Kurznachrichten Juli - Dezember 2006


Morgensonne über Kornelimünster, 26.12.2006

Das Volk, das im Dunkel lebt,
sieht ein helles Licht;
über denen, die im Land der Finsternis wohnen,
strahlt ein Licht auf.
Jesaja 9,1

Dezember 2006

31. Dezember: Gedanken in der Jahresschlussvesper:

Wer in diesem Jahr nicht gestorben ist,
hat nicht gelebt. 

Wer in diesem Jahr nicht geboren wurde,
hat nicht gelebt. 

Wer in diesem Jahr nur gestorben ist, …
Wer in diesem Jahr nur geboren wurde,
ist nicht gewachsen. 

Das Jahr hat beides geschehen lassen:
Tode und Geburten.
Es hat darin Wachsen geschenkt. 

Haben wir die Gaben angenommen?
Hier und da ja,
anderswo nicht. 

Es hilft dann oft nur,
was Benedikt rät:
Beten.

Wenn das Leben krankt,
ist das Gebet 
die stärkste Medizin,
sagt die Regel des Heiligen.

Es birgt die Tode in Gottes Hand.
Es erbittet aus seiner Hand Geburt
und Zukunft.

Abt Albert

29. Dezember: Namenstag von Frater David

Zusammen mit Herrn Spicher beginnt P. Friedhelm Einkehrtage über den Jahreswechsel "In meinen Träumen läutet es Sturm".

28. Dezember: Update der Website mit zwei Texten zum Jahreswechsel: "Ein Psalmenlied dem Herrn. Jahresschlussgedanken zu Psalm 148" und "Das Leben ist ein Diamant".

Beim surfenden Blättern in anderen Websites finde ich im „Predigtforum“ der Redemptoristen zwei Texte unserer Homepage wieder: 1. für die Messe in der Weihnachtsnacht das Gedicht „Das Kind fand Geborgenheit“ unseres Weihnachtsrundbriefes, 2. für den Jahresschlussgottesdienst den Text „Advent de luxe: Besinnungszeit“. Solche Übernahmen sind immer auch eine Anerkennung und Ermutigung.

27. Dezember: ein kleiner Rückblick auf die Festtage

~ Seit einigen Jahren begrenzen wir die Zahl unserer Hausgäste über Weihnachten auf ca. zwölf, um uns arbeitsmäßig nicht zu überlasten und ein gutes „Grundklima“ zu gewährleisten. Das hat sich auch in diesem Jahr bewährt.

~ Die Gottesdienste waren gut bis sehr gut besucht. Zur 1. Vesper von Weihnachten waren es etwa 120 Besucher. Die Krippe zog viele Besucher an, die sich an der bunten „Arche Noah", die diese Krippe ist, erfreuten.

~ Predigtgedanken waren u.a. der Wunsch eines „ehrlichen Weihnachtens“, das die vorhandenen Fragen nicht beiseite schiebt, sondern in den Blick nimmt, um neue Anfänge zu finden (1. Vesper), - im und in das Schweigen das Wort Gottes erlauschen (Mitternachtsmesse), - sich in das Licht und dem Licht stellen, um so Gesicht zu gewinnen (zu Joh 1; Pontifikalamt am Tag).

~ Als persönliche Weihnachtsüberraschung kann ich erwähnen: Eine Gruß-Mail von einer Frau, die vor 26 Jahren nach Portugal geheiratet hat. Vor dieser Zeit hatte ich einige Jahre durch verschiedene Einkehrtage und weitere Begleitung engeren Kontakt mit ihr, der dann aber über die Entfernung hin abbrach. - An der Krippe sprach mich ein ehemaliger Mitschüler an, den ich in den vergangenen 45 Jahren seit dem Abitur ein einziges Mal gesehen hatte.

~ … und dann gab es die vielen Brief- und Mailgrüße von „Großen“ und „Kleinen“, die nicht selten mit großer Geschenk-Phantasie gestaltet und geschrieben waren. Dafür ein ganz herzliches „Danke!!“

23. Dezember: aus einem Weihnachtsbrief (überarbeitet):
Ein Vater, der oft zu unserer Komplet kommt, wird von seinen Kindern gefragt, was er denn bei uns mache. Unreflektiert spontan die Antwort: „Ich treffe dort Gott.“ Die Antwort hat den Vater zuerst erschreckt und dann ins Nachdenken gebracht. Sein Fazit: die Antwort stimmt.

In der Weihnachtsausgabe von „Pluscarden Benedictines“ finde ich einen Bericht der beiden Mitbrüder, die uns am „Benediktinischen Tag“ (16.9.) unseres Jubiläumsjahres besuchten. Die beiden sind im guten, ja besten Sinn Originale. Sie haben ein „Duett“ kurzer Abschnitte geschrieben und so ihre Eindrücke festgehalten. Unter anderem heißt es da:
„Reisen, und besonders in Ausland, sind nicht mein Fall. So sprang ich nicht gerade vor Freude umher, als Vater Abt mich bat, ihn zu vertreten. Auch liebe ich keineswegs das Fliegen. Als wir dann am Freitag am Flughafen Maastricht ankamen und von Abt Albert, der ganz in Ordnung schien, abgeholt wurden, begann sich die Sache aufzuhellen. Auf dem Weg zum Kloster machte er einen kleinen Umweg, um uns zu zeigen, wo die „Siegfried Line“ (= der Westwall) verlief. …
(Samstag, 16.9., der „Benediktinische Tag“:) Der Tag war herzlich und schlicht gestaltet. Es gab nur eine Rede (= die Predigt), ausgezeichnet und nur drei Minuten lang. Das Mittagessen mit nur einem Gang (einer hervorragenden Suppe und deutschen Wein und deutsches Bier) bot im Anschluss Gelegenheit, Gäste und Gebäude zu entdecken. …
(Sonntag, 17.9.:)
Als ich am Nachmittag gerade eine Tasse Tee trank, stürmte Abt Albert herein. Er hatte von meinem Faible für Autos gehört. So hatte er für mich die Besichtigung eines Mercedes Benz von 1950 arrangiert. „Kann ich meinen Tee zu Ende trinken?“ „Lassen Sie ihn stehen“, war die Antwort - deutsche Pünktlichkeit! Nach der Besichtigung wurde uns Gelegenheit zu einer Fahrt durch Kornelimünster gegeben." (Und natürlich ist die Autoinspektion mit einem Foto belegt!)

22. Dezember: Die Krippe steht!

18. Dezember: Abt Albert fliegt nach Rom, um in den nächsten beiden Tagen zusammen mit Abt Joel von Tournay (Frankreich) und den Mitarbeitern der Kongregationskurie die Vergabe-Richtlinien für den Solidaritätsfond der Kongregation zugunsten unserer Klöster in den armen Regionen der Welt neu zu überdenken und eventuell neu zu formulieren.

Wenn einer eine Reise tut …“ Da sind die Mitbrüder, mit denen man nicht im Flugzeug, aber auch nicht in Rom rechnet, … die Tisch- gemeinschaft mit acht Brüdern aus ebenso vielen Nationen, … dieses frisch restaurierte oder gereinigte Kunstwerk und jenes jetzt eingerüstete, … Altbekanntes und immer wieder Besuchtes und etwas abseits Gelegenes, zu dem ich seit Jahren oder gar Jahrzehnten nicht mehr gegangen bin, … Wappenstudien („Das habe ich, Papst N.N., gebaut!“ … und wie eifrig haben sie Wappen hinterlassen!!), … Inschriften lesen („Vanozza Cattanei, Mutter von Cesare, Herzog von Valencia, Johannes, Fürst von Grandia, und Lucrezia, Markgräfin von Ferrara …“), … die goldene Wintersonne zu touristenfreier Morgenstunde, … und dazu eine straffe  Sacharbeit, die zügig zu Ergebnissen führte.

15. Dezember: Zusammen mit Frau Maria Godde beginnt Frater Matthias ein geistliches Wochendangebot "Der Mächtige hat Großes an mir getan. Sein Name ist heilig".

"unterwegs", die Zeitschrift des Deutschen Katecheten-Vereins, bringt in Heft 4/2006 einen Beitrag "Projekt 'Kreuzwegheft'. Ein Erfahrungsbericht aus der 5./6. Jahrgangsstufe". Das Projekt greift auf die Zeichnungen des Heftes "Die Ostergeschichte" zurück, die vor einigen Jahren Abt Albert (Zeichnungen) und Mariele Pölling (Text) veröffentlichten. Das Heft ist beim Katecheten-Verein nach wie vor im Angebot.

Aus Kiel erhielt ich mit einem Dank für das spirituelle Angebot unserer Website, dass die Absenderin für ihren Beitrag zum Jahresschlussgottesdienst im Predigtforum der Redemptoristen (www.predigtforum.at) die Gedanken „Advent de luxe“ als „Kontext“ aufgenommen hat. Der Beitrag wird nach Weihnachten abrufbar sein. - Danke!

13. Dezember: Heute und morgen kommt die Stadt Aachen mit einer Reihe ihrer Mitarbeiter zu einer Fortbildungsveranstaltung ins Haus.

Im vorigen Jahr schrieb ich einen Bericht "Weihnachten im Kloster", um einfach einen Einblick in die klösterliche "Alltäglichkeit" dieser Festzeit zu geben. Zwar sind in diesem Jahr Kleinigkeiten deswegen anders, weil wir diesmal keine 4. Adventwoche haben, aber ansonsten stehen auch in diesem Jahr die Dinge so an, wie ich sie für das vergangene Weihnachtsfest beschrieben habe.

12. Dezember: Am Abend wird Abt Albert vor dem Marketing-Club Aachen einen Vortrag "'Marketing' auf  benediktinisch" halten.

Das Katholische Bibelwerk hat die Nr. 168 seiner Zeitschrift "Bibel heute" unter das Thema "Mit Psalmen leben" gestellt. Das Heft scheint mir für den Suchenden und den Praktiker sehr brauchbar zu sein. Ich habe eine größere Zahl des Heftes bestellt, um es interessierten Gästen anzubieten. Ich hoffe, das Heft schnell geliefert zu bekommen. Natürlich kann es auch direkt beim Bibelwerk bestellt werden (www.bibelwerk.de).

11. Dezember: Gestern Abend wurde  der weihnachtliche Rundbrief auf die Website gesetzt (Gedicht "Das Kind fand ..."; Berichtsteil). Als weiterer Text finden Sie dort Adventsgedanken "Advent de luxe ...".

Die Aachener Zeitungen berichten ganzseitig über die Rundreise, die das Umweltministerium NRW für Journalisten zum Thema Bioenergie am 19. Oktober veranstaltet hatte. Unsere Holzhackschnitzelheizung war eine Station der Rundfahrt. Unter der Überschrift "Mönche erwärmen sich für Holz" und mit großem Foto wird des längeren auch über uns berichtet.

10. Dezember: Am Abend beginnt der Konvent einen Einkehrtag, zu dem uns Br. Augustinus aus der Abtei Trier Impulse geben wird. Br. Augustinus ist Pfarrer der Klosterpfarrei St. Matthias und der ihr angeschlossenen beiden weiteren Pfarren (10.000 Seelen). Für den Montag haben wir uns "termine- und gästefrei" verordnet. Der Einkehrtag endet am Dienstagmorgen mit einem Kurzimpuls. --

Br. Augustinus stellte seine Impulse unter das Generalwort "Sinn ist stets der Un-Sinn, den man lässt" (Odo Marquard). Jeweils ausgehend von einem Bibeltext konkretisierte er es mit bewusst provozierenden Gedanken zum Advent, zur Kirche (Gemeinde) und zum Mönchtum.

9. Dezember: Sie haben sich die Zeit genommen, diese Seite unserer Website aufzuschlagen. Möglicherweise haben Sie noch etwas Zeit und das Verlangen, sich auf Weihnachten tiefer hinzudenken. Vielleicht finden Sie unter den Weihnachtsgedanken der vergangenen Jahre auf dieser Website den einen oder anderen Impuls, den weiterzudenken sich lohnt. Klicken Sie sich doch einmal durch:  >> Spirituelles >> Kirchenjahr >> Weihnachten ...

Eine Schweriner Pfarrgemeinde bittet um Verwendungserlaubnis des Adventgedichtes "Fünf vor Weihnachtszwölf"  (Kurznachrichten, 20.12.2004). Beim "googlen" habe ich das Gedicht übrigens auch schon mal auf der Website der Katholischen Kirche in Bern (www.cathberne.ch) wiedergefunden. - Das Gedicht wurde inzwischen auch den aktuellen Adventsgedanken "Advent de luxe ..." beigefügt.

8. Dezember: Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau Maria (Mariä Empfängnis). - Das Hochfest ist das Patronatsfest unserer Benediktinerkongregation von Subiaco, deren Gründung in die unmittelbare Zeit nach der Dogmatisierung des Festgeheimnisses 1854 fällt.

Heute wird die Website "www.Weihnachtsgottesdienste.de" frei geschaltet. Sie können dort die Gottesdienstzeiten vieler katholischen und evangelischer Gemeinden in Deutschland finden. Auch wir haben dort unsere Gottesdienstzeiten veröffentlicht

Der Kreis Aachen führt für eine kleine Gruppe seiner Mitarbeiter untertags eine Fortbildungsveranstaltung bei uns durch.

Am Nachmittag kommen 16 Studierende der Fachhochschule Mönchengladbach zu Einkehrtagen ins Haus.

4. Dezember: Frater Matthias fährt nach Neumarkt, Oberpfalz, um dort an der zweiten Kurseinheit des Instituts für missionarische Seelsorge (IMS) zur geistlichen Gesprächsbegleitung teilzunehmen (4.-9.12.).

3. Dezember, 1. Advent: Gestern erhielt ich einen Mailgruß aus Schottland. Er wünschte mir "a reflective and prayerful Advent". Die englische Formulierung "hat was". In meinen deutschen Ohren klingt sie neu und unverbraucht, ganz anders als der bei uns fast nichtssagend gewordene Wunsch eines "besinnlichen" Advents, obwohl er dasselbe meint. Vielleicht ist genau das eine Botschaft des Advents: Dinge anders und neu hören, sehen, denken, angehen.


"himmlische Adventsbäckerei"
2.12.2006, 07:30

1. Dezember: P. Friedhelm und Frau E. Disse beginnen ein Einkehrwochenende "Ich schaue aus nach dem Herrn, meinen Retter. In Geduld will ich warten, bis er sich naht."

 

November 2006

29. November: Bis zum Freitag, 1.12., kommt eine Gruppe der Jahrgangsstufe 12 eines Mönchengladbach-Rheydter Gymnasiums zu Exerzitientagen. P. Oliver begleitet die Gruppe.

Am Abend findet eine Vorstandssitzung des Vereins unserer Freunde statt.

28. November: Update der Website mit einem Reisebericht über die Visitatorenkonferenz in Petersham, Massachusetts, U.S.A., "Petersham - Kontemplation und Schaukelstuhl"

Ein Gast stiftete uns eine Reihe von Postern des Emmausbildes (Größe DIN A 4 u. DIN A 3), die wir anbieten dürfen. Danke!
Von der Druckerei erhielten wir auch 1.000 Doppelkarten des Emmausbildes mit einem Meditationstext "Vertraut den neuen Wegen".

24. November: Unsere Oblaten sind von P. Oliver zu einem Einkehrwochenende "Benediktinischer Lebenswandel in der Welt" eingeladen (24.-26.11.)

22. November: Frater Egilhard unterzieht sich einer (abschließenden) kleinen OP an seinem linken Augenlid. Er schließt unmittelbar daran einige Auszeit-Tage bei seiner Schwester an (22.-29.11.).

21. November: Der Kreis Aachen führt erneut eine Fortbildung bei uns durch.
 

20. November: Abt Albert fliegt zur turnusmäßigen Halbjahreskonferenz der Visitatoren unserer Kongregation von Subiaco nach Petersham (Massachusetts, USA) (20.-27.11.).

Am Morgen tagt die Aachener Notfallseelsorge in unserem Haus

Schüler/innen der Jahrgangsstufe 13 des Liebfrauengymnasiums Grefrath-Mülhausen verbringen Einkehrtage bei uns (20.-23.11.) P. Oliver begleitet die Gruppe.

19. November Update der Website mit einem Text "Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht (Bonhoeffer) - Vom Kerngeschäft des Christseins".

17. November: Im Gästebereich liegt eine sehr dichte Woche vor uns. Heute kommt die Katholische Hochschulgemeinde Köln zu einem geistlichen Wochenende zu uns. Am Montag schließt sich eine Jahrgangsstufe 13 eines Gymnasiums an, und unmittelbar anschließend werden unsere Oblaten kommen. Unsere 20 Gästezimmer sind alle belegt.

15. November: Namenstag von Abt Albert.

Alle Achtung! "kreuz.net" (14. 11.) liest die Kurznachrichten unserer Website und hält sie einer Berichterstattung für würdig.

14. November: Der Kreis Aachen führt wieder einmal eine Fortbildungsveranstaltung bei uns durch.

... und auch das noch: Kurz nach Mitternacht trudelt eine Email aus Australien ein. Ein deutsches Ehepaar, das in West-Australien "überwintert", hat am Sonntagabend im Fernsehen in der Reihe über die "Great Outdoors" einen Bericht über die Abtei New Norcia gesehen. Nun fragen sie uns in  Deutschland, ob und wie man mit öffentlichen Verkehrsmitteln dahin kommen kann. Meine positive Antwort ist unterwegs.
Die "Moral von der Geschicht'": (1) Benediktiner sind "global players". (2) Surfen im Internet kann zu "Werken der Barmherzigkeit" genutzt werden - hier zum "Werk der Auskunft".

13. November: Frater Johannes aus Siegburg wird sich in den nächsten drei Tagen mit der Computer-Katalogisierung unserer Bibliothek ein wenig vertrauter machen. Die Siegburger scheinen daran zu denken, ein entsprechendes System auch bei sich einzuführen.

11. November: Gedenktag des hl. Martin von Tours. Das Fsst des hl. Martin ist - besonders im Rheinland - mit reichem Brauchtum verbunden.

P. Friedhelm macht sich in seinen diesjährigen "Rest-Urlaub" auf. (11.-18.11).

Am Abend besucht Frater Egilhard ein Benefiz-Konzert im Aachener Dom. Da wir einige Freikarten erhalten haben, ist es eine gute Gelegenheit, einige der treuen Helfer beim monatlichen Frühschoppen zu diesem Konzert einzuladen.

Für den Nachmittag hat sich Msgr. Pilz, der Leiter des Kindermissionswerkes, mit einer Gruppe angemeldet, um die Bilder von J. Brooks-Gerloff anzuschauen.

Ehemalige Schüler wollen ein Klassentreffen bei uns beginnen. Vor 48 Jahren haben sie ihre Schulzeit bei uns abgeschlossen.

10. November: Die Jugendabteilung des Malteser Hilfsdienstes Essen gestaltet ein geistliches Wochenende in der Abtei (18 PP, 10.-12.11.).

9. November: Die „Arbeitsgemeinschaft Orden“ im Bistum Aachen hat ganztägig zu ihrer Herbstsitzung eingeladen. P. Oliver ist unser Delegierter für diese Arbeitsgemeinschaft.

Am Abend nimmt Frater Matthias an einer Sitzung eines Ausschusses der „Gemeinschaft von Gemeinden“ (GvG) für das Dekanat Kornelimünster teil.

7. November: Update der Website mit einigen Variationssätzen "Ich glaube an Gott".

Das Bistum Trier hat als Anregung zu einer geistlichen Vertiefung seines Strukturreform-Weges unser Emmausbild zusammen mit einem meditativen Text und Gebet als Doppelkarte herausgegeben. Die an die Gemeinden verteilte Auflage hat 10.000 Exemplare. Die Meditation ist jetzt auch in der Internetpräsentation des sog. „Projektes 2020“ zu finden. Vgl. den Beitrag zum Emmausbild auf dieser Website.

6. November: Die Ausbildungsverantwortlichen der Redemptoristen aus Deutschland und Österreich haben unser Haus für die nächsten Tage als Tagungsort einer Konferenz gewählt. (16 PP; 6.-10.11.).

3. November: Abt Albert beginnt Einkehrtage „Ich bin gewiss: ich werde schauen die Güte des Herrn im Lande der Lebenden (Ps 27) - Hinaus-Blicke über den Tod hinaus“ (3.-5.11.).

2. November: Allerseelen. -
Der Konvent trifft sich kurz vor 12:00 zum traditionellen Totengedenken auf dem Friedhof. Daneben prägen das Totenoffizium im Chorgebet und die Konventmesse als Requiem den Tag. Über dieses tagesspezifische Totengedächtnis hinaus pflegen unsere Klöster ein tägliches Totengedenken, indem sie nach einer der Mahlzeiten des Tages die Tagesverstorbenen des eigenen und besonders verbundener Klöster namentlich in ein Gebet einschließen. Für die Verstorbenen des eigenen Klosters wird über Tag die Osterkerze angezündet. Und dann gibt es noch am Schluss jeder Gebetszeit die Gebetsformel: „Die Verstorbenen mögen durch die Barmherzigkeit Gottes leben in Frieden. Amen.“


Der Vorstand eines Aachener Unternehmens hat sich zu einem Klausurtag bei uns angemeldet (2.-3.11. Am Abend wird Abt Albert für die Herren zu einem Gespräch über Führungselemente in der Regel Benedikts zur Verfügung stehen.

1. November: Allerheiligen

Update der Website mit einem Kurzimpuls "Wann betet ihr?"

Seligpreisung

Selig, die …
Selig, die …
Selig, dritte, vierte
und weitere mehr

Selig, …
… ihr!
Nicht irgendwer!

Darauf kommt es an:
dass ihr das Band
Um-meinetwillen
einkordelt in das Leben.

Es ist stark,
dich zu halten,
wenn alles an dir zieht.

DU reichst es hin:
„Ich halte dich.
Ergreife mich.“


fr.a.
061101 - Allerheiligen

 

Oktober 2006

31. Oktober: Reformationsfest

Die (lefebvrische) Nachrichtenagentur „kreuz.net“ berichtet am 29.10. über die Stellungnahme des Aachener Bischofs („Eifeler Nachrichten“, 27.10.) zur beabsichtigten Wiederbesiedelung des alten Klosters Gut Reichenstein mit Lefebvre-Benediktinern: “Im Bistum Aachen werden die ersten Abwehrmaßnahmen gegen die drohende Gründung eines Benediktinerklosters ergriffen. … Die Aachener Diözesangewaltigen (haben) keine Freude am neuen Kloster. Das gilt insbesondere für den Abt der stark rückläufigen Benediktinerabtei Kornelimünster in Aachen. Darum soll jetzt ein kirchlicher Quarantänegürtel um das neue Kloster gelegt werden“.  -  Ich wundere mich, (1) überhaupt erwähnt zu werden, weil ich seit dem ersten Bekanntwerden der Gründungsabsichten nicht weiter öffentlich Stellung bezogen habe und auch nicht von Bistumsseite um Stellungnahme oder Rat gefragt wurde, - (2) zu den „Diözesangewaltigen“ gezählt werde, - (3) dass die Benediktinerabtei Kornelimünster „stark rückläufig“ genannt wird. Vor 25 Jahren hatte Kornelimünster einen Mönch mehr als heute.

Am 20. Oktober hatte ich den Bundestagsabgeordneten der Grünen Jerzy Montag nach einem "flotten Klosterspruch" eingeladen, sich doch einmal in einem heutigen Kloster umzuschauen, um künftig nicht mehr in plakativen Klischeevorstellungen herumstolpern zu müssen. Auf Rückfrage von Besuchern unserer Website kann ich melden: Herr Montag hat (bisher) in keiner Weise reagiert.
PS.: Im Laufe des heutigen Nachmittags meldet sich das Büro von Herrn Montag und bestätigt den Eingang meiner Mail vom 20.10. Herr Montag ist bis zum 6. November im Ausland und werde sich anschließend melden.

30. Oktober: Der Aachener Polizeiseelsorger hat die "Sozialen Ansprechspartner" (SAP) der Polizeidirektion zu einer Klausur eingeladen (30.-31.10.).

Die "Katechetischen Blätter" erbitten für ihr Heft 2/2007 eine gute Reprovorlage unseres Emmausbildes.

... und dann war da gestern Abend noch:
1. >> nach der Vesper ein Feuer im Papier-Container vor unserem Haus. Die Feuerwehr rückte an, um den Brand zu löschen.
2. >> ein "Pilger-Vater", der mit seinem 6-jährigen Sohnemann zu Fuß von Paderborn aus auf dem Jakobusweg nach Aachen unterwegs war. Der Kleine war immer noch topfit und schlief erst in der Komplet auf dem Arm des Vaters selig ein.

29. Oktober: Update der Website mit Gedanken zum Gedicht von Hilde Domin "Nur eine Rose als Stütze".

In der Propsteigemeinde wird mit einem festlichen Gottesdienst ihr Organist, Cantor Josef Eich, verabschiedet. Herr Eich übernimmt eine 100%-Organistenstelle in Recklinghausen. Herr Eich hat in vielen Jahren bei uns die Osternachtfeier und die Mitternachtsmesse zu Weihnachten an der Orgel begleitet. Mit dem Chor der Propsteigemeinde hat er auch immer wieder besondere Festgottesdienste mitgestaltet, - zuletzt am Fest des Gründerabtes Benedikt von Aniane in diesem Jahr (11. Februar). Auch wir werden das musikalische Können von Herrn Eich an der Orgel und in der Chorführung vermissen. Als sehr regelmäßigen Gast unseres monatlichen Frühschoppens durften wir Herrn Eich auch über das Berufliche hinaus kennen und schätzen lernen. Wir danken ihm für alle Freundschaft und wünschen ihm in Recklinghausen eine ihn erfüllende neue Aufgabe.

28. Oktober: Der Aachener Diakonandenkreis XIII hat sich zu einem Studientag in der Abtei angemeldet (28.-29.10.)

P. Oliver begleitet im Schönstattzentrum Puffendorf einen Einkehrtag für den Pfarrgemeinderat Heinsberg, St. Gangolf. Dieser Einkehrtag hat inzwischen eine langjährige Tradition.

P. Friedhelm fährt am Nachmittag zu einem Vettern- und Cousinentreffen seiner Familie.

Ich werde auf einen Beitrag der "Eifeler Nachrichten" vom 27.10. zu Gut Reichenstein und der Ansiedlung von Lefebvre-Benediktinern dort aufmerksam gemacht. Hintergrund ist wohl eine Sitzung des Monschauer Bauausschusses in der kommenden Woche und die Stellungnahmen zum Bebauungsplan seitens der sog. "Träger öffentlicher Belange" , zu denen auch die Kirche gehört. Unter der etwas .... schlichten Überschrift "Hochzeit gilt nicht" heißt es u.a. "Trauungen durch die Mönche im künftigen Kloster Reichenstein sind nicht gültig. Daran lässt Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff keinen Zweifel ... Künftig werden katholische Priester auf Reichenstein auch keine heilige Messe oder anderen Gottesdienste mehr feiern. Der Bischof habe 'erhebliche Bedenken' gegen die künftige Nutzung von Gut Reichenstein als Kloster, sagte Franz Kretschmann [Pressesprecher des Bistums Aachen]."

26. Oktober: P. Oliver nimmt am Landestreffen NRW der Arbeitsgemeinschaft Katholisch-theologischer Bibliotheken (AKThB) teil. Das Treffen organisiert die Bibliothek der Kirchlichen Hochschule Wuppertal. Erstmals ist damit eine evangelische Bibliothek Gastgeber des Treffens.

25. Oktober: Der Diakonandenkreis 12 des Bistums Aachen beginnt am Morgen Studientage (25.-29.10., 14 PP).

Am Abend nimmt Abt Albert am feierlichen Vespergottesdienst zum Patronatsfest der griechisch-orthodoxen Gemeinde in Aachen teil. Der hl. Demetrios ist nach Georg der wohl volkstümlichste Heilige der orthodoxen Kirche. Der Festtag des Heiligen ist der 26. Oktober.

www.wdr.de, Regionalnachrichten Aachen, meldet am Nachmittagt: "Bund und Land haben ein neues Konzept zur Verkehrsentlastung der Aachener Stadtteile Brand und Kornelimünster vereinbart. Das hat der SPD-Bundestagsabgeordnete Achim Großmann aus dem Kreis Aachen mitgeteilt. Statt der umstrittenen neuen Trasse soll das bestehende Verkehrsnetz optimiert werden. Der Fernverkehr soll über die L 233, bekannt als Monschauer Straße, zur Autobahn geführt werden. Somit könnten die Ortsdurchfahrten Brand und Kornelimünster entlastet werden." - Eine Variante der jetzt verworfenen Trasse der B 258n hätte unmittelbar hinter unserem Friedhof hergeführt

24. Oktober:


Die Arbeiten an dem Wohngebiet Kornelimünster-West 1 im Blickfeld der Abtei sind so weit fortgeschritten, dass eigentlich in allernächster Zeit die Parzellen abgesteckt werden könnten.

P. Oliver ist am Morgen in ein Aachener Berufskolleg eingeladen, um einer Klasse etwas zum Klosterleben zu sagen.

Am Abend hat die Ortsgruppe Kornelimünster des Eifel-Vereins zu einem Dia-Vortrag über die Eifel-Talsperren bei uns eingeladen.

23. Oktober: Am Abend nimmt Frater Matthias als unser Delegierter an der Sitzung des GvG-Ausschusses teil. Der Ausschuss soll die Neustrukturierung der Dekanatspfarreien in eine „Gemeinschaft der Gemeinden“ (GdG) vorbereiten/begleiten.

22. Oktober: P Friedhelm feiert heute in seiner Heimatgemeinde Alpen „Silberprimiz“. Sein Priesterweihetag ist der 27. August 1981. Wir begingen das Jubiläum mit dem „Tag der Freunde“ am Jubiläumsdatum.

Nach dem Hochamt zum Weltmissionssonntag steht unser Gast der vergangenen 1 ½ Wochen, Bischof Augustine Shao aus Sansibar,  für ein Gespräch mit interessierten Gottesdienstbesuchern bereit. Seine Themen in den Gemeinden unseres Bistums waren vor allem die Aids-Problematik in Afrika und das Leben einer christlichen Minderheit in einem muslimischen Umfeld.

21. Oktober: Abt Albert nimmt am Nachmittag in Bochum an der Ordination einer freikirchlichen Pastorin teil. Frau H. hat ein Stück weit bei uns geistliche Heimat gefunden und wird von Abt Albert begleitet.

Frater Antonius begleitet in der nahen  Jugendbungsstätt Rollefer Berg einen Einkehrtag für Mitglieder seiner Heimatgemeinde Hambach. Bei der seinerzeitigen Planung des Termins war bei uns für diesen Einkehrtag keine Raumkapazität frei. 

20. Oktober: Ein Artikel zur aktuellen Kopftuch-Debatte, in dem der der Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag (Die Grünen) mit einem Vergleich aus dem Mönchsbereich zitiert wird, motiviert mich zu einem Replik-Brief an den Abgeordneten:

Sehr geehrter Herr Montag!
In einem Artikel der Zeitung „Die Welt“ vom 20. Oktober „Drohbriefe gegen Kopftuchgegnerin“ lese ich ein längeres Zitat von Ihnen. Darin findet sich der Satz: „Zu behaupten, es [= das Kopftuch] habe nichts mit Islamismus zu tun, das ist so, als wolle man eine mittelalterliche Mönchskutte betrachten, ohne von Inquisition zu reden.“
Ohne hier auf die „Kopftuchdebatte“ einzugehen, stelle ich Ihnen die Frage, ob Sie wirklich beim Betrachten einer „mittelalterlichen Mönchskutte“ unmittelbar und vielleicht nur an die Inquisition denken.
Ich bin Benediktinermönch. Ich trage eine Mönchskutte. Ich fühle mich weder „mittelalterlich“ noch als „Inquisitor“. Den „Welt“-Artikel las ich am Morgen um 04:45 im Internet.
Ich lade Sie ein, ein Wochenende „auf Kosten des Hauses“ in unserem Kloster zu verbringen. So könnten Sie, was Ihre Sicht des Mönchtums angeht, etwas vom Heute erfahren und auf ziemlich gestrig-mittelalterliche Argumentationen künftig verzichten.
Übrigens: Jürgen Rüttgers hat 2001 nach einem flotten „Klosterspruch“ meine damalige Einladung angenommen.
Mit freundlichem Gruß aus Aachen nach Berlin und/oder München
Ihr Abt Dr. Albert Altenähr OSB

19. Oktober: Über den Newsticker des wdr.de -Regional geht um 16:43 die Nachricht:
Aus für B 258n Süd bei Kornelimünster. Die Pläne für die Bundesstraße um die Aachener Stadtteile Kornelimünster und Brand, die so genannte B 258n Süd, sollen offenbar nicht weiter verfolgt werden. Nach Auskunft der Aachener Baudezernentin Gisela Nacken hat das Landesverkehrsministerium gestern Abend dem federführenden Bundesverkehrsministerium vom Bau der umstrittenen Trasse abgeraten. Damit seien die Chancen für die Realisierung der umstrittenen Trasse deutlich gesunken, so Gisela Nacken.“ Ein Vorschlag war gewesen, die Trasse unmittelbar hinter unserem Friedhof vorbeiführen zu lassen. - … und schon dämpft die Aachener Zeitung die Freude: Die Entscheidung im Verkehrsministerium soll erst nächste Woche erfolgen.

Das NRW-Umweltministerium und die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW haben zu einer Journalistenreise „Energetische Biomassenutzung in NRW“ eingeladen. Die Gruppe von etwa 30 Journalisten wird eine Biogasanlage in Kerpen, die Holzhackschnitzelheizung unseres Klosters und eine Biodiesel-Herstellung in Neuss besichtigen. Das Mittagessen ist bei uns geplant.


Die Aachener Zeitung veröffentlicht ganzseitig einen 17,2 km langen Wandervorschlag „Im Weichbild der Stadt Aachen“, dessen Start und Zielpunkt die Abtei ist. Eine Routenkarte und zwei Bilder der Abteikirche illustrieren die Seite.

Der Silberschmied Stefan Bücken, Herzogenrath, bringt eine größere Stückzahl der von ihm gestalteten Bronzekreuze mit dem Motiv unseres Emmausbildes vorbei. Vor ca. zwei Wochen war das letzte der Kreuze, die wir abgenommen hatten, gekauft worden.

18. Oktober: Update der Website mit einem Text "Pretiosen aus Psalm 37".

Der Kreis Aachen führt erneut eine Fortbildung bei uns durch.

12. Oktober: Update der Website mit einem Text zu einem Gedicht von M.L. Kaschnitz "Ein Haus aus Licht".

Die neue Kirchenzeitung Aachen bringt einen zweiseitigen Bericht von Michael Kinnen „Wirklich frei sein. Für Frater Antonius aus Kornelimünster ist die klösterliche Armut kein ‚Hochleistungssport’“ (S. 8 u. 9). Das große Foto von ihm ist hervorragend. Auf S. 35 berichtet die Kirchenzeitung über den „Benediktinischen Tag“ am 16. September. (Foto: Klaus Herzog)

In den kommenden Tagen sind Bischof Augustine Shao und die Band KAKAU aus Sansibar (Tansania) im Vorfeld des Weltmissionssonntags (22.10.) als Gäste des Bistums Aachen bei uns. Bischof Shao wird in Gemeinden der Diözese vor allem die Aids-Situation und die Situation der Christen im islamischen Umfeld Sansibars erläutern. Am Weltmissionssonntag wird Bischof Shao mit uns das Konventamt feiern. In der Predigt und/oder einem Gespräch nach der Messe (11:30 – 12:15 ca.) wird Bischof Shao die ihn besonders bewegenden Probleme ins Gespräch bringen.
Die Insel Sansibar war bis zum Ende des 19. Jhd. ein Zentrum des arabischen Handels mit afrikanischen Sklaven. Im Helgoland-Sansibar-Vertrag von 1890 verzichtete das deutsche Reich zugunsten Englands auf Sansibar als Interessengebiet und erhielt im Gegenzug dafür die Insel Helgoland zugesprochen. Bei ca. 1 Millionen Einwohnern zählt das Bistum Sansibar rund 14.000 Katholiken.

11. Oktober: Das Schweizerische Katholische Bibelwerk bittet um Abdruckerlaubnis und Reproduziervorlage unseres Emmausbildes. Es will das Bild nutzen für ein Kurspaket „Glaubenssache. 7 christliche Updates“. Der Kurs will in einfacher Form in christliche Grundgedanken einführen.

Am Abend kommt Frater Egilhard voll positiver Eindrücke aus Taizé zurück.

9. Oktober: Update der Website mit zwei Texten. 1) "Kelter der Liebe. Gedanken zur Eucharistie", 2) "Anreicherungen oder 'Wie es in mir betet'".

Die Priester des Dekanates Monschau haben Abt Albert am Nachmittag zu einem Austausch über die geplante Klostergründung von französischen „Lefebvre-Benediktinern“ in ihrem Dekanat eingeladen.

8. Oktober: P. Friedhelm beginnt am Nachmittag Vortragsexerzitien für einen Schwesternkonvent in Horrem (8.-15.10.).

5. Oktober: Das Bistum Trier fragt um Abdruckerlaubnis des Emmausbildes nach. Man plant dort eine Meditations-Doppelkarte mit dem Motiv (Auflage ca. 10.000). Die Meditationskarte soll das Projekt "Entwicklung von Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Bistum Trier und Strukturplan 2020" begleiten und anregen, die anstehenden Veränderungsprozesse in ihrer Tiefendimension auszuloten.

Die aktuelle Ausgabe der "Monastischen Informationen" ist im Netz verfügbar. In der Nummer sind die beiden lesenswerten Berichte über das diesjährige Oblatenrektoren-Treffen auf dem Jakobsberg und der Bericht von Frater Antonius über das Treffen junger Mönche unserer Kongregation in La Pierre-qui-Vire (vgl. Notiz vom 6. September).

4. Oktober: Auf einer von der Benediktinerinnenabtei Mariendonk erstellten und herausgegebenen Landkarte „Benediktinische Gemeinschaften im deutschsprachigen Raum“ (Deutschland, Österreich, Schweiz, Südtirol) sind insgesamt 125 Niederlassungen (Frauen- und Männerklöster) verzeichnet, denen die Benediktsregel Lebensrichtschnur ist. Neben den Benediktinern sind das die Zisterzienser und die Trappisten. Diese Zahl lässt selbst einen „gestandenen“ Benediktiner verwundert staunen.

3. Oktober: Frater Egilhard hat eine Einladung, mit Bekannten für eine Woche nach Taizé zu fahren (3.-10.10.).

1. Oktober: Update der Website mit einer Meditation über Psalm 119,18: "Öffne mir die Augen".

 

September 2006

30. September: Frater Matthias hat die Gelegenheit, noch einige Urlaubstage mit einem Bekannten zu verbringen (30.9.-3.10.)

29. September: P. Friedhelm und Fr. Antonius beginnen einen Kurs Schweigetage "Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner. Einübung in das Jesusgebet" (29.9.-3.10.).

24. September:
Der Konvent nimmt an der Schlussmesse und der Abschlussandacht der Kornelioktav in der Propsteikirche teil. Hochamt und Messe in unserer Abteikirche entfallen.

Abt Albert ist eingeladen, am Schlusstag der Kornelioktav als Hauptzelebrant der Eucharistiefeier in der Propsteikirche vorzustehen. Unmittelbar nach der Messe macht er sich auf den Weg, um am Abend in Wien für einen Benediktinerinnenkonvent einen Exerzitienkurs zu beginnen (24.-29.9.)

23. September: Mit dem Datum 22.9.06 wurde der Bauantrag für unsere Umbaumaßnahme unterzeichnet und geht am Montag zur Genehmigung an das Bauamt. … Dreimal 15 Unterschriften! Als Bearbeitungszeit sind sechs bis acht Wochen anzusetzen. - Parallel dazu ist Architekt Elmar Sommer mit der (detaillierten) Ausführungsplanung beauftragt. … Es wird also immer „konkreter“.

Der Benno Verlag hat ein kleines (Geschenk-) Buch „Jetzt ist die Zeit. Fotos und Meditationen zur Jahreslosung“ herausgebracht (€ 6,50). Als Jahreslosung gilt Jesaja 43,19: „Gott spricht: Siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ In dem Buch ist auch ein längerer Text von Abt Albert aufgenommen.

20. September: Das Redaktionsteam der Missionsmagazins „Kontinente“ kommt heute und morgen zu zwei Klausurtagen zu uns. 

Die „Caritas-Konferenzen Deutschlands“ fragen um die Abdruckerlaubnis des Gedichtes „Wachsen“ für eine Meditationskarte nach.

19. September: Gestern verließen uns unsere Festtagsgäste Präses Bruno, die beiden Mitbrüder von Pluscarden und Sr. Elja, Marienrode. Heute machte sich Sr. M. Stephen, Minster (UK) auf den Heimweg. Auf dem Weg zum Bahnhof brach der Wagen mit Kühlwasserproblemen zusammen, so dass auf die ganz-schnelle unterwegs noch eine Weiterfahrt organisiert werden musste. Der Pkw landete erst mal in der Werkstatt.

16. September: Hochfest des hl. Papstes Kornelius, Mitpatron unseres Klosters und Namenspatron des Ortes Kornelimünster.


Im Rahmen des 100-jährigen Gedenkens an die Rückkehr der Benediktiner nach Kornelimünster haben wir für das Hochfest des hl. Kornelius zu einem „Benediktinischen Tag“ eingeladen. Die gezielte Einladung sucht einen überschaubaren Kreis von Klöstern aus unserer deutschen Umgebung und aus dem nordwesteuropäischen Raum unserer Kongregation von Subiaco zu erreichen. So dürfen wir neben dem Präses unserer Kongregation, Abt Bruno Marin, Rom, Mitbrüder und Mitschwestern aus Belgien, den Niederlanden und aus Schottland und Südengland erwarten (Foto: Abtpräses Bruno,Rom -  Br Prior Meinrad von Pluscarden, Schottland). Diese Klöster streben seit einigen Jahren eine engere Verbindung untereinander an. Die Erfahrung, dass ganz viel über die persönliche Schiene läuft, macht eine solche Begegnung sinnvoll und fruchtbar. Dass die deutschen Nachbarklöster bei einem derartigen Tag nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst. Dass wir über den Kreis der Ordensbrüder und -schwestern auch unsere Oblaten eingeladen haben, weitet den Begegnungshorizont noch einmal aus. Angemeldet haben sich bisher 47 Mitbrüder und Schwestern. Mit unseren Oblaten dürften wir insgesamt etwa 70 Gäste erwarten können. Soweit wir es übersehen, führt die Einladung an die benediktinische „Euregio Nordwesteuropa“ einen Kreis zusammen, der sich so bisher noch nie getroffen hat. Wir sind gespannt und freuen uns.

     

In der Predigt der Eucharistiefeier stellte Abt Albert die beiden Klosterpatrone, die heiligen Benedikt von Aniane und Papst Kornelius, schlagwortartig als ein Programm vor.
Der Klostergründer Benedikt war eine der tragenden Säulen der karolingischen Klosterreform. Er kann die Kirche, die Klöster und jeden einzelnen daran erinnern und dazu ermutigen, das Heute anzuschauen, es vor den Quellen auszuleuchten und auf das Morgen hin neu zu gestalten. Dabei können und dürfen Fehler gemacht werden, aber es verhindert den tödlichen Fehler, einen bestimmten Moment der Entwicklung absolut zu setzen.
Kornelius war in seiner Zeit der Christenverfolgung ein Mann der Versöhnung, der die Glaubensschwachen in die Gemeinschaft der Glaubensstarken reintegrierte. Innere Einheit der Gemeinschaft Kirche und Kloster ist die Aufgabe und das Ziel unseres Glaubens und Suchens. Wenn wir solche Einheit auch nicht haben und nie glanzhaft strahlend haben werden, so dürfen wir doch nicht auf die Vision solcher Einheit verzichten. Als Ganzes können wir sie auch in den Fragmenten unserer Versuche wagen und tatsächlich Wirklichkeit werden lassen. Den Blick auf diese Fragmente, in denen das Ganze aufleuchtet, zu gewinnen, ist vielleicht die drängendste Aufgabe, der sich die Kirche, - unsere Klöster, - und jeder einzelne stellen muss.
Hier greift dann wieder der Reformer Benedikt von Aniane: Monasterium semper reformandum, - vita semper reformanda, - ego semper reformandus. Abt Albert schloss mit der Mahnung, nicht darauf zu warten, dass sich die andern ändern, sondern sich vor Augen zu halten, dass Gott darauf wartet, dass wir uns ändern.

         

Bei dem bei solchen Begegnungen üblichen Gang durch das Haus versuchten wir unser Selbstverständnis als ein „Haus der Glaubensbegegnung“ zu verdeutlichen. So stellten wir den Gedanken „Begegnung ist Mut zur Nähe“ in die Mitte der Führung. Dabei verhehlten wir nicht, dass ein solches Selbstverständnis kein „Rezept“ ist, sondern eine ständige Herausforderung, seine Chancen und Grenzen auszutarieren.

     

... und dann gab es auch hinreichend Zeit zum kleinen oder großen Gespräch.

15. September: Für den Abend erwarten wir den Prior von Pluscarden (Schottland), Br. Meinrad, und Br. Dunstan. Sie werden bis zum Montag unsere Gäste sein.

14. September: Heute kommen die ersten benediktinischen „Langzeitgäste“ für den „benediktinischen Tag“ am Samstag. Abtpräses Bruno, Rom, bleibt bis zum Montag, Sr. M. Stephen, Minster (UK) bis zum Dienstag und Sr. Elija, Marienrode - Hildesheim, bis zum Montag.

11. September: Der Konvent macht seinen Jahresausflug in das nahe Maastricht. Auf dem Programm stehen vor allem die beiden Kirchen St. Servaas (Servatius) und O.L. Vrouwe mit ihren Kunstschätzen. Wie in all den Jahren zuvor schließen wir den Tag mit einem Essen in einem Restaurant in der Nachbarschaft.

  
Maastricht, St. Servatius Kirche u. sog. Schlüssel des hl. Servatius (10. Jhd.)

10. September: In Willich-Neersen feiert Bischof Mussinghoff die Festmesse zum 350-jährigen Bestehen der Kapelle Klein-Jerusalem. Der Heilig-Land-Pilger Gerhard Vinhoven hat in ihr seine Jerusalem- und Betlehem-Erinnerungen baulich hochinteressant umgesetzt. Abt Albert hat vor einigen Jahren die Kapelle ins Bewusstsein der Aachener Komturei des Ritterordens vom Heiligen Grab präsent gemacht. In der Festmesse ist Abt Albert mit dem Ortspfarrer Konzelebrant.

... und die Schmunzelinfo: In Köln nehmen zwei Freundinnen unseres Hauses am "Brückenlauf" teil (16 km; 6.000 Teilnehmer). Sie haben sich den Namen "A Team" gegeben und zwei T-Shirts kreiert mit der Aufschrift "Spiritually Sponsored by Abtei Kornelimünster". Offensichtlich hat diese "Sponsorship" etliche Gessprächsanknüpfungen ergeben.

9. September: Abt Albert vertritt die Gemeinschaft bei der festlichen Einweihung der renovierten Kapelle des Alexianerkrankenhauses in Aachen. Die Kapelle ist ein hervorragendes Denkmal des expressionistischen Baustils der 20-er Jahre des verg. Jahrhunderts. P. Georg nimmt an dem Krankenhaus mit Freude und Engagement die Aufgaben eines Krankenhausgeistlichen wahr.


Morgensonne über Kornelimünster am 8. September
"Ein Tag explodiert ins Licht"

8. September: Die Orts-CDU lädt zu ihrem Spätsommer-Fest zu uns ein. Inhaltlich soll es u.a. um eine Begegnung zwischen den Bürgern des Ortes und dem Kloster gehen. So hat man z.B. in der Einladung unsere abendliche Vesper und Eucharistiefeier als Einstieg in den Abend formuliert. Nach einem kurzen einführenden Statement durch Abt Albert wird der Personaldezernent der Stadt ein Interview mit ihm führen. Vermutlich - oder sogar wahrscheinlich - wird der „gemütliche Teil“ auch inhaltlich der wichtigste sein. - Mit nach unserer Schätzung etwa 200 Teilnehmern insgesamt waren mehr als doppelt so viele Besucher gekommen, als die Veranstalter erwarteten.


Abt Albert im Gespräch mit der Bezirksvorsteherin von Kornelimünster und dem Personaldezernenten der Stadt Aachen, Frau Claßen und Herrn Lindgens.
Dahinter der CDU-Vorsitzende der Stadt Aachen, Herr Philip,
und der Landtagsabgeordnete des Kreises Aachen, Herr Wirtz.

7. September: Die Schulabteilung des Erzbistums Köln fragt um die Abdruckerlaubnis  unseres Emmausbildes für ihre Quartalsschrift „impulse“ nach. Die Zeitschrift hat eine Auflage von 6.000 Exemplaren und wird kostenlos an alle Religionslehrer des Erzbistums gesandt. Die Zeitschrift ist auch ins Internet gesetzt (www.rp-katholisch.de).

6. September: Das benediktinische Informationsblatt "Monastische Informationen" (MI) bringt in seiner aktuellen Ausgabe einen Bericht von Frater Antonius über das Treffen junger Mönche und Nonnen unserer Kongregation in La Pierre-qui-Vire (17.-24.7.) und einen Bericht über die diesjährige Tagung der Oblatenrektoren (6.-8.6.) "Noviziatsausbildung und Begleitung von Oblaten." Der letzgenannte Bericht dürfte auch für unsere Oblaten interessant sein. Innerhalb der nächsten ca. 2 Wochen wird die Nr. der MI im Internet zugänglich sein. Wir werden dann noch einmal auf die beiden Berichte hinweisen und hinführende Links setzen.

4. September: Zu einer Woche „Alltag und Besinnung“ kommen 15 Messdiener aus St. Donatus, Aachen-Brand, mit ihrem Kaplan. Die Jugendlichen werden ihrem Schul- und Berufsalltag nachgehen und anschließend zu uns kommen und etwas zu ihrer Spiritualität erarbeiten (4.-8.9.).

Am Morgen tagt wieder einmal das Aachener Notfallseelsorge-Team in unseren Räumen.

 

August 2006

31. August: Eine Schweizer Pfarrgemeinde aus einem Baseler Vorort fragt um 50 Postkarten unseres Emmausbildes an. Man möchte sie dort für einen Einkehrtag verwenden.

Der Deutsche Katecheten-Verein (DKV) fragt an, ob Abt Albert für die „Sonntagsblätter für Kinder“ des DKV „biblische Grafiken“ über zwei bis drei Jahre zeichnen könne. Die Grafiken sollen „Kinder zwischen zwischen fünf und neun Jahren in ansprechender Form an die Sonntagslesungen heranführen.“ Vor etwa 12 Jahren hat Abt Albert (Zeichnungen) zusammen mit Frau M. Pölling (Text) beim DKV ein Heft „Die Ostergeschichte“ veröffentlicht. Es findet offensichtlich immer noch /wieder Zuspruch.

28. August: P. Oliver startet in eine kurze Urlaubszeit (10 Tage).

Ein Bekannter brachte gestern die Sonderbeilage der WZ "60 Jahre NRW" mit. Auf Seite 3 ist eine "Rundreise. Orte in NRW, zu denen der Ministerpräsident eine persönliche Verbindung hat" beschrieben. Und da ist die Station Nr. 8 unsere Abtei, in die wir 2001 Jürgen Rüttgers zum Boden-Schrubben eingeladen hatten.

27. August: Update zum "Tag der Freunde": Predigt des Pontifikalamtes

Unser jährlicher "Tag der Freunde" ist benediktinisch geprägt von den beiden großen Rahmengottesdiensten der Eucharistie und der Vesper. Und in der Mitte unseres Programms singen wir mit unseren Gästen die Mittagshore.
Wir haben gelernt, dass wir im weiteren nicht nur ein Erwachsenen-Programm anbieten dürfen, sondern sehr bewusst unsere ganz jungen Gäste einbeziehen müssen. Das ermöglicht auch den jungen Eltern ein ausgiebiges Verweilen. Und es muss ein "zügiges" Programm sein, das eher zum Bedauern führt, nicht alles mitgemacht zu haben, als zum Eindruck, dass der Tag "länglich" war.
In diesem Jahr bestimmten der 65. Geburtstag von Frater Egilhard und das silberne Priesterjubiläum den Tag, ... und natürlich die anstehenden Umbauarbeiten im Kloster. Wir konnten sehr viele Gäste zum Pontifikalamt und über den Tag hindurch begrüßen. Im Pontifikalamt bot uns eine junge Sängergruppe "Cantus ad hoc" Motetten in bester qualitativer Ausführung. Über den weiteren Verlauf mögen die anschließenden Bilder berichten. Es sei nur noch gesagt, dass das Wetter wenigstens insofern mitspielte, dass es untertags nicht regnete und wir somit nicht gezwungen waren, nur im Klostergebäude zu verweilen.
Unsere vielen Gäste und die zahlreichen Helfer sind uns Mutmacher für und Freudebringer auf dem Weg nach vorne. Wir schulden ihnen allen ein dickes "Danke!"


Zünftige Blasmusik zum Frühschoppen

       
Das leibliche Wohl: Krustenbraten, 2 Suppen und jede Menge gestiftete Kuchen


Ein gebanntes Publikum, Kinder und Erwachsene, ...


für die Combo Comique "PasParTout" und Rudi, den Elefanten


....

      
Alle Jahre wieder wichtig: der "Schminkkurs"


Hochinteressant: Computer-Animation unserer Umbaupläne


Und bei Kaffee und Kuchen Klesmer-Musik durch die Gruppe "PasParTout"

27. August: Silbernes Priesterjubiläum von P. Friedhelm
P. Friedhelm ist 1954 als jüngstes Kind der Eheleute Ernst und Änne Tissen in Alpen (Niederrhein) geboren. Nach den Gymnasialjahren im Bischöflichen Konvikt Gaesdonck trat P. Friedhelm in die Abtei Gerleve ein und legte dort 1976 die Gelübde ab. Die philosophisch-theologischen Studien absolvierte er in Salzburg und Rom. Am Kirchweihfest der Abtei Gerleve (27. August) wurde P. Friedhelm 1981 zum Priester geweiht. In Gerleve war er in der Jugendarbeit und im Gästebereich tätig. 1984 kam P. Friedhelm nach Kornelimünster. Auch hier war seine Aufgabe zunächst - und ist es bis heute - die Gästebetreuung. Eine mehrjährige Ausbildung in der Exerzitienbegleitung wurde auf dem Hintergrund unserer Gastfreundschaft in einer ausgedehnten Einzelbegleitung fruchtbar. Innerhalb der Gemeinschaft nimmt er die Aufgaben des Novizenmeisters und des ersten Cantors wahr. Nach dem Tod von P. Gregor Kerst (1986) war P. Friedhelm für vier Jahre auch Prior der Abtei.

26. August: 65. Geburtstag von Frater Egilhard
Frater Egilhard (Franz-Josef) Swabinski wurde am 26. August 1941 in Wanne-Eickel (heute Herne) als erstes Kind der Eheleute Josef und Monika Swabinski geboren und ist dort aufgewachsen. Nach der Volksschule erlernte er bei Mannesmann das Handwerk des Stahlbauschlossers. Die solide Einbindung in das katholische Pfarrleben und dort auch die Begegnung mit Abt Bonifatius Becker, der verwandtschaftliche Bindungen nach Wanne-Eickel hatte, führten ihn nach Kornelimünster, wo er im Oktober 1962 die Mönchsgelübde ablegte. Der starke Familiensinn ließen die Eltern und seine jüngere Schwester 1964 nach Kornelimünster ziehen. Frau Swabinski hat immer wieder im Küchenbereich aushelfend und unterstützend mitgearbeitet. Herr Swabinski wurde als Hausmeister in der Abtei tätig und hat zusammen mit Frater Egilhard all die praktischen Dinge in die Hand genommen, die in einem großen Haus planmäßig und immer wieder auch überraschend anfallen. Daneben erhielt Fr. Egilhard Unterricht im Orgelspiel am Gregoriushaus, Aachen, so dass er den Dienst des Organisten in unserer Kirche wahrnehmen konnte. Neben diesen Aufgaben in Haus und Kirche nimmt Frater Egilhard im Kreis unserer Vorsänger und als Infirmar des Klosters Verantwortung wahr. Gott Lob wurden in diesem Bereich seine Dienste schon länger nicht mehr notwendig. Frater Egilhard ist ein sehr kommunikativer Mensch, der seine Kontaktfähigkeit besonders in den Kreis der für und bei uns tätigen Handwerkerbetriebe für das Kloster fruchtbar werden lässt. Eine Ausbildung im Bereich der Altenseelsorge nahm diese Begabung auf und Frater Egilhard sucht die hier gewonnenen Fähigkeiten in regelmäßigen Besuchen im Altenheim Venwegen umzusetzen.

Zum zehnten Mal jährt sich der Todestag von P. Gregor Kerst. Als Präfekt und späterer Leiter unseres Realschulinternates von 1948-1988 ist er allen (!) Schülern der Schule eine "Institution rauher Väterlichkeit" gewesen. Von 1982 bis zu seinem Tod diente er unserem Haus als Prior. Für unsere Gemeinschaft war er eine unerschöpfliche Quelle von Geschichten und Geschichte. 1994 haben wir diese "Fundgrube" aufgeschlossen, um des Endes des zweiten Weltkrieges in Kornelimünster (September 1944) zu gedenken.

24. August: Update der Website: "Die Moritat vom verlornen Heiligenschein". Macht die Überschrift Sie neugierig? Dann schauen Sie mal rein! Sie können Ihre Neugierde natürlich auch überwinden und wirklich nicht in diesen Beitrag reinschauen.

Bei der Umstellung auf einen kostengünstigen Telefon-Tarif hat die Telecom offensichtlich einen Fehler gemacht, so dass wir telefonisch zeitweise nicht erreicht wurden/werden. Die Behebung des Fehlers "im Laufe des Tages" wurde versprochen. Wir wurden durch einen Nachbarn aufmerksam, der an der Pforte klingelte, nachdem er am Telefon nur die Nachricht "Kein Anschluss unter dieser Nummer" hörte.

23. August: Am Abend treffen sich die ständigen Diakone der Region Aachen-Land bei uns zum Konveniat. Frater Matthias gehört diesem Konveniat-Kreis an.

22. August: Abt Rien von Oosterhout (NL) hat sich auf dem Rückweg von einer kurzen Auszeit für heute und morgen als Gast bei uns angesagt.

Wir haben auf unserer Site - aus gutem Grund - zwar keine Kommentar-Börse eingerichtet -, ... um so mehr freut es dann, wenn ein Surfer in Brasilien auf unsere Website aufmerksam wird und sich anerkennend äußert.

 

19. August: Zusammen mit Frau Godde bietet Frater Matthias heute einen „Sommer-Tanztag“ an.

Abt Albert wird heute mit den Familien unserer Gottesdienstkinder zur traditionellen „Schokoladenfahrt“ auf die Düsseldorfer Rheinwiesen fahren, wo eine der Familien ein kinder- und familienfreundliches Plätzchen entdeckt hat. - - Ich denke, ein Bericht über den Ausflug sind die unten stehenden Fotos.
Die Schokoladenfahrt geht auf unseren P. Fridolin zurück (+1998), der nach den Sonntagsmessen für die Kinder immer eine kleine Tafel Schokolade parat hatte. Zu seinem goldenen Professjubiläum 1997 bekam er u.a. einen großen Präsentkorb Schokoladen-Nachschub geschenkt. Im Jahr darauf luden wir dann die Gottesdienstkinder zu einem Ausflug ins Schokoladenmuseum in Köln ein. P. Fridolin hat diese erste „Schokoladenfahrt“ noch mitgemacht. Als gute Gelegenheit, Gottesdienstbekanntschaften zu pflegen und zu vertiefen hat sich die Fahrt seitdem fest etabliert.

 



  

   

17. August: Eine Serie von 26 Zeichnungen von Abt Albert zu Texten der Regel Benedikts „Ins Bild gesetzt. Worte aus der Benedikt-Regel“ haben wir als einfaches Heft kopieren lassen. Mit dem Schmunzeln über die Zeichnungen hoffen wir, einige Gedanken Benedikts unseren Freunden näher zu bringen. Der Erlös (und was zum Preis von € 3 draufgelegt wird) soll als „Bausteinchen“ für den neuen Frühschoppen-Saal verwandt werden.

In seiner Juliausgabe (S. 22f) druckt das Mitteilungsblatt der Priesterbruderschaft Pius X. den Artikel der Aachener Kirchenzeitung von Anfang Juni über die Absicht ab, auf Gut Reichenstein, Monschau, eine lefebvristisches Benediktinerkloster zu gründen. In einem einleitenden Kasten zum Abdruck heißt es: „Monschau ist ein Nachbarort von Kornelimünster, wo sich ein postkonziliares Benediktinerkloster befindet. …Auf jeden Fall wird man in Kornelimünster den meditativen Tanz ein wenig zurückschrauben müssen. Denn nebenan wird das unveränderte Erbe des Heiligen Benedikt Einzug halten…“ - Wie sagte Helmut Kohl einmal: „Nicht mal ignorieren!“

15. August: Hochfest Mariä Himmelfahrt, Patronatsfest der Abteikirche Kornelimünster

14. August: Das Papstinterview vom gestrigen Abend im Wortlaut! (Nach-) Lesenswert!

Ein Mitbruder aus der österreichischen Abtei Seitenstetten, ein Studienfreund von P. Friedhelm, verbringt eine Urlaubswoche bei uns.

12. August: Wir haben heute und morgen als Gäste zwei Aachener Diakonanden-Kreise bei uns. Während der eine Kurs eine Ausbildungseinheit im Programm hat, steht für den anderen ein Abschlusskolloquium an.

11. August: Kleine Überraschung - Große Freude: Gestern Abend mailte ein Bekannter unseres Hauses aus Wilhelmshaven: "Am Wochenende war ich bei Freunden in Idar-Oberstein - und staunte über das Bücherregal im Gästezimmer... " - unser Emmausbild!

8. August: Die "Sächsische Zeitung" brachte gestern einen Artikel über Schwester Christiane aus der Abtei Alexanderdorf (bei Berlin), die für ihre Karikaturen des Klosterlebens  (>> Cartoon-Archiv) bekannt ist. Ich muss mich mal mit ihr austauschen!

7. August: Update der Website mit dem Rundbrief Sommer 2006.  Die "papierene" Fassung geht in diesen Tagen auch auf die Post, - dürfte also in dieser Woche bei Ihnen eintreffen. ... und wenige Stunden später Update Nr. 2: "Ein 151. Psalm ..."

4. August: Abt Albert beginnt ein Einkehrwochenende unter dem Thema: „Du hast der Erde Säulen fest gegründet“.

Für zwei Tage ist ein Postulant aus Siegburg bei uns. Er soll „Witterung“ für die Bibliotheksarbeit aufnehmen und vielleicht die eine oder andere Anregung mit nach Hause bringen.

3.  August: … Dinge gibt’s, die gibt’s nicht! … morgens, 05:15, flattert ein Spatz durchs Lampenlicht über meinen Schreibtisch. Er war wohl irgendwann in der Nacht durch ein offenes Flurfenster ins Haus gelangt und das elektrische Licht ließ ihn sein dunkles Einflugfenster nicht wieder finden. Als ich gegen 05:00 zur Kaffeemaschine ging, hat er offensichtlich die offene Tür bei mir für einen „Ausflug“ gehalten.  (PS: Heiliger Geist in Gestalt eines Spatzen? Warum eigentlich nicht! ... und er kann ja gar nicht früh genug seinen lichten Schatten werfen, - oder?)

… und dann findet Frater Matthias nach dem Mittagessen auf dem breiten Sims vor seinem Fenster einen toten Maulwurf - … immerhin im zweiten Stock des Hauses! Ein paar Federchen, die am Fenster kleben, lassen ahnen, dass da ein „Beutegeier“ mit seinem Opfer nicht glücklich wurde.

1. August: P. Prior Markus aus der Abtei Marienberg, Vinschgau/Südtirol, macht in Aachen einen Besuch und hat bei uns um Gastfreundschaft angefragt (1.-3.8.).

 

Juli 2006

31. Juli: Update der Website mit einem Bericht von Frater Antonius über die Tagung junger Nonnen und Mönche in La Pierre-qui-Vire, an der er vor einer Woche teilgenommen hat.

28. Juli: Update der Website mit einem Beitrag "Der Traum des Jakob. Zu Genesis 28".

26. Juli: P. Friedhelm begleitet in Bestwig eine Gruppe von Schwestern in Einzelexerzitien (26.7.-2.8.)

Unter den aktuellen Umständen durchaus einer Notiz wert: Von 05:24-05:40 regnete es!!!

23. Juli: Update der Website mit einem etwas anderen Beitrag: "Sonnenglut und   Wasserspiel - Gezeichnete Klosterphantasien". Wir wünschen Neugier und Spaß!

Frater Egilhard
fährt für einige "Aus-Tage" zu seiner Schwester. Nach seiner Knie-OP benutzt er zwar immer noch seine beiden Krücken, aber eigentlich geht es/er schon wieder recht gut.

22. Juli: Es hat heute geregnet: 2 Minuten, 3 Tropfen. Viel mehr als beim Weihwassersegen am Schluss der Komplet war es wirklich nicht.

19. Juli: Update der Website mit einem 'Text "Eine Stadt braucht Klöster", angeregt durch einen Ausstellungsbericht im Feuilleton der FAZ vom 18.7.

5. Geburtstag unserer Website. - An ihrem Geburtstag könnte die Website ihren 100.000. Besucher registrieren - sicher aber am Tag darauf. In ihrem 5. Jahr zählte sie 36.143 (... + heutige) Besucher (Jahr 1: 5.994; Jahr 2: 11.126; Jahr 3: 18.270; Jahr 4: 28.320). Im jüngsten Berichtsmonat ließen das schöne Wetter, die Ferien und die Fußballweltmeisterschaft die Besucherzahl im Vergleich zu den Vormonaten deutlich geringer ausfallen. - - -
 Die Tageszugriffe ließen die100.000-Marke dann doch deutlicher als erwartet überschreiten.. Die 36.321 Zugriffe des Jahres ergeben im Monatsschnitt 3.027, im Tagesschnitt 99,5 Besucher. - - -
Allen, die zufällig oder gezielt, gelegentlich oder regelmäßig unsere Website aufsuchen ein sehr herzlicher Dank für ihr Interesse. Wir hoffen, auch künftig, Anregungen zu einer Spiritualität der Gottsuche so geben zu können, dass gilt: abtei-kornelimuenster.de: Der Klick zum Kick.

17. Juli: Frater Antonius fährt in die Abtei La Pierre-qui-Vire (Burgund; 17.-24.7.). Dort findet eine Tagung junger Mönche unserer Kongregation statt (etwa 20 Tln). Die Idee dazu ist vor Jahren in Kornelimünster geboren worden, konnte damals aber aus technischen Gründen in Kornelimünster nicht durchgeführt werden. Die allgemeine Zielsetzung ist eine Horizontöffnung der jungen Mitbrüder über das eigene Kloster hinaus auf die Kongregation hin. Thematisch will man den Europa-Gedanken bearbeiten. In diesem Zusammenhang ist ein 2-Tage-Besuch im nahen Vézelay geplant, wo die Pax-Christi-Bewegung zum selben Thema junge Menschen zusammengerufen hat.

15. Juli: Update der Website "Neige dein Ohr".  Der Beitrag setzt den Anfang der Benediktregel in Verbindung mit Psalm 78. Er versucht herauszustellen, wie wichtig das Erzählen aus dem eigenen Leben für die Vermittlung etwa der Ordensbotschaft  (und nicht nur da) ist.

Feriengrüße schreiben ist nicht jedermanns Sache. Feriengrüße erhalten macht immer Freude. Um 05:08 (22:08 Ortszeit) erreicht uns eine Mail aus Peru, in der sich die Schreiberin bestens informiert über das aktuelle Geschehen in der Abtei zeigt. Zitat: "Peru hin, Peru her. Die Buschtrommeln funktionieren. Und da gibt es ja auch noch Ihre Homepage, die jetzt sogar in Peru gelesen wird!!!" Genau so ist sie gedacht: die "Buschtrommel Kurznachrichten" ... für zu Hause und in weiter Ferne. Ob die Mail-Schreiberin meine Antwort von 05:18 noch im Internet-Café erreicht hat, sei offen gelassen. Auf jeden Fall wünschen wir der Schreiberin und allen Freunden unterwegs weiterhin erlebnisreiche und zugleich erholsame Ferien. ... es muss ja nicht gleich der Titicaca-See sein.

13. Juli: Der St Benno-Verlag, Erfurt fragt um Verwendungserlaubnis des Textes „Neues sprießt. - Hört ihr es?“ (zu Jesaja 43) nach. Der Verlag will den Text in einer kleinen Publikation wiedergeben, die im September erscheinen soll.

... und dann steckte am Morgen noch Frater Egilhard im Aufzug fest. All unser Wissen reichte nicht aus, ihn zu befreien, so dass der Wartungs-/Notdienst anrücken musste.

11. Juli: Hochfest des hl. Benedikt von Nursia, des Patrons Europas.

Die „Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland e.V.“ fragt um Abdruckerlaubnis der Geschichte „Das kleine Lob“ nach. Sie will sie in einen Band mit Meditationstexten zur Jahreslosung und zu den Monatstexten 2007 aufnehmen.

10. Juli: Im Rahmen des 100-jährigen Bestehens unseres Klosters besucht der Konvent das Nachbarkloster Vaals auf der anderen Seite von Aachen. Vaals ist in eingeschränktem Sinn unser Mutterkloster. 1906 wurde Kornelimünster von der Abtei Merkelbeek (bei Brunssum) gegründet. Die Mönche von Merkelbeek gaben in den 20-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ihre Baulichkeiten auf und errichteten in Vaals ein neues Kloster. In derselben Zeit verließ die Abtei Vaals die Sublazenser Kongregation und schloss sich der von Beuron an. Nachdem die Mönche des deutschen Klosters  (!) 1945 aus den Niederlanden ausgewiesen worden waren, war die Zukunft des Hauses zunächst unsicher, bis in den 50-er Jahren Mönche aus dem holländischen Kloster Oosterhout das Kloster neu zum Leben erweckten. Seitdem gehört Vaals zur französischen Kongregation von Solesmes.


P. Oliver und unser Postulant Guido Bartels mit Vaalser Mitbrüdern

    
Die Abtei Vaals ist geprägt durch die Spannung der Architektur Dominikus Böhms aus den 20-Jahren des verg. Jh (mit vielen spielerischen Elementen des Jugendstils) und dem architektonischen Purismus P. van der Laans etwa 50 Jahre danach.

8. Juli: Frater Egilhard ist wieder aus dem Krankenhaus zurück.

Heute kommen unsere Oblaten zu ihrem Zweimonatstreffen zu uns. Einige Schwestern und Oblaten aus dem Benediktinerinnenkloster Köln-Raderberg werden dazustoßen. Im vergangenen Jahr hat unser Oblatenkreis seinerseits einen Besuch in Raderberg gemacht.


P. Oliver mit (vorwiegend) Kölner Oblaten bei einem Rundgang durchs Kloster:
In der Mitte: Sr. Johanna Domek, Priorin und Oblatenrektorin in Raderberg

7. Juli: Im Juni-Heft der „Monastischen Informationen“ (MI) war als Beitrag von Abt Albert erschienen „Das Kloster und sein Umfeld. Ein Gesprächsbeitrag“. Der Artikel reflektiert das Selbstverständnis der monastischen Pastoral unseres Klosters. - Die aktuelle Nr. 126 der MI ist inzwischen ins Netz gestellt ( Link +  "aktuelle Ausgabe" + „zum Weiterdenken“).

6. Juli: Update der Website mit zwei Texten zum Evangelium des vergangenen Sonntags "Fingerspitzengefühl für Gott" und zur "Freiheit des Betens".

P. Georg ist eine Aida-Aufführung in der Arena von Verona geschenkt worden. Dem Verdi-Fan kann der Abt, wenn er sich nicht alle Sympathien verscherzen will, die Einlösung des Geschenkes nicht versagen (6.-11.7.).

3. Juli: Frater Egilhard begibt sich ins Krankenhaus, um einen Meniskusschaden operieren zu lassen.

Frater Matthias beginnt seinen Jahresurlaub.

1. Juli: Namenstag von P. Oliver

Das warme Wetter nutzen wir zu einem Grillabend des Konventes mit den Hausgästen.


 

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