Kurznachrichten Januar - Juni 2004

28. Juni: Zusammen mit Herrn Architekt Lützenburg wird die Vergabe für die Maler- und anderen damit verbundenen Arbeiten an der Kirchenfassade besprochen und beschlossen. Wir gehen davon aus, dass zum "Tag der Freunde" (11. Juli) das Gerüst steht und die Arbeiten vielleicht schon begonnen haben.

Nach offensichtlich durchweg positiven Rückmeldungen über Fortbildungen bei uns tagen heute der Kreisdirektor und die Dezernenten des Kreises Aachen in unserem Haus.

In Aachen beginnt die Jahrestagung der „Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken“ (AKThB). Im Zusammenhang dieser Tagung haben Mitschwestern und Mitbrüder aus Pannonhalma, Köln-Raderberg, Alexanderdorf und aus der Trappistinnen-Abtei Mariafrieden bei uns um Gastfreundschaft angefragt. Von uns nimmt als Bibliothekar P. Oliver an der Tagung teil.-
Am 1. Juli nutzte eine Gruppe der Bibliothekare die Mittagspause, um zu heraus zu fahren und sich unsere Bibliothek anzuschauen.

27. Juni: Eine Gruppe von Ernährungsberaterinnen tagt in unseren Räumen. Einige weitere Veranstaltungen der Gruppe sind im kommenden Halbjahr vereinbart.

25. Juni: Frater Antonius beginnt Einkehrtage über Menschenbilder in den Psalmen.

Abt Albert fährt in die Zisterzienserabtei Himmerod, wo er einer der Referenten einer Tagung über "Mönchsgelübde und Rittertugend" ist. Hintergrund dieses Themas ist, dass Bernhard von Clairvaux die Regel des Ritterordens der Templer verfasst hat. Abt Albert wird über die benediktinischen Gelübde der Stabilitas, des kl.österlichen Lebenswandels und des Gehorsams referieren (vgl. Updates vom 3. und 24. Juni).

24. Juni: Update der Homepage mit zwei Texten zu den benediktinischen Gelübden des "klösterlichen Lebenswandels" und des "Gehorsams". Die beiden Texte ergänzen den Text vom 3.6. über die "stabilitas".

23. Juni: Der Kreis Aachen veranstaltet heute und morgen ein weiteres Fortbildungsseminar in unserem Haus.

20. Juni: P. Oliver fährt in Vertretung von Abt Albert zur Jahrestagung der Vereinigung der deutschen Ordensoberen (VDO) in Untermarchtal (20.-23.6.).

Am Nachmittag kommt eine Gruppe von ca. 15 Firmlingen aus Mönchengladbach zu einem Kennenlern-Besuch. Abt Albert wird die Gruppe am 4. Juli in der ehemaligen Benediktinerabtei von Mönchengladbach firmen.

19. Juni: Die Fahrt unseres Vereins der Freunde in die Zisterzienserabtei Himmerod haben wir mangels einer hinreichenden Anmeldungszahl abgesagt. Bereits im vergangenen Jahr haben wir einen starken Rückgang der Teilnahme festgestellt. Entweder fallen uns keine attraktiven Ziele mehr ein oder es ist einfach kein Bedarf mehr für solche Kurzausflüge? Wir werden den "Fixpunkt Ausflug" aus der künftigen Jahresplanung streichen. 

Auf der Rückfahrt vom Urlaub schaut überraschend P. Guibert aus der Abtei Löwen bei uns vorbei. P. Guibert, Professjahrgang 1948, war noch nie bei uns gewesen. Die gelegentlichen Besuche aus Kornelimünster in Löwen – vor allem von Abt Albert – in den vergangenen Jahren hatten ihn im hohen Alter noch einmal neugierig gemacht. Auch, -  ja, vielleicht gerade solche Kurz- und Kürzest-Besuche sind Zeichen der Verbundenheit zwischen unseren Klöstern, - halten sie lebendig und fördern sie.

18. Juni, Herz-Jesu-Fest: Am Herz-Jesu-Fest 1904 wurde in der Abtei Gerleve das feierliche Chorgebet aufgenommen. Als "alte Gerlever" fahren Abt Albert und P. Friedhelm nach Gerleve, um mit den dortigen Mitbrüdern den Festtag zu begehen.

Ein Dozent der TH Aachen gestaltet mit seiner Frau ein Kreativ-Wochenende "Vom Zauber der gefundenen Dinge. Theorie und Praxis der seriellen Kunst" für Studenten in unseren Räumen (14 Teilnehmer). ). – In unserem Jugend-Gästehäuschen quartieren sich zu einem Planungswochenende Jugendliche aus Wuppertal ein (10 Teilnehmer).

16. Juni: Der Kreis Aachen führt heute wieder eine Fortbildungsveranstaltung bei uns durch.

15. Juni: Update unserer Homepage mit einem Text: "Psalmenerfahrung - ein 'Dekalog'".

12. Juni: Für drei bis vier Wochen werden unsere Kirchbesucher auf die Altarbilder von Janet Brooks-Gerloff verzichten müssen. Nach 18 Jahren sollen sie auf Feuchtigkeitsschäden durch das wechselnde Mikroklima unserer Kirche untersucht werden. Die Bilder werden gut zwei Wochen in einer trockenen Atmosphäre gelagert, um dann eventuell notwendige Arbeiten vornehmen zu können.

Ein wolkenbruchartiges Gewitter erlaubte am Nachmittag eine Kontrolle über das Gefälle der neuen Pflasterung entlang dem Werkstättenbau und die Effektivität der eingebauten Entwäserungskanäle. Im wesentlichen können wir sehr zufrieden sein. Nur ein/zwei Nachbesserungen scheinen sinnvoll bzw. nötig zu sein. Das zum Kloster leicht abschüssige Gartengefälle hat uns in der Vergangenheit bei ähnlichen Situationen immer mal wieder „Probleme“ bereitet. – Diese Notiz ist ein willkommener Anlass, allen Freunden zu danken, die durch ihre Spenden helfen, die Gebäude zu erhalten und notwendige Arbeiten vorzunehmen!

10. Juni, Fronleichnam: Links zur Geschichte des Festes und zu einem spirituellen Impuls zur Eucharistie. - Das nebenstehende Foto zeigt das Mittelstück der "Brot-Rosette" im rechten Querschiff unserer Abteikirche (Aufnahme: fr.a.).
Wie üblich feierten wir auch an diesem Fronleichnamsfest die Eucharistie mit der Propsteigemeinde zusammen und schlossen uns der Pfarrprozession an. Die Messe und der Schlusssegen fanden in der Abteikirche statt.
In der Predigt wandte Abt Albert sich dagegen, die persönliche Bedeutung der Messfeier auf den Kommunion-Empfang zu reduzieren. Das Jesus-Wort "Wer dieses Brot isst, lebt in Ewigkeit", reduziert auf den Kommunion-Empfang, verfälsche die Hostie zu einem "Eintritts-Chip in den Himmel mit Garantiecharakter". Notwendig sei ein Vor-gehen im Leben auf die Messe zu und ein Nach-gehen des dort Gefeierten im Leben.
Die von der Pfarrgemeinde gestaltete Prozession war ein sehr meditativ geprägter Weg-Gang durch die Straßen in unserem Ortsteil  um die Abtei. Nach der Prozession hatten wir noch zum Frühschoppen eingeladen.
Erfahrungsgemäß ist der Kreis der Gottesdienstbesucher an Fronleichnam vorwiegend aus der Pfarrgemeinde. Unsere "üblichen" Gottesdienstbesucher, die aus der weiteren Umgebung kommen, bleiben an diesem Tag fern. Einer der Gründe ist sicher die an diesem Tag um 1 1/2 Stunden vorgezogene Messfeier.

P. Friedhelm beginnt Einkehrtage zum Thema "Wandlung wagen". Etliche Teilnehmer sind schon im Laufe des Mittwochs gekommen.

8. Juni: Eine Seniorengruppe aus Duisburg (30 Pers.) verbringt einen Einkehrtag bei uns. – Die 6. Klasse einer Hauptschule aus Alsdorf kommt zu einer „Schnupperstunde“ zu uns.

7. Juni: Am Morgen tagt - wie schon oft - die Notfallseelsorge Aachen in unserem Haus.

6. Juni: Frühschoppen - Der Besuch war "überschaubar".

Einige Fotos von der Tagung der Oblatenrektorinnen/en im Kloster Jakobsberg (1.-3.Juni):




Die Lage des Klosters auf dem Jakobsberg schenkt einen außerordentlich schönen Blick über das Rheintal bei Bingen auf die rechtsrheinischen Höhen mit dem Niederwald-Denkmal und dem Nonnenkloster Eibingen. Dass mehrere Nachtigallen darin wetteifern, den Gast klangvoll zu wecken, ist ein besonderes Vergnügen. Eine von ihnen konnte ich bei ihrem Abendkonzert sogar beobachten. Und darüber hinaus gab es Siebenschläfer, Spechte und viele Blüten zu entdecken. Die Natur war eine exzellente Zugabe zu einer guten Tagung.

5. Juni: Eine Gruppe von 15 Personen verbringt einen Einkehrtag bei uns. Ihr Thema sind die Bilder von Janet Brooks-Gerloff in unserer Kirche und im Kloster.

4. Juni: Frater Antonius nimmt bis Sonntag an einem Treffen der Cusanus-Stiftung in Ehringerfeld teil.

1. Juni: P. Friedhelm begleitet wie in den vergangenen Jahren einen Bus mit Pilgern zur Springprozession in Echternach.

Abt Albert nimmt bis Donnerstag an der Tagung der Oblatenrektor/innen/en im Kloster Jakobsberg (bei Bingen) teil. Alt-Abt Odilo Lechner von der Abtei St. Bonifaz, München, wird über das benediktinische Gelübde der „Stabilitas“ referieren. Am Donnerstag/Freitag schließt sich eine Vorstandssitzung der „Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten“ auf dem Jakobsberg an. In der einen wie der anderen Tagung werden die Jahrestagung 2005 der Arbeitsgemeinschaft, eine Publikation über die Oblaten und der Weltkongress der Oblaten im Herbst 2005 in Rom für umfangreichen Gesprächsstoff sorgen.

Die „Lebenshilfe Aachen“ tagt heute und morgen mit jeweils ca. 12 Ehrenamtlichen in unserem Haus.

Mai 2004

28. Mai: Namenstag unseres 28. Mai: Namenstag unseres Paters Friedhelm. – P. Friedhelm will an diesem Tag „hoch hinaus“. Zum 50. Geburtstag im Januar wurde ihm eine Ballonfahrt geschenkt. Heute soll das Geschenk eingelöst werden.

27. Mai: Die Pfingstausgabe der Aachener Kirchenzeitung bringt neben der Pfingstbetrachtung „Sturmgeist Heiliger Geist“ von Abt Albert auf der Titelseite das Pfingstdetail unserer Chorrosette (s. Bild oben). Die Schönheit der Details fällt dem „Normalblick“ eigentlich nie auf. Man nimmt sie nur wahr, wenn man sie mit einem Opernglas „herausholt“ – oder eben wenn ein Profi-Fotograf sie gezielt fotografiert. - Leider erwähnt die Kirchenzeitung nicht, dass das Glasfenster in unserer Abteikirche ist.
Das Gedicht „Sturmgeist Schöpfer, komm!, mit dem die o.g. Betrachtung endet, wurde auch im Pfingstrundbrief der „Christnagar Nachrichten“ des „Vereins zur Förderung der Indischen Missionsgesellschaft e.V.“, Taufkirchen (bei München) als Titeltext veröffentlicht.

... und auch das: Frater Jonas zieht sich einen Bänderriss im rechten Fußgelenk zu. So was ist schmerzhaft, ein Handicap für manches und braucht Zeit zur Heilung.

25. Mai: Namenstag von Frater Egilhard. - Bei einer Internet-Recherche stieß P. Oliver heute auf eine Pressenotiz der Stadt Bergheim vom 7.4.04. Bergheim hat danach im April eine Straße nach dem achten Abt von Kornelimünster benannt.

21. Mai: Update der Website mit zwei Texten zu Pfingsten: "Sturmgeist Heiliger Geist" und "Pfingsten - eine runde Sache.

21. Mai: Frater Antonius erhält die offizielle Nachricht, dass er unter die Stipendiaten des „Cusanuswerkes“ aufgenommen worden ist. Das Cusanuswerk ist eine Einrichtung der Studienförderung der deutschen Bischöfe und hat eine sehr hohe Reputation. Alt-Cusaner sind u.a. Oscar Lafontaine, Bundesminister a.D. Heinz Riesenhuber und Bundesbankpräsident i.R. Hans Tietmeyer. Einige Jahre wurde das Cusanuswerk von der baden-württembergischen Kultusministerin Annette Schavan geleitet.

20. Mai, Christi Himmelfahrt: P. Oliver beginnt Einkehrtage, die bis zum Sonntag dauern werden. Als Thema hat P. Oliver gewählt: "’Sich dem Treiben der Welt entziehen’ (RB 4,20). Abtauchen aus dem Alltag – Abstandnehmen im Alltag“.

In Bonn findet anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des „Theologischen Studienjahres Jerusalem“ ein Symposion „Lernort Jerusalem“ statt (20.-22.5.). Schwerpunkte sind „Das Gespräch mit ...dem Judentum / der Archäologie / dem Islam“ und die „Innerchristliche Ökumene“. Grußworte werden Bischof Mussinghoff, P. Albert Schmidt (S. Anselmo, Rom) und Abt Benedikt Lindemann (Jerusalem) sprechen. Am Freitag werden Kardinal Lehmann und Landesbischof  Kähler (Eisenach) im Bonner Münster einen ökumenischen Gottesdienst feiern. – Als ehemaliger „Studienjährler“ nimmt Frater Antonius an diesem Symposion teil.

19. Mai: Frater Matthias nimmt an der jährlichen Fußwallfahrt der Mönchengladbacher Matthiasbruderschaft nach Trier teil. Am Pfingstsonntag erwarten wir ihn zum Hochamt zurück.

Die Pflasterarbeiten entlang dem Werkstättenbau sind abgeschlossen. Die neue Pflasterung ist ein Gewinn! Frei nach Joh 1,36: „Kommt und seht!“

17. Mai: Eine Klasse 9 des Stolberger Goethegymnasiums (33 Schüler/innen) kommt am späten Vormittag, um bis in den Nachmittag hinein ein wenig „Kloster“ zu schnuppern. Eine entsprechende Exkursion im vergangenen Jahr motivierte die Religionslehrerin, in diesem Jahr die Erfahrung wieder anzubieten.

16. Mai: Die Kölner Karnevalsgesellschaft „Rosen-Montags Diverttissementchen“ besucht im Rahmen ihrer „Herrentour“ mit etwa 45 Teilnehmern unser Hochamt. Im Anschluss verköstigen wir die Gruppe mit einer Erbsensuppe (und natürlich ... Getränken).

15. Mai: Wie seit einigen Jahren startet die Diözesan-Fußwallfahrt nach Trier mit einer Messe in unserer Kirche und einer anschließenden "Tasse Kaffee". Die 33 Pilger werden am kommenden Samstag-Nachmittag ihren Weg zum Grab des Apostel Matthias und zurück mit einem kurzen Wortgottesdienst bei uns beschließen.

Für Samstag/Sonntag sind wir Gastgeber für eine Tai Chi-Gruppe, die mit ihrer Lehrerin seit einigen Jahren etwa zweimal jährlich zu uns kommt (18 Teilnehmer). 

14. Mai: P. Oliver fährt nach Essen, um dort einen Exerzitienkurs für Schwestern zu begleiten.

13. Mai: Im neuesten Update wurde in die Homepage gestellt: 1. "Paris - eine geistliche Botschaft" und 2.. "Pilgerherberge Kloster".

Die Kirchenzeitung berichtet ganzseitig über die Vorstellung unserer neuen Heizanlage (s. Notiz zum 30. April). Im Text bezeichnet sie sie als "Vorzeigeobjekt in der Region". In der Überschrift heißt es: "Benediktinerabtei Kornelimünster an der Spitze des Fortschritts".

   
Neue Pflasterung entlang dem Werkstättentrakt und - mit alten Steinen - am Ende des Weges

12. Mai: Heute vor 52 Jahren erhielten wir die große Glocke unseres Geläuts aus den Beständen des Hamburger "Glockenfriedhofs".

Der Kreis Aachen veranstaltet heute in unserem Haus für seine Mitarbeiter ein Fortbildungsseminar "Sofort- u. Sanierungsmaßnahmen bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen" (25 Teilnehmer).

11. Mai: Am 10. Mai verstarb Herr Josef Parting. In den 70-er Jahren führte die Freude an unserer damals neuen Orgel Herrn Parting näher zur Abtei Kornelimünster. Als Mitglied einer Choralschola, die wir in den 80-er Jahren aufzubauen versuchten, erwarb er sich einen sonntäglichen Gottesdienst-Stammplatz in der Reihe der Mönche, den er auch beibehielt, als die Schola nicht weitergeführt wurde. Im Verein unserer Freunde war er der erste Schatzmeister. Die lange Verbindung zu uns ließ Herrn Parting für uns und unsere Gottesdienstgemeinde zum „lebenden Inventar“ unseres Hauses werden. Vor 14 Tagen war er sonntags zum letzten Mal in unserem Hochamt. Da er tags darauf zu einer kleinen Operation ins Klinikum gehen wollte, hat ihm Abt Albert nach der Messe die Krankensalbung gespendet. Ein Herzinfarkt hat gestern seine Genesung abrupt beendet. Am Freitag, 14.5., werden wir zusammen mit seiner Familie Herrn Partings in unserer Konventmesse gedenken. R.i.P.

Foto: Arbeiten zur Pflasterung am Weg beim Werkstättengebäude.

9. Mai: Anlässlich des 200-Jahr-Gedenkens vieler Pfarrgemeinden des alten „Münsterländchens“ an ihre pfarrliche Unabhängigkeit hat die Muttergemeinde Kornelimünster heute zu einer Sternwallfahrt und einem gemeinsamen Gottesdienst nach Kornelimünster eingeladen. Viele Pfarrgruppen sind die alten Kirchwege nach Kornelimünster zu Fuß gegangen. Man traf sich um 15:00 an der alten Pfarrkirche St. Stephanus oberhalb der der Propsteikirche. Nach einem kurzen Statio-Gottesdienst zog man gemeinsam zur Propsteikirche, um dort die Eucharistie zu feiern. Sahen die einzelnen Pilgergruppen eher „bescheiden“ aus, so war die Propsteikirche doch bis auf den letzten Platz gefüllt. Im Anschluss an die Messe war bei Kaffee und Kuchen (oder auch einem Bier) noch die Gelegenheit zur Begegnung im Pfarrheim und auf dem Straßenabschnitt davor.


Propst Vienken vor der Tür der Stephanuskirche beim Statio-Gottesdienst - Teilnehmer der Sternwallfahrt

 
Stilleben mit Schützenhüten - Begegnung

8. Mai: Das "Titus Brandsma Memorial" der Karmeliten in Nijmegen fragt an, die Elija-Bilder in unserer Kirche für eine Betrachtung über den geistlichen Weg des Propheten auf seiner Homepage verwenden zu dürfen. Man hatte die Bilder in unserer Homepage entdeckt. Elija ist für die Karmeliten ihr „Gründer-Prophet“.
Eine Oberhausener Pfarrei fragte in diesen Tagen an, ob sie den Beitrag „Farbig glauben“ unserer Homepage für ihren Pfarrbrief übernehmen darf.

In dieser Woche wurde wurde die "Uralt-Pflasterung" entlang des Werkstättengebäudes hinter unserem Kloster aufgenommen, um den Weg in den Parkbereich neu zu pflastern. Zwar muss man sagen, das ist irgendwie schade, denn das "Uralte" hat bei all seinen Mängeln einen "romantischen Charme", aber auch ein "neuer Weg" wird bald vertraut sein.

3.-7. Mai: Visitatorenkonferenz Belloc (bei Bayonne, Frankreich):


Die hügelige Parklandschaft im "Vorgebiet" der Pyrenäen. Im Hintergrund die Benediktinerinnenabtei St. Scholastika, 10 Fuß-Minuten von der Abtei Belloc entfernt. - Das Klaustrum von Belloc.

   
Der Chorraum der Abteikirche - Die Krypta der Abteikirche, in der werktags die Messe gefeiert wird.


... und in Paris immer einen Zwischenstopp zwischen den Bahnhöfen wert: Notre Dame. Detail aus dem Tympanon des Hauptportals "Seelenwägung". Eindrucksvoll an der Szene ist die Zuversicht, dass das Gute buchstäblich überwiegt, obwohl noch ein "Extra-Teufel" die Seelenwaage herunterziehen will. Über der Szene die "neue Stadt Jerusalem", die ewige Heimat der Erlösten.

3. Mai: Abt Albert fährt zur turnusmäßigen Visitatorenkonferenz (3.-7.5.) unserer Kongregation, die diesmal in der Abtei Belloc, im französischen Baskenland stattfindet. Die Abtei ist 1875 gegründet und hat in den 180 Jahren Ihrer Geschichte bereits zwei Exile erlebt (1880 u. 1905-1926). Im Zweiten Weltkrieg waren ihr damaliger Abt, der Prior und der Gastpater zeitweise in den Konzentrationslagern Buchenwald und Dachau inhaftiert. Heute zählt die Abtei etwa dreißig Mitbrüder. Als zentrale Aufgabe nennt die Homepage der Abtei die "liturgische Gastfreundschaft"

Frater Jonas beginnt einen 14-tägigen Erholungsurlaub.

Eine kurze Vorschau auf die Woche: Am Montag tagt die "Lebenshilfe Aachen" mit 12 Personen bei uns, - Dienstag, Mittwoch und Donnerstag führt der Kreis Aachen eine Fortbildungsveranstaltung e- ebenfalls ca. 12 Personen - bei uns durch, - das Päpstliche Kindermissionswerk hat 6 Damen und Herren zu einer Planungskonferenz von Donnerstag auf Freitag zu uns eingeladen, - am Freitag kommen 10 Jakobspilger zur Übernachtung, - und am Samstag hat der ökumenische Arbeitskreis Heinsberg einen Einkehrtag in unserem Haus, - parallel dazu treffen sich am Samstag unsere Oblaten bei uns. Für unseren kleinen Konvent ein recht strammes Programm!

2. Mai: Kirchweihfest unserer Abteikirche. In seiner Predigt umschrieb Abt Albert Klöster und  ihre Kirchen als „Brücken des Lauschens“: „Seit Jahrhunderten / wagen, die Sein Rufen hören, / in Sehnsucht und Vertrauen / den Weg mit Ihm / und bauen Brücken des Lauschens / über den Lärm der Welt.“
Zum Pontifikalamt kamen 25 Firmlinge aus den nahen belgischen Eynatten (ca. 5 km) gewandert. Nachdem sie sich beim Frühschoppen mit der angebotenen Erbsensuppe gut gestärkt hatten, ging es dann auch zu Fuß wieder zurück. Zum Essen war dann auch ihr Pfarrer zu seinen Firmlingen gestoßen. 
... und natürlich kamen zum Frühschoppen auch etliche Wanderer, die zuvor nicht bei uns in der Messe waren. Der Frühschoppen hat sich einfach rumgesprochen. Der erste Sonntag im Monat, an dem wir nach der Messe regelmäßig zum Frühschoppen einladen, zeichnet sich durch den besten Gottesdienstbesuch im Laufe eines Monats aus.

April 2004

30. April: In beiden Aachener Zeitungen ist von den beteiligten Firmen eine ganzseitige Anzeige geschaltet, die unsere neue Holzhackschnitzel-Heizung vorstellt. Im Laufe des Morgens wird sie in einem kleinen „Einweihungs-Akt“ offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt und erläutert. Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom Umweltministerium NRW und Reiner Priggen MdL werden durch ihre Anwesenheit das landesweite politische Interesse an dieser „Pilotanlage“ bekunden. Die Forstdirektion Eschweiler und die Bürgermeister der Eifelgemeinden Simmerath und Monschau weisen durch ihr Kommen auf die regionale Bedeutung der Anlage hin. Dass daneben örtliche Vertreter aus Politik, Wohnungswirtschaft und aus dem kirchlichen Bauwesen kommen werden, versteht sich nahezu von selbst.


Dipl.-Ing. Frank Willecke, Abt Albert, Staatssekretär Dr. Griese

"Leibliches Wohl" - Grundlage für gute Gespräche

Am Abend beginnt Abt Albert Einkehrtage zum österlichen Thema: „Siehe, ich mache alles neu.“

Schweizer Jakobspilger wollen in Zürich eine Ausstellung gestalten und eine der Tafeln soll als Thema die Überschrift tragen, die sie in unserer Homepage gefunden haben: „Suche mehr, als du suchst!“ Sie fragen an, ob das ein Zitat aus der Regel Benedikts ist oder ob es eine eigene Formulierung ist. ... Es ist ein Eigengewächs.

29. April: In unserem „Gästehäuschen“ übernachtete eine Schülergruppe aus dem Sauerland, die in einer Projektwoche mit ihrem evangelischen Schulpfarrer ein Stück des Jakobusweges geht. In der kommenden Woche werden 10 Erwachsene, die ebenfalls den Jakobusweg gehen, bei uns Quartier suchen. Für den weiteren Verlauf des Mai hat sich ein Ehepaar mit demselben Ansinnen gemeldet. Dieses Ehepaar „trainiert“ und will im kommenden Jahr den Gesamtweg an einem Stück bewältigen. – In Beschreibungen des Jakobuswegs sisnd wir als mögliches Quartier erwähnt – und für „echte Pilger“ finden wir immer noch eine Möglichkeit zu übernachten.

27. April: Altabt Bernhard Lambert, Scheyern, und Abt Gregor Hanke, Plankstetten, schauen auf der Fahrt nach Belgien kurz bei uns vorbei. Abt Bernhard war vor seiner Wahl nach Scheyern Mönch der Sublazenser-Abtei Steenbrugge, Brügge. Als Abt hat er zweimal die kanonische Visitation unseres Klosters vorgenommen.

Das warme Wetter hat inzwischen erlaubt, an der Kirchenfassade Proben mit einer Farb-Abbeize auf biologischer Basis vorzunehmen. Unser Vorhaben, den Eingangsbereich der Kirche neu zu streichen, setzt eine gründliche und zugleich schonende Entfernung der vorhandenen Farbreste voraus. Über die Planung hatten wir zu Weihnachten berichtet und um Ihre Unterstützung gebeten. Die heutige Notiz möchte signalisieren, dass wir „am Ball“ geblieben sind und bleiben.

25. April:

    
"Erwachen"
Fotos: 06:30 u. 06:45

24. April: Heute kommt eine kleine Gruppe Eltern von  Kommunionkindern einer Aachener Pfarrei zu einem Gesprächs-/Einkehrnachmittag über die Eucharistie. Das Angebot will die persönliche Begegnung der Eltern mit der Eucharistie vertiefen. Die Gemeinde bietet dieses Angebot als Begleitangebot neben der Erstkommunion-Vorbereitung der Kinder zum wiederholten Male an.

23. April: Namenstag unserer Mitbruders, P. Georg.

Frater Antonius beginnt ein Einkehrwochenende, in dem er vor allem den Vesperhymnus "Zum Mahl des Lammes schreiten wir" biblisch erschließen will. 
Unser Gästehäuschen wird für das Wochenende außerdem durch 9 Firmlinge aus Lammersdorf, Eifel, belegt.

Nach einer Gremiensitzung

Traumschön
Gute Botschaft:
   Himmel geht!
      Über alle!
         Auf!
Das ist Evangelium.

Doch vorherrschend 
ist der Klageton:
Immer wieder
immer neu
hindern Kirchen-

Brocken-Steine
unsern Flug
und selbst
den bescheidenen
Weg auf Erden.

Sie sind da
- die Steine -
und wirklich:
traurig ist
es.

Doch glaubt es
gegen alle Steingewichte:
Am Ostermorgen
hat ein Engel
den Stein vom Grab weg
gerollt ...
und der war sehr groß!

Amtet dieses  Oster-Evangelium!

fr.a.
040423

22. April: Bis zum Sonntag trifft sich bei uns eine Gruppe befreundeter Juristen, die sich aus ihren beruflichen Anfängen im Justizvollzug kennen. Die Gruppe trifft sich seit 25 Jahren. Neben dem Wiedersehen steht bei diesen Treffen immer auch – entsprechend den jeweiligen beruflichen Karriereakzenten – ein intensiver fachlicher Austausch an.

16. April: Die Jahrestagung der SÄK in Kloster Seeon verlief in äußerst anregender „Werkstatt-Atmosphäre“. Referenten waren zwei Mitbrüder aus den Klöstern Mariastein, bei Basel, und Wien. Sie reflektierten die konkreten Erfahrungen ihrer Heimatklosters zu den Themen-Begriffen „Claustrum“ und „Missio“. So regten sie das Gespräch der Äbte an, sich über den Spannungsbogen „Claustrum – Missio“ in ihren je eigenen Abteien wirklich konkret auszutauschen.
Für Kornelimünster und Siegburg bedeutungsvoll könnte die Absprache mit Abt Benedikt von Jerusalem werden, die Kontakte zur Abtei Hagia Maria Sion (Dormition Abbey) zu intensivieren und eventuell nach einigen Jahren zu formalisieren.
Der obligate Ausflug bei einer solchen Tagung führte zur nahen Fraueninsel im Chiemsee und der dortigen Benediktinerinnenabtei. – Im kommenden Jahr wird die Tagung der SÄK in Freising stattfinden, im Jahr 2006 im nord-/westdeutschen Raum.


Priorin Benedikta, Frauenchiemsee, begrüßt die Mitglieder der SÄK


Sonnenaufgang am Seeoner See


Wo's denn so hinzieht...

13. April: Abt Albert nimmt in den nächsten Tagen (13.-16.4.) an der sog. "Salzburger Äbtekonferenz" - der Jahrestagung der Benediktineräbte aus dem deutschen Sprachraum - teil. Sie findet in diesem Jahr in Kloster Seeon, einem Tagungszentrum des Bezirks Oberbayern, statt. Neben dem Allfälligen ist das Tagungsthema: "Claustrum et missio. Das Kloster und sein Umfeld."

Ein Pfarrer aus dem Bergischen, Erzdiözese Köln, hat die Andachtsbildchen mit unserem Emmausbild als Ostergruß für seine beiden Pfarrgemeinden genutzt.

Entsprechend der Haustradition, dass der "Sommer" im Kloster mit dem Osterfest beginnt, werden wir ab sofort die Werktags-Messen/Vespern wieder im Hochchor der Abteikirche feiern. In der ersten Zeit wird das wohl sehr ... "erfrischend" sein.

Dilatato corde
- zu Psalm 18,20 
und Benediktsregel, Prolog 49 -


„Das Weite suchen ...“
möchten wir oft,
doch zugleich schreckt uns
die Flucht nach Nirgendshin.

Weite finden ...-
sehnsucht unser Herz,
und Er -,
nur Er führt hinaus
dahin.

Weit wird das Herz
durch Ihn, der Weite ist:

dankbar für Ihn
liebend für den Bruder -
barmherzig zu uns selbst.

Durch Ihn wird Weite
Heimat werden
mir.

fr.a. - 040412

12. April, Ostermontag

Psalmen - Brot
- zu Versen von Nelly Sachs -


„Aber im Mannesjahr
maß er, ein Vater der Dichter,
in Verzweiflung
die Entfernung zu Gott aus,
und baute der Psalmen Nachtherbergen
für die Wegwunden“


Aber am Emmausabend
brach Er, der Sohn des Vaters,
das Brot des Lebens
über alle Angst und Not,
und segnete die Speise der Ermutigung
für den Weg durchs Dunkel ins Licht.


fr.a. – 040412 

Ostermontag 2004

Goethes Faust jubelt ein „Spaziergang-Ostern“:

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
durch des Frühlings holden belebenden Blick,
im Tale grünet Hoffnungsglück;
der alte Winter, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück

Über den Horizontkamm
steigt wolkennnackt die Sonne hoch.
Fröstelfahl das Himmelsblau.
Kein Hauch von Windhauch in der Luft.
Raureif jeder Wiesenhalm.

Zwei Jünger treibt die Nacht Jerusalems
in die Nacht des Weges: fort.
Herzdunkel ist’s nach Emmaus hin.

Ostern damals: ohne Blütenzauber
und auch heute nicht.
Ostern fragt Er-leben und - Erleiden,
sonst wärmt es nicht –
weder dich selbst
noch du den andern,
dem’s karfreitagskalt geblieben ist

fr.a. - 040412 (Foto: E. Disse)

11. April, Ostersonntag

Oster-Evangelium

Der Stein ist groß, nicht zu tragen groß –
schwer liegt er vor der Seele.
Leer ist die Leere, endlos leer –
Nicht-Leben in Fülle.

Ich sehne mich nach einem Engel,
der den Stein ins Rollen bringt,
und mich aus dem Totenreich
nach Galiläa weist:
nicht hier, in steinerweichend harter Leere
nein, dort gibt es was zu sehen!

Mich verrückt’s
aufs Unglaubliche hin.
Ich wage es -
ich wage mich:
Er lebt!

Ich werde lebendig. - fr.a. - 040406. | 

 

In der Osternacht griff Abt Albert einen Versabschnitt aus der Lesung aus dem Römerbrief auf (Röm 6,4), wo Paulus seine Adressaten aufruft, "evn kaino,thti zwh/j - Im Neuen des Lebens" ihren Weg zu gehen. Abt Albert deutete das als bleibenden Auftrag, das Geschenk des Christseins wirkmächtig an sich ran zu- lassen. Christentum ist keine Sitzenbleiber-Religion mit dem Museums-Charme der Gestrigkeit. Es ist Aufbruch- und Zukunftsreligion. Es ist eine Religion, die das gute Gestern als Ausgangspunkt für ein besseres Morgen wahrnimmt.

Ausgehend von den Terrorbefürchtungen gegen die Osterfeiern in Rom und einem Artikel in der Tagesausgabe der „Welt am Sonntag“ über eine heute verbreitete „Religion light mit Wohlfühl-Effekt“ charakterisierte Abt Albert in der Tagespredigt die Auferstehung Jesu als den den großen Umsturzakt Gottes. Sie ist sein Angriff und Sieg auf religiöses Wohlfühl-Gewaber und auf die „Welt-Ego-Zentriertheit“. Sie ist der neuralgische Punkt, an dem Christsein nicht vorbeikommt, wenn es den Christ-Sein sein will. Die Botschaft von der Auferstehung ist der GAU – das „größte anzunehmende Unbehagen“ –für jede Patchwok-Religiösität und die Befreiung zu einem Fundament des Lebens.

Die diesjährige Osterkerze wurde wieder von Frau Godde und Frater Matthias gestaltet.  Mit dabei war in diesem Jahr auch Frau Brosowski, von der auch die Grundidee stammte. Vorbild ist die Doppelspirale einer DNA Helix. Die Darstellung will den Grundbaustein des Lebens christlich in das Kar- und Ostergeschehen übersetzen.

Abt Albert nimmt am Nachmittag (17:00) an der "Vesper der Liebe" teil, zu der der griechisch-orthodoxe Bischof Evmenios und die griechisch-orthodoxe Gemeinde Aachen einladen. Als ökumenische Vesperfeier des Ostertages hat sie in Aachen eine lange Tradition.

10. April, Karsamstag:  


Aufnahme: 10.4.04, 9:30

Der Lokalteil der „Aachener Zeitung“ bordet nahezu über von örtlichen „katholischen“ Berichten; ich zähle insgesamt fünf, alle bebildert. Zu Ostern „muss“ das wohl so sein. Unter anderem finde ich den Bericht über das Interview wieder, das ein angehender Journalist während eines Seminars der Konrad-Adenauer-Stiftung bei uns gemacht hat (s. 19. März). Es ist in der Reihe „AZ-Frühporträts“ mit der Überschrift „Der Morgen als beste Zeit für innere Einkehr“ erschienen. Der Bericht ist recht gut. Dass der Journalistik-Student einen Gast mit unserem Novizen verwechselt hat, ist sicher verzeihlich, aber was dann dabei „schwarz auf weiß“ rauskommt, ist falsch: „Der Novize sitzt (beim Gebet) in der zweiten Reihe und liest im Gebetbuch mit. Er ist noch nicht geschult genug, um mitsingen zu dürfen.“ Das genaue Gegenteil ist richtig: Von der Stunde seines Eintritts sitzt der „Neue“ in der Reihe der Mitbrüder, und er soll mitsingen, - gerade um die Gesänge zu lernen. - Ein kurzes Gegenlesen unsererseits hätte das Missverständnis schnell aufgelöst.

9. April, Karfreitag:

Kreuzverehrung

Wir gehen nicht in die Knie,
weil wir alle Kraft verloren haben.
Wir beugen die Knie
in einem Akt der Demut,
die den Starken ehrt.

Das ewige Wort wurde sterblicher Mensch,
der Allschöpfer dient dem Geschöpf,
der Liebende liebt über die Grenzen hinaus,
der Allmächtige herrscht in der Ohnmacht,
den Tod nimmt er in die Mitte des Lebens.

Wir beugen die Knie
vor dem, der Last auf sich nimmt,
der der Menschheit Schuld trägt,
der uns trägt,
der alles Kreuz der Welt auf sich geladen hat.

Gott am Kreuz –
ein starkes Ding!
Kreuzverehrung –
ein starkes Zeichen!

fr.a.
040405

8. April, Gründonnerstag: Das Johannesevangelium feiert das neue Mahl Jesu Christi ohne die großen eucharistischen Einsetzungsworte. In die Mitte seines Abendmahlsberichtes stellt Johannes die Fußwaschung. Wir können nicht Messe feiern, wenn wir die Botschaft der Liebe nicht in uns hinein aufnehmen wollen. Wir haben nie wirklich die Messe gefeiert, wenn wir nicht auf-brechen, uns nicht auf-brechen lassen zum Bruder, - zur Schwester hin.

Siehe auch Text: "Brot des Lebens", ferner: die Kar- Osterbilder in unsererer Kirche

Das Abendmahlsamt feiern wir um 20:30. Anschließend ist bis 24:00 Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung. - In der Predigt variierte Abt Albert den Auftrag aus Exodus 12 an die Israeliten, das Paschalamm zu essen "die Hüften gegürtet, Schuhe an den Füßen, den Stab in der Hand". Christsein besteht nicht darin, wohleingerichtet und im Alten zu leben, sondern im Aufbruch und in der Vision einer je ganz neuen Gotteserfahrung. Die Umkehr in die Tiefe des Ursprungs hinein, ist ein Ausschreiten in eine ganz neue Zukunft.

Die (kirchliche) Pax-Bank, Filiale Köln, hat als Ostergruß an ihre „besonderen“ Kunden die Postkarte unseres Emmaus-Bildes und den meditativen Text von Abt Albert zum Bild verschickt.

Die Fa. Willecke, die unsere neue Heizung gebaut hat, hat in Verbindung mit uns ein Faltblatt „Heizen im Einklang mit der Natur“ drucken lassen. Das Faltblatt stellt konkret unsere Heizung und das Prinzip der Holzschnitzelheizung vor. Das Faltblatt ist in seiner Aufmachung dem allgemeinen Faltblatt unseres Klosters und den Kursprogrammen angeglichen. Am heutigen Gründonnerstag wurden die gedruckten Info-Blätter geliefert.



Brot-Rosette von E. Jansen Winkeln
im rechten Querhaus der Abteikirche

Brot voll Liebe

„Manna“ – bekamen sie in der Wüste.
„Was ist das?“ – so heißt das übersetzt
und dabei ist’s geblieben. –

„Das ist mein Fleisch“ – sagt der Herr
Was ist das?“ fragen Juden damals
und Christen noch heute
„Kann denn sein,
was nicht sein kann?“

Fladenfad bleibt der Geschmack für den,
der über den Brotrand hinaus sich nicht glaubt.

Auf den Geschmack wird kommen,
wer sich hinüberglaubt
zu Ihm:

‚Was-ist-das?’-Brot, -
Geschmack der Liebe -
Fein - Schmecker Kost und Köstlichkeit!

040407
fr.a.

5. April, Karmontag: Bis zum Gründonnerstag wird eine Gruppe von Jugendlichen aus Gevelsberg sich bei uns mit ihrer Gemeindereferentin und der Jugendreferentin auf die Kartage einstimmen. - Die sehr geschmackvolle Osterkerze, die sie in diesen Tagen für ihre Pfarrgemeinde gestaltet haben, wird in der Osterzeit eine stille Brücke zwischen Kornelimünster und Gevelsberg sein.

Außerdem reisen heute die ersten Ostergäste an. Am Gründonnerstag wird das Haus dann „voll“ werden.

  4. April, Palmsonntag:  

Hosianna dem Sohne Davids -
jubeln Jünger und Menge.
Tod dem falschen König -
hetzen Ge-Rechte die Massen.
Wer bin ich? Wo bist du?
fragt der hin und her Verzerrte.
Im Sabbat meiner Hände
ruht der Sieg -
spricht der Unsagbare, ER:
Mein Sohn bist du! 
Christus, der Herr!

fr.a. - Palmsonntag, 040404

Ob das Pontifikalamt so gut besucht war, weil anschließend der monatliche Frühschoppen (Bild) angeboten wurde oder ob die Palmweihe so viele Menschen auch zum Frühschoppen verleitete, sei dahingestellt. Wir registrierten auf jeden Fall neben den Bekannten viele neue Gesichter, darunter nicht wenige junge Leute. Besucher aus Kelmis (Belgien), Jülich, Hückelhoven sprachen uns auf die „wohltuende“ Messe an.

Nach der langen Lukas-Passion der Messe fasste Abt Albert im oben wiedergegebenen Impuls-Gedicht das Kar-Geschehen zusammen.

Der Einzug Jesu in Jerusalem ist eine der Szenen, die sich den Christen tief eingeprägt haben. Die Palmweihe, - die Palmprozession, - der Ruf „Hosianna dem Sohn Davids ...“, - das alles gehört zweifellos zum lebendigen Wissen der Christen. Und es ist wohl auch nicht von denen vergessen, denen der Glaube fremd geworden ist. Wir wissen auch, dass die Szene im Evangelium erzählt wird (Matthäus 21,1-10). Kaum bekannt dürfte allerdings sein, dass der Einzug Jesu in Psalm 118,24-27 gewissermaßen „vor-erzählt“ wird: „24 Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; wir wollen jubeln und uns an ihm freuen. 25 Ach, Herr, bring doch Hilfe! Ach, Herr, gib doch Gelingen! 26 Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn. / Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her. 27 Gott, der Herr, erleuchte uns. Mit Zweigen in den Händen / schließt euch zusammen zum Reigen.“ Und noch weniger dürften wir wissen, dass in diesen Versen das bekannte „Hosianna“ verborgen ist. In Vers 25 taucht das Wort auf: „aN" h['yviAh hw"hy> aN"a' = anna Adonai Hoschiah na = Ach, Herr, bring doch Hilfe“.

2. April: Frater David ist von seinem Kuraufenthalt zurückgekehrt. Die Kur hat ihm gut getan und gekräftigt. Er und wir alle sind dankbar für dieses Ergebnis.

P. Friedhelm schließt die „Exerzitien im Alltag“, bei denen er in dieser Fastenzeit jeweils dienstags eine Gruppe von 12 Damen und Herren mit Impulsen begleitete, mit Wochenendeinkehrtagen ab (2.-4.4.).

1. April: Das belgische Bistum Hasselt plant für das Schuljahr 2004/05 unter der Überschrift „Er geht unsichtbar mit dir mit“ eine Aktion, in der Jugendliche das Emmaus-Thema künstlerisch gestalten sollen. Die Planungsgruppe bittet um Nutzungserlaubnis unseres Emmausbildes für den Einladungsprospekt der Aktion.

März 2004

31. März: Update der Website mit Gedanken zum Gründonnerstag

29. März: Die Post bringt zwei Pfarrbriefe ins Haus, die unser Emmausbild auf den Titelseiten ihrer österlichen Gemeindebriefe verwandt haben. Die Aachener Gemeinde St. Laurentius, Laurensberg, hatte im vergangenen Jahr für ihre Kirche ein Bild der Künstlerin Janet Brooks- Gerloff erhalten; - die Gemeinde „Mutter vom Guten Rat“ in Frankfurt-Niederrad hatte vor einiger Zeit ebenfalls um Abdruckerlaubnis des Bildes nachgefragt. 

P.Oliver  begleitet heute in unserem Haus eine Gruppe von 45 Frauen des kfd aus Kaarst bei einem Einkehrtag.

Frater Antonius bricht zur letzten Seminareinheit eines Kurses „Gesprächsführung“ nach Horrem bei Köln auf. Das Seminar endet am Samstag.

27. März: Das Großreinemachen im Garten hat begonnen, um die "Wunden" zu heilen, die die Heizungsarbeiten des Winters beim Verlegen der Rohrleitungen von der Heizzentrale zum Gebäudekomplex geschlagen haben. Um sie vollständig zu heilen, wird es Zeit und Geduld brauchen.

26. März: Update unserer Website mit zwei Texten zum Thema "Anfänge" über den Sonntag und den Montag der Woche.

25. März: Heute wird in der Reihe "LebensArt" des WDR 5 (Hörfunk; 15:05-16:00) über Gastaufenthalte in Klöstern gesprochen. Die Sendung ist übertitelt: "Ab ins Kloster - auf Zeit". In die Sendung werden Interview-Ausschnitte aus Kornelimünster eingeblendet (vgl Notiz vom 15. März). Durch das kostenlose "Aktionstelefon"(0800/5678-555 ) können sich die Hörer in die Sendung einwählen.

23. März: Der Verein unserer Freunde hielt seine Jahresmitgliederversammlung. Erfreulich ist, dass die Mitgliederzahl nach der Einladung im Weihnachtsrundbrief um gut 20 gestiegen ist. Natürlich ist jedes neue Mitglied herzlich willkommen!! - 
Im Zusammenhang der „Satzungsänderung“, den DM-Betrag des Beitrags auf Euro umzuschreiben, bittet der Schatzmeister alle Mitglieder, ihre Zahlungsaufträge (Einzugsermächtigungen / Daueraufträge) zu runden. Die krummen Beträge, die bei einer einfachen Umrechnung herauskommen, sind nicht nur seltsam, sondern auch arbeitsintensiv. Mitgliedsbeiträge sollten dabei auf das Konto des  V e r e i n s  (Sparkasse Aachen, Kto-Nr. 33 007 592 - BLZ 390 500 00), nicht das der Abtei eingezahlt werden. -
Angesichts der in ihren Auswirkungen auch für die Abtei spürbaren schwierigen Finanzsituation des Bistums Aachen, wies Abt Albert auf die weiter wachsende Bedeutung des Vereins und seiner Zuwendungen und auf die Notwendigkeit hin, verstärkt um Spenden zu bitten. Spendenzuwendungen sind vor allem bei einem Haus wie dem unseren, das keine starken Wirtschaftsbetriebe betreibt, eine wichtige Finanzstütze. Das gilt insbesondes, wenn die „benediktinische Gastfreundschaft“ wirklich allen Menschen geschenkt werden soll. Der für den Aufenthalt erbetene „Obolus“ kann nicht so in die Höhe gesetzt werden, dass die Gastfreundschaft dadurch konterkariert wird. In diesem Sinn darf ich sicher auch das Konto der  A b t e i  nennen: Sparkasse Aachen, Konto-Nr. 2 750 420, BLZ 390 500 00. -
Abt Albert informierte aus dem Gästebereich des Klosters , dass z.Zt. monatlich zwischen 300 – 350 Übernachtungen – Tendenz kontinuierlich leicht steigend – zu verzeichnen sind. Neben die eigenen Einkehrangebote treten verstärkt Belegungen durch kirchliche Gruppen (z.B. Pfarren, Arbeitsseminare der Aachener Notfallseelsorge oder von Misereor und dem Kindermissionswerk, der ev. Gefängnisseelsorge NRW u.a.), und zahlreiche Anfragen nach Einzelaufenthalten. Hier ist erkennbar, dass Klöstern offensichtlich zugetraut wird, für das spirituelle Suchen Raum und Hilfe zu geben. Dass Einzelgäste u.U. viel Zeit für Begleitung in ihren speziellen Fragen in Anspruch nehmen, dürfte nachvollziehbar sein. - Im Rahmen der Möglichkeiten stellt die Abtei ihre Räume auch für nicht-kirchliche Gruppen zur Verfügung, z.B. hat sich ein guter Kontakt zur Abteilung Personalförderung des Kreises Aachen ergeben. -
Die Website unseres Hauses erfreut sich weiterhin guter und nahezu kontinuierlich steigender Zugriffszahlen. In den gerade abgelaufenen acht Monaten des aktuellen Zähljahres registrierten wir bereits 11.650 Zugriffe, und hatten damit bereits die Zahlen des vorigen Zähljahres (11.126) überschritten. Im Schnitt der vergangenen Monate wurden pro Tag 48 Zugriffe gezählt, zur Zeit  registrieren wir 56 Tageszugriffe. - + -
Im Anschluss an die offizielle Sitzung informierte zunächst Architekt Hans-Martin Lützenburg über den Stand der Vorbereitung zur Sanierung des Paradiesbereiches und der Kirchenfassade. Schwierigkeiten bereitet vor allem das Ausloten, wie der alte Farbanstrich entfernt werden soll. Hier sind die Faktoren Effektivität, Schonung der Steine, Umweltverträglichkeit und Kosten gegeneinander abzuwägen. -
Auf großes Interesse stieß der Bericht der Herren Norbert und Frank Willecke, deren Firma die neue Heizungsanlage gebaut hat und betreibt. War der technische Vortrag – aufgelockert durch Bilder und Grafiken – schon für alle Anwesenden sehr interessant, so wurde der Besuch und die Vorort-Erklärung in der Heizzentrale noch spannender. Das System „Holzschnitzelheizung“ ist in unserer Gegend noch nahezu unbekannt. Unter regionalem Aspekt ist die Anlage in diesem Sinn durchaus ein Pilotprojekt. – Es ist vorgesehen, am 30. April die Heizungsanlage „offiziell“ vorzustellen.

20.März: Weil die Sonntage der Fastenzeit liturgisch einen besonders hohen Rang haben, begehen wir das Hochfest des Heimgangs unseres Ordensgründers, Benedikt von Nursia (21.3.), am Vortag, also am Samstag. Die Messe ist wie immer samstags um 11:30, die Vesper um 17:30. (Nebenstehend: Reliefplastik in der Benediktinerinnenabtei Kirchschletten [bei Bamberg])

19. März: Ein Student einer Journalistenschule, der mit weiteren Stipendiaten der K.-Adenauer-Stiftung ein Journalistik-Seminar in Aachen absolviert, bekam den Auftrag eine „Früh-Reportage“ zu machen – sprich eine Reportage über Berufe, die frühmorgens „in die Gänge zu kommen“ gewohnt sind. Der junge Mann war auf uns aufmerksam gemacht worden und hatte sich für den Frühchor (5:30) angemeldet. Anschließend hatte er natürlich noch einige Fragen. Wir sind gespannt, was Druck- und Denkwürdiges aus der Begegnung entsteht.

P. Friedhelm beginnt am Abend einen weiteren Exerzitienkurs mit Diakonatsanwärtern des Bistums Aachen (Diakonatskreis XII, bis Dienstag) (vgl. 12. März).

17. März: Abt Raphael und Pater Hieronymus aus Siegburg sind bei uns, um zusammen mit Abt Albert und Frater Antonius Fragen des Generalkapitels (September 2004) zu erörtern und sich dazu untereinander abzustimmen. Frater Antonius wird als Delegierter der beiden Gemeinschaften neben den beiden Äbten unsere beiden Klöster zu vertreten. – P. Friedhelm wurde für acht Jahre in den „Rat“ unserer deutschen Provinz gewählt, Abt Albert für weitere acht Jahre als Visitator der Provinz.

16. März: Wir weisen auf das neueste Update der Homepage hin. Eine Meditation leuchtet einen Aspekt zum Evangelium des kommenden Sonntags - "der verlorene Sohn" aus, eine zweite stellt die Elija-Bilder in unserer Kirche vor.

Bruder Daniel Blau aus der Abtei St. Matthias, Trier, bereitet sich bei uns auf  seine feierliche Profess (Sonntag Laetare, 21.3.) vor.

Die ev. Pfarrgemeinde St. Martin, Oberesslingen (Esslingen/Neckar) fragt um die Erlaubnis nach, unser Emmausbild in ihrem Gemeindebrief abdrucken zu dürfen.

15. März: Der WDR 5, Hörfunk, nahm mit Abt Albert und Gästen, die im Haus sind, Interviews zu „Auszeiten im Kloster“ auf. Ausschnitte der Aufnahmen sollen in der Sendereihe LebensArt am 25. März (15:05 – 16:00) verwandt werden.

13. März: Im Rahmen des Oblatennachmittags wurde Herr Otmar Weber in das Probejahr aufgenommen. In etwa einem Jahr möchte er sich dann durch die Oblation unserem Kloster verbinden. Drei Interessentinnen nahmen zum erstenmal an einer Begegnung der Oblaten teil.

12. März: Der Diakonenkreis XI des Bistums Aachen weilt bis zum Dienstag zu Exerzitien bei uns. P. Friedhelm begleitet als Spiritual für die ständigen Diakone des Bistums die acht Herren.
Frater Matthias und Frau Godde, Mönchengladbach, beginnen ein Einkehrwochenende „Wie strahlendes Licht ...“. 11 Teilnehmer haben sich zu dem Wochenende angemeldet.

8. März: Frater David beginnt einen dreiwöchigen Kuraufenthalt im Siegerland. Wir wünschen ihm eine gute Stärkung seiner Gesundheit.
15 Priester des letztjährigen Weihejahrgangs des Bistums Münster werden bis Freitag zu ihren Kursexerzitien bei uns sein. P. Oliver begleitet die Gruppe.

7. März: Abt Albert fährt in die Benediktinerinnenabtei Dinklage, wo er die Konventexerzitien begleitet.
Eine Pfarrgemeinde aus Frankfurt/Main-Niederrad bittet um Erlaubnis, unser Emmausbild in ihrem nächsten Pfarrbrief verwenden zu dürfen. Vor 1 1/2 Monaten (27. Januar) konnten wir berichten, dass der Beuroner Kunstverlag das Bild in das Programm seiner Andachtsbildchen aufgenommen hat. - Die Bitte ist Anlass, der Seite über das Emmausbild einige Daten über seine von uns überschaute "Wirkungsgeschichte" anzufügen.

5. März: Die Notfallseelsorge für Stadt und Kreis Aachen feierte am 27. Februar ihr fünfjähriges Bestehen in Stolberg-Münsterbusch. Der Bericht in den beiden Stolberger Zeitungen (1. März) verweist darauf, dass die Notfallseelsorge unser Kloster regelmäßig „als Fortbildungsstätte und Rückzugsmöglichkeit nutzt“. (Wegen Terminschwierigkeiten konnte die Feier leider nicht bei uns durchgeführt werden.) Im Zeitungsbericht heißt es des weiteren: „Ideengeber (für die Notfallseelsorge; d.Verf.) war Pater Georg Mießen. Der im Benediktiner-Kloster Kornelimünster ansässige Priester kannte als aktiver Feuerwehrmann die seelische Not der Unfallopfer. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass eine Gruppe vorgebildeter Menschen sich den seelischen Problemen in Extremsituationen widmete. Inzwischen ist das Team – das Stadt und Kreis Aachen betreut – auf 22 Mitarbeiter angewachsen.“

4. März: Frater Matthias fährt mit seinem Diakonats-Weihekurs zu Exerzitien nach Andechs.

2. März: Am Morgen kommt eine Gruppe von 15 Schülern (Klasse 5) aus Alsdorf zu einem „Klostergespräch“ zu uns. –
Im Rahmen ihrer Fastenaktion kommen am Abend ca. 40 Gemeindemitglieder der Aachener Pfarrei St. Gregorius zur Komplet. Nach der Gebetszeit wollen sie sich noch meditativ mit dem Bild „Grablegung“ aus dem Kartage-Zyklus der Altarbilder von Janet Brooks-Gerloff beschäftigen. -
An den Dienstagen dieser Fastenzeit begleitet P. Friedhelm in unserem Haus eine Gruppe „Exerzitien im Alltag“. Die Teilnehmer kommen zur Komplet und im Anschluss daran werden Impulse für die Woche gegeben. Das Angebot „Exerzitien im Alltag“ wird an verschiedenen Orten der Diözese durchgeführt und ist vom Exerzitienreferat des Bistums erarbeitet und koordiniert worden.

1. März: Eine ganze Reihe von Pfarreien in der Umgebung feiert in den kommenden Monaten die 200. Wiederkehr ihrer Erhebung zur Pfarrei. Im Zuge der Errichtung des ersten Bistums Aachens wurde damals die Pfarrsituation neu geregelt. Die „Mutterkirche“ des „Münsterländchens“, St. Stefanus in Kornelimünster, oberhalb der alten Abtei- und heutigen Propsteikirche Kornelimünster, hat die schon bestehenden Kapellengemeinden in die Selbständigkeit entlassen müssen. Die Pfarre Kornelimünster selbst hatte bereits 1802 unmittelbar nach der Aufhebung der Reichsabtei den Pfarrsitz von der Bergkirche St. Stefanus in die bisherige Abteikirche im Ort verlegen können. –
Die Pfarrgemeinde St. Donatus in Aachen-Brand beginnt heute den Reigen der 200-Jahr-Feiern der Gemeinden mit einem Pontifikalamt, zu dem Abt Albert als Zelebrant eingeladen ist.

In Siegburg begeht unser dortiger Mitbruder P. Gabriel sein 65-jähriges Priesterjubiläum. Frater Antonius gratuliert in unser aller Namen. - Frater Egilhard beginnt heute seinen alljährlichen Schnee-Urlaub im Allgäu. - P. Oliver begleitet seit gestern Abend einen Schwestern-Exerzitienkurs in Kroge bei Vechta.

Februar 2004

27. Februar: Über das Wochenende haben wir 15 junge Damen und Herren bei uns, deren Eltern zum Ritterorden vom heiligen Grab zu Jerusalem gehören. Der Prior der Komturei Duisburg hat diese Einkehrtage initiiert, um die jungen Leute an den Orden näher heranzuführen.  In zwei Impulsen "Suchet sein Antlitz allezeit" und "Das Grab ist der Brunnen" wird Abt Albert am Samstag den verborgenen Gott als Quelle lebendigen Glaubens deuten. Am Abend wird Herr M. Wirtz, der Vorsitzende des Vereins unserer Freunde, seine vielfältigen Begegnungen mit dem Heiligen Land in das Gespräch mit den Teilnehmern einbringen. -
Foto: Statio vor der Investitur 2000 des Ordens im Kreuzhof des Aachener Doms.

26. Februar: Am vergangenen Samstag veröffentlichten wir das Fasten-Interview mit Abt Albert aus den beiden Aachener Zeitungen vom Tage. Die doppelseitige Aufmachung in den Zeitungen mit der Bildauswahl und in der Präsentation war ausgezeichnet.
Heute setzten wir einen Bericht über Minster Abbey ins Netz. Weil der Text etwas länger ist, fügten wir dem bebilderten Text eine Druckversion ohne Bilder bei. 

20. Februar, Altweiberfastnacht: Bis Aschermittwoch werden wir bis zu 20 Einzelgäste bei uns haben, die der „närrischen Hoch-Zeit“ einen anderen Akzent geben wollen.

16. Februar: P. Friedhelm fährt zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Novizenmeister (AGNO) innerhalb der VDO nach Salzburg (16.-20.2.). Das Thema der Tagung ist „Lebenslange Bindung – Bindung auf Zeit“. Als Referenten konnten Sr. Michaela Puzicha, Varensell / Salzburg, und P. Korbinian Birnbacher, Salzburg, gewonnen werden. P. Friedhelm ist Vorsitzender der AGNO.

In den nächsten 3 Tagen sind 25 Schüler, Jahrgangstufe 13, des Aachener Couven-Gymnasiums zu Einkehrtagen unsere Gäste.

12. Februar: In Ramsgate, England (Kent), trifft sich am Wochenende die Vorbereitungsgruppe des Generalkapitels 2004 unserer Benediktinerkongregation. Ort und Termin wurden so festgelegt, weil Abt Albert eine knapp zweiwöchige „Zelebrationsvertretung“ im Ramsgate benachbarten Frauenkloster Minster übernommen hatte. In der Gegend der beiden Klöster sind der Mönch Augustinus und seine Gefährten im Jahr 600 als von Gregor d.Gr. entsandte Glaubensboten Roms an Land gegangen. Zum Kloster Minster pflegte der hl. Bonifatius engen Kontakt. Wahrscheinlich war es das Kloster und der Hafen, von dem aus er seine Deutschlandmission angetreten hat.

11. Februar: Hochfest des Klostergründers Benedikt von Aniane (+ 821). Im Jahr 1906 - damals der 12. Februar - kehrten am Fest des Heiligen die Benediktiner wieder nach Kornelimünster zurück. Im Zuge der Säkularisation hatten sie 1802 ihr Kloster verlassen müssen.

Den Morgen des Festtags gönnte sich der Konvent als Reflexionsvormittag, an dem wir uns gemeinsam neuralgische Punkte des Alltags anschauten. Es war ein gutes und Mut machendes Miteinander des Gesprächs. Am Morgen des Aschermittwoch werden wir uns mit demselben Anliegen wieder zusammen setzen.

8. Februar: Nachdem nach dem Mittagessen die 14 Teilnehmer der Wochenend-Einkehrtage das Haus verlassen haben, kommen zum Abend Aachener Priester des Weihejahrgangs 1992 zu einer Studientagung zu uns. Die neun Mitbrüder – darunter der neue Weihbischof Karl Borsch – werden sich bis zum kommenden Freitag mit der Liturgie der Ostkirchen beschäftigen. Referent der Tagung ist P. Ferdinand Gahbauer aus der Abtei Ettal.

5. Februar: Im vierteljährlichen Pfarrblattdienst der Diözese St. Pölten (Österreich), erscheint ein Beitrag „Von der Kunst des Feierns“. Der Autor, Leopold Schlager, mailt uns den Artikel zu, weil er darin aus dem Beitrag unserer Homepage „Feiern – wie geht das?“ (Rundbrief Juli 2003) zitiert.

Am Morgen ist ein Journalist der „Aachener Zeitung“ und interviewt Abt Albert zum Thema Fasten und Fastenzeit. Der Beitrag soll in der Wochenendbeilage vor dem Aschermittwoch beider Aachener Zeitungen erscheinen. – Am Nachmittag ist Abt Albert bei der Kirchenzeitung, wo sich eine kleine Gruppe traf, um die diesjährige Serie „Exerzitien im Alltag“ der Kirchenzeitung abzustimmen. Der Chefredakteur nutzt die Gelegenheit zu einem Kurzinterview zur benediktinischen Sicht von Tagesordnung und Arbeit. Er plant , daraus etwas Ergänzendes zu einem Bericht über einen Gewerkschaftskongress zum Thema Arbeit und und Arbeitszeit zu machen.

Der abendliche "Zählappell" der Homepage zeigte für heute 162 Zugriffe an. Der Tagesschnitt liegt z.Zt. bei gut 60 Zugriffen. 

3. Februar: Heute bauten wir unsere Krippe ab, - morgen fallen die Tannenbäume, - „geplündert“ sind sie schon. Wir hatten in diesem Jahr wirklich gute Bäume, die fast gar nicht genadelt haben.

Aufmerksam gemacht wurden wir auf eine Internet-Seite, die die recht bekannten humorvollen Zeichnungen zur Benediktregel von P. Michael Hermes, Meschede, präsentiert. Die Zeichnungen locken auch nach Jahren immer wieder ein Schmunzeln hervor. Für diesen Hinweis ein herzliches Danke, denn auch der „alte Benediktiner“ ist nur begrenzt über die Fülle benediktinischer Sites auf dem Laufenden.

2. Februar und 3. Februar: Zum Fest der Darstellung des Herrn (2.2.), im Volksmund nach wie vor „Maria Lichtmes(s)“ hat das Erzbistum Köln eine sehr gute Brauchtums-Seite im Internet. – Auch zu Blasius (3.2.)  und dem Blasius-Segen gibt dieselbe Seite gute Hintergrund-Informationen. 

1. Februar: Der Frühschoppen und das Erbsensuppenessen, die am ersten Sonntag des Monats eine lange etablierte Tradition sind, werden durch eine Gruppe Firmlinge aus der Aachener Umgebung und den früheren Familienkreis von Frater David aus Jülich um 50 Gäste verstärkt. Das Hochamt am ersten Monatssonntag ist unsere bestbesuchte Messe - ... wegen des anschließenden Frühschoppens.

Januar 2004

30. Januar: Zu einem ausführlichen Gespräch über die Möglichkeiten der Integration der Abtei in den Dekanatsprozess, die einzelnen Pfarrgemeinden zu einer „Gemeinschaft von Gemeinden“ zu entwickeln, kamen die Pastoralreferenten Frau Schwering und Herr Nilles zu uns. Bei aller Eigenständigkeit einer Abtei ist es uns wichtig, nicht „neben“ den lokalen Kirchenstrukturen ein Eigen-(brödler)-leben zu führen. Kontakte und Verzahnungen können für beide Seiten nur bereichernd sein!
Das Bistum Aachen hatte im Jahr 2000 die 512 Pfarrgemeinden des Bistums in 104 solcher „Gemeinschaften von Gemeinden“ eingeteilt und die Gremien der Einzelgemeinden eingeladen, den konkreten Weg auf diese „Gemeinschaft von Gemeinden“ hin zu wagen. Im Dekanat Kornelimünster hat man sich im Herbst vergangenen Jahres entschlossen, die Chance aufzugreifen. - In einer GvG arbeiten die Gemeinden in verschiedenen pastoralen Feldern zusammen, sie unterstützen und bereichern sich gegenseitig. Sie sehen ihre Verantwortung für den gemeinsamen Lebensraum. Eine GvG ist keine Fusion der Gemeinden: Die Pfarrgemeinden bleiben mit allen Rechten und Pflichten bestehen. Es wird keine neue Großpfarre gegründet. Vielmehr geht es um verbindliche Formen der Zusammenarbeit

29. Januar: Nach bescheidenen Anfängen gestern bescherte die Nacht Kornelimünster ein "Wintermärchen in Schnee" und viele Straßenmeter Räumaufgaben. Der Winter kommt als Zwillingspärchen "Lust und Last".


Kornelimünster, 28. Januar 2004; 22:30 Uhr

 
29. Januar 2004, 07:45 Uhr

27. Januar: Der Beuroner Kunstverlag hat das Emmaus-Bild von J. Brooks-Gerloff als „einfaches“ Andachtsbildchen in sein Programm aufgenommen. Wir hatten vor mehr als einem Jahr beim Beuroner Kunstverlag für uns Doppelbildchen und Postkarten drucken lassen.

24. Januar: 50. Geburtstag von P. Friedhelm. Angesichts der großen Vettern- und Cousinenschar von P. Friedhelm und seiner vielen Bekannten und Freunde erwarten wir am Nachmittag und Abend zahlreiche Gratulanten. - Foto: P. Friedhelm mit seiner Schwester während des Kaffees am Festtag.

18. Januar: Abt Albert fährt zu Exerzitien in die Benediktinerinnenabtei Kirchschletten (bei Bamberg). Die Geschichte der Abtei ist insofern interessant, als sie 1953 von einer philippinischen Frauenabtei gegründet worden ist, die ihrerseits 1931 von Eichstätt aus gegründet wurde. Die deutsche Neugründung sollte seinerzeit die Mutterabtei auf den Philippinen stärken. 1973 wurde Kirchschletten zur Abtei erhoben. Von den gut zwanzig Schwestern sind auch heute noch etwa die Hälfte Filipinas. Der Kontakt zur philippinischen Mutterabtei wird intensiv gepflegt. Abt Albert begleitet die „deutschen“ Exerzitien ( = für die deutschsprachigen Schwestern). Eingeladen sind zu diesen Exerzitien auch Oblaten und Oblatinnen der Abtei, so dass die Exerzitiengruppe insgesamt etwa 20 Mitglieder zählt - 
PS: Bei der Ankunft konnte/musste mir die Priorin mitteilen, dass in ihrer philippinischen Mutterabtei am Freitag (16.1.) aufgrund eines Kurzschlusses in den alten Elektroleitungen die Kirche und ein Teil des Klosters abgebrannt ist.  
Dass in einem stark landwirtschaftlich geprägten Kloster während der Exerzitien drei Lämmer geboren werden, dürfte nicht außergewöhnlich sein. Dass eines der Lämmer den Namen des Exerzitienmeisters erhält, ist aber schon "etwas", ... oder?

17. Januar: Namenstag von Frater Antonius. - Am Abend wird Frater Antonius in seiner Heimatgemeinde Hambach, deren Pfarrpatron der Mönch und Einsiedler Antonius ist, einen geistlichen Vortrag über „Gebet und Gemeinde“ halten

In Aachen wird Pfr. Karl Borsch zum Weihbischof geweiht. Abt Albert nimmt an der Feier der Bischofsweihe teil. – Als einer der Lesungstexte der Liturgie war die Elija-Geschichte ausgewählt, zu der Janet Brooks-Gerloff 4 Altarbilder in unserer Kirche gemalt hat (1 Könige 19). In seinen Dankworten hob Weihbischf Borsch hervor, dass er mit der Bischofsweihe nicht aus der Gemeinde „herausgeweiht“, sondern noch stärker in sie „hineingeweiht“ werde. Die Weihe sei darum keine persönliche Auszeichnung und Beförderung, sondern Einforderung, sich ganz den Menschen zuzuwenden. Den Tagespatron, den Mönchsvater Antonius, gewichtete er als Signalgeber, in seinem bischöflichen Wirken der Spiritualität, der Stille und dem Hören den ihnen in der Kirche gebührenden Raum zu geben. In manchen Bereichen der Kirche vermisse er den Raum für diese Dimensionen.

16. Januar: Beim spätabendlichen Blick auf den Zugriffzähler der Homepage wurde der Zugriff 13401 festgestellt. Da wir zwischenzeitlich den Provider gewechselt haben und dabei eine neue Zählung initiiert wurde, sind dieser Zahl 11597 Zugriffe hinzuzählen: summa summarum also 24998. Morgen früh - oder vielleicht schon, während diese Zeilen geschrieben werden - sind damit seit dem 19. Juli 2001 in 2 1/2 Jahren 25000 Zugriffe auf die Website gezählt worden. 
Im jetzt endenden Zähl-Halbjahr registrierten wir 7878 Zugriffe. Im aktuellen Zähl-Monat waren es - trotz der "Zugriffs-Flaute" in den Weihnachtsferien - 54 Zugriffe pro Tag.

15. Januar: Um die Mittagszeit kommt der Kindergarten Simmerath-Lammersdorf/Eifel mit den „Großen“, die in diesem Jahr in die Grundschule wechseln, zu uns. In der Adventszeit haben sich die Kinder intensiv mit dem Propheten Elija beschäftigt. Der Besuch der Elija-Bilder in unserer Kirche soll diese „Arbeit“ noch einmal vertiefen und abschließen. ... und bestimmt werden die Kinder auch Freude an unserer Krippe haben.

14. Januar: Die „Kinderkrankheiten“ unserer neuen Heizanlage scheinen nun mehr oder weniger überwunden zu sein. Bei einer so großen Anlage, ihrer Computersteuerung und – zumindest in unserer Region – der relativen Novität des Systems „Holzschnitzelheizung“ sind Anlaufprobleme kaum auszuschließen. Die Kapriolen der Heizung waren zwar nervig, aber – Gott Dank! – waren sie durchwegs schnell in den Griff zu bekommen. Die Fa. Willecke – engagiert unterstützt von Frater Egilhard – hat auch über Weihnachten und Silvester Nothilfe und Überstunden geleistet, wenn irgendwo etwas hakte.
Die Gesamtanlage selbst ist ein „Mix“ von einem Holzhackschnitzelkessel, einem Blockheizkraftwerk und einem Gasbrennwertkessel. Der Rückgriff auf Gas soll die Leistung bei ausgesprochenem Lastbetrieb garantieren.
Die folgenden Fotos wollen die Holzschnitzelheizung im Bild vorstellen.

    
1) Anlieferung der Holzschnitzel (37 Kubikmeter).   2) Transport der Holzschnitzel per Förderband u. Turbine in das Depot.

    
3) Holzschnitzel   4) Depot, in dem eine Drehspindel die Holzschnitzel in einen Kanal befördert.

  
5) Eine Metallschnecke transportiert die Holzschnitzel in den Brenner.   6) Von unten werden die Holzschnitzel in die Brennkammer hochgedrückt.


7) Holzhackschnitzelkessel.

13. Januar: Seit längerem „erfreuen“ wir uns einiger Müllcontainer vor unserem Kloster. So praktisch diese Container „direkt vor der Haustür“ sind und so sehr sich auch Müll „schön-fotografieren“ lässt (> Foto), so sehr belästigt der leider übliche Unrat um solche Container herum uns als unmittelbarste Anwohner. Nach zwei schriftlichen Interventionen konnte heute mit der Bezirksverwaltung Kornelimünster ein Gesprächstermin (2. Februar) vereinbart werden, um Alternativen für die Aufstellung der Container zu erörtern. Für Vorschläge unserer Nachbarn und Besucher sind wir dankbar!

12. Januar: In den nächsten Tagen sind wir Gastgeber für eine Fortbildungstagung  der "Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge in Nordrhein-Westfalen" (12.-15.1.). Die 14 Teilnehmer wollen in diesen Tagen einen Schwerpunkt auf die Körperwahrnehmung legen, um die Quellen von "Luft und Atem" für ihre Aufgaben zu entdecken. Referentin der Tagung ist Frau Irmhild Liebau, Geschäftsführende Studienleiterin des Seelsorgeinstituts an der Kirchlichen Hochschule Bethel.

11. Januar: Unmittelbar vor der Vesper wurde unser Postulant Martin van Schwartzenberg in das Noviziat aufgenommen. In seiner Ansprache betonte Abt Albert den Schritt in das Noviziat als „Ent – Scheidung“. Als Zeichen der monastischen Akzentuierung seines weiteren Lebens- und Glaubensweges wird dem Novizen das Ordensgewand überreicht – daher die Bezeichnung dieser Feier als „Einkleidung“ - und der Ordensname gegeben. Als klösterlicher Namenspatron wird Martin van Schwartzenberg künftig der Prophet Jonas begleiten. Die Geschichte des Jonas wird von Jesus als Voraus-Bild seines eigenen österlichen Weges von Tod und Auferstehung gedeutet (Matth 12,40). Im kirchlichen Heiligenkalender wird das Gedächtnis des Jonas am 21. September begangen. In den Exerzitientagen vor der Einkleidung vertieften Frater Jonas und Abt Albert u.a. den in der Regel zitierten Psalmvers „Dein Herz sei stark und halte den Herrn aus“ (Ps 27,14; RB 7,37). Beide Satzteile können prägende Wahlsprüche für das Leben sein. Für die gewährte Gastfreundschaft in den Exerzitien danken wir sehr herzlich den Mitbrüdern im Salvatorianerkloster Steinfeld/Eifel.

10. Januar: Am zweiten Wochenende des neuen Jahres bieten wir traditionell Einkehrtage für unsere Oblaten an. P. Oliver griff in seinen Reflexionen zum Oblatentum heute auf einen der „Väter“ des modernen Oblateninstituts, Abt Godehard Heigl von Affligem (+1912), zurück. In der Auseinandersetzung mit seinen Vorstellungen suchten P. Oliver und die Oblaten Perspektiven für das Heute zu entwickeln. - Als Tradtion hat sich herausgebildet, dass der Konvent und der Oblatenkreis das Buffet-Abendessen am Samstag dieser Einkehrtage gemeinsam einnehmen. Nach der Komplet schließt sich dann noch die Möglichkeit einer zwanglosen Begegnung zwischen Konvent und Oblaten an.

Am Nachmittag besuchten die diesjährigen Kommunionkinder der Aachener Pfarre St. Gregorius unsere Krippe, hielten einen kleinen Gottesdienst und stärkten sich anschließend mit Kuchen und Getränken. Auch dieser Besuch hat inzwischen eine gute Tradition

9. Januar: Unser Konvent nimmt geschlossen an den Exequien der Mutter von P. Georg, Frau Mießen, teil. Abt Albert hält das Requiem und die Beisetzung. Unsere abendliche Konventmesse entfällt; wir singen die Vesper als eigenständigen Gottesdienst.

8. Januar: Die europäische Mars-Sonde „Beagle“ scheint leider keine Signale zur Erde schicken zu wollen. Für die Europäische Weltraum Agentur ESA ist das sicher mehr als enttäuschend. Für uns Benediktiner ist aber nichtsdestoweniger die Information interessant, dass die große Weltraumantenne, die den Satellitenflug verfolgte und die Signale der Mars-Sonde empfangen sollte, auf benediktinischen Grund steht: auf einem Grundstück der westaustralischen Abtei New Norcia. Der australische Rundfunk hat im August 2003 dazu ein interessantes Feature gesendet. – Über die Abtei New Norcia haben wir vor kurzem in unserer Homepage einen eigenen Beitrag gebracht.

Die „Katholische Nachrichten Agentur Pressebild“ (KNA-Bild) fragt um einen Fototermin nach. Angeregt durch mehrere Presseberichte über „karnevalistisch Verfolgte“ (u.a. Süddeutsche Zeitung; vgl. auch WDR-Magazin) im vergangenen Jahr, ist man dort auf uns aufmerksam geworden.

5. Januar: Abt Daniel von Disentis, Schweiz (Graubünden), fragt an, ob er den Text unserer Website „Benedikt kurzgefasst – Ein Kloster ABC“ für die neu gestaltete Homepage seines Klosters übernehmen darf. Offensichtlich sind die Idee und die Ausarbeitung dieser stichwortartigen Zusammenstellung der Regel Benedikts und unseres Lebens von den Disentiser Mitbrüdern gut aufgenommen worden.

4. Januar: In den späten Abendstunden des gestrigen Tages verstarb in Aachen-Brand nach längerer Krankheit die Mutter unseres Mitbruders P. Georg, Frau Katharina Mießen. Durch fast fünf Jahrzehnte hindurch ist die Abtei Kornelimünster nicht nur das Kloster ihres Sohnes gewesen, sondern quasi zu ihrem eigenen geworden. Solange es ihre Kräfte zuließen, hat sie nahezu täglich – vor allem in der Klosterküche – mit angepackt. In seiner pastoralen Arbeit war sie P. Georg ein unerschütterlicher Rückhalt. Bis vor wenigen Wochen gehörte das Sonntagshochamt in unserer Abtei zu ihrem festen Programm. Mit starkem Selbstbewusstsein hat sie in guten und schweren Zeiten zu  uns gestanden. Ihre profilierte Persönlichkeit verdiente ihr unseren Respekt und unsere Dankbarkeit. Frau Mießen wurde 92 Jahre alt. R.i.p.

Im Hochamt (10:30) singt der Junge Chor St. Anna, Mönchengladbach - Windberg, unter der Leitung des Mönchengladbacher Münstercantors Klaus Paulsen von William Byrd (1543-1623) u.a. die „Mass for four Voices“. Mitglied des Chores Herr Christoph Alertz  (und seine Frau), der uns allen als langjähriger Messdiener sehr vertraut ist. Seine Messdienerzeit bei uns endete mit seiner Trauung, die damals dann natürlich ein großes Fest und eine Ehrensache für alle unsere Messdiener war. Beim monatlichen Frühschoppen und Erbsensuppen-Essen nach dem Hochamt konnten wir dem Chor und Cantor Paulsen noch herzlich danken.

Am Nachmittag fährt der ganze Konvent nach Siegburg, um an der Weihe von Abt Raphael Bahrs durch Kardinal Meisner teilzunehmen. In seiner Ansprache deutete Kardinal Meisner Jesus Christus selbst als Geschenk jeglicher christlicher Weihehandlung. Den Abtsstab (>> Bild) überreichte Altabt Placidus seinem Amtsnachfolger. Der Stab ist dem mittelalterlichen Annostab der Abtei nachgebildet. Er wurde Mitte der fünziger Jahre des vorigen Jahrhunderts Abt Ildefons Schulte-Strathaus zu seinem goldenen Professjubiläum von der Stadt Siegburg geschenkt.   

... und außerdem: eine neue geistliche Seite auf der Homepage

3. Januar: Abtpräses Thierry Portevin, Rom, besucht uns bis zum kommenden Dienstag. Er wird morgen mit uns zur Abtsweihe nach Siegburg fahren und will die Gelegenheit nutzen, mit Abt Albert einige Vorbereitungsfragen für das Generalkapitel 2004 unserer Kongregation zu erörtern.

2. Januar: Der erste Januartag verabschiedete sich mit anhaltendem Schneefall. Der Morgen begrüßt uns mit der Aufgabe, den Schnee von den Gehwegen zu räumen.

Unser Mitbruder aus der Abtei Rohr, Bayern, Pater Ulrich Leßmann, verlässt uns, um eine Aufgabe im Sudetendeutschen Priesterwerk zu übernehmen. Wir danken P. Ulrich herzlich, dass er in den vergangenen drei Jahren das Leben mit uns geteilt hat und wünschen ihm Erfüllung in seiner neuen Aufgabe. - Der Aufbruch von P. Ulrich verzögerte sich um mehrere Stunden, da sein PKW Anlass-Schwierigkeiten hatte, die erst durch die ADAC-Pannenhilfe behoben werden konnten. 

Es erreicht uns der jährliche Weihnachtsgruß von Bruder Lambert Berens aus der Erzabtei St. Vincent, Pennsylvania, U.S.A. Br. Lambert, geb. 4. Juli 1913,  ist der letzte lebende Mönch des Klosters Ilbenstadt, wo er am 11. Februar 1932, dem Fest unseres Klostergrüders Benedikt von Aniane, die Gelübde ablegte. Nach der Auflösung Ilbenstadts 1939 durch die damalige Regierung wurde er unserer Kommunität zugeschrieben. Der baldige Militärdienst, der Krieg und anschließende Gefangenschaft in den U.S.A. verhinderten eine wirkliche Einwurzelung bei uns. Andererseits hatte die Erfahrung in Amerika in ihm den Wunsch geweckt, in eine dortige Abtei überzutreten. Diesem Wunsch konnte er 1952 nachkommen. Br. Lambert ist in den fast 52 Jahren, die er jetzt dort ist, ein „echter“ Amerikaner geworden. In all den Jahren hat er aber immer den weihnachtlichen Kontakt zu uns gehalten, - bis in die letzten Jahre hinein mit langen handschriftlichen Erlebnisberichten und etlichen Beilagen. Die Grüße sind jetzt kürzer geworden, aber charakteristisch und herzlich wie eh und je

Unabhängig voneinander riefen zwei Schüler (Jahrgangstufe 13) des Aachener Piusgymnasiums und des Monschauer Gymnasiums an, die in einer Halbjahresarbeit „Kloster“ unser Haus vorstellen wollen. Kurz vor Weihnachten waren mit einer Variation desselben Anliegens zwei Abiturientinnen aus dem Aachener Bereich und aus Bergisch-Gladbach bei uns. Sie bewerben sich beide für dieselbe Journalistenschule in München und wollen für ihre Bewerbungsunterlagen eine „Probe-Reportage“ über uns vorlegen.

Ja, und dann hatte am Nachmittag unser Pater Georg mit seinem PKW noch einen Vorfahrts-Unfall, der seinen Wagen so unglücklich erwischte, dass er nicht mehr fahrtüchtig ist. Gott sei Dank gab es keinen Personenschaden..

... da sage noch einer, im Kloster passiert nichts!


 

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