|
Kurznachrichten Januar bis Juni 2006
Juni 2006:

andante - con moto - furioso
Für die Verlängerung und das 11 m-Schießen ernannten wir
Frater Antonius zum "(Tele-)Visionär". Er hätte beim
Abendessen bestimmt keinen Bissen genießen können.
<< 30. Juni, 17:00
29. Juni:
Abt Albert nimmt
an einer Priesterweihe im Trappistenkloster Mariawald teil.
Am Abend erwarten wir Abt Makarius von Tholey
zu
einem Kurzbesuch. Abt Makarius hat eine Verpflichtung in Aachen und wird
bei uns übernachten.
27. Juni: P. Oliver begleitet
in den nächsten Tagen in Münster einen Exerzitienkurs für
Ordensschwestern (27.6.-3.7.).
26. Juni: Frater David
beginnt einen zweiwöchigen Urlaub.
Zum wiederholten Mal kommt das
Vinzenzheim Aachen mit einer Gruppe Behinderter zu einem Einkehrtag
ins Haus. Unsererseits nimmt Frater Matthias im Begleitungsteam des
Tages teil.
25. Juni: Abt Albert ist zu
einem Festhochamt mit anschließender Prozession nach Schwarzrheindorf
(Bonn-Beuel) eingeladen. Anlass ist das 250-jährige
Gründungsjubiläum einer Herz-Jesu-Bruderschaft, die vor 24 Jahren
„reaktiviert“ wurde. Beziehungen nach Schwarzrheindorf haben damals dazu
geführt, dass Abt Albert Mitglied der Bruderschaft wurde.
22. Juni: Abt Albert ist eingeladen, heute im
theologischen Seminar von Prof. Lüke, RWTH Aachen, über benediktinische
Spiritualität zu referieren.
Prof. Lüke hat das Seminar überschrieben: „Spiritualität - irgendwas
zwischen Esoterik und Theologie?“ Das Seminarthema fand solchen
Zuspruch, dass Prof. Lüke nach 40 Anmeldungen die Teilnehmerliste
schließen musste.
21. Juni: P. Oliver fährt zur Jahrestagung der
Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken (AKThB)
(19.-23.6). Die Tagung wird in diesem Jahr von der entsprechenden
Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Bibiliotheken ausgerichtet, mit
der man seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Die Tagung findet in Loccum
statt.
20. Juni: ... übrigens: das
1:0 (Deutschland - Ecuador; Endstand 3:0) bekam ich am Telefon mit. Bei meinen Gesprächspartner aus der Gegend
von Leipzig war in der Nähe seiner Wohnung eine Video-Großleinwand
installiert. ... na ja, und der Jubel war nicht zu überhören.
18. Juni: Der Konvent beginnt
am Abend einen „geistlichen Tag“, der am Dienstag in der Frühe
endet. Frau Dr. Elisabeth Schieffer, geistliche Rektorin des
Cusanuswerkes, wird den Tag mit Gedanken von und zu Dietrich Bonhoeffer
gestalten.
17. Juni: Update der Website
mit benediktinischen Gedanken zur
Entscheidung: "Man kann nie alles gleichzeitig bekommen".

15. Juni, Fronleichnam: Der kath. Kindergarten
hatte die alte Tradition der Blumenteppiche an den Prozessionsaltären an
einem der diesjährigen Altäre wiederbelebt. Die Kinder haben damit allen
Prozessionsteilnehmern eine große Freude gemacht.
13. Juni: Ich werde auf
eine „Zeit“-Kolumne mit sehr handfest-praktischer Weisheit
aufmerksam gemacht. Da heißt es u.a.: „Man kann nie alles gleichzeitig
bekommen. Der kluge Konsument weiß das. Entweder ist ein Auto groß und
bequem, oder es ist ein Sportflitzer. Beides zusammen geht nicht. Im
Leben ist es meistens genauso. Eine Menge Unzufriedenheit ließe sich
vermeiden, wenn uns allen klar wäre, dass es auch im Leben keine
bequemen, geräumigen Sportwagen gibt.“ (Harald
Martenstein, Die Zeit. 8.6.2006)
Über
einen Flyer komme ich an die Adresse einer
Bürgerinitiative, die sich gegen
den Plan einer Bundestrassentrasse B 258n-Süd wendet. Die meisten
unserer auswärtigen Gäste nutzen die aktuelle B 258 von der
Anschlussstelle Aachen-Brand nach Kornelimünster. Die westliche
Variante der B 258n-Süd würde bei der Abtei Kornelimünster kurz hinter
unserem Klosterfriedhof verlaufen. Zusätzlich zum Baugebiet
Kornelimünster-West 1 würde die B 258n die Abtei weiter einschnüren, die
von unseren Gästen als hohe „Klosterqualität“ geschätzte Atmosphäre der
Stille zerstören und sämtliche Spaziermöglichkeiten einschneidend
beschränken oder gar zerstören. Als hoch akzeptiertes Naherholungsgebiet
zwischen Brand, Kornelimünster und Oberforstbach könnte der betroffene
Bereich weitgehend abgeschrieben werden.
Wir Mönche der Abtei Kornelimünster unterstützen die Bürgerinitiative
und bitten unsere Freunde, sich auf den Unterschriftslisten, die
in der Kirche ausgelegt werden, mit dem Anliegen der Initiative (und
damit auch mit uns) zu solidarisieren. Die Liste kann auch aus dem
Internet heruntergeladen werden.
12. Juni:
Am Nachmittag sind wir Gastgeber für das monatliche Konveniat der
Priester unseres Dekanates. Intensiv wurden die pastoralen Konsequenzen
der geplanten Gründung eines Lefebvre-Kloster in Monschau und der Stil der Auseinandersetzung
darum in Kreuz.net und Kreuzforum.net diskutiert.
10. Juni: Die "Monastischen Informationen"
brigen in Ihrer Juni-Ausgabe (Nr. 126) einen Gesprächsbeitrag von Abt
Albert "Das KLoster und sein Umfeld". Es sind Gedanken zu einer
monastischen Pastoral, die Abt Albert im vergangenen Jahr in die
Pfarrgemeinden des Kornelimünsteraner Umfelds einzubringen versucht hat.
9. Juni: Frater Matthias und Frau Godde
beginnen ein Wochenendangebot mit meditativem Tanz (9.-11. Juni).
Frater Antonius fährt von
Siegburg aus zum Jahrestreffen des Cusanuswerkes nach
Ehringerfeld (bei Geseke) (9.-11.6.). Frater Antonius ist Stipendiat des
Cusanuswerks.
6. Juni: Abt Albert fährt zur Jahrestagung
der Vereinigung der Höheren deutschen Ordensobern (VDO) in St. Ottilien
(6.-9.6.). Bei der Tagung wird der wichtigste Punkt der Zusammenschluss
der VDO mit der Vereinigung der Oberen der Brüderorden (VOB) und jener
der Ordensoberinnen Deutschlands (VOD) zur Deutschen
Ordensoberenkonferenz (DOK) sein. Die drei Vereinigungen bündelten
die Interessen der Männer- und Frauenorden in Deutschland und haben seit
langem eng zusammengearbeitet. Am 8.6. wird die Gründunsversammlung der
neuen Vereinigung stattfinden.
P. Georg nimmt in dieser Woche an der
Jahrestagung der
Arbeitsgemeinschaft der
Seelsorger in Feuerwehr- und Rettungsdienst (AGS) in Harrislee
(Schleswig-Holstein) teil (6.-10.6.).
P. Friedhelm ist mit rund 70 Buspilgern nach
Echternach
unterwegs, um an der dortigen Springprozession teilzunehmen.
Pfingsten: ein Impuls von 2004: "Sturmgeist
Heiliger Geist"
3. Juni: Am Nachmittag ist
Guido Bartels als Postulant gekommen. Guido Bartels ist 40 Jahre alt
und Priester des Erzbistums Paderborn. Er war zuletzt in Langeneicke
(Geseke) als Kaplan mit dem Titel Pastor tätig. -- Wir heißen Guido
Bartels herzlich willkommen und bitten Sie, seine ersten Schritte bei
uns und seinen weiteren Weg mit Ihrem Gebet zu begleiten.
1. Juni: Die Kirchenzeitung Aachen
berichtet in ihrer Pfingstausgabe über die geplante
Ansiedlung der
Lefebvre-Benediktiner von Bellaigue im nahen
Gut Reichenstein. (Vgl. Kurznachrichten vom
20. und
25.5.)
Im Bebauungsgebiet „Kornelimünster
West I“ – gleich im Blickfeld vom Zimmer des Abtes – beginnen die
Vorbereitungen für den Ausbau, d.h. als erstes wird die Bodenkrume
abgehoben. Es wird also „ernst“. Die Bebauung wächst auf die Abtei zu.
… aber das
Nette soll auch nicht fehlen: Bei Frater David piepst es. In
einer Lüftungsritze gleich unter dem Fenster von Frater David zieht ein
Meisenpärchen seinen Nachwuchs auf.
Der Verlag Vandenhoeck & Ruprecht fragt um den
Abdruck unseres Emmausbildes für ein kleines Buch zur
Konfirmation nach: Norbert Dennerlein / Martina Steinkühler, lebensfest.
Das Buch zur Konfirmation. Die Veröffentlichung soll im August 2006
erscheinen.
Mai 2006
31. Mai: Am
Vormittag treffen sich bei uns die Damen und Herren der Aachener
Notfallseelsorge-Gruppe.
30. Mai: Die
Abteilung „Pastorale Dienste“ des Generalvikariats bietet bei uns einen
Fortbildungskurs „Beerdigungsdienst“ an (30.5.-2.3.).
28. Mai: Namenstag von P. Friedhelm (Wilhelm)
... und ein Foto als Nachtrag. Der Gedenktag
des heiligen Wilhelm von Aquitanien war als Sonntag eine gute
Gelegenheit zu einer "Sonderfahrt" zum Aachener Dom, um die immer noch
offene Aufgabe in Angriff zu nehmen, die beiden Statuen Benedikts von
Aniane und Wilhelms an der Chorhalle des Domes endlich zu
fotografieren.
25. Mai:
Christi Himmelfahrt - - Update der Website mit Gedanken zu
einem Dürer-Stich der Himmelfahrt Christi
Namenstag von Frater
Egilhard
Die Euskirchener
Ausgabe der „Kölnischen
Rundschau“ berichtet über die Klosterpläne in Gut
Reichenstein. Der Artikel berichtet dabei auch über unsere Reaktion
(vgl. Notiz zum 20.5.)
Zur weiteren persönlichen Information
über das gründende Kloster Bellaigue verweise ich
(1) auf die
Website des Klosters
Bellaigue,
(2) auf einen Bericht bzw. Brief der Priesterbruderschaft St. Pius X. in
ihrem Mitteilungsblatt vom Februar 2005, S.36-39 und
März 2005,
S. 1-4.
(3) als weiteren Hintergrund auf den
Wikipedia-Artikel über die
Priesterbruderschaft St. Pius X.
24. Mai: In
Saarbrücken beginnt der 96. Deutsche Katholikentag (24.-28.5.).
P. Oliver beginnt über das verlängerte Wochenende ein
Kursangebot „’Der
Eifer für dein Haus hat mich verzehrt’ (Ps 69,10) – Eifer, Wut und Zorn
in den Psalmen“ (24.-28.5.)
Frater Matthias
fährt nach Mönchengladbach, um an der Fußwallfahrt nach Trier
(25.5.-3.6.) der Gladbacher Matthiasbruderschaft teilzunehmen.
23. Mai: Am
Nachmittag findet bei uns die konstituierende Sitzung des Vorstands
des Aachener Katholikenrates für die aktuelle Wahlperiode statt. Der
Katholikenrat hat die sozialen Belange in der Region Aachen im Blick und
initiiert / begleitet Aktionen bzw. formuliert Stellungnahmen in diesem
Bereich. Abt Albert ist kooptiertes Mitglied im Vorstand.
22.
Mai: Wie einige Reaktionen zeigen, scheinen die „Text-Bilder“,
die inzwischen mehrmals den Beginn unserer Kurznachrichten-Seite
schmückten, guten Anklang zu finden. Sie wurden zum Teil weiter versandt
oder auch als Hintergrundbild für den eigenen Computer genutzt. Wenn Sie
sie kommentieren wollen oder Anregungen haben,
lassen Sie es uns
einfach wissen
21. Mai: Update der Website
mit einer Meditation zu einer Plastik von Elly-Viola Nahmmacher:
"Begegnung in Holz".
20. Mai: Die
beiden Aachener Zeitungen melden auf der ersten Seite, dass das
nahe frühere Prämonstratenser-Kloster Gut Reichenstein (ca. 20
Autominuten von Kornelimünster) „wieder ein richtiges Kloster (wird). 25
Benediktiner aus Frankreich wollen künftig auf Reichenstein leben und
arbeiten.“ Die Nachricht trifft uns völlig überraschend. Die erste
Reaktion kann darum nur sein, dass wir uns beim Bistum und dem aktuellen
Besitzer so schnell wie möglich über diese Zeitungsnotiz kundig
machen.
Bei der Internetsuche und in kurzen Gesprächen bei der Bischofsweihe in
Aachen (s.u.) konnte ich Folgendes in Erfahrung bringen. Käufer von Gut
Reichenstein ist die Gemeinschaft der „traditionstreuen Benediktiner“
von ND de Bellaigue, die „im monastischen Zweig der Tradition die
Lücke (schließt), die Le Barroux gerissen hatte, als es sich von der
Priesterbruderschaft St. Pius X. löste und der neuen Messe öffnete“
(Mitteilungsblatt [der Priesterbruderschaft] für den deutschen
Sprachraum, Febr. 2005, Nr. 314, S. 36). Le Barroux ist ein Kloster, das
sich zunächst auf der Linie der Bewegung von Erzbischof Lefebvre positionierte, sich aber 1988 davon löste und sich wieder der
katholischen Kirche unterstellte. Erzbischof Lefebvre und die Priesterbruderschaft St. Pius X.
hatten sich nach dem Zweiten
Vatikanischen Konzil mehr und mehr aus der Einheit mit Rom herausbewegt,
bis es schließlich zum Schisma kam.
Der Bischof von Aachen, der Generalvikar und andere Mitglieder der
Aachener Bistumsleitung haben genauso wie wir aus der Presse von der
Entwicklung in Gut Reichenstein erfahren. Nach allgemeinem Kirchenrecht
muss der Ortsbischof sein Placet für eine Klostergründung in seinem
Bistum geben. Dass sie von ND de Bellaigue nicht angefragt wurde, ist
aus deren Stellung außerhalb der katholischen Kirche nachvollziehbar.
Dass uns in unserer Nähe ein „benediktinisches Kuckucksei“ präsentiert
wird, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen und werden.

In
Aachen wird Dr. Johannes Bündgens zum Weihbischof geweiht. Abt Albert
nimmt an der Feier teil. -
In der Feier wird über dem neuen Bischof das offene Evangeliar gehalten.
(Foto: J. Damen; Ausschnitt)
Der „Kreuzbund“
hat zu einem Tag der Begegnung bei uns eingeladen. Gut 100
Mitglieder haben sich dafür angemeldet. Nach dem guten Echo auf den
ersten Tag dieser Art im vergangenen Jahr – ebenfalls bei uns – hofft
der Kreuzbund, eine neue gute Tradition initiieren zu können.
Mit einer Messe um
8:00 startet die Matthias-Fußwallfahrt nach Trier, zu der seit
einem halben Jahrhundert eine Gruppe einlädt, die Pilger erreichen will,
die nicht in einer der Matthias-Bruderschaften organisiert sind. Seit
einigen Jahren ist unsere Abtei Startpunkt und eine Woche später auch
wieder Endstation dieser Wallfahrt.
19. Mai:
Übers Wochenende kommt eine kleine Supervisionsgruppe ins Haus.
Ihr Supervisor kommt aus Berlin. Die Gruppe fragt seit einigen Jahren
immer wieder um ein Quartier bei uns an. Meist klappt es, - leider nicht
immer.
17. Mai: … und dann gibt’s da noch eine Mail
einer Schülerin des Kant-Gymnasiums in Teltow bei Berlin, die aus
unserer Website ein Bild für eine Hausarbeit nutzen will. Die Klasse
(7) arbeitet an einem Projekt „richtige Computer-Nutzung“.
Frater Egilhard ist heute ins Krankenhaus
gegangen, um eine Meniskus-Operation vornehmen zu lassen. - Seit
längerer Zeit war Fr. Egilhard wegen der Beschwerden im Knie in
ärztlicher Behandlung. Nach einer Krankenhaus-Untersuchung vor zehn
Tagen hatte er den heutigen Termin als weiteren Untersuchungstermin
verstanden. Ich war noch nicht wieder auf meinem Zimmer, als mich ein
Anruf von ihm erreichte, dass der heutige Tag als Vorbereitung auf eine
OP morgen gedacht war. Überraschend schnell die Entwicklung, aber wohl
gar nicht so schlecht …!
14:30 –
Kaffeetrinken-Zeit … und wer sitzt im Speisesaal? …Frater Egilhard.
… Die Ärzte haben ihn wieder nach Hause geschickt, damit er vom
Hausarzt seinen Blutdruck auf ein gutes Maß reduzieren lässt. Im
Kloster ist man vor Überraschungen nicht sicher, … und anderswo auch
nicht.
15. Mai: P.
Friedhelm beginnt einen zweiwöchigen Urlaub im südlichen Schwarzwald.
P. Oliver
fährt mit unseren beiden englischen Gästen zur Tagung der englischen
Klöster unserer Kongregation nach Löwen (> Notiz vom 12.5.)
Frater Matthias
nimmt an der Beisetzung von P. Meinrad in Siegburg teil.
14.Mai: Am
Abend war unsere Kirche Gastgeberin für ein „Barockfest“. Der
KHG-Chor Aachen sang Teile des „Messias“ von Händel und das „Te Deum“
von Charpentier. Die Musik wurde choreographisch durch die Ballettschule
Renoldi, Aachen, ins Auge hinein übersetzt. Das „Collegium Musicum“ aus
Jülich, in dem unser Frater David früher mitmusiziert hat, hatte den
instrumentalen Part übernommen. Die Konzert war recht gut besucht und
die Zuhörer geizten nicht mit Applaus für die gelungene Aufführung.

13. Mai: P.
Oliver hat heute unsere Oblaten zu ihrem Zweimonatstreffen
eingeladen. Anhand von Psalm 44 will P. Oliver herausstellen, dass der
Beter der Psalmen in Jahwe einen Gott vor Augen hat, der sich von der
Not der Menschen anrühren lässt.
12.Mai:
Zusammen mit Cantor Marco Fühner, Aachen, bietet P. Friedhelm
ein Wochenende zur Stimmbildung und Einübung in den Choral an:
"... dass Herz und Stimme im Einklang sind ( RB 19,7)“.
Abt Laurence
O’Keefe, Ramsgate (Kent) und Priorin Nikola Proksch (Minster,
bei Ramsgate) besuchen uns für drei Tage. Am Montag fahren sie mit P.
Oliver nach Löwen weiter (… bzw. zurück), um in der Abtei Keizersberg am
Provinzkapitel der englischen Klöster unserer Kongregation von Subiaco
teilzunehmen. Das Kapitel findet diesmal in Belgien statt, um die
Verbindung zur flämisch-niederländischen Provinz der Kongregation zu
unterstreichen. P. Oliver vertritt bei diesem Treffen unsere beiden
deutschen Klöster. Er wird am Montagabend aber schon wieder
zurückkommen.
11. Mai: Ein
kleines Redaktionsteam des Päpstlichen Kindermissionswerks,
Aachen, arbeitet in einem Klausurtag (11.-12.5.) an den
Arbeitsmaterialien für die kommende Sternsinger-Aktion.
P. Friedhelm
trifft sich heute in Waldbreitbach mit seiner alten Ausbildungsgruppe
„Exerzitienbegleitung“ zu einem Erfahrungstausch.
Am Abend hält Abt
Albert in Aachen einen Vortrag (Gespräch) für die Karls-Gilde
Aachen „Der Umgang mit der Zeit. Gedanken eines Benediktinermönchs“.
Die Karls-Gilde ist die Aachener Ortsgruppe im „Cartell
Rupert Mayer“.
9.. Mai: Update der
Website mit einem Bildbericht über die beiden
Abteien in Oosterhout,
wo in den letzten Tagen die Visitatorenkonferenz unserer
Benediktinerkongregation tagte.
Am Nachmittag
beginnt unser langjähriger Konventbegleiter, H. Egerer-Schaffrin, einen
Kurs „Personzentrierte Gesprächsführung“ in unseren
Räumlichkeiten (9.-12.5.). U.a. nehmen einige junge Mitbrüder aus
Siegburg daran teil.
Zu einem
Gesprächsnachmittag kommt eine Aachener Frauengruppe. Abt Albert
wird den Damen über den Orden und unser Haus Rede und Antwort stehen.
Für ein Arbeitsheft
der EKD zur Publikation „Mission in Context“ des Lutherischen Weltbundes
wird um die Nachdruckerlaubnis unseres Emmausbildes angefragt.
6. Mai: Eine Gruppe von 6
Firmlingen aus Geilenkirchen verbringt mit
einer Begleiterin den Samstag und Sonntag bei uns.
4. Mai: Abt
Albert nimmt an der halbjährlich tagenden
Visitatorenkonferenz
der Benediktinerkongregation von Subiaco in
der niederländischen Frauenabtei Oosterhout (bei Breda) teil (4.-8.5.).
Da als Sammelpunkt der Gruppe die Abtei Keizersberg, Löwen, mit dem
nahen Brüsseler Flughafen angegeben war, wird Abt Albert über Löwen
fahren, um dort einige der Äbte „aufzulesen“. Diesmal werden alle
Visitatoren anwesend sein, d.h. auch diejenigen aus Vietnam, den
Philippinen und Burkina Faso. – Die letzte Visitatorenkonferenz war im
November im Kloster Malaybalay,
Philippinen.
2. Mai – Hochfest
der Kirchweihe der Abteikirche: 1956 wurde nach fünfjähriger Bauzeit
die Abteikirche durch Weihbischof Hünermann, Aachen, konsekriert.
Nachdem im Rahmen der Installation einer neuen Heizungsanlage (1985-86)
auch die Aufgänge zum Altarraum und der Hochaltar selbst verändert
wurden, hat Abt Albert am 2. Mai 1986 den Altar neu geweiht (> Foto).
Weihbischof Borsch wird am Abend mit uns die Festmesse zelebrieren. –
In seiner Messeinführung ermutigte uns Bischof Borsch: „Wir brauchen
Orte, die uns ein Dach über den Kopf geben und ein Dach über der Seele.
Räume, in denen Schweigen herrscht und wirkliches Hören möglich ist.“
Mit zwei Gedichten von Wilhelm Wilms (Vision u. Hymne an die Kirche)
skizzierte Bischof Borsch dann in der Predigt die Umbruchsituation von
Kirche / Glaube und die Zuversicht, dass diese Situation voller Zukunft
ist. Aus seinen Begegnungen in den Gemeinden erfährt er: „Wir suchen
glaubwürdige Zeugen“ und er übersetzt das in den Auftrag: „Das
Christentum muss wieder zeugungsfähig werden.“
Auf dem Weg nach
Banneux nehmen 75 Buspilger an der Mittagshore teil. Sie hatten
im Vorfeld nach der Möglichkeit für eine Marienandacht angefragt,
woraufhin wir sie auf unser Chorgebet hingewiesen hatten.
1. Mai: Für
den Nachmittag hatten wir im Rahmen unseres Jubiläumsjahres Schüler
und Lehrer unserer 1988 aufgelösten Realschule und des Internates
eingeladen. Mangels einer Tradition von etablierten Klassentreffen
konnte unsere Einladung fast nur durch Verkündigung in der Kirche und
Mundpropaganda erfolgen. Da die erbetenen Rückmeldungen überaus
„bescheiden“ waren, waren wir doch positiv überrascht, gut 50 Gäste
begrüßen zu können. Das entsprach unseren Erwartungen der letzten Tage.
Der Gang durch die ehemaligen Schul- und Internatsräume weckte
Erinnerungen und führte ins bunte Erzählen. Unsererseits war es
allerdings genauso wichtig, die Entwicklung seit 1988, das Heute und die
Visionen für das Morgen vorzustellen.

Lehrer-Urgestein: Herr Reuter

Schüler des Abschlussjahrgangs 1958 - Herr Norbisrath
(Lehrer) u.
ein Schüler des Abschlussjahrgangs 1970
April 2006
30. April: J.
Brooks-Gerloff informiert uns, dass sie gestern vom Pastor der Sammamish
Hills Lutheran Church in Seattle, Washington, U.S.A. angemailt
wurde. Der Pastor bat kurzfristig um die Erlaubnis, ihr / unser
Emmausbild für seinen heutigen Gottesdienst benutzen zu dürfen.
28. April:
Zusammen mit M. Rupieper beginnt Abt Albert Einkehrtage
unter der Überschrift „Ich bin der, der für dich dasein will.“
Frater Egilhard
hat die Gelegenheit, mit Bekannten zu einem Tagesbesuch in die
niederländische Abtei Slangenburg (Doetichem, bei Bocholt) zu
fahren.
Am frühen Abend
starten nach einem meditativen Einstieg in der Kapelle unseres Parks
Kommunionkinder aus Aachen-Lichtenbusch zu einer „geistlichen
Nachtwanderung“ in ihre Heimatgemeinde an der belgischen Grenze.
27.
April: Die Stadt Aachen führt bei uns einen Workshop
„Holz“ durch. Eingeladen sind Fachleute der Euregio aus dem Bereich
der Energieversorgung. Etwa 20 Teilnehmer werden erwartet. Unsere
Holzhackschnitzelheizung ließ die Veranstalter anfragen, den Workshop
bei uns durchzuführen. (Vgl. die
Präsentation der betreibenden Fa. Willecke).
26. April:
Die Konabiturienten unseres P.
Fridolin Kaesmacher (+ 1998) treffen sich am Morgen bei uns zu einer
Messe und einem anschließenden Beisammensein. Die Messe dieses
Klassentreffens findet seit 53 Jahren regelmäßig bei uns statt. Von den
24 Abiturienten des Kriegsabitur-Jahrgangs 1942 sind 8 im Zweiten
Weltkrieg gefallen. Heute leben von ihnen noch 8, von denen 5 zum
diesjährigen Treffen kommen konnten.
24. April: Der
Katholikenrat Aachen hat den Betriebsrat der
LG.Philips-Glasfabrik, Aachen, zu einem Tag des Gespräches in die
Abtei eingeladen. Die Glasfabrik hat im Januar die Insolvenz beantragt.
Der Tag in der Abtei ist ein Signal der Solidarität mit den 400
Beschäftigten und ihren Familien.
23. April: Namenstag von P.
Georg.
22. April: Update mit einem Text zum Evangelium des Weißen
Sonntags über den ungläubigen Apostel Thomas: "Im
Feuer der Sehnsucht".
Resumee zur
Tagung der Salzburger Äbtekonferenz (incl. Fotos) >> Anhang zur
Kurznotiz vom 18. April.
Der Verlag Tyrolia, Innsbruck,
fragt um die Abdruckerlaubnis unseres
Emmaus-Bildes für die
Umschlagseite eines Buches von Dr. Klaus Schweiggl SJ an: „Sterbende
spirituell begleiten“. Das Buch soll im September erscheinen.
Die Pfarrgemeinde St. Engelbert,
Mülheim an der Ruhr, hat das Emmaus-Bild in einer Nachzeichnung für
ihren Osterpfarrbrief und die Osterkerze 2006 verwendet (>
nebenstehendes Bild)
21. April: Fr. Antonius und
Andrea Schaeffer beginnen ein Einkehrwochenende "Handelt Gott,
wenn ich ihn bitte?".
18. April: Abt Albert fährt
zur Jahrestagung der Salzburger Äbtekonferenz (SÄK) nach
Schmochtitz (bei Bautzen;
18.-21.4.). Mitglieder der SÄK sind die Äbte und Konventualprioren der
Klöster Deutschlands, der Schweiz, Österreichs und Südtirols. Die SÄK
tagt immer in der Osterwoche. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt den
Stellenwert, den die Tagung bei den deutschsprachigen Benediktinern hat.
Eine große Gruppe wird sich am Osterdienstag-Nachmittag bereits in
Dresden zu einem Stadtrundgang treffen. Der „offizielle“ Tagungsausflug
wird eine Führung in Bautzen sein. Das Tagungsthema ist die Fortsetzung
des vorjährigen Themas: „Quellen entdecken“ mit dem Schwerpunkt
"Sprache".
Die Angebote zum Thema (Referenten P. Dyckhoff, H.K. Zander)
waren leider nur ansatzweise befriedigend. P. Dyckhoff gab ein durchaus
beeindruckendes Zeugnis seiner Begegnung mit dem Mönchsvater Cassian -
einem Gewährsmann Benedikts - und seinem Ruhegebet, aber seine
Ausführungen blieben doch weitgehend im Persönlichen stecken. H.K.
Zander trug mehr oder weniger aus seinen Büchern zum Thema Religion und
Humor vor. Die rhetorische Begabung Zanders brachte die Texte zum
Leuchten, aber die Frage des Weges vom Ernst der Religion in ihre
gelassene Leichtigkeit blieb unbeantwortet.
Das "Kulturprogramm" - Dresden, Bautzen und in einer Mittagspause
das nahe Zisterzienserinnenkloster St. Marienstern - konnte jeweils nur
einen Ausschnitt aus dem Reichtum der Orte präsentieren, - das aber sehr
intensiv und mit exzellenten Führungen

Dresden, Hofkirche (Detail aus der Grablege der sächsischen
Könige) - Frauenkirche (Ausschnitt aus der Hochaltar-Plastik [Christus
in Gethsemani])

Bautzen, Sorbisches Museum (sorb. Dudelsack) - Stasi-Gefängnis.
In der Kathedrale von Bautzen sangen wir die Vesper, an der sehr viele
Gläubige teilnahmen.

Zisterzienserinnen-Kloster St. Marienstern
17. April - Ostermontag: Ein
Gast überrascht uns mit einem Faltblatt (vom Jahresende 2005 /
Jahresbeginn 2006), in dem der BDKJ Münster einen Ausbildungskurs
für ehrenamtliche Geistliche Begleiter und Begleiterinnen anbietet. Dass
als Blickfang unser Emmausbild verwandt wird, ist gewiss schön, -
dass nirgendwo ein Hinweis auf die Künstlerin J. Brooks Gerloff und auf
Kornelimünster zu finden ist, weniger.
16. April - Ostern
Wir wünschen
allen unseren Freunden, Gottesdienstbesuchern und Bekannten,
den regelmäßigen und zufälligen Besuchern unserer Website
und überhaupt ...:
ein Osterfest
der Sehnsucht, Hoffnung, und Zuversicht,
dass ihr Leben und die ganze Welt in Gott geborgen ist.
Update der Website mit (Predigt-)Gedanken
zu unserer diesjährigen Osterkerze: "Ein
Licht durchleuchtet die Nacht".
15. April – Karsamstag: „Die
Welt“ schreibt in ihrem Oster-Kommentar „Religion ist anstrengend“:
„… christlicher Glaube ist keine Wohlfühl- oder Wellness-Religion,
Christ zu sein ist anstrengend, nicht nur intellektuell.“ Richtig, aber
etwas hat der Autor vergessen zu schreiben: Ostern ist befreiend, -
Christsein ist befreiend. Aber das ist wohl zu „fromm“ und zu wenig „’Welt’-lich“.
14. April -
Karfreitag: Im Lauf des Kirchenjahres bietet unser Kircheninneres am
Karfreitag sein eindrücklichstes Bild. Aller Schmuck ist entfernt. Nackt
steht der Altar. Das Kreuz ist seine Schönheit und ihm dienend das Licht
der Kerzen. Liebe braucht nichts, wenn sie als Mitte brennt. Gottes
Liebe brennt in der Hingabe seines Sohnes am Kreuz. Das braucht keinen
Drumherum-Schmuck, - das ist das Schmuckstück Gottes.- Die Phantasie der
Liebe findet und erfindet alles aus dem Feuer der Liebe. So hat Gott die
Auferstehung des Sohnes ‚erfunden’. Und wie er die Hingabe nicht als Akt
der Selbstverwirklichung, sondern für uns tat, so behält er auch die
Auferstehung nicht für sich selbst, sondern schenkt sie uns.
Update der
Website:
Kurz-Denkanstoß zum Karfreitag
13. April - Gründonnerstag:
Wir feiern das Abendmahlsamt um 20:30. Nach dem Abendmahlsamt
laden wir bis Mitternacht zur sakramentalen Anbetung ein.
In der
Predigt griff Abt Albert die Formulierung des Tagesgebetes der Messe
auf: „Du hast uns das Opfer des neuen und ewigen Bundes anvertraut …“
Wie die Talente, von denen die Evangelien sprechen, ist die Eucharistie
uns anvertraut. Wie bei den Talenten steht bei der Eucharistie die Frage
im Raum: Was machen wir daraus? Arbeiten wir mit ihr, so dass sie
Frucht, Zins, Gewinn bringt? Oder lassen wir sie verstauben, - vergraben
wir sie, - „verputzen“ wir sie, ohne ihre Botschaft und Kraft an uns
herankommen zu lassen? Die Eucharistie ist ein Schatz, der arbeiten
will, - kein Schatz für die Glasvitrine.
Die Trierer Kirchenzeitung
„Paulinus“ sendet als Belegexemplar ihre Osternummer zu. Für die
große Osterbetrachtung „Wohin des Weges? vom österlichen Finden
realistischer Hoffnungen“ auf der Titelseite hat sie als Blickfang
(vierspaltig!!) unser Emmausbild gewählt. Im Text geht der Autor
auch ein wenig näher auf das Bild selbst ein (>>
Link).
12. April: Update der
Website. Pfr. Wolfgang
Acht, Aachen, hat in der Osterausgabe der Aachener Kirchenzeitung
eine Meditation zum Osterbild von J. Brooks Gerloff in unserer
Kirche veröffentlicht: „Sich abwenden vom Spalt der Grabkammer“ …
sehr ansprechend.
10. April: Am Nachmittag
kommt eine Gruppe von 16 Damen und Herren des Kolping Aachen zu
einigen Stunden der Einkehr zu uns. P. Oliver begleitet die Gruppe.
Im übrigen werden wir bis nach
Ostern keine Gruppen mehr im Haus haben. Die Zahl der Einzelgäste
und ihr Kommen und Gehen lassen uns zusammen mit den liturgischen Feiern
aber auch so voll ausgelastet sein.
Für Impulsgedanken in der
Karwoche dürfen wir einfach auch auf Texte aus den vergangenen
Jahren verweisen.
Vielleicht blättern Sie einmal "zurück" in den einen oder anderen Text.
Anregend könnten u.a. (wieder einmal) die
Bilder von Janet
Brooks Gerloff zur Fußwaschung, zur Grablegung Jesu und zum
österlich leeren Grab sein.
9. April: Palmsonntag. In einem kurzen Impuls
nach dem Passionsbericht des Pontifikalamtes wies Abt Albert auf die
Nähe des „Hosianna!“ zum „Kreuzige ihn!“ hin: „Selbst die in die nächste
Nähe berufenen Apostel suchen das Weite, - sie laufen weg, - sie
verraten den Meister. Sind wir so ganz anders als die Menge von damals
oder auch die Apostel? In der Regel des hl. Benedikt geht mir am meisten
gegen den Strich, dass Benedikt die Gethsemanifrage Jesu an Judas
‚Freund, zu was bist du gekommen’ als Frage an einen stellt, der ins
Kloster eintritt: ‚Freund, zu was bist du gekommen?’ (RB 60,3) Wie nah
liegen offensichtlich Gottes Ruf und der Verrat an ihm – auch heute …
bei Christen … bei Mönchen ... und auch Priestern. ‚Freund, wie weit
bist du bereit, mit mir zu gehen? Sind deine Müdigkeiten, deine
Gleichgültigkeiten, deine vielen Entschuldigungen und Erklärungen, deine
ach so wichtigen Termine und Verpflichtungen vielleicht nur
Alibi-Formulierungen, um den Verrat zu kaschieren?’ Judas ist auch in
uns, in dir und mir. Hoffentlich ist auch Petrus, - hoffentlich ist auch
Johannes in uns. Sie bekehrten sich.“
8. April: Der
Pfarrgemeinderat unserer Ortsgemeinde Kornelimünster trifft
sich zu einem ganztägigen Klausurtag – vom Frühstück bis zum abendlichen
lockeren Zusammensein – in unseren Räumen.
7. April: Studenten und
Leitung des Paulushauses (Theologenkonvikt des Bistums Aachen in
Bonn) verbringen ihr Semesterwochenende in der Abtei. Der Samstag
Morgen ist als Gesprächseinheit über das Kloster geplant.
Janet
Brooks-Gerloff teilt mit, dass eine lutherische Kirchengemeinde in
Schweden (!) angefragt hat, unser
Emmausbild für ein Plakat
für einen Gottesdienst zu benutzen
Des weiteren mailt sie, dass das Bild den Herzogenrather
Silberschmied Stephan Bücken zu einem „Emmauskreuz“
inspiriert hat.Bei
einem Anruf meinerseits bei Herrn Bücken erfahre ich, dass die Anregung
zu der Arbeit aus der Aachener Gemeinde St. Fronleichnam – St. Josef
gekommen ist, die das Kreuz als Erstkommunion-Andenken verwenden will.
Ich habe Herrn Bücken angeregt, nach Absprache mit J. Brooks-Gerloff
doch über eine größere Auflage nachzudenken. Am Samstag wird Herr Bücken
bei uns vorbeikommen und uns eines der Kreuze mitbringen.
6. April: Update der Website:
"Elija
- die Kraft des Weges".
Am Abend kommt der Bibelkreis der
Nachbarpfarre Oberforstbach, um sich die
Elija-Bilder in unserer
Kirche anzuschauen. Der Bibelkreis hat gerade begonnen, den biblischen
Erzählzyklus um den Propheten Elija zu lesen.
4. April: Am Morgen kommt für 1 ½
Tage eine Gruppe von 8 Jugendlichen aus Mülheim/Ruhr zu einem
Klostertag zu uns.
3. April: Update der
Website: "Weihnachtstür
und Osterstein."
2. April: unser monatlicher
Frühschoppensonntag.
Am Abend beginnen wir einen „geistlichen
Tag“, der mit dem Frühchor des Dienstags endet. So sind wir am
Montag „nicht erreichbar“. Äbtissin Michaela von Steinfeld wird
uns mit Impulsen durch den Tag führen.
– Der Tag
erwies sich als ein Geschenk der äußeren Ruhe, die nach innen wirkte.
Äbtissin Michael hat uns in Gedanken zum Fasten aus der Tradition der
frühen Mönchsväter, der Liturgie und in knappen Andeutungen für eine
heutige Praxis begleitet. Die unaufgeregte Art ihres Vortrags war
wohltuend. Wir danken ihr sehr herzlich für die Gestaltung des Tages.
1. April: Frater Matthias
nimmt als geistlicher Beirat an der Bistums-Delegiertenversammlung des
Kreuzbundes in Aachen teil.
Der „Pilger-Pater“ der Abtei Trier
bittet darum, unser Emmaus-Bild
als Impuls- und Andenken-Bild für die Matthias-Pilger
nutzen zu dürfen. Die Losung für die Matthias-Pilger lautet in diesem
Jahr: „Ich bin der Herr, dein Erlöser, der dich auf deinen Weg führt“
(vgl. Jes 48,17).
März 2006
31. März: P. Friedhelm
beginnt ein Einkehrwochenende „Einkehr zur Umkehr – Ostern
entgegen.“
29. März: Das Unternehmen
E-Plus führt eine weitere Fortbildung für Mitarbeiter bei uns durch
(29.-31.3.)
28. März: Die Freiwillige
Feuerwehr Kornelimünster feiert ihr 125-jähriges Bestehen. Wir
gratulieren herzlich und wünschen alles Gute für die Zukunft. Seit
etwa 30 Jahren ist P. Georg im Löschzug Kornelimünster engagiert. Im
Laufe der Zeit ist ihm dabei auch die seelsorgliche Betreuung der
Betroffenen vor Ort und der Helfer bei den Einsätzen im gesamten Bereich
Aachen zugewachsen. Sein Einsatz Bereich war einer der Anstöße, die zur
Einrichtung der Notfallseelsorge geführt haben. Aus seinen Erzfahrungen
wissen wir, wie sehr die Helfer gefordert sein können.
27. März: Das Team der
Aachener Notfallseelsorge trifft sich zu einer Reflexion und
Fortbildung in der Abtei.
26. März: Abt
Albert fliegt am Nachmittag nach Wien, um eine
benediktinische Schwesterngemeinschaft in den Exerzitien zu begleiten
(26.-31.3.). Im September wird er in einem zweiten Haus der Gemeinschaft
- ebenfalls in Wien - einen weiteren Exerzitienkurs begleiten.
25. März: Hochfest
Verkündigung des Herrn: ...
noch neun Monate bis Weihnachten.
Update der Website
mit einem Text: "Leben
in einer neuen Zeit. Aphoristische Gedanken zum Beginn der Sommerzeit
2006."
Am Morgen kommt
eine kleine Firmgruppe aus Leverkusen zu einem
Schnupper-Kurzwochenende ins Kloster.
Unsere Oblaten
kommen heute zu ihrem zweimonatlichen Treffen zusammen.
24. März:
Zum dritten Mal in diesem Monat kommt ein Diakonandenkreis zu einem
Exerzitienkurs in die Abtei (24.-28.3.).
23. März: Natürlich wird
immer wieder gefragt: "Wann geht's denn mit dem Umbau los?"
Eigentlich kann man sagen: "Es ist längst losgegangen!" Wir sind in
lebendigem Gespräch mit dem Architekten, den Fachingenieuren und den
städtischen Behörden. Das braucht Zeit und will die späteren Arbeiten so
vorbereiten, dass Überraschungen und Schnellschuss-Entscheidungen soweit
wie möglich verhindert werden. (Vgl. Notiz zum 15. März über die Sitzung des
Vereins der Freunde.)

22.3.06, Architekt Sommer (3. v.l.) und die Fachingenieure (Elektrik,
Statik, Akustik, Haustechnik) bei einem gemeinsamen Gang durch die
künftige Baustelle.
21. März: Hochfest des Heimgangs
des hl. Benedikt von Nursia. –
Im Rahmen unseres 100-Jahr-Jubiläums haben wir für den Nachmittag
Ordensleute aus der Region Aachen-Stadt eingeladen. Aus den
verschiedenen Gemeinschaften haben wir 60 Anmeldungen erhalten. Nach
einem Kaffeetrinken wird P. Friedhelm unsere Gäste anhand der
Kirchenfenster von Ernst Jansen-Winkeln in die Vita des Heiligen
einführen. Außerdem werden wir unseren Gästen natürlich das Kloster
zeigen und etwas zu unserer Gemeinschaft und ihrer Arbeit sagen. Um
18:00 wird Weihbischof Reger, unser Bischofsvikar für die
Ordensleute, mit uns die Vesper und Eucharistie feiern. (Foto: Fr. David
am Tisch mit den Christenserinnen von Venwegen.). -
Bischof Reger zitierte in seinen Einführungsworten zu Vesper und
Messe ein Wort von M. Albus, wonach es die Schönheit der Kirche
ausmache, dass sie den Schatz Gottes bewahre. Abt Albert griff
das in seiner Predigt auf und variierte es. Es gelte, den Schatz Gottes
schätzen zu lernen und ihn schätzen zu lehren. Die benediktinischen Akzente in dieser
Doppelaufgabe seien, so Abt Albert, das Sich-Hinhören nach Gott im Gebet
und die Gastfreundschaft im Teilgeben und Teilnehmen-Lassen am Leben,
Beten und Arbeiten der Mönche.
... und am Morgen auf Dächern und
Wiesen: ein Hauch von Puderzucker-Weiß.
18. März: Der Tag steht im
Zeichen der äußeren Feier des 80. Geburtstags von Frater David.
Bereits am Morgen kommen seine Kinder und Enkel, um im
„Familienorchester Palm“ das musikalische Programm des Nachmittags zu
proben. Zum Nachmittagskaffee und Abendbuffet haben sich – passend zur
Zahl von Frater Davids Festjahren – etwa 80 Gäste angemeldet. - Einen
guten Geburtstagsglückwunsch habe ich 2000 aus den Philippinen
mitgebracht: “Count your days by smiles / not by tears / and on any
B’days morning / count your age by friends / not years.”

Familienkonzert Palm zum 80. Geburtstag von Frater
David

Frater David und seine Kinder
17. März:
Zusammen mit Frau M. Godde bietet Frater Matthias ein
Wochenende unter dem Thema „Pessach - Vorübergang des Herrn /
Vorübergänge in meinem Leben“ an (17.-19.3.).
ach Abschluss dieses Kurses wird traditionell von Frater Matthias, Maria
Godde und Maria Büning immer die Osterkerze des Klosters
gestaltet. Natürlich habe ich sie gleich fotografiert, - aber wie jedes
Jahr wurde mir das "große Ehrenwort" abverlangt, kein Foto "vor der
Zeit" ins Netz zu stellen. Also: großes Geheimnis!!
16. März: Frater David feiert seinen 80. Geburtstag.
Zur "äußeren Feier" des Festes hat Frater
David seine Familie und Freunde am Samstag eingeladen. Frater David ist
seit acht Jahren Glied unserer Gemeinschaft. In vielen kleinen Aufgaben
und einfach in seinem Dasein trägt er die Gemeinschaft mit. Wir haben
ihn schätzen und lieben gelernt. Es ist rundum gut, dass es ihn gibt.
Wir gratulieren ihm von Herzen.

80 Tulpen und 1 Enkel ( Max )
15. März: Am
Abend (20:00) findet die Jahresversammlung des Vereins unserer
Freunde statt. Nach der Verhandlung der Formalien soll dabei der
Stand der Planung für die Umgestaltung des Altbaus vorgestellt
werden. –
Im Rückblick auf die gut besuchte Versammlung kann man festhalten, dass
es gut war, Architekt Elmar Sommer dem Kreis der Freunde bekannt zu
machen und die Freunde schon in der Phase der Erarbeitung der Pläne für
den Umbau informierend einzubeziehen. Architekt Sommer stellte den
Planungsstand anhand von Grundrissplänen und zeichnerischen Skizzen vor.
Aus der Versammlung wurde ihm der gute Eindruck gespiegelt, dass er
sensibel an den Baubestand und die Aufgabe herangehe. -
Als realistischer Termin für den Baubeginn wurde – unter
Berücksichtigung der Arbeiten an der endgültigen Lösung der Aufgabe und
der einzuholenden Genehmigungen – der Spätsommer genannt. Insgesamt sei
mit einer Bauzeit von 10 bis 12 Monaten zu rechnen. - -
Als zu notierende Termine für die weiteren Monate des Jahres
wurden der 1. Mai als Tag für die Ehemaligen der Realschule
genannt, der 2. Mai als 50. Jahrestag der Kirchweihe, der „Tag
der Freunde“ und das silberne Priesterjubiläum von P. Friedhelm am
27. August. Am Fest des hl. Kornelius, 16. September ist ein
„benediktinischer Tag“ geplant, zu dem enger befreundete Klöster aus der
Sublacenser Kongregation und der näheren Umgebung eingeladen werden.
Der Kreis Aachen
führt für das BKA eine Mitarbeiterfortbildung zum Thema
„Konfliktbewältigung“ durch (15.-16.3.)
14. März: Update der Website
mit Impulsen für eine Exerzitienwoche "Die
Erde ist Gottes so voll - Den Brunnenpunkt entdecken".
13. März: Kleine
Überraschungen beleben den Alltag, z.B.
ein Gäste-Echo
oder ein Fotografiertipp:

Eiszapfen in der Morgensonne
13.3., 9:00
12. März: Zum
Hochamt erwarten wir eine Gruppe von etwa 70 Firmlingen, die von
den belgischen Grenzpfarreien Raeren, Eynatten und Hauset nach Kornelimünster wandern will. Frater
Matthias und Abt Albert werden den Jungen und Mädchen danach im Gespräch
begegnen.

Am Nachmittag ist
Abt Albert eingeladen, die Festmesse anlässlich der Gründung der
Pfarrei Kreuzau-Winden (bei Düren) vor 140 Jahren zu zelebrieren.
11. März: Ein
Pfarrgemeinderat aus Herzogenrath zieht sich bei uns zu einem
Klausurtag zurück.
Abt Albert fährt mit
einer Gruppe unserer Freunde und Bekannten zur Ausstellung „Barock im
Vatikan“ in der Bundeskunsthalle in Bonn. Die Fahrt ist zusammen mit
den Rittern vom heiligen Grab und der Pfarrgemeinde in Aachen-Brand
organisiert worden. –
Zurück in Aachen: Türschloss des Autos zugefroren, - Fenster frei
kratzen von Eisschnee, - Straßen ungestreut und rutschig glatt.
10. März: Ein
zweiter Exerzitienkurs ständiger Diakone beginnt am Abend seine
geistlichen Tage (12 PP; 10.-14.3.) (vgl. 3. März).
Zwei Pilger,
ein Ehepaar aus Breda (NL), klopfen bei uns um Übernachtung an. Sie sind
auf dem Weg nach Rom und weisen den „Pilgerpass“ der „Via
francigena – Frankenweg“ vor. Die „Via Francigena“ ist ein
mittelalterlicher Pilgerweg von Canterbury nach Rom, der vom Vatikan und
den Kultusministerien Italiens, der Schweiz und Frankreichs im Zeichen
des Europagedankens wiederbelebt werden soll. Der Europarat unterstützt
die Initiative. – Der Weg folgt den Stationen, die Erzbischof Sigeric
von Canterbury 994 auf dem Weg von Rom nach Canterbury gegangen ist und
beschrieben hat. Unsere beiden Pilger werden wohl erst in Burgund auf
den alten Weg stoßen. -
Zu guter letzt: …
nur für
Neugierige!
9. März: Der
Kreis Aachen führt eine weitere Mitarbeiterfortbildung in unseren
Räumen durch (9.-10.3.).
Da
staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Unter den „Bildern des
Tages“ der Zeitung „Die Welt“ finde ich am Abend ein Bild mit der Notiz:
„Das kleinste Buch - Fünf mal fünf Millimeter mißt das
kleinste Buch der Welt. Darin findet der Christ das Vaterunser, falls er
es vergessen hat. Auch für Andersgläubige kann das Bändchen recht
wertvoll sein. Im Londoner Auktionshaus Christie’s kommt das Stückchen
mit einem Bibelchen und einem neuen Testamentchen unter den Hammer. Der
geschätzte Preis bis zu rund 1000 Euro je Büchlein.“ Ein Griff
in die Kuriositäten unserer Bibliothek – und ich habe solch ein
Schätzchen in der Hand - 1000 Euro! Und damit Sie’s glauben (und das
Copyright von AP nicht verletzt wird) sei es auf dem äbtlichen
Daumen-Fingernagel präsentiert.
8. März: Abt
Albert begleitet bei uns einen Einkehrtag für eine kfd-Gruppe aus Refrath (Bergisch-Gladbach) (35 PP).
7. März: P.
Friedhelm nimmt in Essen am Treffen der Verantwortlichen in
den Exerzitienreferaten der Bistümer und der Leiter von
Exerzitienhäusern in NRW teil (7.-8.3). Das Treffen dient dem
Erfahrungsaustausch zur aktuellen Entwicklung und einer engeren
Vernetzung der verschiedenen Angebote.
Am Nachmittag kommt
eine kfd-Gruppe aus der Nachbarpfarrei Walheim, um sich die
Bilder von Janet Brooks-Gerloff in unserer Kirche und im Kreuzgang
anzuschauen.
6. März: Der
Kreis Aachen führt heute und morgen eine Mitarbeiter-Fortbildung
bei uns durch.
5. März: P.
Oliver beginnt am Nachmittag einen Exerzitienkurs für die
Benediktinerinnen von Maria Hamikolt (bei Dülmen) (5.-12.3.).
Abt Albert
nimmt am Morgen am goldenen Priesterjubiläum des langjährigen
Pfarrers von St. Donatus (Aachen-Brand), Msgr. P. Jacobs, teil.
3. März: Zu
Exerzitientagen kommt für fünf Tage ein Weihejahrgang ständiger
Diakone des Bistums Aachen ins Haus (3.-7.3.).
Ein Freundeskreis
acht älterer Herren aus Mülheim/Ruhr verbringt das Wochenende bei uns.
Die Gruppe kommt seit neun Jahren ein- bis zweimal im Jahr zu Besuch.
2. März: Für
die Messe und ein anschließendes Gespräch hat sich heute ein Kreis „Ökumenischer
Treff junger Erwachsener“ aus Aachen-Burtscheid angemeldet (ca.10
PP). Der Kreis besteht seit etwa 10 Jahren.
Update der Website mit
Gedanken zur Fastenzeit (und nicht nur zu ihr): "Eine
Schule der Freiheit".
1. März:
Aschermittwoch - 18:00 Pontifikalamt mit Segnung der Asche und
Austeilung des Aschekreuzes.
In seiner
Ansprache vor der Austeilung des Aschekreuzes übersetzte Abt Albert das
Begleitwort „Bekehre dich und glaube an das Evangelium“: „Hab keine
Angst: geh über die Brücke – zu neuem Ufer! Berge dich in die gute
Botschaft: du bist geborgen in Gott.“
In einer kurzen
Umfrage der „Aachener Zeitung“ zum Beginn der Fastenzeit betont
P. Friedhelm, „dass ‚Verzicht’ allein zu kurz gegriffen ist. Ich
kann nicht vom Verzicht leben, irgendwo muss ein ‚Gewinn’ da sein. Mir
ist ein ‚Dreischritt’ wichtig: Fasten, Beten, Almosen geben: Wege zu mir
selbst, zu Gott und dem Nächsten eröffnen.“
P. Oliver bringt von
einem Abreißkalender das Blatt vom vergangenen Sonntag mit. Auf dem
Kalenderblatt das Wort „Gott allein kann der ‚Sponsor’ unserer
Kraft sein. Albert Altenähr“. Ich musste erst einmal „googlen“, um
die Quelle zu
identifizieren. So losgelöst aus jedem Zusammenhang hört sich das Wort
echt stark an, - auf jeden Fall stärker als in seinem Zusammenhang.
… und über Nacht ca.
15-20 cm Neuschnee.

1. März 2006, 07:00 Uhr

10:00 Uhr
Februar 2006
27. Februar
(Rosenmontag): Frater Egilhard nimmt in Bestwig am
Abschlusstreffen der verschiedenen Gruppen teil, die eine Ausbildung in
der Altenseelsorge wahrgenommen haben (27.2.-1.3.). Die Ausbildung war
ein Angebot des Ordensreferats des Erzbistums Paderborn.
25. Februar:
In der „Rheinischen Post“ und den angeschlossenen Zeitungen wurde
heute ein
Interview mit Abt Albert „Fasten mit Freude“ abgedruckt (vgl.
Notiz vom 17.2.). Am späteren Nachmittag und im Abend erreichten uns
fünf Reaktionen, davon drei von uns bisher nicht bekannten Leuten. Eine
Telefon-Reaktion kam gar aus Mengen an der Donau, wo ein Leser das
Interview in der dortigen „Schwäbischen Zeitung“ gelesen hatte.
24. Februar: Namenstag von
Frater Matthias.
P. Friedhelm und
Frau E. Disse beginnen ein Einkehrwochenende „Er weckt jeden
Morgen mir das Ohr (Jes 50,4)“ (24.-27.2.). -
Insgesamt ist über das Karnevalswochenende unsere Gästeabteilung voll
ausgebucht, so dass wir schon seit einigen Wochen neue Anfragen negativ
beantworten mussten.
23. Februar:
Die Aachener Kirchenzeitung bringt einen Beitrag über unser
„Jahrhundert-Fest“ am 11. Februar. Der Bericht ist sehr … schwach.
Angefangen von der Überschrift „Sollen Patres in der Seelsorge helfen?
Podiumsdiskussion in der Abtei Kornelimünster hatte das Verhältnis von
Kloster zu Pfarre als Thema“ ist er eine Ansammlung von Mosaiksteinchen,
deren Zusammensetzung dem Leser überlassen wird und die in ihrer Auswahl
und Zufälligkeit ein durchaus falsches Bild der Diskussion ergeben.
(Vgl. die Zusammenfassung des Tages in dieser Rubrik „Kurznachrichten“).
– Ein Teilnehmer der Diskussion, der nach dem Podium mit dem Mitarbeiter
der Kirchenzeitung gesprochen hat, hatte mir unmittelbar darauf schon
die Befürchtung signalisiert, ob der Bericht wohl von derselben
Veranstaltung sprechen werde, die er miterlebt hatte.
20. Februar: P.
Oliver begleitet in dieser Woche Schwesternexerzitien in
Telgte. Daran schließt er einige Aus-Tage an.
18.
Februar: Update der Website mit Gedanken zur
alttestamentlichen Messlesung des morgigen Sonntags (Jesaja 43): "Neues
sprießt. - Hört ihr es?"
Frater Matthias nimmt heute und morgen an einem
Fortbildungstag seines Diakonen-Weihekurses teil und am morgigen
Nachmittag an der Jahresversammlung der Matthiasbruderschaft
Mönchengladbach.
17. Februar:
In
der Konventsitzung am Morgen hat Abt Albert P. Friedhelm zum
Novizenmeister ernannt, nachdem er selbst diese Aufgabe zweieinhalb
Jahre wahrgenommen hat. In Erwartung eines Neueintritts im Sommer
reflektieren wir bereits in mehreren Konventgesprächen frühere
Erfahrungen der Noviziatsausbildung und heutige Anforderungen an sie.
Eine Gruppe evangelischer Vikare verbringt ein
Studienwochenende bei uns (17.-19.2.). Am Samstag wird Abt Albert
mit ihnen zum Thema „Spiritualität“ arbeiten.
Eine unserer
Freundinnen machte uns darauf aufmerksam, dass Willi Hoffsümmer in der
„Kindermessbörse 2006/1“ die Geschichte „Das
kleine Lob“ von Abt Albert - leicht variiert - aufgenommen hat.
Ein Lehrer
der Liebfrauenschule Grefrath-Mülhausen, der im verg. November
mit Schülern/innen des Gymnasiums bei uns war, hat seine
Eindrücke von
den Schuleinkehrtagen auf der Fachschafts-Homepage der Schule
(>> Schulseelsorge >> Warum Besinnungstage?) veröffentlicht. Sehr
interessant! Danke!
Die „Rheinische
Post“ fragt um Erlaubnis, ein Interview von Abt Albert mit den
beiden Aachener Zeitungen zum Thema
Fasten
übernehmen zu dürfen. Das Interview ist vor zwei Jahren gemacht worden
und erschienen. Die heutige Anfrage zeigt, dass das damalige Interview
gar nicht so schlecht gewesen ist.
16. Februar: Die Kirchenzeitung Trier
"Paulinus" fragt für ihre Osterausgabe um die Abdruckerlaubnis
unseres Emmausbildes von Janet Brooks-Gerloff nach.
15. Februar:
Das Unternehmen E-Plus führt ein weiteres Seminar für
Führungskräfte bei uns durch (15.-17.2.).
13. Februar:
Nach dem Festwochenende wenigstens kurz ausruhen und tief Luft holen?
Nein: heute und morgen kommt der Kreis Aachen mit einem
Tagesseminar ins Haus.
Benediktiner
in Kornelimünster
817 ca. - 1802
1906 - 12. Februar - 2006

Werkstattstempel und Datumsgravur auf dem
Gründungskelch von 1906
Sonntag, 12. Februar
10:30 Pontifikalamt
Gratulation im Kreuzgang

Als besonderen
Gast hatten wir für diesen Festtag Pfr. Manfred Müller
eingeladen, der durch 25 Jahre bis 2003 Propst in Kornelimünster war und
nun im nahen Eupen lebt. Mit ihm verbindet uns nicht nur die neueste
Geschichte und dabei besonders das Suchen nach dem Zusammenspiel von
Abtei und Gemeinde, sondern auch seine Liebe und Kenntnis um die alte
Reichsabtei, deren Kirche seit 204 Jahren die Pfarrkirche des Ortes ist.
Für das
Pontifikalamt hatten wir die biblischen Lesungen Epheser 4,1-4 und
Johannes 17,20-26 ausgewählt. In der Pauluslesung hören wir das
Wappenmotto der Abtei „In vinculo pacis - Friede, der zusammen hält“;
das Evangelium ist Jesu Gebet um die Einheit seiner Jünger. Vor dem
Hintergrund dieser beiden Bibelabschnitte begann Abt Albert seine
Predigt mit einem Zitat von Abtpräses Thierry Portevin: „Klöster
gehen nicht deswegen zugrunde, weil sie materiell nicht genügend
gesichert sind oder weil ihre Mitgliederzahl zu klein wird, sondern wenn
in ihnen die Liebe stirbt.“ Das Wort „Liebe“ übersetzte er im
Weiteren als die Auseinandersetzung und das gemeinsame Ringen um den
Grund und die Grundlage der Gemeinschaft. Liebe ist nach Abt Albert
nicht die Abwesenheit von Spannung und Streit, sondern das offene,
ehrliche, hörende Gespräch miteinander. In allem, was dabei – u.U. auch
sehr hart und kontrovers – diskutiert und gelegentlich scheinbar
unlösbar aufgetischt wird, ist solches Gespräch doch der Königsweg, der
zum Grund klösterlicher Gemeinschaft führt: Jesus Christus. Ein Kloster
mit 100-jähriger Geschichte darf mutig in die nächsten 100 Jahre
blicken, wenn Jesus Christus sein Profil bestimmt.
Samstag, 11. Februar 2006
Hochfest des Klostergründers
Benedikt von Aniane
11:30 festliches Hochamt
Eintopf / Frühschoppen / Kaffee
14:00 Podiumsdiskussion
"Kloster und Gemeinde - Möglichkeiten und Fragen"
16:00 Vesper
Über die
allgemeine Einladung hinaus, das 100-Jahr-Jubiläum unseres Klosters mit uns zu
feiern, hatten wir besonders die Pfarrgemeinden des Dekanates zur
Teilnahme eingeladen. Propst Vienken, der Pfarrer unserer Ortsgemeinde,
stand als Hauptzelebrant der Eucharistiefeier vor. Der
Kirchenchor der Gemeinde schenkte ihr musikalischen Glanz. In seiner
Predigt ging Propst Vienken auf die Zeugnisbedeutung einer
Gemeinschaft, die nach den evangelischen Räten lebt, für die Kirche
allgemein und eine Ortsgemeinde ein. Er übersetzte dabei auch die
evangelischen Räte in die Wirklichkeit des „Normalchristen“ und
erläuterte das mit dem Pauluswort von der Freiheit, die Dinge dieser
Welt so zu besitzen, als besäße man sie nicht.
Die lebhafte Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Kloster und
Gemeinde“ ließ vonseiten der beteiligten Pfarrer die Anfrage
deutlich werden, ob wir nicht stärker „in die Gemeinden“ gehen sollten,
wie es früher (… vor 60 Jahren) durchaus der Fall gewesen sei. Die sehr
engagierten Beiträge aus dem Publikum zeigten unter anderem , dass vor
allem Freunde des Klosters an der Podiumsdiskussion teilnahmen. Die
großzügige Überschreitung der für das Podium angesetzten Zeit und die
anschließenden Gespräche bei Kaffee und Kuchen machten deutlich,
dass wir mit dem Thema „Kloster und Gemeinde“ einen guten Griff gemacht
hatten. Unter uns Mönchen selbst, mit unseren Freunden und im Dekanat
wird uns das Thema sicher intensiv weiter beschäftigen.

... "missa bene cantata",

...eine nahrhafte Suppe, -
... gute Freunde,

... ein lebhaftes Podium.
10. Februar:
Zur Einstimmung in die kommenden Festtage unseres Jubiläums hatten wir
Bischof Mussinghoff zur Eucharistiefeier und zum Abendessen mit dem
Konvent eingeladen. Bischof Mussinghoff hat Weihbischof Dicke
gebeten, ihn zu dieser Begegnung zu vertreten.
9.
Februar: Die Aachener Kirchenzeitung
bringt in ihrer aktuellen Ausgabe einen längeren
Bericht anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums
der Rückkehr der
Benediktiner nach Kornelimünster. (Nebenstehendes Foto: Klaus Herzog)
Am Abend hält Abt Albert im Lions-Club
Eschweiler-Stolberg einen Vortrag über römische Brunnen.
7. Februar: Auf der Website des
Klosters Marienrode (>>
Aktuell) sind einige Fotos von der Feier der Einkleidung von Sr.
Elija veröffentlicht, an der Abt Albert am 2. Februar teilnahm.
4. Februar: Die Aachener
Komturei "Carolus Magnus" der Ritter vom heiligen Grab zu Jerusalem
hält bei uns ihre jährliche Kapitelsitzung.
2. Februar:
Update der Homepage mit
Gedanken zu einer Noviziatseinkleidung
Elija und Lazarus.
Gestalten eines neuen Anfangs.
Januar 2006
30. Januar: Erneut führt das Unternehmen E-Plus
eine Manager-Schulung bei uns durch (30.1.-1.2.).
Abt Albert verbringt einige Austage im
Benediktinerinnenkloster
Marienrode (bei Hildesheim) (30.1.-3.2.). Am Donnerstag wird er
bei einer Einkleidungsfeier dort die geistliche Ansprache halten.
29. Januar: Update der Homepage mit einer
"klösterlichen Variation"
über den Eingang der ersten Enzyklika Papst Benedikts XVI. "Deus
caritas est".
Abt Albert nimmt am Pontifikalmt im Aachener Dom
anlässlich des Karlsfestes teil. Hauptzelebrant und Prediger ist der
Bischof von Lüttich, Aloys Jousten.
28. Januar: Todestag
Karls des Großen (+ 814). - Stadt und Kirche von Aachen gedenken
Karls d.Gr. jedes Jahr am nächstgelegenen Sonntag im sog. "Karlsfest".
Zum Pontifikalamt des Festtags wird jeweils ein ausländischer Kardinal
oder Bischof als Hauptzelebrant eingeladen, um die europäische Bedeutung
des Kaisers in den Blick zu rücken. Verschiedene sehr alte Klöster
unseres Ordens pflegen das Gedenken Karls als ihres Gründers oder
Wohltäters, z.B. Metten, Münsterschwarzach und Müstair (Graubünden,
Weltkulturerbe). -
Über die "Heiligkeit" Karls lässt sich trefflich und endlos, letztlich
aber fruchtlos streiten, - zumal wenn man die heute gängigen
Vorstellungen von Heiligkeit unbedacht als auch vor 1000 oder 1200
Jahren gültig zugrunde legt.
Die Aachener Kirchenzeitung berichtet in ihrer
aktuellen Ausgabe mit einiger Verzögerung ausführlich über den Verkauf
unseres Alt-Gebäudes.
Das "Grenz-Echo", die deutschsprachige Tageszeitung in
Ostbelgien, widmete am Dienstag, 17. Januar, neben einem Aufmacher auf
der ersten Seite eine ganze Seite unserem 100-jährigen Jubiläum.
27. Januar:
Ein Pfarrgemeinderat aus Mülheim/Ruhr verbringt das Wochenende
mit einer Arbeitstagung bei uns.
Einige
Mitarbeiter des Sozialwerks Aachener Christen treffen sich zu
einem Klausurtag in unserem Haus.
26. Januar: Die gestern veröffentlichte
Enzyklika von Papst Benedikt XVI. "Deus caritas est" findet in der
Presse offensichtlich ein sehr gutes Echo. .Um sich ein eigenes Urteil
zu bilden, ist es aber immer gut, das Original zu lesen und sich nicht
mit dem zu begnügen, was andere da buchstäblich herausgelesen haben.
Enzyklika-Häppchen sind immer Bruchstücke. Den ganzen Text finden Sie
auf der
hier verlinkten Vatikan-Website.
Heute und morgen führt der Kreis
Aachen ein Fortbildungsseminar bei uns durch
24. Januar:
Die Abteilung Aus- u. Fortbildung des Generalvikariats hat zu
einer Fortbildung nach Kornelimünster eingeladen: „Den Ton
treffen – Kompetenz für Gesprächsbegleitung“ (24.-26.1.; 22 Tln).
Was man so alles gefragt wird: „Wissen Sie (zufällig), wer der/die
Heilige/r des Internet ist?“ (Email am 23.1.) – Natürlich wusste ich
es nicht, aber ich tippte richtig, wo ich das finden könnte. Das
Heiligenlexikon im Internet gibt auch da eine Antwort:
Isidor von Sevilla. Angesichts seines enzyklopädischen Wissens
passt der Kirchenlehrer des 6./7. Jahrhunderts recht gut in
die moderne Internetwelt: „In seinem wichtigsten Werk, der "Etymologiae",
eine Art Realenzyklopädie der Spätantike, versuchte Isidor das gesamte
weltliche und religiöse Wissen zu vereinen. Das Werk umfasst 20 Bände
und enthält Informationen, die Isidor den Werken anderer Schreiber und
römischer Persönlichkeiten entnommen hatte, es wurde zum beliebtesten
Handbuch für die Studenten des Mittelalters und blieb über Jahrhunderte
hinweg ein Standard-Nachschlagewerk.“ Vielleicht könnte Isidor auf Grund
der „Etymologiae“ sogar noch detaillierter als Patron von Google, Yahoo
oder Wikepida stilisiert werden, - oder als Patron der Internet-Surfer.
Zu guter letzt: Angesichts
der extremen Kältewelle in Europa zwar nicht der Rede, aber
vielleicht doch ein Wort wert: In Kornelimünster fiel das Thermometer in
der letzten Nacht bis auf warme
minus 7°.
23. Januar:
Nach längerer Pause ist heute die Aachener Notfallseelsorge
wieder einmal unser Gast (20 Tln).
22.
Januar: Die
Schweizer Garde des Vatikan feiert ihren 500. Geburtstag.
21. Januar:
Die „Aachener Zeitung“ stimmt ihre Leser mit einem längeren
Beitrag auf das Klosterjubiläum 1906 – 2006 ein: „Ein
Jahrhundert voller Wandel und Arbeit“.
20. Januar:
Der Website-Counter zählte im gestern abgelaufenen Zählmonat 3184
Zugriffe. An 15 Tagen dieses Zeitraums waren es mehr als 100
Besucher pro Tag. Die Spitze betrug 216 Tageszugriffe, gefolgt von 178
und 153. Die „Talsohle“ waren der erste Weihnachtstag und Silvester mit
63 bzw. 61 Besuchern. Der Monatsschnitt zeigt pro Tag 102,7 Zugriffe.
(Vgl. Notiz zum 16. Januar.)
19. Januar:
Bischof Mussinghoff besucht zur Vesper/Messe und zum Abendessen
die Jubilarpriester, die in diesen Tagen bei uns Exerzitien machen.
Zu einem
Workshop-Wochenende kommt der „Bentlager Kreis“ (19.-22.1.). Der
„Bentlager Kreis“ ist eine Gruppe von ca. 10 Damen (und Herren), deren
Interesse die Lyrik ist. Ihren Namen fand die Gruppe von ihrem
ersten Tagungsort: Bentlage bei Rheine. Seit einigen Jahren trifft sich
der Kreis etwa zweimal im Jahr in Kornelimünster.
17. Januar: Namenstag von Frater
Antonius
16. Januar:
Der Website-Counter könnte heute die Zahl 68.096 erreichen oder
gar überschreiten. 89 Tasgesbesucher müssten dazu auf die Site
zugreifen, - für den Wochentag Montag eine mehr als realistische
Erwartung. Addiert mit der Besucherzahl 11.904 aus der früheren Zählung
würden damit nach 4 ½ Jahren 80.000 Zugriffe auf die Homepage
registriert worden sein. Im vergangenen Halbjahr wären das dann 16.300
Besucher gewesen. Zwar lässt sich die Entwicklung der Besucherzahlen
nicht einfach auf das Gesamtjahr hoch rechnen, aber der Trend spricht
dafür, dass auch am Ende des laufenden Zähljahres wieder eine deutliche
Steigerung der Zugriffe festgestellt werden kann.
PS: Das ging aber schnell! Bereits um 10:15 war die magische
Zehntausender-Zahl erreicht und leicht überschritten. ... ob uns da
einer eine besondere Freude bereiten wollte, indem er immer wieder neu
unsere Website aufgerufen hat?
Abt Albert
begleitet in den kommenden Tagen eine kleine Gruppe von Priestern in
Exerzitien aus Anlass ihres goldenen Priesterjubiläums (16.-20.1.).
Bischof Mussinghoff wird die Priester am Donnerstag besuchen, um mit
ihnen (und uns) Vesper und Messe zu feiern und zu Abend zu essen.
15. Januar:
Die „Welt am Sonntag“ in einem Artikel über den Opernball in der
Dresdner Semper-Oper (13.1.05):„In der Frauenkirche sind die Reihen
gefüllt mit offensichtlich beeindruckten Besuchern. Unter dem Eindruck
der frischen Pastellfarben blicken die Köpfe zur Decke. Welcher Triumph
über den Krieg, die Zerstörung, die Zeit. Nur beten tut niemand.“
Das
eine: nachvollziehbar. Das andere: traurig.
Beides: bezeichnend?!
Das erste: bewahren! Das zweite: ändern!
14. Januar:
Nach 2 ½ Monaten Gastaufenthalt verlässt uns Gabriel Schvob. Herr
Schvob ist ein Doktorand aus Rumänien, der ein Drei-Monats-Stipendium
für Studien an der RWTH Aachen erhalten hatte. Im Rahmen seiner
zeitlichen Möglichkeiten hat er sich so gut in unseren
gottesdienstlichen Rahmen und in praktische Alltagsdienste eingefügt,
dass er uns Freund wurde und wir ihn vermissen werden.
Am
Nachmittag wird – wie schon in den Jahren zuvor – eine große
Kommunionkinder-Gruppe (50 PP) aus der Pfarrei St. Gregorius, Aachen, uns
besuchen, um sich unsere Krippe anzuschauen. P. Friedhelm wird den
Kindern darüber hinaus für alle ihre Fragen Rede und Antwort stehen

Die Kommunionkinder von St. Gregorius machten aus ihrem
Krippenbesuch ein Lichterfest.
12. Januar:
Eine kleine MC-Priestergruppe verbringt einen geistlichen
Arbeitstag bei uns (12.-13.1.).
11.
Januar: Der Imker, der im Sommer bei uns etliche Bienenstöcke
aufgestellt hat, bietet – in Absprache mit uns auch mit unserem Logo –
den Ertrag als „Klosterhonig aus Kornelimünster“ an. In
Kommission haben wir von der Produktion Gläser übernommen. Der eine oder
andere Freund und Gast wird
sicher gelegentlich ein
Mitbringsel für zu Hause erstehen (€ 4,50).
10. Januar: Update mit einem
Text zum Jubiläum deises Jahres "100
Jahre 'neue Abtei' Kornelimünster".
7. Januar: Update der
Website mit der Ansprache "Im
Alltag Gott" zur Feier der Oblation, 7.1.2006.
6. Januar:
Dreikönige - Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie)
P. Oliver
beginnt ein Einkehrwochenende für unsere
Oblaten. Im Rahmen dieser Tage werden zwei Damen
ins Probejahr
aufgenommen, bzw. legen das Oblationsversprechen ab. Unsere
Oblatengruppe zählt insgesamt zwanzig Damen und Herren. (Ansprache bei
der Feier >
Link)
Vor dem Hintergrund des 100-Jahr-Jubiläums des Klosters hat P. Oliver
die Tage unter das Thema des Wappenmottos der Abtei gestellt: "In
vinculo pacis. Frieden, der zusammenhält - Zusammenhalt, der
Frieden schenkt" (Eph 4,3).


Nach der Feier der Oblation ist vor dem Buffet
und das ist wiederum vor dem gemütlichen Beisammensein.
Zum Ende des Jahres
schreiben viele Klöster mehr oder weniger ausführliche
Jahresrückblicke, … alle und alles zu lesen ist fast unmöglich.
Lesenswert sind immer die Schlussnotizen aus dem Bericht der
Abtei New Norcia in
West-Australien. Heute erreicht uns der Brief: „Eine richtige
Klosterchronik sollte auch berichten von einer Unmenge von Schlangen, -
vom erfolgreichen Nestbau der Bachstelzen in den Geranientöpfen im
Kreuzgang des Gästehauses, - von dem wunderbaren neuen Fotokopierer, der
ganze Heftchen ohne jedes Kontrollieren druckt … für die, die es
verstehen, ihn zu kontrollieren, - und auch vom Diebstahl unseres
Handys. Weihnachten 2004 war heiß und es gab etliche Gras- und
Buschfeuer. Der Tag endete mit Sturm und einem Stromausfall zur Komplet
beim Kommunitäts-Barbecue. Der Tornado vom Mai, der die Kathedrale von
Bunbury zerstörte, hat auch uns heimgesucht. Er hat eine Reihe von
Dächern abgedeckt, einige Veranden beschädigt, eine Reihe von großen
Bäumen entwurzelt und darüber hinaus eine ganze Menge mehr geköpft. Wir
hörten nichts davon: wir beteten andächtig die Laudes.“
3. Januar: In einem Krankenhaus in Benin verstarb
heute Nachmittag an einer postoperativen Embolie plötzlich und
unerwartet Abt Robert Mawulawoe. Abt Mawulawoe war Abt des
Klosters Dzogbégan, Togo, und
Visitator der afrikanisch-madegassischen Provinz unserer Kongregation. Im Rahmen
der halbjährlichen Visitatorenkonferenzen traf Abt Albert ihn
regelmäßig, - zuletzt im November auf den Philippinen. R.i.p.
< Abt Mawulawoe bei der Visitatorenkonferenz Nov. 2001 in Dzogbégan
2.
Januar: An unserer Krippe liegt in diesem Jahr erstmals ein „Dreidel“,
ein Würfel-Kreisel, der in den Bräuchen des jüdischen Tempelweihfestes
Chanukka eine große Rolle spielt. Die seinen Seiten aufgeschriebenen
vier Buchstaben bedeuten in ihrer Auflösung: „Ein großes Wunder ist
dort (geschehen)“. Der große Gewinnbuchstabe in diesem Würfelspiel ist
das Gimel (im Foto auf der Oberseite des Würfels). Er mag Ihnen und uns
ein Wunsch für das Jahr 2006 sein. – Übrigens: Chanukka fällt durchwegs
in die Zeit um das christliche Weihnachtsfest. In „diesem“ Jahr wurde
es am 26.12.2005 gefeiert.
|