Kurznachrichten Januar bis Juni 2005

 


Treppenhaus-Spiegelungen

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Juni 2005

30. Juni: Ca. 90 Frauen der kfd Friesdorf (Bonn) feiern am späteren Vormittag mit Ihrem Pfarrer bei uns die Eucharistie.

Übrigens: Jemand aus der Nachbarschaft erzählte uns, dass er in einem Hotel auf Patmos (Golden Sun), dessen deutsche Besstzerin künstlerisch interessiert ist, in der kleinen hoteleigenen Galerie Fotos der Altarbilder unserer Abteikirche gefunden hat. ... ... kann einen richtig stolz machen ...

29. Juni: Die „Fondation Peter P.J. Hodiamont“ veranstaltet bei uns ein großes Konzert zum Gedenken an Peter Hodiamont. Der im Aachener Umkreis sehr bekannte Maler hätte in diesem  Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert. Es werden gut 300 Besucher erwartet.

28. Juni: Update der Website mit einem Text zu dem biblischen Bild „... wie dem Adler ...

Der Marketing Club Aachen lädt zu einem Clubabend unter dem Thema „Slow Down your Life“ ein. Der Referent des Abends wird bei uns morgen für einen kleinen Kreis der Clubmitglieder ein Tagesseminar mit demselben Titel anbieten.

27. Juni: (Nachtrag) Am Wochenende  nahm Frater Antonius an einem Symposium des Cusanuswerkes zur Thematik der Intertextualität in Aachen teil. Der dortige Zeitplan ließ ihn nur begrenzt bei uns sein, aber immerhin doch ein wenig. Am Rande der Tagung stellte er fest, dass er jetzt der einzige Stipendiat des Cusanuswerkes ist, der mit einer exegetischen Arbeit promoviert.

P. Friedhelm nimmt an einer Fortbildungswoche des Instituts für missionarische Seelsorge (IMS) in Fulda teil. Seinerzeit hat er am IMS die Ausbildung in der Exerzitienbegleitung absolviert (27.6.-1.7.).

26. Juni: Im Wallraf-Richartz-Museum, Köln, gibt es vom 1. Juli bis 2. Oktober eine sehenswerte Ausstellung: „Ansichten Christi. Das Christusbild von der Antike bis zur Gegenwart.“ Eine exzellente Präsentation der Ausstellung bietet die Website des Wallraf-Richartz-Museums.

25. Juni: Das Inda-Gymnasium, Kornelimünster, feiert seinen ökumenischen Abiturgottesdienst in der Abteikirche.

Frater Matthias und Frau Godde, Mönchengladbach, bieten heute einen „Sommer-Tanztag“ an.

Eine Musiklehrerin aus der weiteren Nachbarschaft führt mit einer Gruppe ihrer Schüler einen Flöten-Übungstag bei uns durch.

24. Juni: Eine Pilgergruppe aus Düsseldorf feiert mit 30 Personen bei uns die Eucharistie.

Ein Familienkreis (11 Pers.) aus Neumagen-Dhron verbringt das Wochenende bei uns.

22. Juni: P. Oliver begleitet gut 30 Mitglieder der evangelischen Gemeinde in Heinsberg durch einen Begegnungsnachmittag mit dem Kloster.

Abt Albert fliegt für knapp drei Tage nach Rom. Neben einem Termin in der Religiosenkongregation will er die neue "Mannschaft" in unserer Kongregationszentrale S. Ambrogio kennenlernen und an der Weihe des neuen Abtes von St. Paul vor den Mauern teilnehmen. ... und ein „Bummel“ in der Gegend des Campo de’ Fiori sitzt bestimmt auch noch drin.

21. Juni: P. Friedhelm begleitet einen Einkehrtag von ca. 40 Senioren aus Duisburg.

20. Juni: Eine Mail-Reaktion auf den gestrigen „Tag der Freunde“: „...Bevor ich es morgen vergesse oder wieder nicht dazu komme, dir zu sagen, es war gestern nicht nur ein sehr schöner Tag mit allem drum und dran - es war auch eine sehr schöne Liturgie morgens, der Gesang und das "Aufstellen" des Chores war faszinierend in seiner Einheit und insgesamt war es kein "inszenierter" Gottesdienst, sondern einer, der ins Feiern führte und mitfeiern ließ - etwas, was ich bei Gottesdiensten sonst vermisse, was vielleicht manchmal in der Routine untergeht, und ich vielleicht auch manchmal selbst trotz und mit aller "benediktinischen" Schulung vergesse. ...“

19. Juni: Bei strahlender Sonne und hochsommerlichen Temperaturen feiern wir den „Tag der Freunde“. In seiner Predigt im Pontifikalamt stellt Abt Albert den Tag unter das Motto „Das Leben ist geborgen bei einem treuen Freund; ihn findet, wer Gott fürchtet“ (Sir 6,16.  Lesung Sir 6,7-17, Evangelium Joh 15,12-17). Eine „alte“ Aachener Vokal-Gruppe hat sich für die musikalische Rahmung der Messe wieder zusammengefunden und trägt exzellent einige Motetten vor. Da jede Musikgruppe einen anständigen Namen hat, wurde kurzerhand der Künstlername "Canticum ad hoc" kriert. Der Frühschoppen wird wie seit einigen Jahren durch ein Blasorchester unter der Leitung von W. Beyer begleitet. Herr Beyer hat in unserem Haus einen Unterrichtsraum gemietet. Cantor Josef Eich, Kornelimünster, setzt am Nachmittag mit einem Orgelkonzert einen dritten musikalischen Akzent. Abt Albert trägt am Nachmittag Gedanken zu einer „monastischen Pastoral“ vor. Mit diesen Gedanken will er das Eigentümliche klösterlich geprägter Seelsorge in den Blick stellen. Begegnung der Freunde miteinander und mit uns Mönchen ist darüber hinaus das eigentliche Thema des Tages. Die Kinder unserer Besucher freuen sich an der Hüpfburg, dem Schminken und verschiedenen Spielmöglichkeiten. ... und alle genießen die reiche Auswahl der gestifteten Kuchen. Mit der Vesper um 16:00 beschließen wir den Tag ... und lassen ihn am Abend mit einem lockeren Zuisammensein mit den noch anwesenden Helfern ausklingen.

         

P. Friedhelm geht am Morgen zum letzten Mal zum Kreis der Ständigen Diakone und Diakonandi, für die er in den vergangenen Jahren als Spiritual tätig war. Im Zuge der Sparmaßnahmen des Bistums wurde für P. Friedhelm die Vereinbarung seitens des Bistums nicht erneuert. Die Aufgabe wird ein Diözesanpriester übernehmen.

17. Juni: Abt Albert beginnt Einkehrtage: „Sich heraus-trauen ..., sich heran-trauen .., sich hinein-trauen ... Wagnis und Freude ganzen Glaubens.“

16. Juni: Es heißt Abschied nehmen von den alten Toren im Gästehäuschen / Werkstättentrakt im Park des Klosters. Wie marode sie teilweise schon des längeren waren, wissen unsere Gäste wohl sehr gut. Die neuen Tore werden noch etliches an Patina benötigen, um im Charme der alten Tore zu „glänzen“. Die neuen Tore sind ein allseits sichtbares Zeichen, wohin Geld fließt. Vielleicht ist das für Sie ein Anstoß, unsere Freude mit einer „Tür-Spende“ zu teilen. Unser Konto: Sparkasse Aachen (BLZ 390 500 00) Konto-Nr. 2 750 420.

  

14. Juni: Bischof Mussinghoff antwortet auf die Gedanken „Verkündigung in Gelassenheit“, die ich ihm zugeschickt hatte: „Ihre Gedanken zu einer ‚monastischen Pastoral’ habe ich mit Interesse und Zustimmung gelesen. Es ist mein Wunsch, dass Sie und Ihr Konvent dieses monastische Charisma in die Pastoral des Bistums einbringen.“ – Vielleicht ist dieses Echo ein Anreiz, einmal nachzulesen, was da geschrieben steht.

13. Juni: 


Unsere Nachbarschaft:" ... im Schatten des Abtei-Kirchturms"
13. Juni 2005, 20:10 Uhr

Frater Egilhard fliegt mit seiner Schwester und seinem Neffen zu einem einwöchigen „Familienurlaub“ nach Rom (13.-20.6.).

Die Firma E-Plus führt ein weiteres Mitarbeiter-Seminar bei uns durch (13.-15.6.).

11. Juni: Untertags ist eine kleine Gruppe mit dem Thema "Klang und Körper" im Haus.

Am Nachmittag wird das WDR-Fernsehen bei uns einige Szenen für eine Sendung über den rheinisch-westfälischen Abschnitt des Jakobusweges drehen. Wir sind als "Pilgerherberge" auf diesem Wegstück ausgewiesen. (Foto: Pilgermuschel an der Abteikirche, Parkplatz-Seite)

10. Juni: Für das Wochenende nimmt bei uns ein Kalligraphie-Kurs Quartier (18 Pers., von denen 4 zu Hause übernachten).

8. Juni: Frater David macht mit einem befreundeten Priester aus Eupen einen 10-Tage-Urlaub in der Zisterzienserabtei Himmerod.

Die Seite "Geschichte" dieser Website wurde mit zwei - vielleicht interessanten - Fotos "aufgepeppt".

Die Zeitschrift "Erbe und Auftrag" bringt in ihrem Heft 2005/3 einen Beitrag von Abt Albert: "Nelly Sachs, Zwischen deinen Augenbrauen. Eine biblische und persönliche relecture."

Übrigens: Die Aachener Kirchenzeitung dieser Woche brachte zur Illustration eines Artikels über die neue politische Konstellation in NRW und die Erwartungen der Kirchen das Foto von 2001, auf dem Abt Albert mit Jürgen Rüttgers den Klostergang schrubbt. In einem WDR-Interview zum Jahresrückblick auf 2001 hatte J. Rüttgers auf die Frage:  "Wann im Jahr 2001 haben Sie sich in einer Situation wiedergefunden, mit der Sie nie gerechnet hätten?" geantwortet: "Nach der Bundestagswahl hatte ich meiner Partei empfohlen: "Ins Kloster gehen, Einkehr halten, den Boden schrubben - und dann mit neuer Kraft ans Werk gehen." Überraschend erhielt ich eine Einladung von Abt Albert Altenähr, ein Wochenende in der Benediktiner-Abtei in Kornelimünster bei Aachen zu verbringen. Der Abt hat mir Eimer und Schrubber in die Hand gedrückt - und ich habe den Klosterboden gewienert." (Wir waren beide wohl eher dekorativ als effektiv!)

6. Juni: Gestern erhielt ich eine Mail-Reaktion auf den Beitrag "Verkündigung in Gelassenheit". Meinerseits habe ich darauf geantwortet mit einem Gedicht "Besuche im Kloster". Ich habe diesen kurzen Dialog an den Beitrag "Verkündigung ..." angehängt

5. Juni: P. Oliver fährt nach Tutzing, um dort eine Woche Ferien zu genießen und anschließend Exerzitien für die Tutzinger Missionsbenediktinerinnen zu geben (bis 18.6.)

P. Friedhelm nimmt in Vertretung von Abt Albert an der Jahrestagung der Vereinigung Deutscher Höherer Oberer (VDO) in Würzburg teil (5.-8.6.)

Wir laden zum monatlichen Frühschoppen nach dem Hochamt ein. 

Am Nachmittag wird ein alter Freund des Hauses, Herr H. Görges, für eine Gruppe von Eltern und Kindern (60 Pers.) eine „Kleine Orgelkunde“ veranstalten. Die Gruppe wird am späteren Nachmittag bei uns auch Kaffee trinken.

In unser Gästehäuschen im Park zieht für eine Woche eine Pfadfindergruppe aus Aachen zu einer „Wohnwoche“ ein.

4. Juni: Am Nachmittag wird die Verlängerung des sog. Vennbahnweges von Kornelimünster bis Hahn durch den Aachener OB eröffnet. Die Trasse ist eine alte Bahnlinie von Aachen bis nach Luxemburg, die im Aachener Bereich zum Radweg ausgebaut wurde. Um die aktuelle Verlängerung des Radweges hat es ein jahrelanges Gerangel gegeben. Fr. Egilhard ist gebeten worden, Pressefoto-wirksam im Ordenshabit die Strecke mit-„einzuradeln“.  --  PS: Gegen 08:00 verrät Fr. Egilhard, dass er um 06:30 schon einmal eine Testfahrt auf dem neuen Teilstück gemacht hat.

3. Juni: Herz-Jesu-Fest. Die Herz-Jesu-Frömmigkeit ist heutzutage nicht mehr sonderlich „in“. Was man ablehnt, sollte man aber meist besser kennen, als man es wirklich tut. Eine gute, kritisch-nüchterne Kurzinformation bietet die Internet-Site „Kirchliches Festjahr“.

Frater Antonius beginnt ein Einkehrwochenende „Wer ist der Mensch, der das Leben liebt? (Ps 34,13) – Zugänge zum Psalmengebet“.

In „Monastische Informationen“, Nr 122, 1. Juni 2005, erscheinen die Gedanken „Mönche und Oblaten“, die Abt Albert auf der Tagung der Oblaten in der Pfingstwoche in St. Ottilien (17.-20.Mai) vorgetragen hat.

2. Juni: Update der Website mit einem längeren Text "Verkündigung in Gelassenheit. Elemente für eine monastische Pastoral". Zu diesem Text gibt es auch eine Druckversion.

1. Juni: Im Laufe des Morgens erreicht der Counter unserer Website die Registrierzahl 48096. Addiert mit der Besucherzahl unseres früheren Providers ergibt das 60.000 Besucher  der Homepage in 3 Jahren, 10 Monaten und 12 Tagen. Im aktuellen Zähljahr dürften wir auf 27.800 Besucher kommen.

Mai 2005

29. Mai: Kleinigkeiten sind im Alltag oft mindestens genauso wichtig wie die großen Dinge: (1) „unser“ vor 14 Tagen geschlüpftes Drosseljunges hat wohl noch am gestrigen späten Abend sein Nest verlassen, - (2) der Grill vom gestrigen Treffen des Kreuzbundes steht noch so verlockend im Binnenhof, dass wir dem Wetter und der „Versuchung“ nicht widerstehen und uns mit den Gästen draußen zum Abendessen treffen.

28. Mai: Namenstag von P. Friedhelm

Frater David hat für heute (und morgen) zu einem Palm-Familientag eingeladen. Sein ältester Sohn Thomas richtet diesen Tag für den Vater aus.

Der Kreuzbund im Bistum Aachen hat heute seine Mitglieder und ihre Familien zu einem Begegnungstag nach Kornelimünster eingeladen. Frater Matthias ist geistlicher Beirat für die Bistumsgruppe. Etwa 180 Teilnehmer haben sich angemeldet. Die Tages-Logistik hat ganz der Kreuzbund übernommen, so dass wir nur die Räumlichkeiten und das Gelände zur Verfügung stellen.

25. Mai: Namenstag von Frater Egilhard

Am Nachmittag beginnt im Ortskern Kornelimünster der inzwischen traditionelle „Historische Jahrmarkt“ (25.-29.5.). Ein ökumenischer Gottesdienst in der Propsteikirche ist der Auftakt. In diesem Jahr wird auch die Fronleichnamsprozession durch die „Budenstadt“ der Schausteller ziehen. Im Rahmen der „Interessengemeinschaft“ der örtlichen Vereine bietet Frater Egilhard Likör an. Am Freitag Nachmittag (27.5.) ist eine Oldtimer-Rallye geplant, für die auf unserem Kirchparkplatz eine Prüfung vorgesehen ist.

24. Mai: Der Kreis Aachen führt bei uns wieder eine Tages-Fortbildung durch.

23. Mai: Mit zwei Halbtagesveranstaltungen ist die Aachener Notfallseelsorge unser Gast.

22. Mai: Ein Lions-Club aus Bielefeld nimmt im Rahmen eines Ausflugs am Konventamt teil und sucht danach mit einem Mitbruder ein Kurz-Gespräch. P. Oliver übernimmt diese Aufgabe.

Abt Albert ist in den nächsten Tagen (22.-26.5.) Gast beim Provinzrat der englischen Provinz unserer Kongregation in der Abtei Prinknash (bei Gloucester). Die Einladung ist Echo auf seine Frage/Initiative nach einer engeren Zusammenarbeit der drei nordeuropäischen Provinzen der Kongregation. Als ferne Zielperspektive könnte ein formaler Zusammenschluss der Provinzen stehen.
Abt Anselm (Petersham, Massachusetts, USA), Abt Kris (Löwen, Belgien), Abt Laurence, Ramsgate, England), Frater Peter (Novize, Prinknash), Abt Francis ( Prinknash, England), Abt Philip (Christ in the Desert, Neu-Mexiko, USA) 

21. Mai: Aus Bochum kommen heute Eltern mit Kommunionkindern des vergangenen Jahres. Die „Kommuniongruppe“ von damals ist zusammen geblieben und sie starteten dieses Wochenend-Erleben. Einer der Väter war Messdiener „unter“ P. Oliver und wurde dann sein Nachfolger in der Gruppenleitung der Messdiener von St. Meinolphus, Bochum.

20. Mai: Die (Zwei-) Jahrestagung der „Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten“ in St. Ottilien (17.-20. Mai) versammelte etwa 80 Oblatenrektoren/innen und Oblaten/innen aus 30 benediktinischen Gemeinschaften Deutschlands. Zur Arbeitsgemeinschaft gehören auch einige zisterziensische Oblatengemeinschaften und die Oblatengemeinschaft der evangelisch-benediktinischen Frauengemeinschaft Casteller Ring. Abtpräses Anno Schoenen, Maria Laach, und Frau Prof. Gunda Schneider, Leipzig, referierten über die Psalmen als Wege zur Gottesbegegnung. Frau Prof. Schneider zeigte die Bedeutung der Bilder in den Psalmen auf und deutete sie als Weg, das zur Sprache zu bringen, was uns im Leben trägt, und auch das, was nicht erklärt werden kann. Abt Anno führte die Zuhörer in seinem Referat weit in den patristischen Hintergrund der Verwendung der Psalmen und einzelner Psalmverse bei Benedikt. Die Mitgliederversammlung wählte einen neuen Vorstand. Da Abt Albert als Vorsitzender nicht wieder kandidierte, wurde P. Michael Vollmerich, Ettal, zum neuen Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft gewählt. Der übliche Ausflug bei einer solchen Tagung führte nach Ottobeuren, wo den Teilnehmern eine exzellente Führung durch Kirche und Kloster geschenkt wurde. (Foto: Gruppengespräch am 18. Mai --- fr.a.)

17. Mai: P. Georg fährt zur Tagung der Notfallseelsorger (AGS) nach Halle a.d. Saale (17.-21. Mai), ...

... Abt Albert zu der der “Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten” nach St. Ottilien (17.-20. Mai). Arbeitsthema wird   „Die Psalmen als Weg zur Gottesbegegnung“ sein. Für die Mitgliederversammlung steht u.a. die Neuwahl des Vorstandes an. Abt Albert kandidiert nicht wieder für den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft.

P. Friedhelm begleitet wie schon viele Jahre Buspilger zur Springprozession nach Echternach. Da es keine zentrale Organisation der Echternach-Busse mehr durch die Region Eifel des Bistums gibt, führen wir die Fahrt erstmals in eigener Regie durch

14. Mai: Die Oblaten aus der näheren Umgebung kommen heute zu ihrem turnusmäßigen Zwei-Monatstreffen zusammen. Eine Mitarbeiterin der Kirchenzeitung, die etwas über Oblaten schreiben will, nimmt an dem Treffen teil.

Der „Deutsche Katecheten-Verein“ übersendet ein Beleg-Exemplar des von ihm herausgegebenen „Speyerer Glaubenskurses für Erwachsene“. Zum Thema „Jesus Christus begegnen“ hat der Kurs unser Emmausbild aufgenommen und als Folie für Overhead-Projektor beigefügt. Der sehr praktisch für konkrete Kursabende angelegte Kurs will „grundlegend in den christlichen Glauben (einführen). Zentrale Glaubensgehalte sollen kennen gelernt werden können im Sinne einer ‚ersten' oder ‚wieder neuen“ Kontaktaufnahme ... Er soll ein ‚Fenster’ in den Glauben, in den Glaubensvollzug und in die Kirche sein.“ Der Kurs scheint mir ein sehr gutes Arbeitsmaterial für die heute aktuelle Aufgabe der (Neu-) Evangelisierung zu sein, die auch uns „Alt-Christen“ gut tut.

Das Drossel-Gelege auf einem Fenstersims am Treppenturm des Klosters hat heute den Entwicklungsschritt zur Kinderstube gemacht. Drosselbaby Nr. 1 hat am späten Vormittag auch schon ein Geschwisterchen bekommen. (Ob man am Vortag von Pfingsten das Foto auch so kommentieren darf: "Auch der Heilige Geist hat einmal klein angefangen"?)

13. Mai: Update der Homepage mit zwei Texten für die Tagung der "Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten" in der Pfingstwoche: "Mönche und Oblaten - Weggefährten in der Gottessehnsucht" und "'Ducantur ad orationem - Die Psalmen als Weg zur Gottesbegegnung".

Wussten Sie schon, dass „Gläubige“ und „Gläubiger“ auswechselbare Begriffe sind? Die Zeitung „Die Welt“ gibt entsprechenden Deutschunterricht mit der Nachricht: „Papst Benedikt XVI. ist dem Wunsch vieler Gläubiger nach einer schnellen Heiligsprechung von Johannes Paul II. nachgekommen...“ (Nachricht vom 13.5., 11:31).

12. Mai: Heute und morgen ist ein kleines Team des Päpstlichen Kindermissionswerkes bei uns. Die Gruppe will das Material-Angebot für die kommende Sternsinger-Aktion vorbereiten.

11. Mai: P. Friedhelm fährt für einige Aus-Tage in das Klarissenkloster Maria Lind bei Heinsberg.

10. Mai: Am Nachmittag besucht eine Seniorengruppe aus der Dompfarre Köln Kornelimünster und sucht für etwa 1 Stunde auch das Gespräch mit uns.

9. Mai: Bis zum Mittwoch ist wieder das Telekommunikations-Unternehmen E-Plus, Düsseldorf, mit einer Mitarbeiter-Fortbildung unser Gast.

P. Oliver fährt am Nachmittag für zwei Tage nach Maria Laach, um am dortigen Bibliotheks-Computer einiges neu zu installieren. Mit der Bibliothek von Maria Laach haben wir seit etlichen Jahren die Betreuung ihres Computers fest vereinbart.

Update der Homepage mit einem Text: „Pfingsten – Geburtsfest neuen Lebens“. -- Impulse zum Pfingstfest aus den vergangenen Jahren: 2002:  „Elija - Eine etwas andere Pfingstmeditation“ , „Pfingsten – Christen sind Menschen mit Geist“; 2004: „Runde Sache Pfingsten“, „Sturmgeist – Heiliger Geist

In Subiaco in Italien (östl. von Rom) tagt bis zum Freitag die Visitatorenkonferenz unserer benediktinischen Kongregation. Sie ist das Leitungsgremium des Klosterverbandes (= Kongregation), zu der auch Kornelimünster gehört. Abt Albert hat seine Teilnahme kurzfristig abgesagt, weil sein vergangener Krankenhausaufenthalt und die nach Pfingsten anstehenden Verpflichtungen an sich schon ein „Zuviel“ an Abwesenheit mit sich bringen.

7. Mai: Am Vormittag kommen Jugendliche aus Opladen in unser Selbstverpfleger-Häuschen, um bis morgen „Klosterluft“ zu schnuppern.

Am Nachmittag beschließt die Gruppe der Trierpilger, die vor einer Woche bei uns mit einem Gottesdienst gestartet ist, mit einer kurzen Schlussandacht in unserer Abteikirche ihre diesjährige Wallfahrt.

Ebenfalls am Nachmittag ist eine Seniorengruppe aus Köln mit gut 40 Teilnehmern  zum Kaffeetrinken und zu einem Gespräch über „Kloster ... und überhaupt“ unser Gast

5. Mai, Christi Himmelfahrt: Frater Matthias beginnt - wie alle Jahre – mit der Mönchengladbacher Matthiasbruderschaft die Fußwallfahrt Mönchengladbach – Trier. Die Pilger sind bis Pfingsten unterwegs.

Update der Website mit zwei Texten "Die Kirche ist jung" und "Dem neuen Geist entgegen".

4. Mai: P. Friedhelm beginnt am Abend Einkehrtage zum Vaterunser.

3. Mai: Überraschend musste Abt Albert länger, als wir gedacht hatten,  im Krankenhaus  bleiben, damit er auf ein neues Medikament eingestellt werden kann. So konnte er nicht wie vorgesehen während der Abwesenheit von P. Oliver J. die Kurznachrichten weiterführen. Auch Emails an Abt Albert und an unsere allgemeine Adresse wurden in der letzten Woche nicht gelesen. Wir hoffen nun zügig alles bearbeiten zu können.

... und zur vorigen Meldung der positive Nachtrag: Abt Albert ist seit dem frühen Nachmittag wieder im Haus und voller Tatendrang. Er dankt hiermit allen, die in den vergangenen 14 Tagen nach ihm gefragt haben!!                                                                                                                                                                                   

Heute und morgen ist wieder der Kreis Aachen mit Fortbildungsveranstaltungen Gast des Klosters.

2. Mai: Bis Mittwoch wird eine Kursgruppe der Aachener Fachschule für Podologie bei uns sein, „um sich als Gruppe zu finden“.

April 2005

30. April: Mit einem Gottesdienst bei uns beginnt eine "offene" Pilgergruppe des Bistums ihre diesjährige Fußwallfahrt nach Trier. Am kommenden Samstag werden die Pilger bei uns auch die Abschlussandacht ihrer Wallfahrt feiern.

29. April: Das Einkehrwochenende „Ziehen sie durch das trostlose Tal, wird es für sie zum Quellgrund und Frühregen hüllt es in Segen" Ps 84,7, das Abt Albert zusammen mit Frau Mariele Rupieper durchführen wollte, wird von Frau Rupieper alleine begleitet. Die sehr positive Resonanz freute sich auch zu Abt Albert ins Krankenhaus hinüber. (Nebenstehend: Bild der "Mitte" des Kurses; Foto: E. Disse)

27. April:   Eine Klasse 7 vom Gymnasium der Stadt Alsdorf möchte im Rahmen des Geschichtsunterrichts das Klosterleben kennen lernen. Fr. Matthias steht ihnen Rede und Antwort.

26. April: P. Oliver J. begleitet bis zum kommenden Montag einen Exerzitienkurs bei den Franziskanerinnen in Münster-Mauritz.

23. April: Namenstag unseres P. Georg.

40 Jahre nach dem Schulabschluss trifft sich bis morgen eine Gruppe ehemaliger Schüler unserer Realschule bei uns.

22. April: Eine Jungendgruppe aus Recklinghausen möchte an diesem Wochenende bei uns das Klosterleben ein wenig kennen lernen.

Der Quality Circel – Nachwuchskräfte der Sparkasse Aachen ist bis morgen im Haus. P. Friedhelm wird diese Gruppe begleiten.

21. April: Abt Albert ist heute für einige Tage zu einer Untersuchung seines Herzens ins Krankenhaus gegangen. Wir hoffen, dass er bald wieder gesund unter uns ist.

Der Kulturteil der heutigen Ausgabe von  „Die Welt“ bringt einen Beitrag „Das Lachen des Papstes“. Es ist kein unkluger Artikel – mit manch Nachdenkenswerten über die Zusammenhänge von Person und Amt, Äußerung und Echo,  Wahrnehmung und Urteil,  Bedürfnissen und Wahrheit. Man sollte den Artikel nicht „schnell“ lesen, sondern ihn zu verstehen suchen.
Der Verfasser zieht von der Namenswahl des Papstes, Benedikt, auch eine Linie zur Regel Benedikts von Nursia und ihren Aussagen zum Lachen. Er zitiert RB 4,53: „Leere oder zum Gelächter reizende Worte meiden“ und RB 7,59: „Die zehnte Stufe der Demut: Der Mönch ist nicht leicht und schnell zum Lachen bereit, steht doch geschrieben: ‚Der Tor bricht in schallendes Gelächter aus.’“ Zitiert der Autor aber wirklich Benedikt von Nursia? Ehrlicherweise wird man sagen müssen: Der Verfasser zitiert Umberto Ecos „Der Name der Rose“ und seine philosophische Interpretation der Frage nach dem Lachen im mittelalterlichen Kontext des Roman-Klosters. Das ist durchaus etwas anderes als Benedikts Aussagen, die aus dem Hintergrund biblischer und frühmonastischer Theologie gewachsen sind. - Wer es zur Verfügung hat, sollte einmal nachschlagen: M. Puzicha, Kommentar zur Benediktusregel, S. 117 und S. 171f.

20. April: Frater Egilhard nimmt bis zum Freitag in Rüthen (Sauerland) an Supervisionstagen für die Gruppe teil, mit der er sich in der Alten-Seelsorge fortgebildet hat.

Am gestrigen Abend telefonierte bereits die „Aachener Zeitung“ um ein Statement zur Papstwahl. Heute rief zweimal das WDR-Fernsehen an. Zumindest das größere Ansinnen konnten wir abblocken, aber zu einem „kleinen Dreh“ taucht das Studio Aachen in der Mittagszeit auf. Die Frage, die Abt Albert gestellt wird, ist die nach der Reaktion auf die Namenswahl von Papst Benedikt.
Nach einem Interview mit Kardinal Schönborn hat Benedikt XVI. bei seiner Namenswahl außer an seinen Namensvorgänger im ersten Viertel des vergangenen Jahrhunderts durchaus an unseren Ordensgründer Benedikt von Nursia gedacht. Mit Hinweis auf die Benedikt-Regel habe er den Satz zitiert „Christus allem voranstellen“ (vgl. RB 4,21; 72,11)

18. April: In Rom beginnt heute das Konklave zur Wahl eines neuen Papstes

Frater Matthias begleitet einen Einkehrtag für Behinderte des Vinzenzheims, Aachen.

17. April: Der Sonntag, der wegen seines Evangeliums (Joh 10) "Guter-Hirte-Sonntag" genannt wird, ist traditionell Weltgebetstag um geistliche Berufe. Dieses allgemeine und immer aktuelle Anliegen konkretisiert sich heute in besonderer Weise im Gebet für die morgen beginnende Wahl eines neuen Papstes.

Gestern Abend Update der Homepage mit einem Text zur Eucharistie: "Leib Christi" - .Blut Christi". Glauben wir, was wir bekennen, feiern. empfangen?

15. April: Zusammen mit Cantor M. Fühner, Aachen, beginnt P. Friedhelm ein Choral-Wochenende „Vor dem Angesicht der Engel will ich dir lobsingen“.

Nebenstehendes Bild "einfach so": „Unansehnlich unter den geflügelten Tieren ist die Biene, und doch bringt sie den besten Ertrag ein“ (Sirach 11,3). Und vielleicht darf man auch Sprichwörter 6,6-8 auf die Biene anwenden: "Geh zur Ameise, du Fauler, betrachte ihr Verhalten, und werde weise! Sie hat keinen Meister, keinen Aufseher und Gebieter, und doch sorgt sie im Sommer für Futter, sammelt sich zur Erntezeit Vorrat." (Foto: fr.a.)

Das Kursprogramm für das 2. Halbjahr 2005 wurde heute in die Homepage gesetzt.

14. April: Die MitarbeiterInnen der „esperanza-Schwangerschaftsberatungsstelle des Caritasverbandes für das Kreisdekanat Neuss e.V.“ verbringen bei uns einen Einkehrtag, um für ihre Arbeit neue Kraft zu schöpfen.

Am Nachmittag nimmt P. Oliver an einer Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Orden im Bistum teil

Es ist vielleicht gar nicht so schlecht, sich am Jahrestag des eigenen Klostereintritts den Text anzuschauen, der in der Homepage allgemein über einen Klostereintritt informiert. Ich habe ihn überarbeitet, ergänzt und auch bebildert. Ich hoffe, er ist dadurch noch informativer und auch attraktiver geworden.

13. April: P. Oliver nimmt am Landestreffen der AKThB (Arbeitsgemeinschaft katholisch- theologischer Bibliotheken) in Gerleve teil.

12. April: Update der Website mit einem Beitrag über einen Psalmvers (Ps 130,7) im Testament Papst Johannes Pauls II.

11. April: In den kommenden drei Tagen wird der Kreis Aachen wieder Fortbildungsveranstaltungen für seine Mitarbeiter bei uns durchführen.

Der Seniorenkreis der Orts-SPD Kornelimünster besucht uns am Nachmittag zu einer Hausführung und zum Gespräch.

10. April: Das Aachener Domkapitel lädt zu einem Pontifikalrequiem für Papst Johannes Paul II. ein. Abt Albert nimmt daran teil.

Frater Antonius siedelt für das kommende Semester noch einmal nach Siegburg um, um kontinuierlicher an seiner Dissertation arbeiten zu können. Die Aufgaben im Haus, die er kontinuierlich übernommen hatte und die im Einzelfall je und je an ihn herangetragen wurden, rissen ihn stärker als erwartet aus dem Arbeiten an der Doktorarbeit heraus. Nach diesem Semester werden wir sehen müssen, ob er so weit voran gekommen ist, dass er dann auch wieder in Kornelimünster an der Dissertation arbeiten kann

Zur Vesper und zum Abendessen überraschte uns P. Damasus Molz mit seinem Besuch. Der Franziskaner war im Rahmen seiner Versetzung aus dem Rheingau nach Kempten im Allgäu vor etwas mehr als fünf Jahren zu einer mehrmonatigen Sabbatzeit bei uns gewesen. Es war ein erfrischendes Wiedersehen.

... und dann gab es da noch den Rettungshubschrauber, der am Nachmittag auf die Wiese neben dem Kloster einschwebte. Gott sei’s gedankt, er brachte „nur“ einen Notarzt zu einem „Normal-Einsatz“ in der Nachbarschaft. Die erst-zu-informierenden diensthabenden Notärzte des Stadtgebiets waren bereits in anderen Einsätzen gebunden. ... „Rettungshubschrauber“ ist auf den ersten Blick immer gleich noch dramatischer als „Notarzt“ und als es wirklich sein muss.

9. April: Heute vor 60 Jahren wurde Dietrich Bonhoeffer im KZ Flossenbürg hingerichtet. Abt Albert hat 1973 mit einer Arbeit über die Theologie des Gebetes bei Bonhoeffer promoviert.

8. April: Beisetzungsfeierlichkeiten von Papst Johannes Paul II. in Rom. Wir gedachten des Verstorbenen in den vergangenen Tagen mit dem Läuten der großen Glocke um 12:00 und mit dem Einschub-Gebet für Verstorbene im eucharistischen Hochgebet der Messe. Wie bei einem verstorbenen Mitbruder fügen wir für 30 Tage ein Gedenkgebet in die Mittagshore ein. Bis zur Wahl eines neuen Papstes werden wir in den kommenden Tagen in der Vesper den Hymnus „Veni creator spiritus / Komm Schöpfer Geist“ singen.

Frater David wird von Frater Antonius nach Siegburg gebracht. Dort wird er an einem einwöchigen Exerzitienkurs teilnehmen.

P. Oliver beginnt am Abend ein Einkehrwochenende.

7. April: Ein Mitarbeiterteam der „Gangelter Einrichtungen“ (Kreis Heinsberg) verbringt einen Klausurtag bei uns. Die „Gangelter Einrichtungen“ sind eine Einrichtung der Dernbacher Schwestern, die sich mit einem Fachkrankenhaus und begleitenden Angeboten besonders psychisch und Mehrfachbehinderter annimmt.

5. April: Hochfest des Heimgangs unseres Ordensgründers Benedikt von Nursia. (in diesem Jahr wegen der Karwoche vom 21.3. auf das heutige Datum verlegt). Nebenstehend: Benediktsmedaille.

4. April: Hochfest der Verkündigung des Herrn (in diesem Jahr wegen der Karwoche vom 25.3. auf dieses Datum verlegt).

Bis Mittwoch ist eine Klassse 9 der Heinrich-Heine-Realschule, Aachen, zu Tagen religiöser Orientierung bei uns. Die Begleitung der Klasse teilen sich eine Gemeindereferentin und P. Oliver.

3. April: Wir feiern das Hochamt für Papst Johannes Paul II. Die liturgischen Texte sind nicht auf den Tod des Papstes hin ausgesucht, sondern einfach die des zweiten Ostersonntags. Abt Albert als Hauptzelebrant deutete den Tod des Papstes aus dem Evangelium (Joh 20,19-31) mit den Worten:

"Jesus trat in die Mitte seiner Jünger und zeigte ihnen die Wundmale. Da freuten sich die Jünger.

Papst Johannes Paul II. hat sein Altern und seine Krankheit vor der Öffentlichkeit nicht ins Private hinein versteckt. In einer Zeit, wo Jugend, Gesundheit und Kraft Kultstatus genießen, ist das eine Botschaft der Ermutigung für die Alten und Kranken und eine Anfrage an die Starken und Möchte-gern-Weltengestalter.

Jesus lädt Thomas ein, seine Hand in die Wunden zu legen. Er lädt ihn ein, seine Hand in seine Hand zu legen. Er lädt ihn ein, sich in sein Herz zu bergen.

Kardinal Ruini; Kardinalvikar für das Bistum Rom, hat am Freitag in der Bischofskirche des Papstes, der Lateranbasilika, das seitdem immer wieder zitierte Wort gesagt: Papst Johannes Paul 'sieht und berührt bereits den Herrn'.

Der Zweifler-Apostel Thomas ist angekommen, weil Jesus zu ihm gekommen ist.

War der glaubensstarke Pole Karol Woytila vielleicht im Innersten auch ein Thomas? Der Herr schenke ihm den Frieden, den er dem Thomas gewährte."

Am Samstag, 2. April 2005, 21:37, ist Papst Johannes Paul II. verstorben. In der Komplet beteten wir Psalm 15 mit der österlichen Antiphon: „Dein Gerechter darf  wohnen in deinem Zelt, und weilen auf deinem heiligen Berge.“ R.i.p.

2. April: Rückblick auf die SÄK (s. 29. März): Das Thema „Quellen lesen“ wurde durch den Direktor des Diözesanmuseums Freising mit einem Gang zu ausgewählten Stücken der aktuellen Kreuzausstellung des Museums eingeführt. Es wurde deutlich, wie unterschiedlich das Kar- und Ostergeschehen im Lauf der Zeiten interpretiert wurde. In einem zweiten Zugang zum Thema erzählte der Spielleiter der Oberammergauer Passionsspiele 1990 und 2000 und des Salzburger „Jedermann“ 2003 und 2004 von den spannenden Prozessen der Übersetzung vorgegebener Texte in die Köpfe der Mitwirkenden und von den Schwierigkeiten, gegebene Vorstellungsmuster aufzubrechen. In dem lebendigen Austausch mit den Referenten wurde noch einmal deutlich, wie sehr geistesgeschichtliche Zeitströme, einzelne Interpretationen und fixe Vorstellungen selbst wieder Quelle werden und den „Ur-Quell“ überlagern. –
Am Rande sei vermerkt, dass ich mich in diesem Zusammenhang amüsierte, bei einer Sammlung von Benediktus-Kreuzen zu lesen, dass der Rabe  mit einem Brot im Schnabel Identifikationssymbol des hl. Benedikt sei, weil ihm ein Rabe in der Höhle des Sacro Speco in Subiaco mit Nahrung versorgte. Davon steht in der Vita Benedikts nichts. Im Gegenteil: der Rabe entsorgte ein vergiftetes Brot. Das Museum greift in seinem erläuternden Text unbewusst auf das alttestamentliche Vorbild des Raben-Symbols zurück. In der Geschichte des Propheten Elija versorgt der Rabe den Gottesmann mit Brot, - aber eben nicht bei Benedikt.
Beim üblichen Nachmittagsausflug besuchten wir in München die hochinteressante Pfarrkirche Herz-Jesu und die benediktinische Frauengemeinschaft „Venio“.
Dass auf der Zugfahrt Fasanen, Rehe, Hasen und ein Milan das „Fensterbild“ gelegentlich auflockerten und in Freising ein Schwarzspecht eine Baumhöhle grub, lockerte die Kultur-Eindrücke ökologisch auf.

1. April: Heute und morgen tagt ein Team des CAJ-Diözesanverbandes in unserem Haus.

März 2005

29. März: Die „Salzburger Äbtekonferenz“ (SÄK) findet in diesem Jahr in Freising statt. Die SÄK vereinigt die benediktinischen Oberen des deutschen Sprachraums, also Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Südtirols. Sie tagt jedes Jahr in der Osterwoche vom Dienstag bis zum Freitag. Neben Regularien und einem inhaltlichen Thema – in diesem Jahr „Quellen lesen“ – ist die SÄK immer auch Gelegenheit, sich mit "Abts-Kollegen" und im Blick über den eigenen Klosterkirchturm hinaus auszutauschen und nach den Feiern der Kar- und Ostertage kurz durchzuatmen.

Mit dem heutigen Tag ziehen wir für die Werktagsmessen wieder in die Kirche um. Im Winter - den wir "im Prinzip" als die Zeit vom 2. November bis Ostern definieren - feiern wir die Werktagsmessen im Oratorium des Klosters.

27. März:  Der vorgestern notierte Bericht der Erkelenzer Schülerzeitung über einen Klostertag "Hauptsache Still" konnte bereits heute in unsere Website aufgenommen werden.

   
" O s t e r s p a z i e r g a n g "
26.3.2005

26. März, Karsamstag: Österliches Update der Homepage: Osterkerze 2005.

Die „Aachener Zeitung“ überschreibt ihren Kommentar zum Tag „Sorry, ich habe keine Zeit. Der Hektik des Alltags entfliehen: ein Lebensgefühl.“ Der stellv. Chefredakteur B. Büttgens zitiert darin: „’Wer mitten im Leben steht, steht nicht unbedingt in der Mitte. Vor lauter >Immer-mitten-drin-Sein< hat er unter Umständen die Mitte, seine Mitte, verloren.’ Das ist ein guter Leitsatz, den Abt Albert aus Kornelimünster formuliert hat.“ Das Zitat ist dem Beitrag „... in Klausur gehen ...“ dieser Website entnommen.

25. März: Karfreitag

Seit dem Konzil von Nicäa (325 n.Chr.) wird Ostern am Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond gefeiert. Damit ist der früheste Ostertermin der 22. März, der späteste der 25. April.
Da die Kirchen der östlichen Tradition die sog. gregorianische Kalenderreform von 1582 nicht mitgemacht haben, sondern nach wie vor dem Kalender Julius Caesars folgen, ergeben sich bis heute zeitliche Differenzen im Datum des Festes. Der Termin des Osterfestes war aber schon im zweiten Jahrhundert ein christliches Streitthema, weil die einen dem jüdischen Pascha-Kalender folgten – das Paschafest kann auf jedem Wochentag fallen –, während andere dem ersten Wochentag = dem Sonntag das größere Gewicht bei der Festlegung des Termins gaben. Das Konzil von Nicäa hat dem Sonntag das das größere Gewicht zugemessen.
Berechnet wird der Ostertermin nach der Gaußschen Osterformel. [Für einen Mathematiker wohl richtig spannend. Als Nicht-Mathematiker stehe ich bewundernd und Kopf-kratzend davor.]
In diesem Jahr ist Frühlingsvollmond am heutigen
Karfreitag, 25. März, um 21:58:30 Uhr. 

Wir erhalten die Schülerzeitung des Cornelius-Burgh-Gymnasiums Erkelenz (MongoBeach, Heft 18, März 2005). Ende Februar waren zwei der jungen Redakteure für knapp 24 Stunden bei uns, um im Rahmen einer kleinen Serie „24 Stunden – Leben rund um die Uhr“ auch über einen Klostertag zu berichten. Im unmittelbaren Nebeneinander berichtet die Schülerzeitung über einen MacDonald Imbiss unter dem Titel „Hauptsache Schnell“ und über uns „Hauptsache Still“. Die Zeitung ist insgesamt sehr gut aufgemacht und inhaltlich gehaltvoll. Der Beitrag über uns ist nicht nur gut geschrieben, sondern bringt auch etwas rüber. 

24. März, Gründonnerstag: Verschiedene Impulse zu den Kartagen finden Sie in der Rubrik "Kirchenjahr, Ostern".

12:15, ZDF-Sendung "drehscheibe Deutschland" mit einem Beitrag über die Abtei.

Wegen des Abendmahlamtes um 20:30 entfallen um 18:00 Vesper und die werktägliche Eucharistiefeier.

23. März: Ein ehemaliger Schüler unserer Realschule stellt einige Bienenstöcke im Klosterpark auf. Insgesamt will er in den nächsten Wochen 10-12 Stöcke bei uns unterbringen. Bei einer Ortsbesichtigung gestern belehrte er uns Bienen-Laien, dass es sich um „echt benediktinische Klosterbienen“ handele. Die Buckfast-Biene ist von Br. Adam Kehrle (1898-1996) im südenglischen Kloster Buckfast gezüchtet worden. Br. Adam hat für seine Verdienste um die Bienenzucht neben englischen und deutschen staatlichen Orden auch die Ehrendoktorwürden der Universitäten Uppsala (Schweden) und Exeter (England) erhalten.

22. März: Seit gestern ist ein Fernsehteam des ZDF im Haus und begleitet uns durch den Tag. Die Aufnahmen sollen am Donnerstagmittag ein „Appetitanreger“ für die Abendsendung „Gottschalks großer Bibel-Test“ sein. Der Dreh im Kloster will in diesem Sinn eine Lebensform aus und mit der Bibel vor Augen stellen. Gesendet werden die Aufnahmen am Gründonnerstag in der Sendung „drehscheibe Deutschland“ (ZDF, 12:15 Uhr).

21. März: In Heft 1/2005 der „Ordenskorrespondenz“, dem Organ der deutschen Ordensobern-Vereinigungen erscheint der Impulsbeitrag „Oblaten - Geschwister im Hause Benedikts“, den Abt Albert im verg. September auf dem Workshop „Oblaten“ des Äbtekongresses in Rom vorgetragen hat. Die Redaktion der OK war durch unsere Website auf den Beitrag aufmerksam geworden und hatte um die Abdruckerlaubnis nachgefragt.

20. März: Gestern Abend Update der Website mit einem Text zum Karfreitag.

In Heft 1/2005 der Franziskanischen Gemeinschaft (Nordwestdeutsche Region / Region Ost) entdecke ich Gedanken zum Gehorsam von mir. Das Heft steht unter dem Thema „Gehorsam und Freiheit – Spannung in der Verantwortung“.

Vom Nachmittag an wird im Rahmen einer Aus-/Fortbildung in Gesprächsbegleitung für zwei Tage eine Supervisionsgruppe bei uns tagen. Frater Antonius gehört zu dieser Gruppe, - ebenfalls eine Schwesters aus der Abtei Dinklage.

Karwoche: In die diesjährige Karwoche fallen die beiden Hochfeste des Heimgangs des hl. Benedikt (21.3.) und der Verkündigung des Herrn (25.3.). In der liturgischen Ordnung der Kirche haben die Karwoche und die Osteroktav einen so hohen Rang, dass sie alle eventuell anfallenden anderen Feste verdrängen. Um sie nicht einfach untergehen zu lassen, werden sie nach dem Weißen Sonntag nachgefeiert. So feiert die Kirche in diesem Jahr am Montag, 4. April, das Hochfest der Verkündigung des Herrn und unser Orden feiert am Dienstag, 5. April, das Hochfest des Heimgangs des hl. Benedikt.

19. März: Unsere Oblaten sind heute zu einem Einkehrtag bei uns. Die Oblaten treffen sich alle zwei Monate zu einem solchen geistlichen Tag.

16. März: Seit 1953 trifft sich der Stolberger Abiturjahrgang unseres P. Fridolin (+ 1998) bei uns zu einer Messe und zum anschließenden Plausch. Soweit wir beobachten können, kamen die Herren in den letzten jahren eigentlich immer „vollzählig“. Heute waren es acht Herren. Interessant ist, dass einer von ihnen ein alter Berufskollege von Frater David ist, ein anderer Lehrer von P. Friedhelm auf der Gaesdonk, Goch, war.

14. März: In den nächsten Tagen werden die Ikonen im Oratorium durch eine Kölner Restaurierungswerkstatt durchgesehen und – wo nötig – gesichert und restauriert.

 

 

 

 

 

12. März: Überraschung: Über Nacht 2 cm Neuschnee, - und das nachdem in den Tagen zuvor die vergangenen Schneewochen gründlich weggetaut waren. Die Nachbarwiese freut's: sie wurde gerade gestern frisch gejaucht. Und deutlich ist das Kornelimünsteraner (Marder-) Nachtleben nachzulesen.(Foto: 07:10 Uhr).

Untertags sind 11 Damen und Herren des Kirchenchores Vettweis-Froitzheim zu einem Einkehrtag hier. P. Friedhelm begleitet die Gruppe.

11. März: Am Morgen begleitet P. Friedhelm eine Lehrergruppe aus Würselen durch einige Stunden der Einkehr.

Frater Matthias beginnt zusammen mit Frau Godde, Mönchengladbach, ein Wochenende „Ihr sollt euch freuen ohne Ende ...“ Meditatives Tanzen und Gestalten von Osterkerzen begleiten und prägen die inhaltliche Arbeit.

Übers Wochenende besucht uns D.H., ein hoher Beamter des US-Handelsministeriums. Auf seinem früheren Posten in Düsseldorf war er häufiger Gast bei uns. Der Heimweg von einer Dienstreise nach Südafrika, Jordanien und Ägypten führt ihn zu uns. Es ist nicht gerade der kürzeste und natürliche Weg nach Washington, D.C., umso mehr freut uns seine Begründung für den Besuch: Ich will über einiges nachdenken und das kann ich am besten da, wo ich Wurzeln habe.

10. März: Im Rahmen einer Serie „Exerztien im Alltag“ in den Wochen der Fastenzeit erscheint heute in der Aachener Kirchenzeitung von Abt Albert „Ein Fest in der Wüste. Eine Exerzitienwoche über die Eucharistie.“ Für diese Website ist der Text sicher zu lang, er kann aber per e-Mail angefragt werden.

9. März: Die evangelische Kirchengemeinde Bergen-Enkheim bittet um die Abdruckerlaubnis unseres Emmausbildes für ihren österlichen Gemeindebrief.

8. März: Nachdem es am Sonntag Abend noch einmal recht kräftig geschneit hatte und es gestern untertags „normal“ taute, ist heute „Tauwetter im Schnelldurchgang“. Vom Dach über mir rutscht und rumpelt der Schnee.

Update der Website mit einem Text über den Kelch, der 1906 dem Kloster anlässlich seiner Gründung geschenkt wurde. Im Detail wird dabei auf ein Medaillon mit der Darstellung des hl. Benedikt eingegangen. Dem Fotografen der Kelch-Fotos fällt es nicht leicht, die Demut zu bewahren; denn die Fotos sind einfach gut.

6. März: Das Schneewetter hat wohl einige unserer regelmäßigen Gottesdienstbesucher vom Messbesuch bei uns und vom anschließenden Frühschoppen abgehalten. Andererseits kam zum Frühschoppen eine Wandergruppe aus Breinig mit etwa 50 Personen. Die Gruppe hatte sich angemeldet, - andernfalls hätte die Erbensuppe wohl noch schnell etwas „verlängert“ werden müssen.

5. März: Wir nehmen zur ersten Vesper des Sonntags „Laetare“ erstmals die neue Weihrauchschale in Gebrauch. Zur ersten Vesper von Fest- und Sonntagen legen wir vor dem „Magnificat“ Weihrauch ein. An den Fest- und Sonntagen selbst wird Weihrauch zur Aussetzung des Allerheiligsten in die Schale gelegt.

4. März: P. Friedhelm beginnt Exerzitien für Diakonanden des Bistums Aachen (4.-8.3.)

2. März:  Der Kreis Aachen ist mit einem Fortbildungsseminar heute unser Tagesgast.

1. März: Der starke (und kalte) Wind zaubert aus dem trockenen Pulverschnee auf dem Zugangsweg zu unserem Parkgelände die schönsten "Schnee-Dünen" (Aufnahme 11:50).

 

 

Februar 2005

28. Februar: P. Oliver ist gestern zur Teilnahme an der Liturgischen Kommission der Salzburger Äbtekonferenz nach Münsterschwarzach gefahren( 27.2.-2.3.). - Frater Antonius fährt heute zu geistlichen Tagen in die Trappistenabtei Mariawald (28.2.-4.3.).

26. Februar: Update der Website mit zwei Texten zu zu Psalm 60: Ps 60,6 und Ps 60,3-7.

25. Februar: Am Abend beginnt P. Friedhelm ein Wochenende "Einkehr zur Umkehr - Ostern entgegen".

24. Februar: Namenstag unseres Mitbruders Frater Matthias.

Update der Website mit einem Beitrag für die Aachener Kirchenzeitung zur alttestamentlichen Lesung des dritten Fastensonntag "Wasser aus dem Felsen - Wasser für den Weg" und einer geistlichen Variation zu Psalm 78,13-16 (Mose spaltet das Schilfmeer und den Felsen).

Am Abend findet bei uns wieder eine Ausbildungseinheit des Grundkurses Notfallseelsorge statt.

22. Februar: Am Abend findet die Jahresversammlung des Vereins unserer Freunde statt. Abt Albert wird dabei "Römische Brunnen. Geschichte und Geschichten" vorstellen. Neben zwei eher unbekannten/unbeachteten Brunnen bei Santa Sabina (Aventin) und auf dem Campo de Fiori konzentriert er sich auf die Brunnen auf dem Petersplatz, den Vier-Flüsse-Brunnen auf der Piazza Navona, natürlich den Trevi-Brunnen und schließlich die "Barcaccia" am Fuß des Spanischen Treppe. Gerade für diese bekannten Brunnen versucht er mit Erzählungen und Bildern einen "neuen" Blick zu vermitteln.

21. Februar: Die Arbeitsgemeinschaft evangelischer Gefängnisseelsorger in NRW beginnt heute eine Arbeitstagung (21.-24.2.). Referent der Tagung ist Prof. Fulbert Steffenski. Die Gruppe ist zum zweiten Mal unser Gast.

Die Erkältungs-/Grippewelle hat inzwischen alle Mitbrüder - bis auf den Abt [wenigstens bis jetzt!] - erwischt. Der Frühchor für morgen ist abgesagt, - die Mittagshore und die Komplet werden wir in den nächsten Tagen statt in der Kirche im wärmerem Oratorium feiern, - die Rekreationen fallen aus und die Komplet soll zunächst immer vorgezogen - um 20:00 - gesungen werden. ... Es ist, wie es ist, und weil man an der Situation wenig ändern kann, muss man sie mit Humor nehmen. Auch in einem gestandenen Kloster gibt es immer mal wieder Premieren.

20. Februar: Am Morgen beteten wir in der Vigil Jesaja 55,6-11. Beim ersten Vers stach mir die Komma-Setzung in die Augen. "Sucht den HERRN, jetzt, da er sich finden lässt! * Ruft ihn an, jetzt, da er nahe ist!" Das "jetzt" ist in beiden Halbversen durch die Kommata isoliert und damit hervorgehoben. Nicht gestern, morgen, übermorgen oder irgendwann, sondern jetzt ist die günstige, - die rechte, - die entscheidende Zeit. Es ist die beste Zeit, die wir haben, denn wir haben immer jeweils nur diesen Moment "Jetzt" in der Hand.

19. Februar: Ein Stolberger Pfarrgemeinderat hält heute bei uns einen geistlichen Tag.

Ein befreundeter Kunstschmied, Herr N. Crampen, hat auf unsere Anregung ein Weihrauch-Becken mit Ständer getrieben, das wir künftig in der Vesper (samstags / sonntags) nutzen wollen. Wir müssen allerdings wenigstens noch kurz überlegen, wie wir den Gebrauch uns "praktisch" denken, um nicht von einem zum anderen Mal in neue unüberlegte Riten zu stolpern. - Wir sind Herrn Crampen dankbar, wie spontan er unsere Idee aufgriff, sie in seine Ideen umsetzte, uns vorlegte und wie schnell er sie dann ausführte.

Frater Matthias nimmt heute und morgen an einem Studientag seines Diakonen-Weihekurses im Aachener Priesterhaus Maria Rast teil.

Im übrigen greift eine Erkältungswelle wieder die Kräfte mehrerer Mitbrüder an.

18. Februar: Eine Klasse 8 des Aachener Einhard-Gymnasiums besucht im Rahmen einer Unterrichtsreihe über "Kloster" am Morgen unser Haus. Frater Matthias steht den 22 Jungen und Mädchen Rede und Antwort.

17. Februar: Im Morgengebet der Vigil "entdecke" ich ein sehr passables Tages-Motto: "Nur ein Hauch ist, worum man Lärm macht" (Ps 39,6). Es lädt ein, die Gewichte des Lebens neu zu eichen. Mit "falschen Gewichten" versündigt man sich an sich selbst und am Leben überhaupt. 

15. Februar: Update der Website mit einem geistlichen Impuls "Feuer für morgen". - Auf der Seite zum Fest des hl. Benedikt von Aniane wurden zwei Texte verlinkt, die wir in der Festtagsliturgie am 11. Februar verwenden: der Abschiedsbrief des Heiligen an die Mönche von Aniane und der Totenbrief der Mönche von Inda/Kornelimünster. Beide Texte hatte seinerzeit Abt Berthold Simons übersetzt.

14. Februar: Heute und morgen ist der Kreis Aachen mit einer Fortbildungsveranstaltung  Gast bei uns.

Zu einem "Kurzbesuch" hatten wir am Morgen eine große Schafherde auf den Wiesen vor unseren Fenstern. ... Unter den "Unschuldslämmern" war zumindest ein "schwarzes Schaf" dabei. Zum abendlichen "Schäfchen-Zählen" war es noch zu früh.

13. Februar: Im Gästebereich gibt es heute einen „fliegenden Wechsel“. Am Nachmittag reist eine 7-er Gruppe von Primanern des Aloysiuskollegs, Bonn-Godesberg, an, um Exerzitien zu machen (13.-17.2.) Außerdem kommt eine kleine Priestergruppe, die einmal im Monat vom Sonntag Nachmittag bis zum Montag miteinander einen geistlichen Tag bei uns verbringt.

Eine interessante Anfrage nach "repräsentativen Reproduktionen" unseres Emmausbildes lässt uns fragen, ob möglicherweise ein größeres Interesse nach Postern - Format etwa DIN A 2 - besteht. Geben Sie uns doch einfach mal Ihre Meinung bekannt!

12. Februar: Zwei Aachener Pfarrgemeinderäte (ca. 30 Tln) verbringen bei uns einen gemeinsamen Arbeitstag.

11. Februar: Hochfest unseres Klostergründers Benedikt von Aniane.

Abt Albert begleitet über das Wochenende Einkehrtage über „Die Bergpredigt: Der Traum der Seligkeiten und die Steine des Weges“. - Zusammen mit einigen Einzelgästen ist das Haus voll belegt.

10. Februar: Fest der hl. Scholastika, der Schwester unseres Ordensgründers Benedikt. - Scholastika wird mit einer Taube dargestellt. Ihr Bruder sah nach der Erzählung seiner Vita die Seele der Schwester in Gestalt einer Taube zum Himmel emporsteigen. - Bild: Stickerei aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts; Stola der Abtei Kornelimünster. 

9. Februar, Aschermittwoch: In der Messe zur Austeilung des Aschekreuzes deutete Abt Albert das Aschezeichen in einer Variation von Ps 37,1-6: „... auch du verwelkst wie das Gras“ (Vers 2). Er ermutigte dazu, die Größe des eigenen Ich in der Treue zum Kleinen zu entdecken und wachsen zu lassen. Die zentrale Mitte des Christseins und der österlichen Bereitung laute: „Hab deine Lust am HERRN“ (Vers 4). (Weitere Aschermittwoch-Impulse >> Update der Website vom 7. Februar.)

7. Februar: Bei einer abendlichen Internet-Recherche (Google: „Das kleine Lob“) entdeckte ich neben neuen Übernahmen meiner Geschichte „Das kleine Lob“ von 1987 auch eine Bearbeitung, die eindeutig auf meine Geschichte zurückgeht. Eine Referendarin/Lehrerin (Beate Wagenhals) hat für geistig behinderte Menschen aus der Geschichte ein Theaterstück gemacht. Das Stück scheint mir gut gelungen und auch bei Schüler- und Kindergruppen verwendbar zu sein. Ich habe es auf jeden Fall als Ergänzung in meinen Dateien-Fundus abgespeichert.

Update der Website mit zwei Texten: "... und glaube an das Evangelium" und "Aschermittwoch".

6. Februar: Ein "narrisch" schöner Sonnen-Sonntag, der die Freunde des Straßenkarnevals - und nicht nur sie - freut. Nur die Dunstwolke des Kraftwerkes Weisweiler steht am Himmel (Foto: 15:25 Uhr, Windgeschwindigkeit: 7 km/h).

5. Februar: Die Benediktinische Monatsschrift „Erbe und Auftrag“ veröffentlicht im gerade ausgelieferten Heft 2005/1 den Vortrag, den Abt Albert im Juli verg. Jahres im Rahmen der „16. Beuroner Tage für Spiritualität und Mystik“ gehalten hat: „ Das Ohr des Herzens – Zur Sensibilität für ein Leben in Gottes Gegenwart.“

4. Februar: P. Friedhelm bietet über das Karnevalswochenende Einkehrtage „In der Vorfreude auf die Fastenzeit teilhaben an der Phantasie Gottes“ an.

2. Februar: Mariä Lichtmess; zu Ursprung, Namen und Brauchtum des Festes >> Link.
nebenstehendes Foto: Statio-Ort im Kreuzgang, vorbereitet zur Kerzenweihe.
Da früher die Weihnachtszeit bis zu diesem Fest gezählt wurde, wechselt an Lichtmess die marianische Antiphon am Schluss der Komplet von der adventlich-weihnachtlichen Antiphon "Alma redemptoris mater" zur vorösterlichen Antiphon "Ave regina coelorum".
In Kornelimünster haben wir auch an dem Brauch festgehalten, die Weihnachtskrippe bis zum Lichtmess-Tag stehen zu lassen.

Am Abend ist die Ausbildungsgruppe der Aachener Notfallseelsorge im Haus. Heute referiert in diesem Kreis die Schwiegertochter unseres Fraters David über Fragen im Umfeld frühkindlicher Sterbefälle. Frau Gerda Palm ist engagiert im „Verein Verwaiste Eltern e.V. Aachen“.

1. Februar: Der Aachener Ortszirkel des BKU (Bund katholischer Unternehmer) hat sich zu seinem monatlichen „Mittagstisch“ bei uns eingeladen. Abt Albert wird dabei über „Mönchsgelübde – heute noch oder wieder aktuell?“ referieren.

Die Freiburger Kirchenzeitung „Konradsblatt“ stellt in ihrer Ausgabe 2005/6 (6. Februar 2005) Benedikt von Aniane (Gedenktag 11. Februar) als „Heiligen der Woche" vor. Der Beitrag ist mit einem Bild aus dem Fensterzyklus unserer Kirche zur Vita des Heiligen illustriert. Leider ist der Beitrag im Internet nicht abrufbar. Ein Belegexemplar der Druckausgabe des „Konradsblatts“ wird uns zugesandt.

Januar 2005

31. Januar: Bundespräsident Köhler wird vom 1.-4. Februar Israel besuchen. Sein Programm sieht für den 3. Februar den Besuch der Brotvermehrungskirche am See Genesaret (Tabgha, Priorat der Abtei Hagia Maria Sion) sowie der Kirche am Berg der Seligpreisungen vor und am 4. Februar in Jerusalem den Besuch der Abtei Hagia Maria Sion (Dormitio).

P. Friedhelm fährt nach Trier zur Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Novizenmeister der VDO (31. Januar - 4. Februar).

Am Vormittag ist wieder eine Gruppe der Aachener Notfallseelsorge bei uns im Haus.

Etwas mehr als 3 1/2 Jahre nach Einrichtung der Website werden wir heute den 50.000. Zugriff auf sie registrieren können. Wenn der aktuelle Website Counter die Zahl 38096 anzeigt, ist die magische Grenze erreicht. Bei normalem Zugriffsverlauf dürfte diese Zahl im Lauf des frühen Nachmittags erreicht werden.

30. Januar: Die Stadt Aachen und die Kirche der Stadt begehen heute das Karlsfest. Als Hauptzelebrant der Festmesse im Dom ist der Apostolische Nuntius, Erzbischof Erwin Ender, eingeladen. - Karl d. Gr. ist am 28. Januar 814 gestorben. Kaiser Friedrich Barbarossa ließ Karl mit Zustimmung des Gegenpapstes Paschalis III. zu Weihnachten 1165 heilig sprechen. Seit 1215 ruhen die Gebeine des Kaisers im sog. Karlsschrein des Aachener Münsters.

28. Januar: Abt Albert und Frater David nehmen an der Weihe der neuen Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Steinfeld in der Eifel teil. Im Bistum Aachen gibt es neben unseren beiden Klöstern als drittes benediktinisches Haus die Frauenabtei Mariendonk bei Kempen. Außerdem liegen im Bistum die beiden einzigen Trappistenklöster Deutschlands: die Männerabtei Mariawald und die Frauenabtei Mariafrieden.

Am Nachmittag wird Herr Michael Wirtz als Geschäftsführer der Grünenthal GmbH verabschiedet. Abt Albert nimmt an der Feier teil. Herr Wirtz ist Vorsitzender des Vereins unserer Freunde.

27. Januar: Update der Website mit einer Kurz-Meditation über den Tagesbeginn.

Spuren bzw. Nicht-Spuren im Schnee verraten es: Das langjährige Marder-Domizil über dem Kreuzgang entlang der Kirche ist wohl endgültig beendet. Wir scheinen da alle Zugangsmöglichkeiten im Dachtraufenbereich gefunden und geschlossen zu haben. Zumindest ist der Binnenhofbereich spurenfrei. - Marderspuren entdecken wir am Gästehäuschen entlang.

25. Januar: Fest Pauli Bekehrung, Schlusstag der Weltgebetsoktav um die Einheit der Christen.

Höre, Israel:

Der Herr, unser Gott,
der Herr
ist
einer.


Höre, Israel,
du neues:

Der Geist des Herrn,
der Allheilige Geist
ist
Einheit.


Deuteronomium 6,4
Albert Altenähr
050123

22. Januar: Die Aachener Komturei des Ritterordens vom heiligen Grab zu Jerusalem hält bei uns ihre jährliche Kapitelsitzung. Abt Albert ist Prior der Komturei.

18. Januar: Ein Professor der Universität Frankfurt veranstaltet bei uns für eine Gruppe jenseits des normalen „Studentenalters“ einen „Philosophischen Tag“. Die Gruppe befasst sich mit Fragen der Hegelschen Philosophie.

17. Januar: Namenstag unseres Fraters Antonius

Ist Kloster langweilig?
(1) Am Samstag und Sonntag fiel Frater Antonius ganz aus und tauchte erst am heutigen Morgen "halblebendig" aus der Versenkung wieder auf. Ob es die Nachwirkungen und nicht wirkliches Auskurieren der Jahresanfangsschwächeleien (s. Notiz vom 4. Januar) waren? Bei anderen Mitbrüdern schleppen sich Schnupfen und Erkältung ebenfalls hin.
(2) Am Sonntag fiel kurzfristigst unsere Köchin aus, - das Haus voller Gäste, ... aber mit Verständnis und Gelassenheit haben alle das „Notprogramm“ genossen (?). Für die nächsten Tage haben wir die Küche auf jeden Fall geregelt.
(3) Am heutigen Montag hakte es gewaltig im Computerbereich, so dass P. Oliver sich weit weg „in eine Wüste ohne Computer“ wünscht. Vielleicht lassen sich die Versuchungen des Tagesheiligen, des Mönchsvaters Antonius, aber auch modern als Computerangriffe auf die Nerven der Beteiligten interpretieren. Der Teufel hat sicher den Ruf der Kirche nach einem aggiornamento vernommen und ihn vielleicht effektiver umgesetzt als die Kirche.
Ist Kloster langweilig? ... Es ist "wie im richtigen Leben“.


15. Januar 2005, 08:10

Die Grafik “http://heiligenlexikon.de/Fotos/Maurus_von_Subiaco.jpg” kann nicht angezeigt werden, da sie Fehler enthält.15. Januar: Im Benediktinerorden wird heute das Gedächtnis der beiden einzigen namentlich bekannten Schüler Benedikts, Maurus und Placidus, begangen. Die beiden wurden in sehr jungem Alter Benedikt zur Erziehung anvertraut. Die Vita Benedikts von Papst Gregor d.Gr. erzählt von einem „Gehorsams-Wunder“, bei dem Maurus über das Wasser des Sees bei Subiaco läuft und den ertrinkenden Knaben Placidus rettet. Die Erzählung ist eine Illustration zur Kraft des Gehorsams und gleichzeitig Beleg für die Aussage Gregors, dass Benedikt den Geist aller Gerechten – hier des  Apostels Petrus (Seewandel; Matth. 14) – in sich vereinigt. (Bild: Fresko in Subiaco, Sacro Speco).

  Am Nachmittag kommen rund 50 Kommunionkinder der Aachener Pfarrei St. Gregorius, um unsere Krippe zu besuchen. Dieser Ausflug der Gregorius-Kommunionkinder ist seit etlichen Jahren ein fester Programmpunkt der Kommunionvorbereitung.

14. Januar: Update der Website mit einem Text: "Carnevale veneziano ... und anderswo. Von der Sehnsucht, ein anderer zu sein"

Über das Wochenende findet in unserem Haus ein Kalligraphie-Kurs mit ca. 15 Teilnehmern statt.

13. Januar: Mit der „E-Plus Mobilfunk“, Düsseldorf vereinbaren wir über das Jahr verteilt eine Serie von 14 Seminar-Terminen für Führungskräfte. Da die Termine die Wochenend-Angebote nicht tangieren, sind sie uns zur „Aufstockung“ unserer Kapazitäts-Auslastung sehr willkommen. Von E-Plus wird auch gebeten, dass es im Rahmen der Seminare eine Einheit der Begegnung mit einem Mitbruder gibt.

12. Januar: Im Zuge der umfangreichen Vermessungsarbeiten für das geplante Wohngebiet „Kornelimünster West“ unmittelbar bei unserem Kloster wurde auch unsere Besitzgrenze neu vermessen. Die letzte Vermessung war die des Urkatasters von 1826. Die Grenzhecke am Weg zum Telekom-Mast und auch das „Gästehäuschen“ hinter unserem Kloster stehen nach den aktuellen Vermessungen bis zu ca. 80 cm auf öffentlichem Grund. Das Faktum ist uns seit einigen Jahren bekannt, doch heute hat das Katasteramt offiziell eine Grenzbegehung mit uns gemacht. Wir werden uns jetzt mit dem Liegenschaftsamt der Stadt zusammensetzen müssen, um eine einvernehmliche Lösung zu suchen.
Der Bebauungsplan für den unteren Teil von „Kornelimünster West“ wird wohl in absehbarer Zeit erstellt werden. Die Ausweitung des Bebauungsgebietes auf das Kloster zu ist z.Zt. noch nicht vorhersehbar.

11. Januar: Das „MBK – Evangelisches Jugend- und Missionswerk“, Bad Salzuflen, fragt um die Abdruckrechte des Emmaus-Bildes für den Jahresdank an seine Förderer nach.

10. Januar: Nach den vielen Gästen der vergangenen Wochenhaben wir  in den nächsten Tagen ein wenig „Luft“.

8. Januar: Am Nachmittag tagt der Diözesanvorstand des Kreuzbundes bei uns. Frater Matthias ist sein geistlicher Beirat.

Update der Website mit der Ansprache zur Oblationsfeier am heutigen Abend. 

7. Januar: P. Oliver beginnt heute Einkehrtage für unsere Oblaten. Es haben sich alle (!) Oblaten zu diesem Treffen gemeldet und angemeldet. Im Rahmen der Einkehrtage wird ein Herr sein Oblationsversprechen ablegen und zwei Damen werden in den Kandidatenkreis aufgenommen.
In seiner Ansprache akzentuiert Abt Albert die Treue zum kleinen Alltag, die allein den Menschen, den Christen, Oblaten und auch Ordenschristen auf Christus hin reifen lässt. Wenn das Wissen um diesen Bewährungsauftrag im Kleinen präsent ist, dann wächst eine empathische Solidarität miteinander und die allzu menschlichen Status-Sehnsüchte, etwas Besonderes sein zu wollen (oder gar: zu müssen), treten zurück.

6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn / Dreikönige. Sehr gute Informationen zum Fest gibt die Brauchtumsseite der Erzdiözese Köln.

4. Januar: Update der Website mit einem Krippen-Impuls.

Wir erwarten heute eine Gruppe von 18 Personen, die in sich in den kommenden Tagen in der meditativen chinesischen Kampfkunst Tai Chi fortbilden will (4.-7.1.)

Erkältungs- und grippöse Infekte greifen in den ersten Tagen des Jahres die Mehrzahl der Mitbrüder an. Der eine „schrappt“ so gerade am „Ausfall“ vorbei, einen anderen trifft es leicht, der dritte muss sich zumindest zeitweise „aus dem Verkehr“ ziehen. Sicher ist es übertrieben zu sagen, dass wir die Sache im Griff haben, aber wir lassen uns auch nicht „unterkriegen“.

3. Januar: Das Wort des EKD-Ratsvorsitzenden, Bischof Wolfgang Huber, dass die Flutkatastrophe am Indischen Ozean, zu einer neuen „Haltung der Demut“ führe, findet ein breites Öffentlichkeitsecho. Die Zeitung „Die Welt“ widmet der Katastrophe heute einen Kommentar „Am Ende nur Demut“, an dessen Schluss es heißt, dass letztendlich „nichts anderes als die schlichte Demut vor der Endlichkeit unserer Existenz“ bleibe. – Der Demut als menschlicher  Tugend hat unsere Website 2002 einen Nachdenk-Impuls gewidmet.

Bei Einkehrtagen über den Jahreswechsel im Kardinal-Hengsbach-Haus, Essen-Werden, war unser Emmaus-Bild ein Gestaltungselement. Einer der Teilnehmer wurde im Internet fündig und will sich das Bild im Original anschauen.

2. Januar: Zum ersten Frühschoppen des Jahres hat sich der Eifelverein Stolberg-Breinig mit 15-20 Personen angemeldet, - de facto waren es dann aber 35 Wanderer.

Den Jahreswechsel dürfen wir in diesem Jahr mit Fug ein „großes Wochenende“ nennen,  da dem Neujahrstag gleich der Sonntag folgte, - und der erste Sonntag im Monat hat – wegen des des üblichen Frühschoppens - erfahrungsgemäß die stärkste Gottesdienst-Besucherzahl.
An Silvester feierten wir um 18:00 die Messe zum Jahresschluss, - um 23:45 eine meditative Messe zum Jahreswechsel und am Neujahrstag und am heutigen Sonntag zu den üblichen Zeiten 8:00 eine Gemeindemesse und 10:30 das Konventamt. 
Wenn man in Rechnung zieht, dass sich zu Silvester und Neujahr die Gottesdienstbesucher auf vier statt auf zwei Messen „verteilen“, können wir von einem guten bis sehr guten Gottesdienstbesuch sprechen. In der Messe der Neujahrsnacht zählten wir 50 Gläubige, - in der Frühmesse am Neujahrsmorgen etwa 35. Normalerweise können wir zur 8:00-Messe am Sonntag zwischen 50-80 Teilnehmer erwarten. (Zum Kontrast: Es hat sich die Erinnerung festgesetzt, dass sich vor etwa 15 Jahren zu dieser Frühmesse einmal nur ein einziger Gottesdienstbesucher eingefunden hatte.) Am Sonntag war das Hochamt voll besetzt. Wir haben allen Grund, dankbar für den guten Gottesdienstbesuch zu sein.
Angesichts der Tsunami-Katastrophe rund um den Indischen Ozean waren naturgemäß alle Gottesdienste mehr oder weniger stark von Betroffenheit und Nachdenklichkeit geprägt. Das sehr gute Ergebnis der Kollekte, zu der die deutschen Bischöfe aufgerufen hatten, zeigte auch bei uns die Resonanz der Erschütterung der Menschen.

1. Januar: Zum neuen Jahr beschenken wir uns und unsere Gottesdienstbesucher mit 50 neuen Exemplaren des „Gotteslob“ für den Gottesdienst.

Juli - Dezember 2004


 

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