Kurznachrichten Januar bis Juni 2006

Juni 2006:

       
andante - con moto - furioso

Für die Verlängerung und das 11 m-Schießen ernannten wir Frater Antonius zum "(Tele-)Visionär". Er hätte beim Abendessen bestimmt keinen Bissen genießen können.

<< 30. Juni, 17:00

29. Juni: Abt Albert nimmt an einer Priesterweihe im Trappistenkloster Mariawald teil.

Am Abend erwarten wir Abt Makarius von Tholey zu einem Kurzbesuch. Abt Makarius hat eine Verpflichtung in Aachen und wird bei uns übernachten.

27. Juni: P. Oliver begleitet in den nächsten Tagen in Münster einen Exerzitienkurs für Ordensschwestern (27.6.-3.7.).

26. Juni: Frater David beginnt einen zweiwöchigen Urlaub.

Zum wiederholten Mal kommt das Vinzenzheim Aachen mit einer Gruppe Behinderter zu einem Einkehrtag ins Haus. Unsererseits nimmt Frater Matthias im Begleitungsteam des Tages teil.

25. Juni: Abt Albert ist zu einem Festhochamt mit anschließender Prozession nach Schwarzrheindorf  (Bonn-Beuel) eingeladen. Anlass ist das 250-jährige Gründungsjubiläum einer Herz-Jesu-Bruderschaft, die vor 24 Jahren „reaktiviert“ wurde. Beziehungen nach Schwarzrheindorf haben damals dazu geführt, dass Abt Albert Mitglied der Bruderschaft wurde.

22. Juni: Abt Albert ist eingeladen, heute im theologischen Seminar von Prof. Lüke, RWTH Aachen, über benediktinische Spiritualität zu referieren. Prof. Lüke hat das Seminar überschrieben: „Spiritualität - irgendwas zwischen Esoterik und Theologie?“ Das Seminarthema fand solchen Zuspruch, dass Prof. Lüke nach 40 Anmeldungen die Teilnehmerliste schließen musste.

21. Juni: P. Oliver fährt zur Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken (AKThB) (19.-23.6). Die Tagung wird in diesem Jahr von der entsprechenden Arbeitsgemeinschaft der evangelischen Bibiliotheken ausgerichtet, mit der man seit vielen Jahren zusammenarbeitet. Die Tagung findet in Loccum statt.

20. Juni: ... übrigens: das 1:0  (Deutschland - Ecuador; Endstand 3:0) bekam ich am Telefon mit. Bei meinen Gesprächspartner aus der Gegend von Leipzig war in der Nähe seiner Wohnung eine Video-Großleinwand installiert. ... na ja, und der Jubel war nicht zu überhören.

18. Juni: Der Konvent beginnt am Abend einen „geistlichen Tag“, der am Dienstag in der Frühe endet. Frau Dr. Elisabeth Schieffer, geistliche Rektorin des Cusanuswerkes, wird den Tag mit Gedanken von und zu Dietrich Bonhoeffer gestalten.

17. Juni: Update der Website mit benediktinischen Gedanken zur Entscheidung: "Man kann nie alles gleichzeitig bekommen".


15. Juni, Fronleichnam:
Der kath. Kindergarten hatte die alte Tradition der Blumenteppiche an den Prozessionsaltären an einem der diesjährigen Altäre wiederbelebt. Die Kinder haben damit allen Prozessionsteilnehmern eine große Freude gemacht.

13. Juni: Ich werde auf eine „Zeit“-Kolumne mit sehr handfest-praktischer Weisheit aufmerksam gemacht. Da heißt es u.a.: „Man kann nie alles gleichzeitig bekommen. Der kluge Konsument weiß das. Entweder ist ein Auto groß und bequem, oder es ist ein Sportflitzer. Beides zusammen geht nicht. Im Leben ist es meistens genauso. Eine Menge Unzufriedenheit ließe sich vermeiden, wenn uns allen klar wäre, dass es auch im Leben keine bequemen, geräumigen Sportwagen gibt.“ (Harald Martenstein, Die Zeit. 8.6.2006)

Über einen Flyer komme ich an die Adresse einer Bürgerinitiative, die sich gegen den Plan einer Bundestrassentrasse B 258n-Süd wendet. Die meisten unserer auswärtigen Gäste nutzen die aktuelle B 258 von der Anschlussstelle Aachen-Brand nach Kornelimünster. Die westliche Variante der B 258n-Süd würde bei der Abtei Kornelimünster kurz hinter unserem Klosterfriedhof verlaufen. Zusätzlich zum Baugebiet Kornelimünster-West 1 würde die B 258n die Abtei weiter einschnüren, die von unseren Gästen als hohe „Klosterqualität“ geschätzte Atmosphäre der Stille zerstören und sämtliche Spaziermöglichkeiten einschneidend beschränken oder gar zerstören. Als hoch akzeptiertes Naherholungsgebiet zwischen Brand, Kornelimünster und Oberforstbach könnte der betroffene Bereich weitgehend abgeschrieben werden.
Wir Mönche der Abtei Kornelimünster unterstützen die Bürgerinitiative und bitten unsere Freunde, sich auf den Unterschriftslisten, die in der Kirche ausgelegt werden, mit dem Anliegen der Initiative (und damit auch mit uns) zu solidarisieren. Die Liste kann auch aus dem Internet heruntergeladen werden.

12. Juni: Am Nachmittag sind wir Gastgeber für das monatliche Konveniat der Priester unseres Dekanates. Intensiv wurden die pastoralen Konsequenzen der geplanten Gründung eines Lefebvre-Kloster in Monschau und der Stil der Auseinandersetzung darum in Kreuz.net und Kreuzforum.net diskutiert.

10. Juni: Die "Monastischen Informationen" brigen in Ihrer Juni-Ausgabe (Nr. 126) einen Gesprächsbeitrag von Abt Albert "Das KLoster und sein Umfeld". Es sind Gedanken zu einer monastischen Pastoral, die Abt Albert im vergangenen Jahr in die Pfarrgemeinden des Kornelimünsteraner Umfelds einzubringen versucht hat.

9. Juni: Frater Matthias und Frau Godde beginnen ein Wochenendangebot mit meditativem Tanz (9.-11. Juni).

Frater Antonius fährt von Siegburg aus zum Jahrestreffen des Cusanuswerkes nach Ehringerfeld (bei Geseke) (9.-11.6.). Frater Antonius ist Stipendiat des Cusanuswerks.

6. Juni: Abt Albert fährt zur Jahrestagung der Vereinigung der Höheren deutschen Ordensobern (VDO) in St. Ottilien (6.-9.6.). Bei der Tagung wird der wichtigste Punkt der Zusammenschluss der VDO mit der Vereinigung der Oberen der Brüderorden (VOB) und jener der Ordensoberinnen Deutschlands (VOD) zur Deutschen Ordensoberenkonferenz (DOK) sein. Die drei Vereinigungen bündelten die Interessen der Männer- und Frauenorden in Deutschland und haben seit langem eng zusammengearbeitet. Am 8.6. wird die Gründunsversammlung der neuen Vereinigung stattfinden.

P. Georg nimmt in dieser Woche an der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Seelsorger in Feuerwehr- und Rettungsdienst (AGS) in Harrislee (Schleswig-Holstein) teil (6.-10.6.). 

P. Friedhelm ist mit rund 70 Buspilgern nach Echternach unterwegs, um an der dortigen Springprozession teilzunehmen.

Pfingsten: ein Impuls von 2004: "Sturmgeist Heiliger Geist"

3. Juni: Am Nachmittag ist Guido Bartels als Postulant gekommen. Guido Bartels ist 40 Jahre alt und Priester des Erzbistums Paderborn. Er war zuletzt in Langeneicke (Geseke) als Kaplan mit dem Titel Pastor tätig. -- Wir heißen Guido Bartels herzlich willkommen und bitten Sie, seine ersten Schritte bei uns und seinen weiteren Weg mit Ihrem Gebet zu begleiten.

1. Juni: Die Kirchenzeitung Aachen berichtet in ihrer Pfingstausgabe über die geplante Ansiedlung der Lefebvre-Benediktiner von Bellaigue im nahen Gut Reichenstein. (Vgl. Kurznachrichten vom 20. und 25.5.)

Im Bebauungsgebiet „Kornelimünster West I“ – gleich im Blickfeld vom Zimmer des Abtes – beginnen die Vorbereitungen für den Ausbau, d.h. als erstes wird die Bodenkrume abgehoben. Es wird also „ernst“. Die Bebauung wächst auf die Abtei zu.

… aber das Nette soll auch nicht fehlen: Bei Frater David piepst es. In einer Lüftungsritze gleich unter dem Fenster von Frater David zieht ein Meisenpärchen seinen Nachwuchs auf.

Der Verlag Vandenhoeck  & Ruprecht fragt um den Abdruck unseres Emmausbildes für ein kleines Buch zur Konfirmation nach: Norbert Dennerlein / Martina Steinkühler, lebensfest. Das Buch zur Konfirmation. Die Veröffentlichung soll im August 2006 erscheinen.

 

Mai 2006

31. Mai: Am Vormittag treffen sich bei uns die Damen und Herren der Aachener Notfallseelsorge-Gruppe.

30. Mai: Die Abteilung „Pastorale Dienste“ des Generalvikariats bietet bei uns einen Fortbildungskurs „Beerdigungsdienst“ an (30.5.-2.3.).

28. Mai: Namenstag von P. Friedhelm (Wilhelm)

... und ein Foto als Nachtrag. Der Gedenktag des heiligen Wilhelm von Aquitanien war als Sonntag eine gute Gelegenheit zu einer "Sonderfahrt" zum Aachener Dom, um die immer noch offene Aufgabe in Angriff zu nehmen, die beiden Statuen Benedikts von Aniane und Wilhelms an der Chorhalle des Domes endlich zu fotografieren.

25. Mai: Christi Himmelfahrt  - - Update der Website mit Gedanken zu einem Dürer-Stich der Himmelfahrt Christi

Namenstag von Frater Egilhard

Die Euskirchener Ausgabe der „Kölnischen Rundschau“ berichtet über die Klosterpläne in Gut Reichenstein. Der Artikel berichtet dabei auch über unsere Reaktion (vgl. Notiz zum 20.5.)

Zur weiteren persönlichen Information über das gründende Kloster Bellaigue verweise ich
(1) auf die Website des Klosters Bellaigue,
(2) auf einen Bericht bzw. Brief der Priesterbruderschaft St. Pius X. in ihrem Mitteilungsblatt vom Februar 2005, S.36-39 und März 2005, S. 1-4.
(3) als weiteren Hintergrund auf den Wikipedia-Artikel über die Priesterbruderschaft St. Pius X.

24. Mai: In Saarbrücken beginnt der 96. Deutsche Katholikentag (24.-28.5.).

P. Oliver beginnt über das verlängerte Wochenende ein Kursangebot „’Der Eifer für dein Haus hat mich verzehrt’ (Ps 69,10) – Eifer, Wut und Zorn in den Psalmen“ (24.-28.5.)

Frater Matthias fährt nach Mönchengladbach, um an der Fußwallfahrt nach Trier (25.5.-3.6.) der Gladbacher Matthiasbruderschaft  teilzunehmen.

23. Mai: Am Nachmittag findet bei uns die konstituierende Sitzung des Vorstands des Aachener Katholikenrates für die aktuelle Wahlperiode statt. Der Katholikenrat hat die sozialen Belange in der Region Aachen im Blick und initiiert / begleitet Aktionen bzw. formuliert Stellungnahmen in diesem Bereich. Abt Albert ist kooptiertes Mitglied im Vorstand.

22. Mai: Wie einige Reaktionen zeigen, scheinen die „Text-Bilder“, die inzwischen mehrmals den Beginn unserer Kurznachrichten-Seite schmückten, guten Anklang zu finden. Sie wurden zum Teil weiter versandt oder auch als Hintergrundbild für den eigenen Computer genutzt. Wenn Sie sie kommentieren wollen oder Anregungen haben, lassen Sie es uns einfach wissen

21. Mai: Update der Website mit einer Meditation zu einer Plastik von Elly-Viola Nahmmacher: "Begegnung in Holz".

20. Mai: Die beiden Aachener Zeitungen melden auf der ersten Seite, dass das nahe frühere Prämonstratenser-Kloster Gut Reichenstein (ca. 20 Autominuten von Kornelimünster) „wieder ein richtiges Kloster (wird). 25 Benediktiner aus Frankreich wollen künftig auf Reichenstein leben und arbeiten.“ Die Nachricht trifft uns völlig überraschend. Die erste Reaktion kann darum nur sein, dass wir uns beim Bistum und dem aktuellen Besitzer so schnell wie möglich über diese Zeitungsnotiz kundig machen.
Bei der Internetsuche und in kurzen Gesprächen bei der Bischofsweihe in Aachen (s.u.) konnte ich Folgendes in Erfahrung bringen. Käufer von Gut Reichenstein ist die Gemeinschaft der „traditionstreuen Benediktiner“ von ND de Bellaigue, die „im monastischen Zweig der Tradition die Lücke (schließt), die Le Barroux gerissen hatte, als es sich von der Priesterbruderschaft St. Pius X. löste und der neuen Messe öffnete“ (Mitteilungsblatt [der Priesterbruderschaft] für den deutschen Sprachraum, Febr. 2005, Nr. 314, S. 36). Le Barroux ist ein Kloster, das sich zunächst auf der Linie der Bewegung von Erzbischof Lefebvre positionierte, sich aber 1988 davon löste und sich wieder der katholischen Kirche unterstellte. Erzbischof Lefebvre und die Priesterbruderschaft St. Pius X. hatten sich nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil mehr und mehr aus der Einheit mit Rom herausbewegt, bis es schließlich zum Schisma kam.
Der Bischof von Aachen, der Generalvikar und andere Mitglieder der Aachener Bistumsleitung haben genauso wie wir aus der Presse von der Entwicklung in Gut Reichenstein erfahren. Nach allgemeinem Kirchenrecht muss der Ortsbischof sein Placet für eine Klostergründung in seinem Bistum geben. Dass sie von ND de Bellaigue nicht angefragt wurde, ist aus deren Stellung außerhalb der katholischen Kirche nachvollziehbar.
Dass uns in unserer Nähe ein „benediktinisches Kuckucksei“ präsentiert wird, ist eine Herausforderung, der wir uns stellen müssen und werden.

In Aachen wird Dr. Johannes Bündgens zum Weihbischof geweiht. Abt Albert nimmt an der Feier teil. -
In der Feier wird über dem neuen Bischof das offene Evangeliar gehalten. (Foto: J. Damen; Ausschnitt)

Der „Kreuzbund“ hat zu einem Tag der Begegnung bei uns eingeladen. Gut 100 Mitglieder haben sich dafür angemeldet. Nach dem guten Echo auf den ersten Tag dieser Art im vergangenen Jahr – ebenfalls bei uns – hofft der Kreuzbund, eine neue gute Tradition initiieren zu können.

Mit einer Messe um 8:00 startet die Matthias-Fußwallfahrt nach Trier, zu der seit einem halben Jahrhundert eine Gruppe einlädt, die Pilger erreichen will, die nicht in einer der Matthias-Bruderschaften organisiert sind. Seit einigen Jahren ist unsere Abtei Startpunkt und eine Woche später auch wieder Endstation dieser Wallfahrt.

19. Mai: Übers Wochenende kommt eine kleine Supervisionsgruppe ins Haus. Ihr Supervisor kommt aus Berlin. Die Gruppe fragt seit einigen Jahren immer wieder um ein Quartier bei uns an. Meist klappt es, - leider nicht immer.

17. Mai: … und dann gibt’s da noch eine Mail einer Schülerin des Kant-Gymnasiums in Teltow bei Berlin, die aus unserer Website ein Bild für eine Hausarbeit nutzen will. Die Klasse (7) arbeitet an einem Projekt „richtige Computer-Nutzung“.

Frater Egilhard ist heute ins Krankenhaus gegangen, um eine Meniskus-Operation vornehmen zu lassen. - Seit längerer Zeit war Fr. Egilhard wegen der Beschwerden im Knie  in ärztlicher Behandlung. Nach einer Krankenhaus-Untersuchung vor zehn Tagen hatte er den heutigen Termin als weiteren Untersuchungstermin verstanden. Ich war noch nicht wieder auf meinem Zimmer, als mich ein Anruf von ihm erreichte, dass der heutige Tag als Vorbereitung auf eine OP morgen gedacht war. Überraschend schnell die Entwicklung, aber wohl gar nicht so schlecht …!  
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4:30 – Kaffeetrinken-Zeit … und wer sitzt im Speisesaal? …Frater Egilhard. … Die Ärzte haben ihn wieder nach Hause geschickt, damit er vom Hausarzt seinen Blutdruck auf ein gutes Maß reduzieren lässt. Im Kloster ist man vor Überraschungen nicht sicher, … und anderswo auch nicht.

15. Mai: P. Friedhelm beginnt einen zweiwöchigen Urlaub im südlichen Schwarzwald.

P. Oliver fährt mit unseren beiden englischen Gästen zur Tagung der englischen Klöster unserer Kongregation nach Löwen (> Notiz vom 12.5.)

Frater Matthias nimmt an der Beisetzung von P. Meinrad in Siegburg teil.

14.Mai: Am Abend war unsere Kirche Gastgeberin für ein „Barockfest“. Der KHG-Chor Aachen sang Teile des „Messias“ von Händel und das „Te Deum“ von Charpentier. Die Musik wurde choreographisch durch die Ballettschule Renoldi, Aachen, ins Auge hinein übersetzt. Das „Collegium Musicum“ aus Jülich, in dem unser Frater David früher mitmusiziert hat, hatte den instrumentalen Part übernommen. Die Konzert war recht gut besucht und die Zuhörer geizten nicht mit Applaus für die gelungene Aufführung.

13. Mai: P. Oliver hat heute unsere Oblaten zu ihrem Zweimonatstreffen eingeladen. Anhand von Psalm 44 will P. Oliver herausstellen, dass der Beter der Psalmen in Jahwe einen Gott vor Augen hat, der sich von der Not der Menschen anrühren lässt.

12.Mai: Zusammen mit Cantor Marco Fühner, Aachen, bietet P. Friedhelm ein Wochenende zur Stimmbildung und Einübung in den Choral an: "... dass Herz und Stimme im Einklang sind ( RB 19,7)“.

Abt Laurence O’Keefe, Ramsgate (Kent) und Priorin Nikola Proksch (Minster, bei Ramsgate) besuchen uns für drei Tage. Am Montag fahren sie mit P. Oliver nach Löwen weiter (… bzw. zurück), um in der Abtei Keizersberg am Provinzkapitel der englischen Klöster unserer Kongregation von Subiaco teilzunehmen. Das Kapitel findet diesmal in Belgien statt, um die Verbindung zur flämisch-niederländischen Provinz der Kongregation zu unterstreichen. P. Oliver vertritt bei diesem Treffen unsere beiden deutschen Klöster. Er wird am Montagabend aber schon wieder zurückkommen.

11. Mai: Ein kleines Redaktionsteam des Päpstlichen Kindermissionswerks, Aachen, arbeitet in einem Klausurtag (11.-12.5.) an den Arbeitsmaterialien für die kommende Sternsinger-Aktion.

 P. Friedhelm trifft sich heute in Waldbreitbach mit seiner alten Ausbildungsgruppe „Exerzitienbegleitung“ zu einem Erfahrungstausch.

Am Abend hält Abt Albert in Aachen einen Vortrag (Gespräch) für die Karls-Gilde Aachen „Der Umgang mit der Zeit. Gedanken eines Benediktinermönchs“. Die Karls-Gilde ist die Aachener Ortsgruppe im „Cartell Rupert Mayer“.

9.. Mai: Update der Website mit einem Bildbericht über die beiden Abteien in Oosterhout, wo in den letzten Tagen die Visitatorenkonferenz unserer Benediktinerkongregation tagte.

Am Nachmittag beginnt unser langjähriger Konventbegleiter, H. Egerer-Schaffrin, einen Kurs „Personzentrierte Gesprächsführung“ in unseren Räumlichkeiten (9.-12.5.). U.a. nehmen einige junge Mitbrüder aus Siegburg daran teil.

Zu einem Gesprächsnachmittag kommt eine Aachener Frauengruppe. Abt Albert wird den Damen über den Orden und unser Haus Rede und Antwort stehen.

Für ein Arbeitsheft der EKD zur Publikation „Mission in Context“ des Lutherischen Weltbundes wird um die Nachdruckerlaubnis unseres Emmausbildes angefragt.

6. Mai: Eine Gruppe von 6 Firmlingen aus Geilenkirchen verbringt mit einer Begleiterin den Samstag und Sonntag bei uns.

4. Mai: Abt Albert nimmt an der halbjährlich tagenden Visitatorenkonferenz der Benediktinerkongregation von Subiaco in der niederländischen Frauenabtei Oosterhout (bei Breda) teil (4.-8.5.). Da als Sammelpunkt der Gruppe die Abtei Keizersberg, Löwen, mit dem nahen Brüsseler Flughafen angegeben war, wird Abt Albert über Löwen fahren, um dort einige der Äbte „aufzulesen“. Diesmal werden alle Visitatoren anwesend sein, d.h. auch diejenigen aus Vietnam, den Philippinen und Burkina Faso. – Die letzte Visitatorenkonferenz war im November im Kloster Malaybalay, Philippinen.

2. Mai – Hochfest der Kirchweihe der Abteikirche: 1956 wurde nach fünfjähriger Bauzeit die Abteikirche durch Weihbischof Hünermann, Aachen, konsekriert. Nachdem im Rahmen der Installation einer neuen Heizungsanlage (1985-86) auch die Aufgänge zum Altarraum und der Hochaltar selbst verändert wurden, hat Abt Albert am 2. Mai 1986 den Altar neu geweiht (> Foto).
Weihbischof Borsch wird am Abend mit uns die Festmesse zelebrieren.
 – In seiner Messeinführung ermutigte uns Bischof Borsch: „Wir brauchen Orte, die uns ein Dach über den Kopf geben und ein Dach über der Seele. Räume, in denen Schweigen herrscht und wirkliches Hören möglich ist.“ Mit zwei Gedichten von Wilhelm Wilms (Vision u. Hymne an die Kirche) skizzierte Bischof Borsch dann in der Predigt die Umbruchsituation von Kirche / Glaube und die Zuversicht, dass diese Situation voller Zukunft ist. Aus seinen Begegnungen in den Gemeinden erfährt er: „Wir suchen glaubwürdige Zeugen“ und er übersetzt das in den Auftrag: „Das Christentum muss wieder zeugungsfähig werden.“

Auf dem Weg nach Banneux nehmen 75 Buspilger an der Mittagshore teil. Sie hatten im Vorfeld nach der Möglichkeit für eine Marienandacht angefragt, woraufhin wir sie auf unser Chorgebet hingewiesen hatten.

1. Mai: Für den Nachmittag hatten wir im Rahmen unseres Jubiläumsjahres Schüler und Lehrer unserer 1988 aufgelösten Realschule und des Internates eingeladen. Mangels einer Tradition von etablierten Klassentreffen konnte unsere Einladung fast nur durch Verkündigung in der Kirche und Mundpropaganda erfolgen. Da die erbetenen Rückmeldungen überaus „bescheiden“ waren, waren wir doch positiv überrascht, gut 50 Gäste begrüßen zu können. Das entsprach unseren Erwartungen der letzten Tage. Der Gang durch die ehemaligen Schul- und Internatsräume weckte Erinnerungen und führte ins bunte Erzählen. Unsererseits war es allerdings genauso wichtig, die Entwicklung seit 1988, das Heute und die Visionen für das Morgen vorzustellen.


Lehrer-Urgestein: Herr Reuter

    
Schüler des Abschlussjahrgangs 1958 - Herr Norbisrath (Lehrer) u. ein Schüler des Abschlussjahrgangs 1970

April 2006

30. April: J. Brooks-Gerloff informiert uns, dass sie gestern vom Pastor der Sammamish Hills Lutheran Church in Seattle, Washington, U.S.A. angemailt wurde. Der Pastor bat kurzfristig um die Erlaubnis, ihr / unser Emmausbild für seinen heutigen Gottesdienst benutzen zu dürfen.

28. April: Zusammen mit M. Rupieper beginnt Abt Albert Einkehrtage unter der Überschrift „Ich bin der, der für dich dasein will.“

Frater Egilhard hat die Gelegenheit, mit Bekannten zu einem Tagesbesuch in die niederländische Abtei Slangenburg (Doetichem, bei Bocholt) zu fahren.

Am frühen Abend starten nach einem meditativen Einstieg in der Kapelle unseres Parks Kommunionkinder aus Aachen-Lichtenbusch zu einer „geistlichen Nachtwanderung“ in ihre Heimatgemeinde an der belgischen Grenze.

27. April: Die Stadt Aachen führt bei uns einen Workshop „Holz“ durch. Eingeladen sind Fachleute der Euregio aus dem Bereich der Energieversorgung. Etwa 20 Teilnehmer werden erwartet. Unsere Holzhackschnitzelheizung ließ die Veranstalter anfragen, den Workshop bei uns durchzuführen. (Vgl. die Präsentation der betreibenden Fa. Willecke).

    

26. April: Die Konabiturienten unseres P. Fridolin Kaesmacher (+ 1998) treffen sich am Morgen bei uns zu einer Messe und einem anschließenden Beisammensein. Die Messe dieses Klassentreffens findet seit 53 Jahren regelmäßig bei uns statt. Von den 24 Abiturienten des Kriegsabitur-Jahrgangs 1942 sind 8 im Zweiten Weltkrieg gefallen. Heute leben von ihnen noch 8, von denen 5 zum diesjährigen Treffen kommen konnten.

24. April: Der Katholikenrat Aachen hat den Betriebsrat der LG.Philips-Glasfabrik, Aachen, zu einem Tag des Gespräches in die Abtei eingeladen. Die Glasfabrik hat im Januar die Insolvenz beantragt. Der Tag in der Abtei ist ein Signal der Solidarität mit den 400 Beschäftigten und ihren Familien.

23. April: Namenstag von P. Georg.

22. April: Update mit einem Text zum Evangelium des Weißen Sonntags über den ungläubigen Apostel Thomas: "Im Feuer der Sehnsucht".

Resumee zur Tagung der Salzburger Äbtekonferenz (incl. Fotos) >> Anhang zur Kurznotiz vom 18. April.

Der Verlag Tyrolia, Innsbruck, fragt um die Abdruckerlaubnis unseres Emmaus-Bildes für die Umschlagseite eines Buches von Dr. Klaus Schweiggl SJ an: „Sterbende spirituell begleiten“. Das Buch soll im September erscheinen.

Die Pfarrgemeinde St. Engelbert, Mülheim an der Ruhr, hat das Emmaus-Bild in einer Nachzeichnung für ihren Osterpfarrbrief und die Osterkerze 2006 verwendet (> nebenstehendes Bild)

21. April: Fr. Antonius und Andrea Schaeffer beginnen ein Einkehrwochenende "Handelt Gott, wenn ich ihn bitte?".

18. April: Abt Albert fährt zur Jahrestagung der Salzburger Äbtekonferenz (SÄK) nach Schmochtitz (bei Bautzen; 18.-21.4.). Mitglieder der SÄK sind die Äbte und Konventualprioren der Klöster Deutschlands, der Schweiz, Österreichs und Südtirols. Die SÄK tagt immer in der Osterwoche. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt den Stellenwert, den die Tagung bei den deutschsprachigen Benediktinern hat. Eine große Gruppe wird sich am Osterdienstag-Nachmittag bereits in Dresden zu einem Stadtrundgang treffen. Der „offizielle“ Tagungsausflug wird eine Führung in Bautzen sein. Das Tagungsthema ist die Fortsetzung des vorjährigen Themas: „Quellen entdecken“ mit dem Schwerpunkt "Sprache".
Die Angebote zum Thema (Referenten P. Dyckhoff, H.K. Zander) waren leider nur ansatzweise befriedigend. P. Dyckhoff gab ein durchaus beeindruckendes Zeugnis seiner Begegnung mit dem Mönchsvater Cassian - einem Gewährsmann Benedikts - und seinem Ruhegebet, aber seine Ausführungen blieben doch weitgehend im Persönlichen stecken. H.K. Zander trug mehr oder weniger aus seinen Büchern zum Thema Religion und Humor vor. Die rhetorische Begabung Zanders brachte die Texte zum Leuchten, aber die Frage des Weges vom Ernst der Religion in ihre gelassene Leichtigkeit blieb unbeantwortet.
Das "Kulturprogramm" - Dresden, Bautzen und in einer Mittagspause das nahe Zisterzienserinnenkloster St. Marienstern - konnte jeweils nur einen Ausschnitt aus dem Reichtum der Orte präsentieren, - das aber sehr intensiv und mit exzellenten Führungen

                  
Dresden, Hofkirche (Detail aus der Grablege der sächsischen Könige) - Frauenkirche (Ausschnitt aus der Hochaltar-Plastik [Christus in Gethsemani])

          
Bautzen, Sorbisches Museum (sorb. Dudelsack) - Stasi-Gefängnis.
In der Kathedrale von Bautzen sangen wir die Vesper, an der sehr viele Gläubige teilnahmen.

           
Zisterzienserinnen-Kloster St. Marienstern

17. April - Ostermontag: Ein Gast überrascht uns mit einem Faltblatt (vom Jahresende 2005 / Jahresbeginn 2006), in dem der BDKJ Münster einen Ausbildungskurs für ehrenamtliche Geistliche Begleiter und Begleiterinnen anbietet. Dass als Blickfang unser Emmausbild verwandt wird, ist gewiss schön, - dass nirgendwo ein Hinweis auf die Künstlerin J. Brooks Gerloff und auf Kornelimünster zu finden ist, weniger.

16. April - Ostern

Wir wünschen
allen unseren Freunden, Gottesdienstbesuchern und Bekannten,
den regelmäßigen und zufälligen Besuchern unserer Website
und überhaupt ...:
ein Osterfest
der Sehnsucht, Hoffnung, und Zuversicht,
dass ihr Leben und die ganze Welt in Gott geborgen ist.

Update der Website mit (Predigt-)Gedanken zu unserer diesjährigen Osterkerze: "Ein Licht durchleuchtet die Nacht".

15. April – Karsamstag: „Die Welt“ schreibt in ihrem Oster-Kommentar „Religion ist anstrengend“: „… christlicher Glaube ist keine Wohlfühl- oder Wellness-Religion, Christ zu sein ist anstrengend, nicht nur intellektuell.“ Richtig, aber etwas hat der Autor vergessen zu schreiben: Ostern ist befreiend, - Christsein ist befreiend. Aber das ist wohl zu „fromm“ und zu wenig „’Welt’-lich“.

14. April - Karfreitag: Im Lauf des Kirchenjahres bietet unser Kircheninneres am Karfreitag sein eindrücklichstes Bild. Aller Schmuck ist entfernt. Nackt steht der Altar. Das Kreuz ist seine Schönheit und ihm dienend das Licht der Kerzen. Liebe braucht nichts, wenn sie als Mitte brennt. Gottes Liebe brennt in der Hingabe seines Sohnes am Kreuz. Das braucht keinen Drumherum-Schmuck, - das ist das Schmuckstück Gottes.- Die Phantasie der Liebe findet und erfindet alles aus dem Feuer der Liebe. So hat Gott die Auferstehung des Sohnes ‚erfunden’. Und wie er die Hingabe nicht als Akt der Selbstverwirklichung, sondern für uns tat, so behält er auch die Auferstehung nicht für sich selbst, sondern schenkt sie uns.

Update der Website: Kurz-Denkanstoß zum Karfreitag

13. April - Gründonnerstag: Wir feiern das Abendmahlsamt um 20:30.  Nach dem Abendmahlsamt laden wir bis Mitternacht zur sakramentalen Anbetung ein.
In der Predigt griff Abt Albert die Formulierung des Tagesgebetes der Messe auf: „Du hast uns das Opfer des neuen und ewigen Bundes anvertraut …“ Wie die Talente, von denen die Evangelien sprechen, ist die Eucharistie uns anvertraut. Wie bei den Talenten steht bei der Eucharistie die Frage im Raum: Was machen wir daraus? Arbeiten wir mit ihr, so dass sie Frucht, Zins, Gewinn bringt? Oder lassen wir sie verstauben, - vergraben wir sie, - „verputzen“ wir sie, ohne ihre Botschaft und Kraft an uns herankommen zu lassen? Die Eucharistie ist ein Schatz, der arbeiten will, - kein Schatz für die Glasvitrine.

Die Trierer Kirchenzeitung „Paulinus“ sendet als Belegexemplar ihre Osternummer zu. Für die große Osterbetrachtung „Wohin des Weges? vom österlichen Finden realistischer Hoffnungen“ auf der Titelseite hat sie als Blickfang (vierspaltig!!) unser Emmausbild gewählt. Im Text geht der Autor auch ein wenig näher auf das Bild selbst ein (>> Link).

12. April: Update der Website.  Pfr. Wolfgang Acht, Aachen, hat in der Osterausgabe der Aachener Kirchenzeitung eine Meditation zum Osterbild von J. Brooks Gerloff in unserer Kirche veröffentlicht: „Sich abwenden vom Spalt der Grabkammer“ … sehr ansprechend.

10. April: Am Nachmittag kommt eine Gruppe von 16 Damen und Herren des Kolping Aachen zu einigen Stunden der Einkehr zu uns. P. Oliver begleitet die Gruppe.

Im übrigen werden wir bis nach Ostern keine Gruppen mehr im Haus haben. Die Zahl der Einzelgäste und ihr Kommen und Gehen lassen uns zusammen mit den liturgischen Feiern aber auch so voll ausgelastet sein.

Für Impulsgedanken in der Karwoche dürfen wir einfach auch auf Texte aus den vergangenen Jahren verweisen. Vielleicht blättern Sie einmal "zurück" in den einen oder anderen Text. Anregend könnten u.a. (wieder einmal) die Bilder von Janet Brooks Gerloff zur Fußwaschung, zur Grablegung Jesu und zum österlich leeren Grab sein.

9. April: Palmsonntag. In einem kurzen Impuls nach dem Passionsbericht des Pontifikalamtes wies Abt Albert auf die Nähe des „Hosianna!“ zum „Kreuzige ihn!“ hin: „Selbst die in die nächste Nähe berufenen Apostel suchen das Weite, - sie laufen weg, - sie verraten den Meister. Sind wir so ganz anders als die Menge von damals oder auch die Apostel? In der Regel des hl. Benedikt geht mir am meisten gegen den Strich, dass Benedikt die Gethsemanifrage Jesu an Judas ‚Freund, zu was bist du gekommen’ als Frage an einen stellt, der ins Kloster eintritt: ‚Freund, zu was bist du gekommen?’ (RB 60,3) Wie nah liegen offensichtlich Gottes Ruf und der Verrat an ihm – auch heute … bei Christen … bei Mönchen ... und auch Priestern. ‚Freund, wie weit bist du bereit, mit mir zu gehen? Sind deine Müdigkeiten, deine Gleichgültigkeiten, deine vielen Entschuldigungen und Erklärungen, deine ach so wichtigen Termine und Verpflichtungen vielleicht nur Alibi-Formulierungen, um den Verrat zu kaschieren?’ Judas ist auch in uns, in dir und mir. Hoffentlich ist auch Petrus, - hoffentlich ist auch Johannes in uns. Sie bekehrten sich.“

8. April: Der Pfarrgemeinderat unserer Ortsgemeinde Kornelimünster trifft sich zu einem ganztägigen Klausurtag – vom Frühstück bis zum abendlichen lockeren Zusammensein – in unseren Räumen.

7. April: Studenten und Leitung des Paulushauses (Theologenkonvikt des Bistums Aachen in Bonn) verbringen ihr Semesterwochenende in der Abtei. Der Samstag Morgen ist als Gesprächseinheit über das Kloster geplant.

Janet Brooks-Gerloff teilt mit, dass eine lutherische Kirchengemeinde in Schweden (!) angefragt hat, unser Emmausbild für ein Plakat für einen Gottesdienst zu benutzen

Des weiteren mailt sie, dass das Bild den Herzogenrather Silberschmied Stephan Bücken zu einem „Emmauskreuz“ inspiriert hat.Bei einem Anruf meinerseits bei Herrn Bücken erfahre ich, dass die Anregung zu der Arbeit aus der Aachener Gemeinde St. Fronleichnam – St. Josef gekommen ist, die das Kreuz als Erstkommunion-Andenken verwenden will. Ich habe Herrn Bücken angeregt, nach Absprache mit J. Brooks-Gerloff doch über eine größere Auflage nachzudenken. Am Samstag wird Herr Bücken bei uns vorbeikommen und uns eines der Kreuze mitbringen.

6. April: Update der Website: "Elija - die Kraft des Weges".

Am Abend kommt der Bibelkreis der Nachbarpfarre Oberforstbach, um sich die Elija-Bilder in unserer Kirche anzuschauen. Der Bibelkreis hat gerade begonnen, den biblischen Erzählzyklus um den Propheten Elija zu lesen.

4. April: Am Morgen kommt für 1 ½ Tage eine Gruppe von 8 Jugendlichen aus Mülheim/Ruhr zu einem Klostertag zu uns.

3. April: Update der Website: "Weihnachtstür und Osterstein."

2. April: unser monatlicher Frühschoppensonntag.

Am Abend beginnen wir einen „geistlichen Tag“, der mit dem Frühchor des Dienstags endet. So sind wir am Montag „nicht erreichbar“. Äbtissin Michaela von Steinfeld wird uns mit Impulsen durch den Tag führen.  – Der Tag erwies sich als ein Geschenk der äußeren Ruhe, die nach innen wirkte. Äbtissin Michael hat uns in Gedanken zum Fasten aus der Tradition der frühen Mönchsväter, der Liturgie und in knappen Andeutungen für eine heutige Praxis begleitet. Die unaufgeregte Art ihres Vortrags war wohltuend. Wir danken ihr sehr herzlich für die Gestaltung des Tages.

1. April: Frater Matthias nimmt als geistlicher Beirat an der Bistums-Delegiertenversammlung des Kreuzbundes in Aachen teil.

Der „Pilger-Pater“ der Abtei Trier bittet darum, unser Emmaus-Bild als Impuls- und Andenken-Bild für die Matthias-Pilger nutzen zu dürfen. Die Losung für die Matthias-Pilger lautet in diesem Jahr: „Ich bin der Herr, dein Erlöser, der dich auf deinen Weg führt“ (vgl. Jes 48,17).

 

März 2006

31. März: P. Friedhelm beginnt ein Einkehrwochenende „Einkehr zur Umkehr – Ostern entgegen.“

29. März: Das Unternehmen E-Plus führt eine weitere Fortbildung für Mitarbeiter bei uns durch (29.-31.3.)

28. März: Die Freiwillige Feuerwehr Kornelimünster feiert ihr 125-jähriges Bestehen. Wir gratulieren herzlich und wünschen alles Gute für die Zukunft. Seit  etwa 30 Jahren ist P. Georg im Löschzug Kornelimünster engagiert. Im Laufe der Zeit ist ihm dabei auch die seelsorgliche Betreuung der Betroffenen vor Ort und der Helfer bei den Einsätzen im gesamten Bereich Aachen zugewachsen. Sein Einsatz Bereich war einer der Anstöße, die zur Einrichtung der Notfallseelsorge geführt haben. Aus seinen Erzfahrungen wissen wir, wie sehr die Helfer gefordert sein können.

27. März: Das Team der Aachener Notfallseelsorge trifft sich zu einer Reflexion und Fortbildung in der Abtei.

26. März: Abt Albert fliegt am Nachmittag nach Wien, um eine benediktinische Schwesterngemeinschaft in den Exerzitien zu begleiten (26.-31.3.). Im September wird er in einem zweiten Haus der Gemeinschaft - ebenfalls in Wien - einen weiteren Exerzitienkurs begleiten.

25. März: Hochfest Verkündigung des Herrn: ... noch neun Monate bis Weihnachten.

Update der Website mit einem Text: "Leben in einer neuen Zeit.  Aphoristische Gedanken zum Beginn der Sommerzeit 2006."

Am Morgen kommt eine kleine Firmgruppe aus Leverkusen zu einem Schnupper-Kurzwochenende ins Kloster.

Unsere Oblaten kommen heute zu ihrem zweimonatlichen Treffen zusammen.

24. März: Zum dritten Mal in diesem Monat kommt ein Diakonandenkreis zu einem Exerzitienkurs in die Abtei (24.-28.3.).

23. März: Natürlich wird immer wieder gefragt: "Wann geht's denn mit dem Umbau los?" Eigentlich kann man sagen: "Es ist längst losgegangen!" Wir sind in lebendigem Gespräch mit dem Architekten, den Fachingenieuren und den städtischen Behörden. Das braucht Zeit und will die späteren Arbeiten so vorbereiten, dass Überraschungen und Schnellschuss-Entscheidungen soweit wie möglich verhindert werden. (Vgl. Notiz zum 15. März über die Sitzung des Vereins der Freunde.)


22.3.06, Architekt Sommer (3. v.l.) und die Fachingenieure (Elektrik, Statik, Akustik, Haustechnik) bei einem gemeinsamen Gang durch die künftige Baustelle.

21. März: Hochfest des Heimgangs des hl. Benedikt von Nursia.

Im Rahmen unseres 100-Jahr-Jubiläums haben wir für den Nachmittag Ordensleute aus der Region Aachen-Stadt eingeladen. Aus den verschiedenen Gemeinschaften haben wir 60 Anmeldungen erhalten. Nach einem Kaffeetrinken wird P. Friedhelm unsere Gäste anhand der Kirchenfenster von Ernst Jansen-Winkeln in die Vita des Heiligen einführen. Außerdem werden wir unseren Gästen natürlich das Kloster zeigen und etwas zu unserer Gemeinschaft und ihrer Arbeit sagen. Um 18:00 wird Weihbischof Reger, unser Bischofsvikar für die Ordensleute, mit uns die Vesper und Eucharistie feiern. (Foto: Fr. David am Tisch mit den Christenserinnen von Venwegen.). -

Bischof Reger zitierte in seinen Einführungsworten zu Vesper und Messe ein Wort von M. Albus, wonach es die Schönheit der Kirche ausmache, dass sie den Schatz Gottes bewahre. Abt Albert griff das in seiner Predigt auf und variierte es. Es gelte, den Schatz Gottes schätzen zu lernen und ihn schätzen zu lehren. Die benediktinischen Akzente in dieser Doppelaufgabe seien, so Abt Albert, das Sich-Hinhören nach Gott im Gebet und die Gastfreundschaft im Teilgeben und Teilnehmen-Lassen am Leben, Beten und Arbeiten der Mönche.

... und am Morgen auf Dächern und Wiesen: ein Hauch von Puderzucker-Weiß.

18. März: Der Tag steht im Zeichen der äußeren Feier des 80. Geburtstags von Frater David. Bereits am Morgen kommen seine Kinder und Enkel, um im „Familienorchester Palm“ das musikalische Programm des Nachmittags zu proben. Zum Nachmittagskaffee und Abendbuffet haben sich – passend zur Zahl von Frater Davids Festjahren – etwa 80 Gäste angemeldet. - Einen guten Geburtstagsglückwunsch habe ich 2000 aus den Philippinen mitgebracht: “Count your days by smiles / not by tears / and on any B’days morning / count your age by friends / not years.”


Familienkonzert Palm zum 80. Geburtstag von Frater David


Frater David und seine Kinder

17. März: Zusammen mit Frau M. Godde bietet Frater Matthias ein Wochenende unter dem Thema „Pessach - Vorübergang des Herrn / Vorübergänge in meinem Leben“ an (17.-19.3.).
ach Abschluss dieses Kurses wird traditionell von Frater Matthias, Maria Godde und Maria Büning immer die Osterkerze des Klosters gestaltet. Natürlich habe ich sie gleich fotografiert, - aber wie jedes Jahr wurde mir das "große Ehrenwort" abverlangt, kein Foto "vor der Zeit" ins Netz zu stellen. Also: großes Geheimnis!!

16. März: Frater David feiert seinen 80. Geburtstag. Zur "äußeren Feier" des Festes hat Frater David seine Familie und Freunde am Samstag eingeladen. Frater David ist seit acht Jahren Glied unserer Gemeinschaft. In vielen kleinen Aufgaben und einfach in seinem Dasein trägt er die Gemeinschaft mit. Wir haben ihn schätzen und lieben gelernt. Es ist rundum gut, dass es ihn gibt. Wir gratulieren ihm von Herzen.

   
80 Tulpen und 1 Enkel ( Max )

15. März: Am Abend (20:00) findet die Jahresversammlung des Vereins unserer Freunde statt. Nach der Verhandlung der Formalien soll dabei der Stand der Planung für die Umgestaltung des Altbaus vorgestellt werden. –

Im Rückblick auf die gut besuchte Versammlung kann man festhalten, dass es gut war, Architekt Elmar Sommer dem Kreis der Freunde bekannt zu machen und die Freunde schon in der Phase der Erarbeitung der Pläne für den Umbau informierend einzubeziehen. Architekt Sommer stellte den Planungsstand anhand von Grundrissplänen und zeichnerischen Skizzen vor. Aus der Versammlung wurde ihm der gute Eindruck gespiegelt, dass er sensibel an den Baubestand und die Aufgabe herangehe. -
Als realistischer Termin für den  Baubeginn wurde – unter Berücksichtigung der Arbeiten an der endgültigen Lösung der Aufgabe und der einzuholenden Genehmigungen – der Spätsommer genannt. Insgesamt sei mit einer Bauzeit von 10 bis 12 Monaten zu rechnen. - -

Als zu notierende Termine für die weiteren Monate des Jahres wurden der 1. Mai als Tag für die Ehemaligen der Realschule genannt, der 2. Mai als 50. Jahrestag der Kirchweihe, der „Tag der Freunde“ und das silberne Priesterjubiläum von P. Friedhelm am 27. August. Am Fest des hl. Kornelius, 16. September ist ein „benediktinischer Tag“ geplant, zu dem enger befreundete Klöster aus der Sublacenser Kongregation und der näheren Umgebung eingeladen werden.

Der Kreis Aachen führt für das BKA eine Mitarbeiterfortbildung zum Thema „Konfliktbewältigung“ durch (15.-16.3.)

14. März: Update der Website mit Impulsen für eine Exerzitienwoche "Die Erde ist Gottes so voll - Den Brunnenpunkt entdecken".

13. März: Kleine Überraschungen beleben den Alltag, z.B. ein Gäste-Echo oder ein Fotografiertipp:


Eiszapfen in der Morgensonne
13.3., 9:00

12. März: Zum Hochamt erwarten wir eine Gruppe von etwa 70 Firmlingen, die von den belgischen Grenzpfarreien Raeren, Eynatten und Hauset nach Kornelimünster wandern will. Frater Matthias und Abt Albert werden den Jungen und Mädchen danach im Gespräch begegnen.

Am Nachmittag ist Abt Albert eingeladen, die Festmesse anlässlich der Gründung der Pfarrei Kreuzau-Winden (bei Düren) vor 140 Jahren zu zelebrieren.

11. März: Ein Pfarrgemeinderat aus Herzogenrath zieht sich bei uns zu einem Klausurtag zurück.

Abt Albert fährt mit einer Gruppe unserer Freunde und Bekannten zur Ausstellung „Barock im Vatikan“ in der Bundeskunsthalle in Bonn. Die Fahrt ist zusammen mit den Rittern vom heiligen Grab und der Pfarrgemeinde in Aachen-Brand organisiert worden. – Zurück in Aachen: Türschloss des Autos zugefroren, - Fenster frei kratzen von Eisschnee, - Straßen ungestreut und rutschig glatt.

10. März: Ein zweiter Exerzitienkurs ständiger Diakone beginnt am Abend seine geistlichen Tage (12 PP; 10.-14.3.) (vgl. 3. März).

Zwei Pilger, ein Ehepaar aus Breda (NL), klopfen bei uns um Übernachtung an. Sie sind auf dem Weg nach Rom und weisen den „Pilgerpass“ der „Via francigena – Frankenweg“ vor. Die „Via Francigena“ ist ein mittelalterlicher Pilgerweg von Canterbury nach Rom, der vom Vatikan und den Kultusministerien Italiens, der Schweiz und Frankreichs im Zeichen des Europagedankens wiederbelebt werden soll. Der Europarat unterstützt die Initiative. – Der Weg folgt den Stationen, die Erzbischof Sigeric von Canterbury 994 auf dem Weg von Rom nach Canterbury gegangen ist und beschrieben hat. Unsere beiden Pilger werden wohl erst in Burgund auf den alten Weg stoßen. -

Zu guter letzt: … nur für Neugierige!

9. März: Der Kreis Aachen führt eine weitere Mitarbeiterfortbildung in unseren Räumen durch (9.-10.3.).

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Unter den „Bildern des Tages“ der Zeitung „Die Welt“ finde ich am Abend ein Bild mit der Notiz: Das kleinste Buch - Fünf mal fünf Millimeter mißt das kleinste Buch der Welt. Darin findet der Christ das Vaterunser, falls er es vergessen hat. Auch für Andersgläubige kann das Bändchen recht wertvoll sein. Im Londoner Auktionshaus Christie’s kommt das Stückchen mit einem Bibelchen und einem neuen Testamentchen unter den Hammer. Der geschätzte Preis bis zu rund 1000 Euro je Büchlein. Ein Griff in die Kuriositäten unserer Bibliothek – und ich habe solch ein Schätzchen in der Hand - 1000 Euro! Und damit Sie’s glauben (und das Copyright von AP nicht verletzt wird) sei es auf dem äbtlichen Daumen-Fingernagel präsentiert.

8. März: Abt Albert begleitet bei uns einen Einkehrtag für eine kfd-Gruppe aus Refrath (Bergisch-Gladbach) (35 PP).

7. März: P. Friedhelm nimmt in Essen am Treffen der Verantwortlichen in den Exerzitienreferaten der Bistümer und der Leiter von Exerzitienhäusern in NRW teil (7.-8.3). Das Treffen dient dem Erfahrungsaustausch zur aktuellen Entwicklung und einer engeren Vernetzung der verschiedenen Angebote.

Am Nachmittag kommt eine kfd-Gruppe aus der Nachbarpfarrei Walheim, um sich die Bilder von Janet Brooks-Gerloff in unserer Kirche und im Kreuzgang anzuschauen.

6. März: Der Kreis Aachen führt heute und morgen eine Mitarbeiter-Fortbildung bei uns durch.

5. März: P. Oliver beginnt am Nachmittag einen Exerzitienkurs für die Benediktinerinnen von Maria Hamikolt (bei Dülmen) (5.-12.3.).

Abt Albert nimmt am Morgen am goldenen Priesterjubiläum des langjährigen Pfarrers von St. Donatus (Aachen-Brand), Msgr. P. Jacobs, teil.

3. März: Zu Exerzitientagen kommt für fünf Tage ein Weihejahrgang ständiger Diakone des Bistums Aachen ins Haus (3.-7.3.).

Ein Freundeskreis acht älterer Herren aus Mülheim/Ruhr verbringt das Wochenende bei uns. Die Gruppe kommt seit neun Jahren ein- bis zweimal im Jahr zu Besuch.

2. März: Für die Messe und ein anschließendes Gespräch hat sich heute ein Kreis „Ökumenischer Treff  junger Erwachsener“ aus Aachen-Burtscheid angemeldet (ca.10 PP). Der Kreis besteht seit etwa 10 Jahren.

Update der Website mit Gedanken zur Fastenzeit (und nicht nur zu ihr): "Eine Schule der Freiheit".

1. März: Aschermittwoch - 18:00 Pontifikalamt mit Segnung der Asche und Austeilung des Aschekreuzes. In seiner Ansprache vor der Austeilung des Aschekreuzes übersetzte Abt Albert das Begleitwort „Bekehre dich und glaube an das Evangelium“: „Hab keine Angst: geh über die Brücke – zu neuem Ufer! Berge dich in die gute Botschaft: du bist geborgen in Gott.“

In einer kurzen Umfrage der „Aachener Zeitung“ zum Beginn der Fastenzeit betont P. Friedhelm, „dass ‚Verzicht’ allein zu kurz gegriffen ist. Ich kann nicht vom Verzicht leben, irgendwo muss ein ‚Gewinn’ da sein. Mir ist ein ‚Dreischritt’ wichtig: Fasten, Beten, Almosen geben: Wege zu mir selbst, zu Gott und dem Nächsten eröffnen.“

P. Oliver bringt von einem Abreißkalender das Blatt vom vergangenen Sonntag mit. Auf dem Kalenderblatt das Wort „Gott allein kann der ‚Sponsor’ unserer Kraft sein. Albert Altenähr“. Ich musste erst einmal „googlen“, um die Quelle zu identifizieren. So losgelöst aus jedem Zusammenhang hört sich das Wort echt stark an, - auf jeden Fall stärker als in seinem Zusammenhang.

… und über Nacht ca. 15-20 cm Neuschnee.


1. März 2006, 07:00 Uhr


10:00 Uhr

 

Februar 2006

27. Februar (Rosenmontag): Frater Egilhard nimmt in Bestwig am Abschlusstreffen der verschiedenen Gruppen teil, die eine Ausbildung in der Altenseelsorge wahrgenommen haben (27.2.-1.3.). Die Ausbildung war ein Angebot des Ordensreferats des Erzbistums Paderborn.

25. Februar: In der „Rheinischen Post“ und den angeschlossenen Zeitungen wurde heute ein Interview mit Abt Albert „Fasten mit Freude abgedruckt (vgl. Notiz vom 17.2.). Am späteren Nachmittag und im Abend erreichten uns fünf Reaktionen, davon drei von uns bisher nicht bekannten Leuten. Eine Telefon-Reaktion kam gar aus Mengen an der Donau, wo ein Leser das Interview in der dortigen „Schwäbischen Zeitung“ gelesen hatte.

24. Februar: Namenstag von Frater Matthias.

P. Friedhelm und Frau E. Disse beginnen ein Einkehrwochenende „Er weckt jeden Morgen mir das Ohr (Jes 50,4)“ (24.-27.2.). -

Insgesamt ist über das Karnevalswochenende unsere Gästeabteilung voll ausgebucht, so dass wir schon seit einigen Wochen neue Anfragen negativ beantworten mussten.

23. Februar: Die Aachener Kirchenzeitung bringt einen Beitrag über unser „Jahrhundert-Fest“ am 11. Februar. Der Bericht ist sehr  … schwach. Angefangen von der Überschrift „Sollen Patres in der Seelsorge helfen? Podiumsdiskussion in der Abtei Kornelimünster hatte das Verhältnis von Kloster zu Pfarre als Thema“ ist er eine Ansammlung von Mosaiksteinchen, deren Zusammensetzung dem Leser überlassen wird und die in ihrer Auswahl und Zufälligkeit ein durchaus falsches Bild der Diskussion ergeben. (Vgl. die Zusammenfassung des Tages in dieser Rubrik „Kurznachrichten“). – Ein Teilnehmer der Diskussion, der nach dem Podium mit dem Mitarbeiter der Kirchenzeitung gesprochen hat, hatte mir unmittelbar darauf schon die Befürchtung signalisiert, ob der Bericht wohl von derselben Veranstaltung sprechen werde, die er miterlebt hatte.

20. Februar: P. Oliver begleitet in dieser Woche Schwesternexerzitien in Telgte. Daran schließt er einige Aus-Tage an.

18. Februar: Update der Website mit Gedanken zur alttestamentlichen Messlesung des morgigen Sonntags (Jesaja 43): "Neues sprießt. - Hört ihr es?"

Frater Matthias nimmt heute und morgen an einem Fortbildungstag seines Diakonen-Weihekurses teil und am morgigen Nachmittag an der Jahresversammlung der Matthiasbruderschaft Mönchengladbach.

17. Februar: In der Konventsitzung am Morgen hat Abt Albert P. Friedhelm zum Novizenmeister ernannt, nachdem er selbst diese Aufgabe zweieinhalb Jahre wahrgenommen hat. In Erwartung eines Neueintritts im Sommer reflektieren wir bereits in mehreren Konventgesprächen frühere Erfahrungen der Noviziatsausbildung und heutige Anforderungen an sie.

Eine Gruppe evangelischer Vikare verbringt ein Studienwochenende bei uns (17.-19.2.). Am Samstag wird Abt Albert mit ihnen zum Thema „Spiritualität“ arbeiten.

Eine unserer Freundinnen machte uns darauf aufmerksam, dass Willi Hoffsümmer in der „Kindermessbörse 2006/1“ die Geschichte „Das kleine Lob“ von Abt Albert - leicht variiert - aufgenommen hat.

Ein Lehrer der Liebfrauenschule Grefrath-Mülhausen, der im verg. November mit Schülern/innen des Gymnasiums bei uns war, hat seine Eindrücke von den Schuleinkehrtagen auf der Fachschafts-Homepage der Schule (>> Schulseelsorge >> Warum Besinnungstage?) veröffentlicht. Sehr interessant! Danke!

Die „Rheinische Post“ fragt um Erlaubnis, ein Interview von Abt Albert mit den beiden Aachener Zeitungen zum Thema Fasten übernehmen zu dürfen. Das Interview ist vor zwei Jahren gemacht worden und erschienen. Die heutige Anfrage zeigt, dass das damalige Interview gar nicht so schlecht gewesen ist.

16. Februar: Die Kirchenzeitung Trier "Paulinus" fragt für ihre Osterausgabe um die Abdruckerlaubnis unseres Emmausbildes von Janet Brooks-Gerloff nach.

15. Februar: Das Unternehmen E-Plus führt ein weiteres Seminar für Führungskräfte bei uns durch (15.-17.2.).

13. Februar: Nach dem Festwochenende wenigstens kurz ausruhen und tief Luft holen? Nein: heute und morgen kommt der Kreis Aachen mit einem Tagesseminar ins Haus.

Benediktiner in Kornelimünster
817 ca. - 1802
1906  -  12. Februar  -  2006


Werkstattstempel und Datumsgravur auf dem Gründungskelch von 1906

Sonntag, 12. Februar
10:30 Pontifikalamt
Gratulation im Kreuzgang

Als besonderen Gast hatten wir für diesen Festtag Pfr. Manfred Müller eingeladen, der durch 25 Jahre bis 2003 Propst in Kornelimünster war und nun im nahen Eupen lebt. Mit ihm verbindet uns nicht nur die neueste Geschichte und dabei besonders das Suchen nach dem Zusammenspiel von Abtei und Gemeinde, sondern auch seine Liebe und Kenntnis um die alte Reichsabtei, deren Kirche seit 204 Jahren die Pfarrkirche des Ortes ist.

Für das Pontifikalamt hatten wir die biblischen Lesungen Epheser 4,1-4 und Johannes 17,20-26 ausgewählt. In der Pauluslesung hören wir das Wappenmotto der Abtei „In vinculo pacis - Friede, der zusammen hält“; das Evangelium ist Jesu Gebet um die Einheit seiner Jünger. Vor dem Hintergrund dieser beiden Bibelabschnitte begann Abt Albert seine Predigt mit einem Zitat von Abtpräses Thierry Portevin: „Klöster gehen nicht deswegen zugrunde, weil sie materiell nicht genügend gesichert sind oder weil ihre Mitgliederzahl zu klein wird, sondern wenn in ihnen die Liebe stirbt.“ Das Wort „Liebe“ übersetzte er im Weiteren als die Auseinandersetzung und das gemeinsame Ringen um den Grund und die Grundlage der Gemeinschaft. Liebe ist nach Abt Albert nicht die Abwesenheit von Spannung und Streit, sondern das offene, ehrliche, hörende Gespräch miteinander. In allem, was dabei – u.U. auch sehr hart und kontrovers – diskutiert und gelegentlich scheinbar unlösbar aufgetischt wird, ist solches Gespräch doch der Königsweg, der zum Grund klösterlicher Gemeinschaft führt: Jesus Christus. Ein Kloster mit 100-jähriger Geschichte darf mutig in die nächsten 100 Jahre blicken, wenn Jesus Christus sein Profil bestimmt.

Samstag, 11. Februar 2006
Hochfest des Klostergründers Benedikt von Aniane
11:30 festliches Hochamt
Eintopf / Frühschoppen / Kaffee
14:00 Podiumsdiskussion
"Kloster und Gemeinde - Möglichkeiten und Fragen"
16:00 Vesper

Über die allgemeine Einladung hinaus, das 100-Jahr-Jubiläum unseres Klosters mit uns zu feiern, hatten wir besonders die Pfarrgemeinden des Dekanates zur Teilnahme eingeladen. Propst Vienken, der Pfarrer unserer Ortsgemeinde, stand als Hauptzelebrant der Eucharistiefeier vor. Der Kirchenchor der Gemeinde schenkte ihr musikalischen Glanz. In seiner Predigt ging Propst Vienken auf die Zeugnisbedeutung einer Gemeinschaft, die nach den evangelischen Räten lebt, für die Kirche allgemein und eine Ortsgemeinde ein. Er übersetzte dabei auch die evangelischen Räte in die Wirklichkeit des „Normalchristen“ und erläuterte das mit dem Pauluswort von der Freiheit, die Dinge dieser Welt so zu besitzen, als besäße man sie nicht.

Die lebhafte Podiumsdiskussion unter der Überschrift „Kloster und Gemeinde“ ließ vonseiten der beteiligten Pfarrer die Anfrage deutlich werden, ob wir nicht stärker „in die Gemeinden“ gehen sollten, wie es früher (… vor 60 Jahren) durchaus der Fall gewesen sei. Die sehr engagierten Beiträge aus dem Publikum zeigten unter anderem , dass vor allem Freunde des Klosters an der Podiumsdiskussion teilnahmen. Die großzügige Überschreitung der für das Podium angesetzten Zeit und die anschließenden Gespräche bei Kaffee und Kuchen machten deutlich, dass wir mit dem Thema „Kloster und Gemeinde“ einen guten Griff gemacht hatten. Unter uns Mönchen selbst, mit unseren Freunden und im Dekanat wird uns das Thema sicher intensiv weiter beschäftigen.


... "missa bene cantata",

 
 ...eine nahrhafte Suppe,     -     ... gute Freunde,

 
... ein lebhaftes Podium.

10. Februar: Zur Einstimmung in die kommenden Festtage unseres Jubiläums hatten wir Bischof Mussinghoff zur Eucharistiefeier und zum Abendessen mit dem Konvent eingeladen. Bischof Mussinghoff hat Weihbischof Dicke gebeten, ihn zu dieser Begegnung zu vertreten.

9. Februar: Die Aachener Kirchenzeitung bringt in ihrer aktuellen Ausgabe einen längeren Bericht anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums der Rückkehr der Benediktiner nach Kornelimünster. (Nebenstehendes Foto: Klaus Herzog)

Am Abend hält Abt Albert im Lions-Club Eschweiler-Stolberg einen Vortrag über römische Brunnen.

7. Februar: Auf der Website des Klosters Marienrode (>> Aktuell) sind einige Fotos von der Feier der Einkleidung von Sr. Elija veröffentlicht, an der Abt Albert am 2. Februar teilnahm.

4. Februar: Die Aachener Komturei "Carolus Magnus" der Ritter vom heiligen Grab zu Jerusalem hält bei uns ihre jährliche Kapitelsitzung.

2. Februar: Update der Homepage mit Gedanken zu einer Noviziatseinkleidung Elija und Lazarus. Gestalten eines neuen Anfangs.

 

Januar 2006

30. Januar: Erneut führt das Unternehmen E-Plus eine Manager-Schulung bei uns durch (30.1.-1.2.).

Abt Albert verbringt einige Austage im Benediktinerinnenkloster Marienrode (bei Hildesheim) (30.1.-3.2.). Am Donnerstag wird er bei einer Einkleidungsfeier dort die geistliche Ansprache halten.

29. Januar: Update der Homepage mit einer "klösterlichen Variation" über den Eingang der ersten Enzyklika Papst Benedikts XVI. "Deus caritas est".

Abt Albert nimmt am Pontifikalmt im Aachener Dom anlässlich des Karlsfestes teil. Hauptzelebrant und Prediger ist der Bischof von Lüttich, Aloys Jousten.

28. Januar: Todestag Karls des Großen (+ 814). - Stadt und Kirche von Aachen gedenken Karls d.Gr. jedes Jahr am nächstgelegenen Sonntag im sog. "Karlsfest". Zum Pontifikalamt des Festtags wird jeweils ein ausländischer Kardinal oder Bischof als Hauptzelebrant eingeladen, um die europäische Bedeutung des Kaisers in den Blick zu rücken. Verschiedene sehr alte Klöster unseres Ordens pflegen das Gedenken Karls als ihres Gründers oder Wohltäters, z.B. Metten, Münsterschwarzach und Müstair (Graubünden, Weltkulturerbe). -
Über die "Heiligkeit" Karls lässt sich trefflich und endlos, letztlich aber fruchtlos streiten, - zumal wenn man die heute gängigen Vorstellungen von Heiligkeit unbedacht als auch vor 1000 oder 1200 Jahren gültig zugrunde legt.

Die Aachener Kirchenzeitung berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe mit einiger Verzögerung ausführlich über den Verkauf unseres Alt-Gebäudes.
Das "Grenz-Echo", die deutschsprachige Tageszeitung in Ostbelgien, widmete am Dienstag, 17. Januar, neben einem Aufmacher auf der ersten Seite eine ganze Seite unserem 100-jährigen Jubiläum.

27. Januar: Ein Pfarrgemeinderat aus Mülheim/Ruhr verbringt das Wochenende mit einer Arbeitstagung bei uns.

Einige Mitarbeiter des Sozialwerks Aachener Christen treffen sich zu einem Klausurtag in unserem Haus.

26. Januar: Die gestern veröffentlichte Enzyklika von Papst Benedikt XVI. "Deus caritas est" findet in der Presse offensichtlich ein sehr gutes Echo. .Um sich ein eigenes Urteil zu bilden, ist es aber immer gut, das Original zu lesen und sich nicht mit dem zu begnügen, was andere da buchstäblich herausgelesen haben. Enzyklika-Häppchen sind immer Bruchstücke. Den ganzen Text finden Sie auf der hier verlinkten Vatikan-Website.

Heute und morgen führt der Kreis Aachen ein Fortbildungsseminar bei uns durch

24. Januar: Die Abteilung Aus- u. Fortbildung des Generalvikariats hat zu einer Fortbildung nach Kornelimünster eingeladen: „Den Ton treffen – Kompetenz für Gesprächsbegleitung“ (24.-26.1.; 22 Tln).

Was man so alles gefragt wird: „Wissen Sie (zufällig), wer der/die Heilige/r des Internet ist?“ (Email am 23.1.) – Natürlich wusste ich es nicht, aber ich tippte richtig, wo ich das finden könnte. Das Heiligenlexikon im Internet gibt auch da eine Antwort: Isidor von Sevilla. Angesichts seines enzyklopädischen Wissens passt der Kirchenlehrer des 6./7. Jahrhunderts recht gut in die moderne Internetwelt: „In seinem wichtigsten Werk, der "Etymologiae", eine Art Realenzyklopädie der Spätantike, versuchte Isidor das gesamte weltliche und religiöse Wissen zu vereinen. Das Werk umfasst 20 Bände und enthält Informationen, die Isidor den Werken anderer Schreiber und römischer Persönlichkeiten entnommen hatte, es wurde zum beliebtesten Handbuch für die Studenten des Mittelalters und blieb über Jahrhunderte hinweg ein Standard-Nachschlagewerk.“ Vielleicht könnte Isidor auf Grund der „Etymologiae“ sogar noch detaillierter als Patron von Google, Yahoo oder Wikepida stilisiert werden, - oder als Patron der Internet-Surfer.

Zu guter letzt: Angesichts der extremen Kältewelle in Europa zwar nicht der Rede, aber vielleicht doch ein Wort wert: In Kornelimünster fiel das Thermometer in der letzten Nacht bis auf warme
minus 7°.

23. Januar: Nach längerer Pause ist heute die Aachener Notfallseelsorge wieder einmal unser Gast (20 Tln).

22. Januar: Die Schweizer Garde des Vatikan feiert ihren 500. Geburtstag.

21. Januar: Die „Aachener Zeitung“ stimmt ihre Leser mit einem längeren Beitrag auf das Klosterjubiläum 1906 – 2006 ein: „Ein Jahrhundert voller Wandel und Arbeit“.

20. Januar: Der Website-Counter zählte im gestern abgelaufenen Zählmonat 3184 Zugriffe. An 15 Tagen dieses Zeitraums waren es mehr als 100 Besucher pro Tag. Die Spitze betrug 216 Tageszugriffe, gefolgt von 178 und 153. Die „Talsohle“ waren der erste Weihnachtstag und Silvester mit 63 bzw. 61 Besuchern. Der Monatsschnitt zeigt pro Tag 102,7 Zugriffe. (Vgl. Notiz zum 16. Januar.)

19. Januar: Bischof Mussinghoff besucht zur Vesper/Messe und zum Abendessen die Jubilarpriester, die in diesen Tagen bei uns Exerzitien machen.

Zu einem Workshop-Wochenende kommt der „Bentlager Kreis“ (19.-22.1.). Der „Bentlager Kreis“ ist eine Gruppe von ca. 10 Damen (und Herren), deren Interesse die Lyrik ist. Ihren Namen fand die Gruppe von ihrem ersten Tagungsort: Bentlage bei Rheine. Seit einigen Jahren trifft sich der Kreis etwa zweimal im Jahr in Kornelimünster.

17. Januar: Namenstag von Frater Antonius

16. Januar: Der Website-Counter könnte heute die Zahl 68.096 erreichen oder gar überschreiten. 89 Tasgesbesucher müssten dazu auf die Site zugreifen, - für den Wochentag Montag eine mehr als realistische Erwartung. Addiert mit der Besucherzahl 11.904 aus der früheren Zählung würden damit nach 4 ½ Jahren 80.000 Zugriffe auf die Homepage registriert worden sein. Im vergangenen Halbjahr wären das dann 16.300 Besucher gewesen. Zwar lässt sich die Entwicklung der Besucherzahlen nicht einfach auf das Gesamtjahr hoch rechnen, aber der Trend spricht dafür, dass auch am Ende des laufenden Zähljahres wieder eine deutliche Steigerung der Zugriffe festgestellt werden kann.

PS: Das ging aber schnell! Bereits um 10:15 war die magische Zehntausender-Zahl erreicht und leicht überschritten. ... ob uns da einer eine besondere Freude bereiten wollte, indem er immer wieder neu unsere Website aufgerufen hat?

Abt Albert begleitet in den kommenden Tagen eine kleine Gruppe von Priestern in Exerzitien aus Anlass ihres goldenen Priesterjubiläums (16.-20.1.). Bischof Mussinghoff wird die Priester am Donnerstag besuchen, um mit ihnen (und uns) Vesper und Messe zu feiern und zu Abend zu essen.

15. Januar: Die „Welt am Sonntag“ in einem Artikel über den Opernball in der Dresdner Semper-Oper (13.1.05):„In der Frauenkirche sind die Reihen gefüllt mit offensichtlich beeindruckten Besuchern. Unter dem Eindruck der frischen Pastellfarben blicken die Köpfe zur Decke. Welcher Triumph über den Krieg, die Zerstörung, die Zeit. Nur beten tut niemand.“

Das eine: nachvollziehbar. Das andere: traurig.
Beides: bezeichnend?!
Das erste: bewahren! Das zweite: ändern!

14. Januar: Nach 2 ½ Monaten Gastaufenthalt verlässt uns Gabriel Schvob. Herr Schvob ist ein Doktorand aus Rumänien, der ein Drei-Monats-Stipendium für Studien an der RWTH Aachen erhalten hatte. Im Rahmen seiner zeitlichen Möglichkeiten hat er sich so gut in unseren gottesdienstlichen Rahmen und in praktische Alltagsdienste eingefügt, dass er uns Freund wurde und wir ihn vermissen werden.

Am Nachmittag wird – wie schon in den Jahren zuvor – eine große Kommunionkinder-Gruppe (50 PP)   aus der Pfarrei St. Gregorius, Aachen, uns besuchen, um sich unsere Krippe anzuschauen. P. Friedhelm wird den Kindern darüber hinaus für alle ihre Fragen Rede und Antwort stehen



Die Kommunionkinder von St. Gregorius machten aus ihrem Krippenbesuch ein Lichterfest.

12. Januar: Eine kleine MC-Priestergruppe verbringt einen geistlichen Arbeitstag bei uns (12.-13.1.).

11. Januar: Der Imker, der im Sommer bei uns etliche Bienenstöcke aufgestellt hat, bietet – in Absprache mit uns auch mit unserem Logo – den Ertrag als „Klosterhonig aus Kornelimünster“ an. In Kommission haben wir von der Produktion Gläser übernommen. Der eine oder andere Freund und Gast wird sicher gelegentlich ein Mitbringsel für zu Hause erstehen (€ 4,50).

10. Januar: Update mit einem Text zum Jubiläum deises Jahres "100 Jahre 'neue Abtei' Kornelimünster".

7. Januar: Update der Website mit der Ansprache "Im Alltag Gott" zur Feier der Oblation, 7.1.2006.

6. Januar: Dreikönige - Hochfest der Erscheinung des Herrn (Epiphanie)

P. Oliver beginnt ein Einkehrwochenende für unsere Oblaten. Im Rahmen dieser Tage werden zwei Damen ins Probejahr aufgenommen, bzw. legen das Oblationsversprechen ab. Unsere Oblatengruppe zählt insgesamt zwanzig Damen und Herren. (Ansprache bei der Feier > Link)
Vor dem Hintergrund des 100-Jahr-Jubiläums des Klosters hat P. Oliver die Tage unter das Thema des Wappenmottos der Abtei gestellt: "In vinculo pacis. Frieden, der zusammenhält - Zusammenhalt, der Frieden schenkt" (Eph 4,3).





Nach der Feier der Oblation ist vor dem Buffet
und das ist wiederum vor dem gemütlichen Beisammensein.

Zum Ende des Jahres schreiben viele Klöster mehr oder weniger ausführliche Jahresrückblicke, … alle und alles zu lesen ist fast unmöglich. Lesenswert sind immer die Schlussnotizen aus dem Bericht der Abtei New Norcia in West-Australien. Heute erreicht uns der Brief: „Eine richtige Klosterchronik sollte auch berichten von einer Unmenge von Schlangen, - vom erfolgreichen Nestbau der Bachstelzen in den Geranientöpfen im Kreuzgang des Gästehauses, - von dem wunderbaren neuen Fotokopierer, der ganze Heftchen ohne jedes Kontrollieren druckt … für die, die es verstehen, ihn zu kontrollieren, - und auch vom Diebstahl unseres Handys. Weihnachten 2004 war heiß und es gab etliche Gras- und Buschfeuer. Der Tag endete mit Sturm und einem Stromausfall zur Komplet beim Kommunitäts-Barbecue. Der Tornado vom Mai, der die Kathedrale von Bunbury zerstörte, hat auch uns heimgesucht. Er hat eine Reihe von Dächern abgedeckt, einige Veranden beschädigt, eine Reihe von großen Bäumen entwurzelt und darüber hinaus eine ganze Menge mehr geköpft. Wir hörten nichts davon: wir beteten andächtig die Laudes.“

3. Januar: In einem Krankenhaus in Benin verstarb heute Nachmittag an einer postoperativen Embolie plötzlich und unerwartet Abt Robert Mawulawoe. Abt Mawulawoe war Abt des Klosters Dzogbégan, Togo, und Visitator der afrikanisch-madegassischen Provinz unserer Kongregation. Im Rahmen der halbjährlichen Visitatorenkonferenzen traf Abt Albert ihn regelmäßig, - zuletzt im November auf den Philippinen. R.i.p.

< Abt Mawulawoe bei der Visitatorenkonferenz Nov. 2001 in Dzogbégan

2. Januar: An unserer Krippe liegt in diesem Jahr erstmals ein „Dreidel“, ein Würfel-Kreisel, der in den Bräuchen des jüdischen Tempelweihfestes Chanukka eine große Rolle spielt. Die seinen Seiten aufgeschriebenen vier Buchstaben bedeuten in ihrer Auflösung: „Ein großes Wunder ist dort (geschehen)“. Der große Gewinnbuchstabe in diesem Würfelspiel ist das Gimel (im Foto auf der Oberseite des Würfels). Er mag Ihnen und uns ein Wunsch für das Jahr 2006 sein. – Übrigens: Chanukka fällt durchwegs in die Zeit um das christliche Weihnachtsfest. In „diesem“ Jahr wurde es am 26.12.2005 gefeiert.


 

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