte vor einiger Zeit ebenfalls um Abdruckerlaubnis
des Bildes nachgefragt.
P.Oliver
begleitet heute in unserem Haus eine Gruppe von 45 Frauen des
kfd aus Kaarst bei einem Einkehrtag.
Frater
Antonius bricht zur letzten Seminareinheit eines Kurses „Gesprächsführung“
nach Horrem bei Köln auf. Das Seminar endet am Samstag.
27. März: Das
Großreinemachen im Garten hat begonnen, um die
"Wunden" zu heilen, die die Heizungsarbeiten des Winters beim
Verlegen der Rohrleitungen von der Heizzentrale zum Gebäudekomplex
geschlagen haben. Um sie vollständig zu heilen, wird es Zeit und Geduld
brauchen.
26. März: Update
unserer Website mit zwei Texten zum Thema "Anfänge" über den
Sonntag und
den Montag der
Woche.
25. März: Heute
wird in der Reihe "LebensArt" des WDR 5 (Hörfunk;
15:05-16:00) über Gastaufenthalte in Klöstern gesprochen. Die Sendung
ist übertitelt: "Ab
ins Kloster - auf Zeit". In die Sendung werden
Interview-Ausschnitte aus Kornelimünster eingeblendet (vgl Notiz vom
15. März). Durch das kostenlose "Aktionstelefon"(0800/5678-555
) können sich die Hörer in die Sendung einwählen.
23. März: Der Verein unserer Freunde hielt
seine Jahresmitgliederversammlung. Erfreulich ist, dass die
Mitgliederzahl nach der Einladung im Weihnachtsrundbrief um gut 20
gestiegen ist. Natürlich ist jedes neue Mitglied herzlich willkommen!!
-
Im
Zusammenhang der „Satzungsänderung“, den DM-Betrag des Beitrags
auf Euro umzuschreiben, bittet der Schatzmeister alle Mitglieder, ihre
Zahlungsaufträge (Einzugsermächtigungen / Daueraufträge) zu runden.
Die krummen Beträge, die bei einer einfachen Umrechnung herauskommen, sind
nicht nur seltsam, sondern auch arbeitsintensiv. Mitgliedsbeiträge
sollten dabei auf das Konto des
V
e
r
e
i
n
s
(Sparkasse Aachen, Kto-Nr. 33 007 592 - BLZ 390 500 00), nicht das der
Abtei eingezahlt werden. -
Angesichts der in ihren Auswirkungen auch für die Abtei spürbaren
schwierigen Finanzsituation des Bistums Aachen, wies Abt Albert auf die
weiter wachsende Bedeutung des Vereins und seiner Zuwendungen und auf
die Notwendigkeit hin, verstärkt um Spenden zu bitten.
Spendenzuwendungen sind vor allem bei einem Haus wie dem unseren, das
keine starken Wirtschaftsbetriebe betreibt, eine wichtige Finanzstütze.
Das gilt insbesondes, wenn die „benediktinische Gastfreundschaft“
wirklich allen Menschen geschenkt werden soll. Der für den Aufenthalt
erbetene „Obolus“ kann nicht so in die Höhe gesetzt werden, dass
die Gastfreundschaft dadurch konterkariert wird. In diesem Sinn darf ich
sicher auch das Konto der
A
b
t
e
i
nennen: Sparkasse Aachen, Konto-Nr. 2 750 420, BLZ 390 500 00. -
Abt Albert
informierte aus dem Gästebereich des Klosters , dass z.Zt.
monatlich zwischen 300 – 350 Übernachtungen – Tendenz
kontinuierlich leicht steigend – zu verzeichnen sind. Neben die
eigenen Einkehrangebote treten verstärkt Belegungen durch kirchliche
Gruppen (z.B. Pfarren, Arbeitsseminare der Aachener Notfallseelsorge
oder von Misereor und dem Kindermissionswerk, der ev. Gefängnisseelsorge
NRW u.a.), und zahlreiche Anfragen nach Einzelaufenthalten. Hier ist
erkennbar, dass Klöstern offensichtlich zugetraut wird, für das
spirituelle Suchen Raum und Hilfe zu geben. Dass Einzelgäste u.U. viel
Zeit für Begleitung in ihren speziellen Fragen in Anspruch nehmen, dürfte
nachvollziehbar sein. - Im Rahmen der Möglichkeiten stellt die Abtei
ihre Räume auch für nicht-kirchliche Gruppen zur Verfügung, z.B. hat
sich ein guter Kontakt zur Abteilung Personalförderung des Kreises
Aachen ergeben. -
Die Website unseres Hauses erfreut sich weiterhin guter und
nahezu kontinuierlich steigender Zugriffszahlen. In den gerade
abgelaufenen acht Monaten des aktuellen Zähljahres registrierten wir
bereits 11.650 Zugriffe, und hatten damit bereits die Zahlen des vorigen
Zähljahres (11.126) überschritten. Im Schnitt der vergangenen Monate
wurden pro Tag 48 Zugriffe gezählt, zur Zeit
registrieren wir 56 Tageszugriffe. - + -
Im
Anschluss an die offizielle Sitzung informierte zunächst Architekt
Hans-Martin Lützenburg über den Stand der Vorbereitung zur Sanierung
des Paradiesbereiches
und der Kirchenfassade. Schwierigkeiten bereitet vor allem das
Ausloten, wie der alte Farbanstrich entfernt werden soll. Hier sind die
Faktoren Effektivität, Schonung der Steine, Umweltverträglichkeit und
Kosten gegeneinander abzuwägen. -
Auf großes Interesse stieß der Bericht der Herren Norbert und Frank
Willecke, deren Firma die neue Heizungsanlage
gebaut hat und betreibt. War der technische Vortrag – aufgelockert
durch Bilder und Grafiken – schon für alle Anwesenden sehr
interessant, so wurde der Besuch und die Vorort-Erklärung in der
Heizzentrale noch spannender. Das System „Holzschnitzelheizung“ ist
in unserer Gegend noch nahezu unbekannt. Unter regionalem Aspekt ist die
Anlage in diesem Sinn durchaus ein Pilotprojekt. – Es ist vorgesehen,
am 30. April die Heizungsanlage „offiziell“ vorzustellen.
20.März:
Weil die Sonntage der Fastenzeit liturgisch einen besonders hohen
Rang haben, begehen wir das Hochfest des Heimgangs unseres
Ordensgründers, Benedikt
von Nursia (21.3.), am Vortag, also am Samstag. Die Messe ist
wie immer samstags um 11:30, die Vesper um 17:30. (Nebenstehend:
Reliefplastik in der Benediktinerinnenabtei Kirchschletten [bei
Bamberg])
19. März: Ein Student einer
Journalistenschule, der mit weiteren Stipendiaten der
K.-Adenauer-Stiftung ein Journalistik-Seminar in Aachen absolviert,
bekam den Auftrag eine „Früh-Reportage“ zu machen – sprich
eine Reportage über Berufe, die frühmorgens „in die Gänge zu
kommen“ gewohnt sind. Der junge Mann war auf uns aufmerksam gemacht
worden und hatte sich für den Frühchor (5:30) angemeldet. Anschließend
hatte er natürlich noch einige Fragen. Wir sind gespannt, was Druck-
und Denkwürdiges aus der Begegnung entsteht.
P. Friedhelm beginnt am Abend einen weiteren Exerzitienkurs
mit Diakonatsanwärtern des Bistums Aachen (Diakonatskreis XII, bis
Dienstag) (vgl. 12. März).
17. März: Abt Raphael und Pater Hieronymus aus
Siegburg sind bei uns, um zusammen mit Abt Albert und Frater Antonius Fragen des Generalkapitels (September 2004) zu erörtern und
sich dazu untereinander abzustimmen. Frater Antonius wird als
Delegierter der beiden Gemeinschaften neben den beiden Äbten unsere beiden Klöster zu vertreten. – P. Friedhelm wurde für acht
Jahre in den „Rat“ unserer deutschen Provinz gewählt, Abt Albert
für weitere acht Jahre als Visitator der Provinz.
16. März: Wir
weisen auf das neueste Update der Homepage hin. Eine Meditation
leuchtet einen Aspekt zum Evangelium des kommenden Sonntags - "der
verlorene Sohn" aus, eine zweite stellt die Elija-Bilder
in unserer Kirche vor.
Bruder Daniel Blau aus der Abtei St. Matthias,
Trier, bereitet sich bei uns auf
seine feierliche Profess (Sonntag Laetare, 21.3.) vor.
Die ev. Pfarrgemeinde St. Martin, Oberesslingen
(Esslingen/Neckar) fragt um die Erlaubnis nach, unser Emmausbild
in ihrem Gemeindebrief abdrucken zu dürfen.
15. März:
Der WDR 5, Hörfunk, nahm mit Abt Albert und
Gästen, die im Haus sind, Interviews zu „Auszeiten im Kloster“ auf.
Ausschnitte der Aufnahmen sollen in der Sendereihe LebensArt am 25. März
(15:05 – 16:00) verwandt werden.
13. März: Im Rahmen des Oblatennachmittags
wurde Herr Otmar Weber in das Probejahr aufgenommen. In etwa einem Jahr
möchte er sich dann durch die Oblation unserem Kloster verbinden. Drei
Interessentinnen nahmen zum erstenmal an einer Begegnung der Oblaten
teil.
12.
März: Der Diakonenkreis XI des Bistums Aachen weilt bis zum
Dienstag zu Exerzitien bei uns. P. Friedhelm begleitet als
Spiritual für die ständigen Diakone des Bistums die acht Herren.
Frater
Matthias und Frau Godde, Mönchengladbach, beginnen ein Einkehrwochenende
„Wie strahlendes Licht ...“. 11 Teilnehmer haben sich zu dem
Wochenende angemeldet.
8.
März: Frater David beginnt einen dreiwöchigen Kuraufenthalt
im Siegerland. Wir wünschen ihm eine gute Stärkung seiner
Gesundheit.
15
Priester des letztjährigen Weihejahrgangs des Bistums Münster
werden bis Freitag zu ihren Kursexerzitien bei uns sein. P. Oliver
begleitet die Gruppe.
7. März: Abt Albert fährt in die Benediktinerinnenabtei Dinklage,
wo er die Konventexerzitien begleitet.
Eine Pfarrgemeinde aus Frankfurt/Main-Niederrad bittet um Erlaubnis,
unser Emmausbild in
ihrem nächsten Pfarrbrief verwenden zu dürfen. Vor 1 1/2 Monaten (27.
Januar) konnten wir berichten, dass der Beuroner Kunstverlag das Bild in
das Programm seiner Andachtsbildchen aufgenommen hat. - Die Bitte ist
Anlass, der Seite über das Emmausbild einige Daten über seine von uns
überschaute "Wirkungsgeschichte" anzufügen.
5. März: Die Notfallseelsorge
für Stadt und Kreis Aachen feierte am 27. Februar ihr fünfjähriges
Bestehen in Stolberg-Münsterbusch. Der Bericht in den beiden Stolberger
Zeitungen (1. März) verweist darauf, dass die Notfallseelsorge unser
Kloster regelmäßig „als Fortbildungsstätte und Rückzugsmöglichkeit
nutzt“. (Wegen Terminschwierigkeiten konnte die Feier leider nicht bei
uns durchgeführt werden.) Im Zeitungsbericht heißt es des weiteren:
„Ideengeber (für die Notfallseelsorge; d.Verf.) war Pater Georg
Mießen. Der im Benediktiner-Kloster Kornelimünster ansässige Priester
kannte als aktiver Feuerwehrmann die seelische Not der Unfallopfer.
Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass eine Gruppe vorgebildeter
Menschen sich den seelischen Problemen in Extremsituationen widmete.
Inzwischen ist das Team – das Stadt und Kreis Aachen betreut – auf
22 Mitarbeiter angewachsen.“
4. März:
Frater Matthias fährt mit seinem Diakonats-Weihekurs zu
Exerzitien nach Andechs.
2. März: Am Morgen kommt eine Gruppe von 15 Schülern
(Klasse 5) aus Alsdorf zu einem „Klostergespräch“ zu uns.
–
Im Rahmen ihrer Fastenaktion kommen am Abend ca. 40
Gemeindemitglieder der Aachener Pfarrei St. Gregorius zur
Komplet. Nach der Gebetszeit wollen sie sich noch meditativ mit
dem Bild „Grablegung“ aus dem Kartage-Zyklus
der Altarbilder von Janet Brooks-Gerloff beschäftigen. -
An den Dienstagen dieser Fastenzeit begleitet P. Friedhelm
in unserem Haus eine Gruppe „Exerzitien im Alltag“. Die
Teilnehmer kommen zur Komplet und im Anschluss daran werden
Impulse für die Woche gegeben. Das Angebot „Exerzitien im
Alltag“ wird an verschiedenen Orten der Diözese durchgeführt
und ist vom Exerzitienreferat des Bistums erarbeitet und
koordiniert worden.
1. März:
Eine ganze Reihe von Pfarreien in der Umgebung
feiert in den kommenden Monaten die 200. Wiederkehr ihrer
Erhebung zur Pfarrei. Im Zuge der Errichtung des ersten
Bistums Aachens wurde damals die Pfarrsituation neu geregelt. Die
„Mutterkirche“ des „Münsterländchens“, St. Stefanus in
Kornelimünster, oberhalb der alten Abtei- und heutigen
Propsteikirche Kornelimünster, hat die schon bestehenden
Kapellengemeinden in die Selbständigkeit entlassen müssen. Die
Pfarre Kornelimünster selbst hatte bereits 1802 unmittelbar nach
der Aufhebung der Reichsabtei den Pfarrsitz von der Bergkirche St.
Stefanus in die bisherige Abteikirche im Ort verlegen können. –
Die Pfarrgemeinde St. Donatus in Aachen-Brand beginnt heute den
Reigen der 200-Jahr-Feiern der Gemeinden mit einem Pontifikalamt,
zu dem Abt Albert als Zelebrant eingeladen ist.
In
Siegburg begeht unser dortiger Mitbruder P. Gabriel sein 65-jähriges
Priesterjubiläum. Frater Antonius gratuliert in unser aller
Namen. - Frater Egilhard beginnt heute seinen alljährlichen
Schnee-Urlaub im Allgäu. - P. Oliver begleitet seit gestern
Abend einen Schwestern-Exerzitienkurs in Kroge bei Vechta.
Februar 2004
27.
Februar: Über das Wochenende haben wir 15 junge Damen und Herren
bei uns, deren Eltern zum Ritterorden
vom heiligen Grab zu Jerusalem gehören. Der Prior der Komturei
Duisburg hat diese Einkehrtage initiiert, um die jungen Leute an den
Orden näher heranzuführen.
In zwei Impulsen "Suchet sein Antlitz allezeit" und "Das
Grab ist der Brunnen" wird Abt Albert am Samstag den verborgenen
Gott als Quelle lebendigen Glaubens deuten. Am Abend wird Herr M. Wirtz,
der Vorsitzende des Vereins unserer Freunde, seine vielfältigen
Begegnungen mit dem Heiligen Land in das Gespräch mit den Teilnehmern
einbringen. -
Foto: Statio vor der Investitur 2000 des Ordens im Kreuzhof des Aachener
Doms.
26. Februar: Am
vergangenen Samstag veröffentlichten wir das Fasten-Interview
mit Abt Albert aus den beiden Aachener Zeitungen vom Tage. Die
doppelseitige Aufmachung in den Zeitungen mit der Bildauswahl und in der
Präsentation war ausgezeichnet.
Heute setzten wir einen Bericht über Minster
Abbey ins Netz. Weil der Text etwas länger ist, fügten wir dem
bebilderten Text eine Druckversion ohne Bilder bei.
20. Februar, Altweiberfastnacht: Bis
Aschermittwoch werden wir bis zu 20 Einzelgäste bei uns haben, die der
„närrischen Hoch-Zeit“ einen anderen Akzent geben wollen.
16. Februar: P. Friedhelm fährt zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
der Novizenmeister (AGNO) innerhalb der VDO nach Salzburg
(16.-20.2.). Das Thema der Tagung ist „Lebenslange Bindung – Bindung
auf Zeit“. Als Referenten konnten Sr. Michaela Puzicha, Varensell /
Salzburg, und P. Korbinian Birnbacher, Salzburg, gewonnen werden. P.
Friedhelm ist Vorsitzender der AGNO.
In den nächsten 3 Tagen sind 25 Schüler,
Jahrgangstufe 13, des Aachener Couven-Gymnasiums zu Einkehrtagen
unsere Gäste.
12. Februar: In Ramsgate, England (Kent),
trifft sich am Wochenende die Vorbereitungsgruppe des Generalkapitels
2004 unserer Benediktinerkongregation. Ort und Termin wurden so
festgelegt, weil Abt Albert eine knapp zweiwöchige „Zelebrationsvertretung“
im Ramsgate benachbarten Frauenkloster Minster übernommen hatte. In der
Gegend der beiden Klöster sind der Mönch Augustinus und seine
Gefährten im Jahr 600 als von Gregor d.Gr. entsandte Glaubensboten Roms
an Land gegangen. Zum Kloster Minster pflegte der hl. Bonifatius engen
Kontakt. Wahrscheinlich war es das Kloster und der Hafen, von dem aus er
seine Deutschlandmission angetreten hat.
11. Februar: Hochfest
des Klostergründers Benedikt
von Aniane (+ 821). Im Jahr 1906 - damals der 12. Februar -
kehrten am Fest des Heiligen die Benediktiner wieder nach
Kornelimünster zurück. Im Zuge der Säkularisation hatten sie 1802
ihr Kloster verlassen müssen.
Den Morgen des Festtags
gönnte sich der Konvent als Reflexionsvormittag, an dem wir uns
gemeinsam neuralgische Punkte des Alltags anschauten. Es war ein gutes
und Mut machendes Miteinander des Gesprächs. Am Morgen des
Aschermittwoch werden wir uns mit demselben Anliegen wieder zusammen
setzen.
8. Februar: Nachdem nach dem Mittagessen die 14 Teilnehmer der
Wochenend-Einkehrtage das Haus verlassen haben, kommen zum Abend
Aachener Priester des
Weihejahrgangs 1992 zu einer Studientagung zu uns. Die neun Mitbrüder
– darunter der neue Weihbischof Karl Borsch – werden sich bis zum
kommenden Freitag mit der Liturgie der Ostkirchen beschäftigen.
Referent der Tagung ist P. Ferdinand Gahbauer aus der Abtei Ettal.
5.
Februar:
Im vierteljährlichen Pfarrblattdienst der Diözese St. Pölten (Österreich), erscheint
ein Beitrag „Von der Kunst des Feierns“. Der Autor, Leopold
Schlager, mailt uns den Artikel zu, weil er darin aus dem Beitrag
unserer Homepage „Feiern – wie
geht das?“ (Rundbrief Juli 2003) zitiert.
Am
Morgen ist ein Journalist der „Aachener
Zeitung“ und interviewt Abt Albert zum Thema Fasten und
Fastenzeit. Der Beitrag soll in der Wochenendbeilage vor dem
Aschermittwoch beider Aachener Zeitungen erscheinen. – Am Nachmittag
ist Abt Albert bei der Kirchenzeitung,
wo sich eine kleine Gruppe traf, um die diesjährige Serie „Exerzitien
im Alltag“ der Kirchenzeitung abzustimmen. Der Chefredakteur nutzt die
Gelegenheit zu einem Kurzinterview zur benediktinischen Sicht von
Tagesordnung und Arbeit. Er plant , daraus etwas Ergänzendes zu einem
Bericht über einen Gewerkschaftskongress zum Thema Arbeit und und
Arbeitszeit zu machen.
Der
abendliche "Zählappell" der Homepage zeigte für heute 162
Zugriffe an. Der Tagesschnitt liegt z.Zt. bei gut 60
Zugriffen.
3.
Februar: Heute bauten wir unsere Krippe
ab, - morgen fallen die Tannenbäume, - „geplündert“ sind sie
schon. Wir hatten in diesem Jahr wirklich gute Bäume, die fast gar
nicht genadelt haben.
Aufmerksam
gemacht wurden wir auf eine Internet-Seite, die die recht bekannten
humorvollen Zeichnungen
zur Benediktregel
von P. Michael Hermes, Meschede, präsentiert. Die Zeichnungen
locken auch nach Jahren immer wieder ein Schmunzeln hervor. Für diesen
Hinweis ein herzliches Danke, denn auch der „alte Benediktiner“ ist
nur begrenzt über die Fülle benediktinischer Sites auf dem Laufenden.
2. Februar und 3. Februar: Zum Fest
der Darstellung des Herrn (2.2.), im Volksmund nach wie vor „Maria
Lichtmes(s)“
hat das Erzbistum Köln eine sehr gute Brauchtums-Seite im Internet. –
Auch zu Blasius (3.2.) und
dem Blasius-Segen
gibt dieselbe Seite gute Hintergrund-Informationen.
1. Februar: Der Frühschoppen und das Erbsensuppenessen,
die am ersten Sonntag des Monats eine lange etablierte Tradition sind, werden
durch eine Gruppe Firmlinge aus der Aachener
Umgebung und den früheren Familienkreis von Frater David aus Jülich um
50 Gäste verstärkt. Das Hochamt am ersten Monatssonntag ist unsere
bestbesuchte Messe - ... wegen des anschließenden Frühschoppens.
Januar 2004
30. Januar: Zu
einem ausführlichen Gespräch über die Möglichkeiten
der Integration der Abtei in den Dekanatsprozess, die einzelnen
Pfarrgemeinden zu einer „Gemeinschaft von Gemeinden“ zu
entwickeln, kamen die Pastoralreferenten Frau Schwering und Herr Nilles
zu uns. Bei aller Eigenständigkeit einer Abtei ist es uns wichtig,
nicht „neben“ den lokalen Kirchenstrukturen ein Eigen-(brödler)-leben
zu führen. Kontakte und Verzahnungen können für beide Seiten nur
bereichernd sein!
Das Bistum Aachen hatte im Jahr 2000 die 512 Pfarrgemeinden des Bistums
in 104 solcher „Gemeinschaften von Gemeinden“ eingeteilt und die
Gremien der Einzelgemeinden eingeladen, den konkreten Weg auf diese
„Gemeinschaft von Gemeinden“ hin zu wagen. Im Dekanat Kornelimünster
hat man sich im Herbst vergangenen Jahres entschlossen, die Chance
aufzugreifen. - In einer GvG arbeiten die Gemeinden in verschiedenen
pastoralen Feldern zusammen, sie unterstützen und bereichern sich
gegenseitig. Sie sehen ihre Verantwortung für den gemeinsamen
Lebensraum. Eine GvG ist keine Fusion der Gemeinden: Die Pfarrgemeinden
bleiben mit allen Rechten und Pflichten bestehen. Es wird keine neue Großpfarre
gegründet. Vielmehr geht es um verbindliche Formen der Zusammenarbeit

29. Januar: Nach
bescheidenen Anfängen gestern bescherte die Nacht Kornelimünster ein "Wintermärchen
in Schnee"
und viele Straßenmeter Räumaufgaben. Der Winter kommt als
Zwillingspärchen "Lust und Last".

Kornelimünster, 28. Januar 2004; 22:30 Uhr

29. Januar 2004, 07:45 Uhr
27. Januar: Der Beuroner Kunstverlag hat das Emmaus-Bild
von J. Brooks-Gerloff als „einfaches“ Andachtsbildchen in sein
Programm aufgenommen. Wir hatten vor mehr als einem Jahr beim Beuroner
Kunstverlag für uns Doppelbildchen und Postkarten drucken lassen.
24. Januar: 50.
Geburtstag von P. Friedhelm. Angesichts der großen Vettern- und
Cousinenschar von P. Friedhelm und seiner vielen Bekannten und Freunde
erwarten wir am Nachmittag und Abend zahlreiche Gratulanten. - Foto: P.
Friedhelm mit seiner Schwester während des Kaffees am Festtag.
18. Januar: Abt Albert fährt zu Exerzitien in die Benediktinerinnenabtei
Kirchschletten (bei Bamberg). Die Geschichte der Abtei ist
insofern interessant, als sie 1953 von einer philippinischen Frauenabtei
gegründet worden ist, die ihrerseits 1931 von Eichstätt aus gegründet
wurde. Die deutsche Neugründung sollte seinerzeit die Mutterabtei auf
den Philippinen stärken. 1973 wurde Kirchschletten zur Abtei erhoben.
Von den gut zwanzig Schwestern sind auch heute noch etwa die Hälfte
Filipinas. Der Kontakt zur philippinischen Mutterabtei wird intensiv
gepflegt. Abt Albert begleitet die „deutschen“ Exerzitien ( = für
die deutschsprachigen Schwestern). Eingeladen sind zu diesen Exerzitien
auch Oblaten und Oblatinnen der Abtei, so dass die Exerzitiengruppe
insgesamt etwa 20 Mitglieder zählt -
PS: Bei der Ankunft konnte/musste mir die Priorin mitteilen, dass
in ihrer philippinischen Mutterabtei am Freitag (16.1.) aufgrund eines
Kurzschlusses in den alten Elektroleitungen die Kirche und ein Teil des
Klosters abgebrannt ist.
Dass in einem stark landwirtschaftlich geprägten Kloster während der
Exerzitien drei Lämmer geboren werden, dürfte nicht außergewöhnlich
sein. Dass eines der Lämmer den Namen des Exerzitienmeisters erhält,
ist aber schon "etwas", ... oder?
17. Januar: Namenstag von Frater Antonius.
- Am Abend wird Frater Antonius in seiner Heimatgemeinde Hambach, deren
Pfarrpatron der Mönch und Einsiedler Antonius ist, einen geistlichen
Vortrag über „Gebet und Gemeinde“ halten
In
Aachen wird Pfr. Karl Borsch zum Weihbischof geweiht. Abt
Albert nimmt an der Feier der Bischofsweihe teil. – Als einer der Lesungstexte der Liturgie war die
Elija-Geschichte ausgewählt, zu der Janet Brooks-Gerloff 4 Altarbilder
in unserer Kirche gemalt hat (1 Könige 19). In seinen Dankworten hob
Weihbischf Borsch hervor, dass er mit der Bischofsweihe nicht aus der
Gemeinde „herausgeweiht“, sondern noch stärker in sie
„hineingeweiht“ werde. Die Weihe sei darum keine persönliche
Auszeichnung und Beförderung, sondern Einforderung, sich ganz den
Menschen zuzuwenden. Den Tagespatron, den Mönchsvater Antonius,
gewichtete er als Signalgeber, in seinem bischöflichen Wirken der
Spiritualität, der Stille und dem Hören den ihnen in der Kirche gebührenden
Raum zu geben. In manchen Bereichen der Kirche vermisse er den Raum für
diese Dimensionen.
16.
Januar: Beim spätabendlichen Blick auf den Zugriffzähler der
Homepage wurde der Zugriff 13401 festgestellt. Da wir zwischenzeitlich
den Provider gewechselt haben und dabei eine neue Zählung initiiert
wurde, sind dieser Zahl 11597 Zugriffe hinzuzählen: summa summarum also
24998. Morgen früh - oder vielleicht schon, während diese Zeilen
geschrieben werden - sind damit seit dem 19. Juli 2001 in 2 1/2
Jahren 25000 Zugriffe auf die Website gezählt worden.
Im jetzt endenden Zähl-Halbjahr registrierten wir 7878 Zugriffe. Im
aktuellen Zähl-Monat waren es - trotz der "Zugriffs-Flaute"
in den Weihnachtsferien - 54 Zugriffe pro Tag.
15.
Januar: Um die Mittagszeit kommt der Kindergarten
Simmerath-Lammersdorf/Eifel mit den „Großen“, die in diesem Jahr in die
Grundschule wechseln, zu uns. In der Adventszeit haben sich die Kinder
intensiv mit dem Propheten Elija beschäftigt. Der Besuch der
Elija-Bilder in unserer Kirche soll diese „Arbeit“ noch einmal
vertiefen und abschließen. ... und bestimmt werden die Kinder auch
Freude an unserer Krippe haben.
14.
Januar: Die „Kinderkrankheiten“ unserer neuen Heizanlage
scheinen nun mehr oder weniger überwunden zu sein. Bei einer so großen
Anlage, ihrer Computersteuerung und – zumindest in unserer Region –
der relativen Novität des Systems „Holzschnitzelheizung“
sind Anlaufprobleme kaum auszuschließen. Die Kapriolen der Heizung
waren zwar nervig, aber – Gott Dank! – waren sie durchwegs schnell
in den Griff zu bekommen. Die Fa. Willecke – engagiert unterstützt
von Frater Egilhard – hat auch über Weihnachten und Silvester
Nothilfe und Überstunden geleistet, wenn irgendwo etwas hakte.
Die Gesamtanlage selbst ist ein „Mix“ von einem
Holzhackschnitzelkessel, einem Blockheizkraftwerk und einem
Gasbrennwertkessel. Der Rückgriff auf Gas soll die Leistung bei
ausgesprochenem Lastbetrieb garantieren.
Die folgenden Fotos wollen die Holzschnitzelheizung im Bild vorstellen.

1)
Anlieferung der Holzschnitzel (37 Kubikmeter). 2) Transport
der Holzschnitzel per Förderband u. Turbine in das Depot.

3)
Holzschnitzel 4) Depot, in dem eine Drehspindel die
Holzschnitzel in einen Kanal befördert.

5)
Eine Metallschnecke transportiert die Holzschnitzel in den
Brenner. 6) Von unten werden die Holzschnitzel in die
Brennkammer hochgedrückt.

7)
Holzhackschnitzelkessel.
13. Januar: Seit längerem „erfreuen“ wir uns einiger Müllcontainer
vor unserem Kloster. So praktisch diese Container „direkt vor der
Haustür“ sind und so sehr sich auch Müll „schön-fotografieren“
lässt (> Foto), so sehr belästigt der leider übliche Unrat um
solche Container herum uns als unmittelbarste Anwohner. Nach zwei
schriftlichen Interventionen konnte heute mit der Bezirksverwaltung
Kornelimünster ein Gesprächstermin (2. Februar) vereinbart werden, um
Alternativen für die Aufstellung der Container zu erörtern. Für
Vorschläge unserer Nachbarn und Besucher sind wir dankbar!
12. Januar: In den nächsten Tagen sind wir Gastgeber für eine
Fortbildungstagung der "Evangelischen Konferenz für
Gefängnisseelsorge in Nordrhein-Westfalen" (12.-15.1.). Die 14
Teilnehmer wollen in diesen Tagen einen Schwerpunkt auf die
Körperwahrnehmung legen, um die Quellen von "Luft und Atem"
für ihre Aufgaben zu entdecken. Referentin der Tagung ist Frau Irmhild
Liebau, Geschäftsführende Studienleiterin des Seelsorgeinstituts an
der Kirchlichen Hochschule Bethel.
11.
Januar: Unmittelbar vor der Vesper wurde unser Postulant
Martin van Schwartzenberg in das Noviziat
aufgenommen. In seiner Ansprache
betonte Abt Albert den Schritt in das Noviziat als „Ent –
Scheidung“. Als Zeichen der monastischen Akzentuierung seines weiteren
Lebens- und Glaubensweges wird dem Novizen das Ordensgewand
überreicht – daher die Bezeichnung dieser Feier als „Einkleidung“
- und der Ordensname gegeben. Als klösterlicher Namenspatron wird
Martin van Schwartzenberg künftig der Prophet Jonas begleiten.
Die Geschichte des Jonas wird von Jesus als Voraus-Bild seines eigenen
österlichen Weges von Tod und Auferstehung gedeutet (Matth 12,40). Im
kirchlichen Heiligenkalender wird das Gedächtnis des Jonas am 21.
September begangen. In den Exerzitientagen vor der Einkleidung
vertieften Frater Jonas und Abt Albert u.a. den in der Regel zitierten
Psalmvers „Dein Herz sei stark und halte den Herrn aus“ (Ps 27,14;
RB 7,37). Beide Satzteile können prägende Wahlsprüche für das Leben
sein. Für die gewährte Gastfreundschaft in den Exerzitien danken wir
sehr herzlich den Mitbrüdern im Salvatorianerkloster
Steinfeld/Eifel.
10.
Januar: Am zweiten Wochenende des neuen Jahres bieten wir
traditionell Einkehrtage für unsere Oblaten an. P. Oliver griff
in seinen Reflexionen zum Oblatentum heute auf einen der „Väter“
des modernen Oblateninstituts, Abt Godehard Heigl von Affligem (+1912),
zurück. In der Auseinandersetzung mit seinen Vorstellungen suchten P.
Oliver und die Oblaten Perspektiven für das Heute zu entwickeln. - Als
Tradtion hat sich herausgebildet, dass der Konvent und der Oblatenkreis
das Buffet-Abendessen am Samstag dieser Einkehrtage gemeinsam einnehmen.
Nach der Komplet schließt sich dann noch die Möglichkeit einer
zwanglosen Begegnung zwischen Konvent und Oblaten an.
Am
Nachmittag besuchten die diesjährigen Kommunionkinder der Aachener
Pfarre St. Gregorius unsere Krippe, hielten einen kleinen Gottesdienst und stärkten sich
anschließend mit Kuchen und Getränken. Auch dieser Besuch hat
inzwischen eine gute Tradition
9. Januar: Unser Konvent nimmt geschlossen an den Exequien
der Mutter von P. Georg, Frau Mießen, teil. Abt Albert hält das Requiem
und die Beisetzung. Unsere abendliche Konventmesse entfällt; wir singen die
Vesper als eigenständigen Gottesdienst.
8. Januar: Die europäische Mars-Sonde
„Beagle“ scheint leider keine Signale zur Erde schicken zu
wollen. Für die Europäische Weltraum Agentur ESA ist das sicher mehr
als enttäuschend. Für uns Benediktiner ist aber nichtsdestoweniger die
Information interessant, dass die große Weltraumantenne, die den
Satellitenflug verfolgte und die Signale der Mars-Sonde empfangen
sollte, auf benediktinischen Grund steht: auf einem Grundstück
der westaustralischen Abtei New Norcia. Der australische Rundfunk hat im
August 2003 dazu ein interessantes Feature
gesendet. – Über die Abtei New Norcia haben wir vor kurzem in unserer
Homepage einen eigenen Beitrag
gebracht.
Die „Katholische Nachrichten Agentur Pressebild“
(KNA-Bild) fragt um einen Fototermin nach. Angeregt durch mehrere
Presseberichte über „karnevalistisch Verfolgte“ (u.a. Süddeutsche
Zeitung; vgl. auch WDR-Magazin)
im vergangenen Jahr, ist man dort auf uns aufmerksam geworden.
5. Januar: Abt Daniel von Disentis,
Schweiz (Graubünden), fragt an, ob er den Text unserer Website „Benedikt
kurzgefasst – Ein Kloster ABC“ für die neu
gestaltete Homepage seines Klosters übernehmen darf. Offensichtlich
sind die Idee und die Ausarbeitung dieser stichwortartigen
Zusammenstellung der Regel Benedikts und unseres Lebens von den
Disentiser Mitbrüdern gut aufgenommen worden.
4. Januar: In den späten Abendstunden des
gestrigen Tages verstarb in Aachen-Brand nach längerer Krankheit die
Mutter unseres Mitbruders P. Georg, Frau Katharina Mießen. Durch
fast fünf Jahrzehnte hindurch ist die Abtei Kornelimünster nicht nur
das Kloster ihres Sohnes gewesen, sondern quasi zu ihrem eigenen
geworden. Solange es ihre Kräfte zuließen, hat sie nahezu täglich –
vor allem in der Klosterküche – mit angepackt. In seiner pastoralen
Arbeit war sie P. Georg ein unerschütterlicher Rückhalt. Bis vor
wenigen Wochen gehörte das Sonntagshochamt in unserer Abtei zu ihrem
festen Programm. Mit starkem Selbstbewusstsein hat sie in guten und
schweren Zeiten zu uns
gestanden. Ihre profilierte Persönlichkeit verdiente ihr unseren
Respekt und unsere Dankbarkeit. Frau Mießen wurde 92 Jahre alt. R.i.p.
Im Hochamt (10:30) singt der Junge Chor St. Anna,
Mönchengladbach - Windberg, unter
der Leitung des Mönchengladbacher Münstercantors Klaus Paulsen von
William Byrd (1543-1623) u.a. die „Mass for four Voices“. Mitglied
des Chores Herr Christoph Alertz (und
seine Frau), der uns allen als langjähriger Messdiener sehr vertraut
ist. Seine Messdienerzeit bei uns endete mit seiner Trauung, die damals
dann natürlich ein großes Fest und eine Ehrensache für alle unsere
Messdiener war. Beim monatlichen Frühschoppen und Erbsensuppen-Essen
nach dem Hochamt konnten wir dem Chor und Cantor Paulsen noch herzlich
danken.
Am
Nachmittag fährt der ganze Konvent nach Siegburg, um an der Weihe
von Abt Raphael Bahrs durch Kardinal Meisner teilzunehmen. In seiner
Ansprache deutete Kardinal Meisner Jesus Christus selbst als Geschenk
jeglicher christlicher Weihehandlung. Den Abtsstab (>> Bild)
überreichte Altabt Placidus seinem Amtsnachfolger. Der Stab ist dem
mittelalterlichen Annostab der Abtei nachgebildet. Er wurde Mitte der
fünziger Jahre des vorigen Jahrhunderts Abt Ildefons Schulte-Strathaus
zu seinem goldenen Professjubiläum von der Stadt Siegburg
geschenkt.
...
und außerdem: eine neue
geistliche Seite auf der Homepage
3. Januar: Abtpräses Thierry Portevin,
Rom, besucht uns bis zum kommenden Dienstag. Er wird morgen mit uns zur
Abtsweihe nach Siegburg fahren und will die Gelegenheit nutzen, mit Abt
Albert einige Vorbereitungsfragen für das Generalkapitel 2004 unserer
Kongregation zu erörtern.
2. Januar: Der erste
Januartag verabschiedete sich mit anhaltendem Schneefall. Der
Morgen begrüßt uns mit der Aufgabe, den Schnee von den Gehwegen zu räumen.
Unser
Mitbruder aus der Abtei Rohr, Bayern, Pater Ulrich Leßmann, verlässt
uns, um eine Aufgabe im Sudetendeutschen Priesterwerk zu übernehmen.
Wir danken P. Ulrich herzlich, dass er in den vergangenen drei Jahren
das Leben mit uns geteilt hat und wünschen ihm Erfüllung in seiner
neuen Aufgabe. - Der Aufbruch von P. Ulrich verzögerte sich
um
mehrere Stunden, da sein PKW Anlass-Schwierigkeiten hatte, die erst
durch die ADAC-Pannenhilfe behoben werden konnten.
Es erreicht uns der jährliche Weihnachtsgruß von Bruder
Lambert Berens aus der Erzabtei St. Vincent, Pennsylvania, U.S.A.
Br. Lambert, geb. 4. Juli 1913, ist
der letzte lebende Mönch des Klosters Ilbenstadt, wo er am 11. Februar
1932, dem Fest unseres Klostergrüders Benedikt von Aniane, die Gelübde
ablegte. Nach der Auflösung Ilbenstadts 1939 durch die damalige
Regierung wurde er unserer Kommunität zugeschrieben. Der baldige Militärdienst,
der Krieg und anschließende Gefangenschaft in den U.S.A. verhinderten
eine wirkliche Einwurzelung bei uns. Andererseits hatte die Erfahrung in
Amerika in ihm den Wunsch geweckt, in eine dortige Abtei überzutreten.
Diesem Wunsch konnte er 1952 nachkommen. Br. Lambert ist in den fast 52
Jahren, die er jetzt dort ist, ein „echter“ Amerikaner geworden. In
all den Jahren hat er aber immer den weihnachtlichen Kontakt zu uns
gehalten, - bis in die letzten Jahre hinein mit langen handschriftlichen
Erlebnisberichten und etlichen Beilagen. Die Grüße sind jetzt kürzer
geworden, aber charakteristisch und herzlich wie eh und je
Unabhängig voneinander riefen zwei
Schüler (Jahrgangstufe 13) des Aachener Piusgymnasiums und des
Monschauer Gymnasiums an, die in einer Halbjahresarbeit „Kloster“
unser Haus vorstellen wollen. Kurz vor Weihnachten waren mit einer
Variation desselben Anliegens zwei Abiturientinnen aus dem Aachener
Bereich und aus Bergisch-Gladbach bei uns. Sie bewerben sich beide für
dieselbe Journalistenschule in München und wollen für ihre
Bewerbungsunterlagen eine „Probe-Reportage“ über uns vorlegen.
Ja,
und dann hatte am Nachmittag unser Pater Georg mit seinem PKW
noch einen Vorfahrts-Unfall, der seinen Wagen so unglücklich erwischte,
dass er nicht mehr fahrtüchtig ist. Gott sei Dank gab es keinen
Personenschaden..
...
da sage noch einer, im Kloster passiert nichts!
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