| Kurznachrichten Januar bis Juni
2007 Juni 2007

29. Juni: Es
geht weiter mit dem Umbau. Heute wurden vor und hinter
dem Haus Gerüste gesetzt.
Frater David fährt
für eine Woche nach Jülich, um in der Familie seines Sohnes
Ferien zu machen (29.6.-5.7.)
29. Juni: Hochfest
der Apostelfürsten Petrus und Paulus
Die große Glocke unseres Geläutes, die bei uns wegen Ihrer
Herkunft aus der Katharinenkirche in Braunsberg, Ostpreußen, "Katharinenglocke"
genannt wird ist durch zwei Reliefdarstellungen der beiden
Apostel eigentlich eindeutig als "Peter-und-Paul-Glocke"
identifiziert.
Zwei Fotos der Reliefs wurden in diesen Tagen in den Beitrag
dieser Website über die Glocken eingestellt.
26. Juni: Abt Albert ist gebeten worden,
für einen aus dem Ritterorden vom hl. Grab befreundeten Priester
in Krefeld das Pontifikalrequiem zu feiern. Die Beisetzung
feiert der Krefelder Regionaldekan.
24.
Juni: Hochfest der Geburt Johannes des Täufers. Die
Einstufung des Geburtsgedenkens des Johannes als Hochfest
„verdrängt“ liturgisch das Sonntagsgedenken. Allen „Johannesen“,
die heute Namenstag feiern, ein herzlicher Glückwunsch.
Übrigens: … in sechs Monaten ist Heiligabend.
In dieser Zeit blüht das
Johanniskraut. Seine Blütezeit um das Fest Johannes des
Täufers lässt vielfach meinen, dass da ein Bezug zur
Namensgebung besteht. Wahrscheinlicher leitet sich der Name von
Kraft zur Wundheilung her, die die Johanniterritter (Malteser)
während der Kreuzzüge kennen lernten. Seine Nutzung als
Antidepressivum hat ihm auch den Namen „fuga daemonum -
Dämonenvertreiber“ gegeben. Dass sich um ein solches Kraut viele
Legenden entwickeln, versteht sich nahezu von selbst. Nach einer
Legendentradition ist es aus dem Blut Johannes des Täufers
entsprossen.
Für den Nachmittag hat
Frater David seine große Familie zum Kaffee eingeladen, um
seinen „alten“ Namenstag „Hans“ zu feiern.
23. Juni: Frater
Matthias fährt zu einer weiteren Ausbildungseinheit des
Kurses „Gesprächsführung“ nach Neumarkt/Oberpfalz. Der Kurs
wird vom „Institut zu missionarischen Seelsorge“ der Deutschen
Ordensobernkonferenz angeboten. (23.-30.6.)
Für den Morgen hat sich eine
KKV Gruppe aus Gelsenkirchen-Buer angesagt, um bei ihrem
Ausflug nach Aachen bei uns die Messe zu feiern.
20. Juni:
Heute ist in NRW der
letzte Schultag. Die Ferien beginnen. Wir wünschen allen unseren
Freunden ein guten Urlaub und eine gute Heimkehr.
In der Komplet
erschienen Luca, eines "unserer" Kommunionkinder vom
Gründonnerstag, und seine Schwester Nora mit ihrer Mutter und
ihrem Religionslehrer. Am Sonntag hatte er mir nach der Messe
seine Freude auf die Ferien auf Texel entgegengestrahlt. Ich
erzählte von dem Reisesegen, der bei uns üblich ist. Nun,
heute waren die Kinder in der Komplet und ich bat sie zum
Reisesegen am Ende der Komplet nach vorne. Mit den beiden
Erwachsenen trauten sie sich ... und waren hinterher richtig
schüchtern stolz. Die Mitbrüder und die anderen Kompletbesucher
schmunzelten.

Unsere Baustelle heute: Dachgeschoss: "Die Decke
schafft uns. Die ist auf 'Teufel, komm heraus!' an den Balken
festgenagelt:". Rechts die alte Toilettenanlagen des
Schulbereichs.
18. Juni: Wir bieten
Quartier für eine Gruppe von 10 Damen aus 9 Ländern Europas
(Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Frankreich, Schweiz,
Ungarn, Slowakei, Tschechien, Lettland). Sie gehören zur
„Europäischen Allianz katholischer Frauenverbände“ (Andante).
Eine kleine
Ausbildungsgruppe „Gesprächsführung“ ist mit ihrem Mentor zu
einer Ausbildungseinheit Gast des Klosters.
P. Friedhelm
gestaltet einen ersten Einkehr-Nachmittag „Atemholen“ für
hauptamtliche Mitarbeiter der Diözesan-Region Aachen-Stadt.
Weitere Nachmittage „Atemholen“ sind bereits terminiert.
17. Juni: Update der
Website mit dem
Sommerrundbrief aus der Abtei. Der
Rundbrief ist gestern, Samstag, auf die Post gegeben worden. Auf
dieser Website ist der Brief mit einigen Bildern illustriert
worden - u.a. ein Bild vom künftigen Frühschoppensaal und einem
Foto von der Abtsweihe 1982.
Frater Matthias fährt
nach Bleibuir, um an der Feier der Einführung eines der
neugeweihten Diakone teilzunehmen. Vor einer Woche hat er in
dieser Gemeinde zum Thema Diakonat gepredigt.
Abt Albert ist
eingeladen, am Nachmittag in Linnich-Floßdorf eine dort
gepflegte Marienoktav mit einer Andacht zu eröffnen.
P. Oliver beginnt am
Abend eine kurze Urlaubszeit und nimmt gleich
anschließend an der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft
katholisch-theologischer Bibliotheken (AKThB) in Freising teil
(17.-29.6.).
16. Juni: Im Aachener
Dom spendet Bischof Mussinghoff den Herren, die in dieser Woche
bei uns Exerzitien gemacht haben, die Diakonenweihe. P.
Friedhelm und Frater Matthias nehmen an der Feier teil. Den
Neugeweihten und ihren Familien ein herzlicher Glückwunsch von
uns allen! - In den Fürbitten der Laudes lockte die Fürbitte „…
hilf uns in Geduld ertragen, was uns heute widerfährt“ bei den
Diakonen und dem Konvent ein breites Schmunzeln aufs Gesicht.
Eine Yoga-Gruppe, die
normalerweise abends unsere Räume nutzt, wird den ganzen
Nachmittag bei uns verbringen.
15. Juni: Allererste
Impressionen der begonnenen Umbauarbeiten:

Der "Schutt-Rüssel" aus dem 2.
Stockwerk u. das Dachgeschoss, wo die ersten Wänden gefallen
sind und ein Arbeits- / Meditationsraum entstehen soll.

13. Juni: Die
Klasse 3 der Grundschule Kornelimünster erzählt gerade vom
Gründer des Klosters und Ortes, dem hl. Benedikt von Aniane. Und
da Rahel mit ihrer Familie regelmäßig unsere
Sonntagsgottesdienste besucht, konnte sie stolz verkünden,
„richtige Mönche“ zu kennen. Heute besucht uns die Klasse und
wird sich u.a. die
Glasfenster mit den Szenen aus der Vita des Heiligen
anschauen.

12. Juni: Frater David
wird für einige Tage im Klarissnkloster Marialind bei Heinsberg
entspannen (12.-16.6.)
11. Juni: Am
Nachmittag fährt Frater Matthias nach Mönchengladbach, um
dort die Heiligtumsfahrt zu besuchen.
Über den
Tag kommt eine Priestergruppe aus Jülich zu einer Recollectio
/ Einkehr. Abt Albert gibt den Mitbrüdern Impulse zum
Psalmengebet
Die 12 Herren, die am
Samstag im Aachener Dom zu ständigen Diakonen geweiht werden,
beginnen heute bei uns ihre Weiheexerzitien. Morgen früh
wird Bischof Mussinghoff mit ihnen die Messe feiern und sich
beim Frühstück mit ihnen austauschen.
10. Juni: Am
Nachmittag nimmt der Konvent an der Schlussfeier der
Heiligtumsfahrt in der Propsteikirche Kornelimünster teil.
Die Vesper in der Abtei entfällt.
Die
Seite über die Geschichte der
Abtei wurde heute mit einigen Linkverweisen
aktualisiert. Anlass ist ein Hinweis gewesen, dass ein
Fernbesitz der Abtei am Rhein, die Burg Reichenstein bei Bingen,
im 12. / 13. Jahrhundert von dort eingesetzten Vögten als ein
richtiges Raubritternest
ausgebaut wurde. ... richtig spannend!

Gewitterwolken über Kornelimünster, 10.6., 21:00
9. Juni:
Frater Matthias wird heute Abend und morgen in der Gemeinde
eines der Herren, die in einer Woche in Aachen zu ständigen
Diakonen geweiht werden, einstimmende Predigten halten.
In beiden
Aachener Zeitungen ist ein Interview mit Abt Albert
zu finden
"Wir sind viel zu sehr darauf orientiert, uns selbst zu
beweisen." Das Interview wurde mit Blick auf den Vortrag
"Vom Glück der vielen Jahre" geführt, den Abt Albert gestern auf
der Heiligtumsfahrt gehalten hat.
Unter dem
Motto "Vür trecke noeh Mönster" findet im Rahmen der
Heiligtumsfahrt eine "Öcher Wallfahrt dörch dr Bösch"
statt. Die Aachener Lokalzeitungen vom Freitag werben intensiv
für diese Wallfahrt für die Freunde der Mundart. Gesungen und
gebetet wird - natürlich - im Öcher Platt, was dann so lauten
kann: "Loevt nu der Häer" oder "Maria, sprejj der Mantel uus". Die Fuß-Wallfahrt beginnt um 11:00 am Waldfriedhof. Gegen
14:00 wird bei uns im Innenhof eine letzte Statio vor dem Weg
zur Propsteikirche sein.
Trotz des schlechten Wetters nahmen an der Wallfahrt gut 300
Aachener teil, u.a. Oberbürgermeister Dr. Linden und Dompropst
Müllejans.


OB Linden u. Dompropst Müllejans
8. Juni: Für den
frühen Nachmittag hat im Rahmen der Heiligtumsfahrt das
Altenwerk des Bistums Abt Albert zu einem Vortrag
eingeladen: „Vom Glück der vielen Jahre. Gedanken zum Gottes-
und Menschenbild der Bibel.“
Im
weiteren Nachmittag wird Abt Albert in Mönchengladbach eine
Firmung halten. Wie in Aachen und Kornelimünster findet auch
in Mönchengladbach eine Heiligtumsfahrt statt, deren
Tradition in der Geschichte allerdings nicht so stabil verankert
ist wie die hiesigen. In Mönchengladbach werden u.a. als
Reliquien aufbewahrt und verehrt das Tischtuch vom Letzten
Abendmahl und das Haupt des hl. Laurentius.

Mönchengladbach, Abendmahlstuch
7.
Juni: Traditionsgemäß nimmt der Konvent des Klosters
auch in diesem Jahr an der Fronleichnamsprozession und -messe
der Pfarrgemeinde teil. In der Abteikirche entfällt darum das
Hochamt.
6. Juni: Die
Heiligtumsfahrt lädt zum Ordenstag ein. Nach einem
Statio-Gottesdienst in einer Kirche der Innenstadt um 10:00
zieht man zum nahen Katschhof zwischen Dom und Rathaus wo jeden
Tag um 11:00 die große Wallfahrtsmesse gefeiert wird. Am
Nachmittag werden die Ordensleute um 15:30 in Kornelimünster die
hiesigen Reliquien in einem Wortgottesdienst - und natürlich
auch „privat“ - verehren. - Fünf Mitbrüder fahren nach Aachen
hinein. Frater Matthias fungiert in der Liturgie auf dem
katschof als Diakon, Abt Albert konzelebrierte. - An der
Nachmittagsfeier nimmt der Konvent geschlossen teil. Propst
Vienken hat Abt Albert gebeten, mit ihm zusammen dem
Nachmittagsgottesdienst vorzustehen.


Ordenstag im Rahmen der Heiligtumsfahrt
Statio-Gottesdienst in Aachen, St. Paul


Einzug bzw. Auszug auf den / vom Katschhof
- Fotos: Benedict Lützenburg

Zeigung des Kleides Mariens zu Beginn der
Eucharistiefeier
auf dem Katschhof
5. Juni: Am späteren
Nachmittag trafen sich bei uns der planende Architekt unseres
Umbaus, der Controller, die Fachingenieure Statik und
Elektroinstallation mit den Architekten der bauausführenden
Firma zu einer ersten Feinabstimmung "auf der Baustelle".
Wir nahmen das zum Anlass, einen "Vorspann" einzufügen, in dem
wir uns als Konvent den "neuen" Herren vorstellten und uns
unsererseits mit ihnen - wenigstens optisch - ein wenig
vertrauter zu machen. Dieses erste Treffen in dieser
Konstellation war auch eine willkommene Gelegenheit, den
Umbau "offiziell" und mit einem Gebet des Segens für die
Baustelle zu eröffnen.

Für den
Nachmittag hat sich zu einer Statio an den
Heiligtums-Bildern in unserer Kirche eine
Fahrrad-Pilgergruppe der Katholischen Hochschulgemeinde
angemeldet. Anschließend werden sie die Heiligtümer in der
Propsteikirche besuchen.
Und so ganz zufällig traf ich am Nachmittag in der Kirche eine
Gruppe von 10 Franziskanerinnen aus Ahrweiler, die ihren
Konventausflug zur Heiligtumsfahrt nach Aachen und
Kornelimünster machten.
4.
Juni: Die Heiligtumsfahrt 2007 wird uns möglicherweise mit sehr
Weltlichem, aber unser Kloster direktest Betreffendem in
Erinnerung bleiben. Für heute Morgen waren uns die Arbeiter der
Firma angekündigt, die die Umbaumaßnahmen am Altbau vornehmen
wird. ... und sie sind da und sind mit den ersten Arbeiten
beschäftigt, die Baustelle einzurichten. Es geht also wirklich
los, ... endlich, ... nach vielen Ankündigungen und ebenso
vielen Verzögerungen, in denen noch dieses und jenes zu klären
war.
Für die nächsten beiden Tage
nehmen Jugendreferenten aus der Region Düren bei uns Quartier,
um an der Aachener und Kornelimünsteraner Heiligtumsfahrt
teilzunehmen.
3. Juni: Von den
Galerien der Propsteikirche werden am Nachmittag die "großen
Heiltümer" des Kirchenschatzes in der seit Jahrhunderten
tradierten Form zur Verehrung gewiesen. Die Galerien der
gotischen Kirche sind für diese öffentliche Verehrung gebaut
worden.
Nach dem morgendlichen
Hochamt bot Abt Albert den Gottesdienstbesuchern eine
Begegnung mit den Heiligtumsbildern von Janet Brooks-Gerloff
und dem Glasfenster aus der Vita des Klostergründers, das die
Übergabe der Reliquien durch Kaiser Ludwig den Frommen
wiedergibt. Gut 30 Gottesdienstbesucher (z.T. mit ihren Kindern)
nahm das Angebot wahr.


"Insider-Perspektiven" während der Zeigung der
Heiligtümer von Kornelimünster
auf und von den Galerien der Propsteikirche, 3.6.2007 -
Fotos Abt Albert

Scan, Aachener Nachrichten, 4.6.07, Foto A.
Hermann

aus einem Flugblatt (Holzdruck) des 15.
Jahrhunderts, das zu den Heiligtumsfahrten in Maastricht,
Aachen und Kornelimünster einlädt.
Der Text in leichter Übersetzung: "Item: Wer sich bereitet mit
Andacht, wahrem Vertrauen und mit ganzer Beichte, der
hat/gewinnt eine Reihe von Ablässen zu Sankt Kornelius/Kornelimünster"

"große Zeigung" der Heiligtümer von
Kornelimünster auf einem Kupferstich von 1657
Die Heiligtümer sind schon rein bildlich eindeutig zu
identifizieren. 1. Das Schürztuch von der Fußwaschung zeigt in
der Mitte einen Stockflecken, der seit alters als Fußabdruck des
- natürlich besonders schmutzigen Fußes - des Verräters Judas
gedeutet wird. - 2. Das Grabtuch hat eine markante Webmusterung.
- 3. Das Schweißtuch ist zusammengefaltet zum Schutz in eine
größere Burse eingenäht.
Markant sind auf den Stichen die "Zeigestöcke", die auch heute
noch verwendet werden. Neben der Zeigefunktion haben sie auch
ganz einfach die Aufgabe, die Tuchreliquien bei Wind
"präsentabel" zu halten.
Die Texte auf dem Kupferstich lauten übersetzt: Überschrift:
"Auflistung der heiligen Reliquien, die im Reichskloster des hl.
Kornelius an der Inde aufbewahrt werden und dem gläubigen Volle
alle sieben Jahre zur Verehrung gewiesen werden." - 1. "Das
Schürztuch des Herrn (linteum Domini), mit dem er die Füße der
Jünger beim letzten Abendmahl trocknete." - 2. "Das reine Tuch (sindon
munda), auf das der Erlöser bei der Abnahme vom Kreuz gelegt
wurde." - 3. "Das Schweißtuch (sudarium)des Herrn, das im Grab
gefunden wurde." Die lateinischen Begriffe "Linteum Domini", "Sindon
munda" und "Sudarium" sind auch heute noch in Gebrauch bzw.
gehören wenigstens zum passiven Wortschatz vieler
Kornelimünsteraner.
2. Juni: Im Rahmen der
Vorabendmesse eröffnet Bischof Mussinghoff in Kornelimünster
die hiesige Heiligtumsfahrt. Propst Vienken hat Abt
Albert gebeten, mit ihm Konzelebrant der Messfeier zu sein. -
Die Korneimünsteraner Heiligtumsfahrt findet immer parallel zu
der in Aachen statt. Eine alte Wallfahrtstradition will, dass
die Pilger morgens die Heiligtümer des Aachener Domes verehren,
um dann nach Kornelimünster zu gehen, um dort nachmittags am
Gottesdienst und der Zeigung der hiesigen Heiligtümer
beizuwohnen.

Die schlichte mittelalterliche "Schatzkiste",
in der die Kornelimünsteraner Heiligtümer aufbewahrt werden.
1. Juni: In Aachen
wird am Abend die Heiligtumsfahrt 2007 (1.-10.6.) in einem
festlichen Vespergottesdienst eröffnet. Bei der letzten
Heiligtumsfahrt 2000 waren gut 90.000 Pilger registriert worden.
In diesem Jahr scheint man mit einer noch größeren Zahl zu
rechnen. - Abt Albert nimmt von unserer Seite an der Feier teil.
-- In Kornelimünster wird die Heiligtumsfahrt morgen mit der
Vorabendmesse eröffnet werden.
nebenstehendes Foto:
Chorhalle des Aachener Münsters, das "Glashaus von Aachen".
Die Chorhalle ist zwischen 1355 und 1414 nach dem Vorbild
der Sainte-Chapelle in Paris als "Reliquienschrein" für den
Karlsschrein und den Marienschrein errichtet worden. Im
Marienschrein werden in den Jahren zwischen den
Heiligtumsfahrten die Aachener Heiligtümer aufbewahrt.
(Fotowiedergabe mit freundlicher Genehmigung des Aachener
Zeitungsverlags; desgleichen Foto unten)


Das kostbare Vorhängeschloss, mit dem der
Marienschrein mit den Aachener Heiligtümern von 2000-2007
verschlossen war. Im linken Bild ist deutlich die Bleiblombe zu
erkennen, mit der das Schlüsselloch nach der Verschließung 2000
ausgegossen wurde. Im rechten Bild ist erkennbar, dass der
Schlossbügel aufgebrochen wurde. Der Aachener Domgoldschmied,
der Obermeister der Goldschmiedeinnung und ein Silberschmied
haben das Schloss heute in der Eröffnungsfeier mit 36
Hammerschlägen aufgebrochen. - Fotos: fr.a. 070601
Zusammen mit Frau M.
Godde beginnt Frater Matthias ein Wochenende „Komm,
o Geist der Heiligkeit, aus des Himmels Herrlichkeit -
Meditatives Tanzen, Hören, Wahrnehmen“.
Mai 2007
31. Mai: Bei
Wikipedia fand ich einen neuen (?) Beitrag zur
Kornelimünsteraner Heiligtumsfahrt, den ich um einige Zeilen zu
unserer heutigen Abtei und den Gerloffbildern ergänzte.
29. Mai: P. Oliver
nimmt mit drei unserer Oblaten an der Zweijahrestagung der
Arbeitsgemeinschaft der Benediktineroblaten in St. Ottilien
teil (29.5.-1.6.). Die Tagung findet traditionsgemäß in der
Pfingstwoche statt.
P. Friedhelm hat
wieder eine Buspilgerfahrt zur
Echternacher Springprozession organisiert. Der Dienstag
nach Pfingsten ist der klassische Tag dieser Wallfahrt.
Abt Albert nimmt am
Morgen am jährlichen Gespräch des Aachener Bischofs mit den
Höheren Oberen der männlichen Ordensgemeinschaften teil, die
im Bistum eine Niederlassung haben.
Am späteren Nachmittag führt
eine Exkursion der RWTH Aachen nach Kornelimünster die
Teilnehmer auch in unser Kloster. Abt Albert wird der Gruppe zu
einem Gespräch zur Verfügung stehen.
Am Abend treffen sich die
Pfarr-Delegierten der
„Gemeinschaft von Gemeinden“ (GvG) des früheren
Dekanates Kornelimünster zu Beratungen der aktuellen und
weiteren Zusammenarbeit. Frater Matthias vertritt uns in
diesem Gremium.
… kurz: es ist kein
„langweiliger“ Tag.
... so "osselig" das Wetter
ist, auf der Rückfahrt von Aachen gab's am Morgen doch auch was
Schönes: ein großer Schattenriss am Himmel entpuppte sich bei
genauem Hinschauen - es war wirklich nur kurz! - als Flugbild
eines
Rotmilans. Ich weiß nicht, ob ich diesen Greif,
erkennbar an seinem tief gegabelten Schwanz, hier überhaupt
schon einmal identifiziert habe.
28. Mai: Pfingstmontag:
Namenstag unseres P. Friedhelm (Wilhelm
von Aquitanien)
Kostbare
Zeit - Slow down your life! Ein Gast aus der letzten Woche
schreibt in einer Mail seine Klostererfahrung: „Die
Stille und das Ruhigwerden und -sein habe ich nicht allein
ausgehalten, - ich habe sie in jedem Augenblick genossen. Im
Alltag oft um jede Minute geizend, kann ich nun erst ermessen,
wie wertvoll die uns von Gott gegebene Zeit ist. Als der
Regionalzug auf der Rückfahrt im Kölner Hauptbahnhof einlief,
war es mir, als müsste ich auf ein sich viel zu schnell
drehendes Karussell aufspringen.“
27./28. Mai: Pfingsten
- Geistliche Impulse aus verschiedenen
Jahren zum Pfingstfest , z.B. den Text
"Sturmgeist Heiliger Geist" (2004) finden Sie auf dieser
Website unter >> Spirituelles >> Kirchenjahr >> Ostern.
Die Apostel
redeten mit Esprit.
Ihr Leben zeigte die Pointe.
Sie waren voll Heiligen Geistes.
Jesus war der Punkt,
der ihr Leben prägte.
So waren sie spannend
in ihrem Leben,
mit ihrem Wort -
keine Langeweiler -
hinreißend mitreißend.
Sie waren Christen -
Kirche mit Zukunft.
Abt
Albert - 070525
Die Zeitung "Die Welt"
gibt ein wenig religiöse
Nachhilfeunterricht: "Warum wir eigentlich Pfingsten feiern".
Nach einer Umfrage, die die Zeitung wiedergibt, wissen 73% der
Deutschen nicht, was an Pfingsten gefeiert wird
25. Mai: Namenstag
unseres Fraters Egilhard.
Ein starkes
Gewitter
mit Blitz, Donner und kleinem Wolkenbruch kurz nach Mitternacht
mit dem Zentrum direkt über uns, hat einiges
durcheinander gebracht. Das Glockengeläut, die hausinterne
Telefonanlage, die Warmwasserzubereitung und der
Verwaltungscomputer sind „aus dem Ruder gelaufen“. Teilweise
sind die Unregelmäßigkeiten bereits behoben. Glücklicherweise
hatte sich für heute sowieso die Wartungsfirma für die Glocken
angemeldet, um neue Glockenmotoren einzubauen.
Die Warmwasserzubereitung "aus dem Ruder" ..., tja, das erwies
sich als verharmlosend. Der Blitz hat die gesamte Elektronik
der Heizungsanlage zerstört, - trotz Blitzschutz.
23. Mai: Update der
Website mit einem Text
"Was bleibt. Die Melodie eines Grabsteins".
Nachtrag eines Fotos von
der Visitatorenkonferenz in Montserrat >>
News vom 11. Mai.
Das Redaktionsteam für
die Stersingeraktion 2008 des Kindermissionswerkes führt bei
uns seine Arbeitsklausur durch (23.-24.5.).
Für heute ist die
Rückkehr unseres
Emmausbildes angekündigt. Es war für gut zwei Monate für
eine Ausstellung der Künstlerin J. Brooks-Gerloff an die
Dominikaner an St. Andreas in Düsseldorf ausgeliehen.
22. Mai: Am Morgen
waren Vertreter der Gemeinde Raeren - gerade jenseits der
belgischen Grenze - bei uns, um sich über unsere
Holzhackschnitzelheizung zu informieren. Man braucht in
Raeren wohl für die Schule eine neue Heizungsanlage.
21. Mai: Die
Diözesanbibliothek feierte in kleinem Rahmen ihr
70-jähriges Bestehen und ihren (teilweisen) Umzug in andere
Räume. P. Oliver vertrat uns bei der Feier.
20. Mai: Update der
Website mit Gedanken zur Heiligtumsfahrt von
P.
Oliver: "Dem Heiligen begegnen". Angeregt zu diesem Text
wurde P. Oliver durch den Studientag der RWTH zur
Heiligtumsfahrt (s. 18.5).
19. Mai: Update der
Website mit einem Text von P. Oliver:
"Abkehr von der Liturgiereform?" Der Text ist vor dem
Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die "lateinische",
genauer die "tridentinische Messe" als Information und
Diskussions-Handreichung für unsere Oblaten entstanden. Wegen
des Textumfangs ist auch eine Druckversion ins Netz gestellt.
Umfangreichere Texte lassen sich halt gedruckt doch angenehmer
lesen als auf dem Bildschirm.
18. Mai:
P.
Oliver nimmt an den Nachmittagsvorträgen des Studientages
der RWTH zur Heiligtumsfahrt teil. Neben den Vorträgen, die
besonders die Zeit des Nationalsozialismus beleuchten (bes. die
Heiligtumsfahrt 1937) dürfte der Schlussvortrag von Prof.
Angenendt, Münster , „Ich sehe den Himmel offen“: Die Konkurrenz
von Orts- und Personen-Heiligkeit“ sehr interessant werden.

Frater Egilhard auf dem historischen Jahrmarkt (16.-20.5.2007)
17. Mai:
Christi Himmelfahrt
Ich bin dann mal weg,
sagte Er zur Ewigkeit -
und schuf Erde und Zeit.
Ich bin dann mal weg,
sagte der Sohn zum Vater -
und ging bis in den Erlösertod.
Ich bin dann mal weg,
sagte Er am Himmelfahrtstag -
und hinterließ einen Bestseller.
Und was lesen wir da? -
Ich bin der Weg. -
Geht ihn. - -
Ja...
dann bin ich mal weg.
-- Abt Albert, 070517 --.
16. Mai:
Unser
Postulant Guido Bartels verlässt uns heute, um nach
Ablauf der einjährigen Postulatszeit in den Dienst des
Erzbistums Paderborn zurückzukehren. Guido Bartels und ein
zweiter Paderborner Priester, der ein Jahr in einer
franziskanisch geprägten Gemeinschaft verbracht hat, wollen ein
Konzept pfarrlicher Seelsorge aus einem engen geistlichen
Miteinander der Priester und anderer Suchender entwickeln und
leben. Bei allem Bedauern, dass Guido Bartels uns verlässt, und
bei allen offenen Fragen zu dem geplanten Seelsorgekonzept
wünschen wir Guido Bartels und seinem Mitstreiter, dass ihre
Vorstellungen für sie selbst und für die ihnen dann anvertrauten
Gläubigen fruchtbare Wirklichkeit werden.
Frater Matthias startet mit der
Mönchengladbacher
Matthiasbruderschaft zur diesjährigen Fußwallfahrt nach
Trier zum Grab des Apostels Matthias. Wir erwarten Frater
Matthias am Pfingstsonntag wieder zurück.
Am Abend wird im Ortskern Kornelimünster der
„Historische Jahrmarkt“ eröffnet. Frater Egilhard
wird dort wieder Klosterlikör anbieten und lädt natürlich alle
Freunde des Kloster - und nicht nur sie - zu einem kurzen
Verweilen an seinem Stand ein.
Am Nachmittag war wohl schon das WDR-Fernsehen da, um für
die "Lokalzeit" zu drehen. Wie wir hören, ist Frater Egilhard
dabei "groß" herausgekommen. Frater Egilhard wurde im Laufe des
Abends häufiger auf die Sendung angesprochen.
Das Theater
Aachen bietet eine „Nacht der Gebetsformen“ an
(ab 22:00; Eintritt 10 €, erm. 6 €). In der
Lokalpresse (15.5.) lese ich: „Das Theater Aachen öffnet … die
große Bühne für eine lange Nacht der Gebetsformen: Das Publikum
kann von 22 Uhr bis in die frühen Morgenstunden kommen und gehen
und dabei im Zuschauerraum oder im Bühnenraum selbst eine
Performance zum wohl spannendsten Thema unserer Zeit, zur
Religion, erleben. Thema des einzigartigen
Theater-Performance-Projektes ist ‚Der Mensch sucht’s, Gott
gibt’s’. Morgen (= 16.5.) kann das Publikum nun teilhaben an
einer hochspannenden Auseinandersetzung, der Demonstration von
Gebetesritualen und Gruppenbewegungen, den emotionalisierten
Formen religiöser Praktiken und der fesselnden Verbindung von
Kunst und Religion.“ -
… liest sich sehr „fremd“ und zugleich „spannend“. „Mein Ding“
ist eine Gebets-Performance sicher nicht, aber nachdem der
Theaterrezensent Aachener Ostergottesdienste besucht und
rezensiert hat und dabei auch
unsere Komplet
(sehr positiv!) besprach, wäre ein „Gegenbesuch“ und
eine entsprechende „Gegen-Rezension“ bestimmt nicht
uninteressant. Wenn ich den einen oder anderen „Mitgänger“
fände, würde ich bestimmt hingehen, - so weiß ich es (noch)
nicht. Immerhin begehen wir ja tagtäglich ab 05:30 eine „Nacht
des Gebetes“ und Weihnachten, Ostern und am 31. Dezember sowieso
Mitternachtsgottesdienste, und am Gründonnerstag gibt es eine
Anbetung bis Mitternacht. Übrigens: Gottesdienste gibt es
umsonst.
15. Mai: Gedenktag
des hl. Mönches Pachomius (+ 367). Pachomius ist die
"Schnittstelle" zwischen dem alten Einsiedler-Mönchtum und dem
Mönchtum in Klostergemeinschaften. In seinen "Ermahnungen"
schreibt er: "Wer seinen eigenen Willen durchsetzt, wird um
die Erkenntnis Gottes betrogen." Er formuliert das im
Gegenüber zu Gottes Willen, aber kann es diesen Negativzug des
eigenen Willens nicht auch sonst geben? Hartnäckigkeit und
Halsstarrigkeit sind ja nicht gerade Zeichen von Flexibilität.
Wer Rückgrat hat, kann flexibel sein. Wer keines hat, sucht
sich ein Korsett.
13. Mai: Update der
Website mit einem Text
"Die Komplet der
Mönche. Ein 'fremder Hinblick'".
Das Hochamt wurde
musikalisch mit den gregorianischen Gesängen für den 6.
Ostersonntag durch die Teilnehmer des Choralwochenendes
gestaltet. Ihnen allen ein herzlicher Dank.
12. Mai: Unsere
Oblaten kommen heute zu einem geistlichen Nachmittag zu
uns.
11. Mai:
Mit Herrn Fühner, Cantor an St. Folian, Aachen, begleitet P.
Friedhelm ein Choralwochenende in der Abtei.
Über das Wochenende besucht
uns P. Kurt Belsole, Mönch von St. Vincent Archabbey, Pa,
USA, und Director of Liturgy am Nordamerikanischen Kolleg in
Rom. P. Kurt ist ein Studienkollege von P. Friedhelm aus der
gemeinsamen römischen Studienzeit.
Die Deutsche
Ordensobernkonferenz (DOK) zählt in der Auswertung der
Jahresstatistik 2006 für die Benediktiner 26 unabhängige und
weitere 9 abhängige Klöster. Insgesamt weisen die
benediktinischen Männerklöster 848 Profess- Mitbrüder und
23 Novizen auf.
Abt Albert ist am späten
gestrigen Abend von der Visitatorenkonferenz (s. 2. Mai) in Montserrat
zurückgekehrt. Er
fasst seine Eindrücke zusammen:

Montserrat, das ist
… die „schwarze Muttergottes“ - Frömmigkeit und Wallfahrt
… Katalonien - Stolz und Fest
… ein Kloster - Liturgie und Gesangskultur
… ein Felsenwunder - Fußanstrengung und Massentourismus
… Montserrat - jedes für sich ein Ganzes und nur alles zusammen
das Ganze




8. Mai Ein
Missionnarsehepaar aus Südafrika hat bei uns für zwei Tage
Aufnahme gefunden, bis sie nach einer Odyssee in ihre
australische Heimat zurückkehren können.
Die
Konabiturienten unseres P. Fridolin (+ 1998) treffen
sich am Morgen bei uns zu einer Messe und einem anschließenden
Beisammensein. Diese Messe findet seit 1953 regelmäßig bei uns
statt. Von den 24 Abiturienten des Kriegsabitur-Jahrgangs 1942
leben noch 8, die heute alle teilnehmen konnten.
Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Caritasverbandes für die Region Eifel sind
zu einem Einkehrtag bei uns.
7. Mai Fr. Egilhard
nimmt an einer Sitzung der Interessengemeischnschaft
Kornelimünster teil, in der es u.a. um die Vorbereitung auf
den Historischen Jahrmarkt geht. Fr. Egilhard wird sich
mit einem Liköstand daran beteiligen.
Wir waren
Gastgeber für das monatliche Konveniat der Gemeinschaft
von Gemeinden Kornelimünster - Roetgen. Der Nachmittag bot
Gelegenheit zu einem brüderlichen Austausch.
Das Katechtische Institut
Aachen hat eine Arbeitshilfe für den Tag der weiterführenden
Schulen im Rahmen der Heiligtumsfahrt herausgebracht.
Unter dem Titel "Bilder
als Zeichen des Heils" unternimmt Ernst Hönings
eine Bildpastoralreise von den frühesten uns bekannten
Darstellungen der biblischen Heiligtümer in Kornelimünster bis
zu den
Darstellungen in unserer Kirche.

5. Mai Unter
dem Motto „Klimaschutz fängt zu Hause an.“ lädt der
Kreisverband Aachen der Grünen
zur Besichtigung von Anlagen ein, die mit erneuerbarer Energie
betrieben werden. Der Parteisprecher der
Grünen Aachen, Dr. Thomas Griese, blieb zu für einen Samstag
noch recht früher Stunde der einzige Besucher. Fr. Egilhard ist
aber auch weiterhin gern bereit, Interessenten unsere
Holzhackschnitzelheizung zu zeigen.
Frater Matthias fährt zur vierten Ausbildungseinheit des
Kurses „Geistliche Begleitung“
4. Mai: Zwei, uns
inzwischen seit vielen Jahren bekannte Gruppen verbringen das
Wochenende bei uns. Der "Bentlager Kreis", eine Gruppe
literatur-interessierter Damen, arbeitet sich weiter in die
Thematik "Lyrik" vor. Die andere Gruppe sind Herren, die in
ihrer Heimatpfarrei in Mülheim, Ruhr, engagiert sind und
einmal im Jahr "Klostertage" bei uns verbringt.
2. Mai: Abt Albert fliegt nach Barcelona,
um in der
Abtei
Montserrat Besprechungen des Solidaritätsfonds der
Sublazenser Kongregation zu leiten und an der
Visitatorenkonferenz der Kongregation teilzunehmen
(2.-10.5.)
(s. auch www.Wikipedia: Montserrat, Kloster bzw. Berg).
1. Mai: In der
Benediktinerinnenabtei
Varensell wird Sr. Angela Boddem durch Erzbischof
Becker, Paderborn, zur neuen Äbtissin geweiht. Abt Albert nimmt
an der Feier teil.
April 2007
29.
April: Weltgebetstag um geistliche Berufungen
„Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage: Ich habe nur die
Priester, die aus unseren Gemeinden stammen. …
Berufungen fallen nicht vom Himmel. Was Gott von oben schenken
will, muß von unten wachsen. Wir können nicht bewirken, daß Gott
dem Einzelnen zu Herzen spricht. Aber an uns liegt es, ob die
Stimme Gottes gehört und richtig gedeutet wird. Die Frage ist,
ob junge Menschen, die sich von Gott angesprochen fühlen, bei
uns Verständnis, Unterstützung und Ermutigung finden. Ob in
unseren Gemeinden Berufungen wachsen, sagt auch etwas über die
geistliche Offenheit und Wachheit der Gemeinden aus.“
Bischof Algermissen in der Fuldaer Kirchenzeitung
„Bonifatiusbote“
"Die Sorge um geistliche Berufungen verlangt eine
ständige »Erziehung« zum Hören auf die Stimme Gottes, nach dem
Vorbild Elis, der dem jungen Samuel half, das zu verstehen,
worum Gott ihn bat, und es bereitwillig in die Tat umzusetzen
(vgl. 1 Sam 3,9). Das fügsame und treue Hören kann jedoch
nur in einer Atmosphäre vertrauter Gemeinschaft mit Gott vor
sich gehen. Und diese Atmosphäre entsteht vor allem im Gebet."
Papst Benedikt XVI., Botschaft zum Weltgebetstag um geistliche
Berufungen
Vgl. auch den Beitrag dieser Website
"'Irgendwie
ist das faszinierend bei euch. Ich könnte mir vorstellen
...' Wie geht das mit einem Klostereintritt?"
27. April: P.
Friedhelm beginnt ein verlängertes Einkehrwochenende zum
Jesus-Gebet „’Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner’ - Tage
des Schweigens“ (27.4.-1.5.)
26. April: Update der Website
mit einem Text
"'Singt dem
Herrn ein neues Lied' - Beten mit Profil".
Am Nachmittag tagt die „Arbeitsgemeinschaft Orden“
des Bistums. P. Oliver ist unser Vertreter in dieser AG. Die Sitzung
widmet sich der Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz über die
Zusammenarbeit zwischen diözesaner Kirche und den Orden
„Gemeinsam dem Evangelium dienen“. Die Erklärung wurde auf
der Frühjahrskonferenz im Februar veröffentlicht. Im Druck ist sie
noch nicht erschienen; ein Vorabdruck ist im Internet zu finden.
25. April: Frater Egilhard
ist mit einem Bekannten für einige Tage nach Taizé unterwegs
(25.-29.4.).
23. April: Die Region
Aachen Stadt des Bistums bietet für ihre Mitarbeiter in diesem Jahr
einige geistliche Nachmittage in unserem Haus an. Unter der
Überschrift „Atem holen“ wird P. Friedhelm die Nachmittage
begleiten. Für den heutigen Nachmittag haben sich 16 Teilnehmer
angemeldet.
22. April.
Im
Hochamt singt der Kirchenchor St. Peter aus dem nahen Gulpen
(NL) die Messe C-dur von Charles Gounod und verschiedene
Choralsätze. Der Chor feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges
Jubiläum und hat sich für heute einen Eifelausflug vorgenommen.
In Siegburg
wird am Nachmittag Frater Christian die feierliche Profess ablegen.
Frater
Egilhard und Frater Matthias nehmen von unserer Seite an der
Feier teil.
20. April: Abt Albert
beginnt ein Einkehrwochenende "Christsein - Lebensgeschichten als
Gottesgeschichten entdecken".
18. April: P. Oliver
fährt nach Gerleve und wird morgen in Münster am Landestreffen
NRW der Arbeitsgemeinschaft katholisch-theologischer Bibliotheken
teilnehmen
P. Friedhelm nimmt am
Vormittag im Generalvikariat an der Verabschiedung des
Verantwortlichen für die Ausbildung und Begleitung der ständigen
Diakone teil. P. Friedhelms mehrjährige Tätigkeit als Spiritual
für die Diakonatsanwärter, die Nutzung unseres Gast- und
Raumangebotes durch die Diakonatskreise und natürlich die Tatsache,
dass Frater Matthias als Diakon viele Verbindungen zu den Diakonen
des Bistums hat, haben die ständigen Diakone für uns zu einem
wichtigen Kontakt in die Diözese hinein gemacht. Wir sind dankbar
für diese Verbindung.
17. April: Abt Albert
begleitet eine kleine Priestergruppe an einem Einkehrtag (17.-18.4.)
und parallel steht er drei jungen Männern, die in der Erzdiözese
Köln ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren, zu Gesprächen über
„Kloster“ zur Verfügung (17.-19.4.).
16. April: Wir nutzen den
Besuch von Sr. Aurelia Spendel OP zur Silberprofess von
Frater Matthias, um mit ihr einen „theologischen Tag“ zu
verbringen. Sr. Aurelia schließt uns mit Grundgedanken zu den
theologischen Perspektiven von Teilhard de Chardin (…
Schöpfungsentfaltung auf den „Punkt Omega“ hin; … Präsenz der ganzen
Welt im eucharistischen Brot) und Raimon Panikkar (… „Christophanie“)
die Chancen einer weit gefassten Gastfreundschaft auf. Die
Denkanstöße, die uns Sr. Aurelia hinreicht, müssen am heutigen Tag
„Fragmente“ bleiben. Sie dürften als solche noch manche Vertiefung
und persönliche Verarbeitung anregen.
15. April: Äußere Feier des silbernen Professjubiläums von Frater Matthias. Zunächst dürfen wir uns bei allen Freunden von Frater Matthias und
unseres Klosters herzlich bedanken, dass sie so zahlreich zu
dem Professfest gekommen sind. Der lebendige Austausch untereinander
ist immer wieder ein Jungbrunnen der Freundschaft. Die gewachsene
Vertrautheit der Freunde mit unserem Haus lässt uns einem solchen
Tag auch relativ gelassen entgegensehen, was die praktischen Dinge
angeht. Helfende Hände sind oft schon tätig, bevor man nach ihnen
für dieses oder jenes Ausschau hält. Das erfahren wir als ein großes
Geschenk und dafür möchten wir Ihnen von Herzen danken.
In
der Predigt des Pontifikalamtes (14:30) ging Abt Albert von
der Spannung zwischen der Osternacht und ihrem Lied vom
verklärenden Licht der Osterkerze einerseits und der Begegnung des
Thomas mit den Wundmalen Jesus andererseits aus. Es ist die Spannung
zwischen der seinerzeitigen Professfeier in der Osternacht 1982 und
der heutigen Feier 25 Jahre danach. Das Licht der Osterkerze
strahlte vor 25 Jahren für Frater Matthias sicher besonders hell und
es hat ihm in all den Jahren immer wieder „heimgeleuchtet“. Die
Wundmale Jesu gehören aber genauso in das Leben dieser Jahre. Sie
können Zeichen sein für alles Unvollkommene und Unvollendete, - für
das Verkrüppelte, weil die Sehnsucht nicht genügend Kraft zur
Geradlinigkeit entfaltete, und für die Wunden, die das eigene und
das gemeinsame Leben schlägt und die oftmals „gepflegt“ werden,
anstatt sie dem Arzt hinzuhalten. Abt Albert führte aus, dass
Ordensleben in der Verbindung von österlichem Licht und mutiger
Alltäglichkeit lebendig wird. Jesus weist den Frager Thomas auf
seine Wundmale hin. Er lockt ihn in den Mut, darin Jesu leuchtende
Tageswirklichkeit zu entdecken und so die Alltagmühe von Gottes Heil
berühren zu lassen. Abt Albert schloss mit dem Jesuswort an Thomas „Noli
esse incredulus, sed fidelis. - Sei nicht ungläubig, sondern
gläubig, - sei nicht madig, sondern mutig.“.
In der Vesper (18:00) hat Sr.
Priorin Aurelia Spendel OP, Augsburg, Jubiläen als Zeiten der
Verdichtungen für die Vergangenheit und die Zukunft gedeutet.
Näherhin führte sie das mit einem buddhistischen Koan aus: „Der
Meister baut ein Haus für die Leere.“ Mit dem Begriff von der
„Gelassenheit“ bei Meister Eckart fand sie für die „Leere“ ein
inhaltliches Pendant in der christlichen Tradition. Beides meine ein
Raum-Schaffen für das Wesentliche, das unsagbar bleibt, weil es
alles Wort übersteigt. Sr. Aurelia regte an, das innere Mobiliar
unseres Ich zu sichten und zu durchforsten, damit unser geistiger
Raum nicht zugestellt werde.





(Foto 1: Manfred Lang; die weiteren Abt Albert)
In der Propsteikirche des
Ortes - der Kirche der alten Reichsabtei Kornelimünster - wird am
Morgen durch Weihbischof Bündgens ein neuer Volksaltar
konsekriert. Abt Albert nimmt an der Feier teil.
14. April: Update der
Website mit einem Kurztext:
"Herr,
lehre uns beten".
11. April: 25. Jahrestag der
Profess von Frater Matthias. 1982 war es der Ostersonntag und
Frater Matthias hat die Profess im Rahmen der Osternachtfeier
abgelegt. Als Mönch von Gerleve hat damals Abt Albert vom Abend des
Palmsonntags bis zum Gründonnerstag die Exerzitien des
Kornelimünsteraner Konventes begleitet. Für Frater Matthias waren es
gleichzeitig die Professexerzitien. Wenige Wochen später wurde Abt
Albert als Abt nach Kornelimünster gewählt.
10. April: Abt Albert
nimmt an der jedes Jahr in der Osterwoche stattfindenden „Salzburger
Äbtekonferenz“ teil. Die Konferenz ist ein Zusammenschluss aller
Benediktineräbte im deutschen Sprachraum. In diesem Jahr (10.-13.4.)
findet sie in Quarten oberhalb des Walensees (Schweiz) statt. Das Thema „Ansprüche an das Amt und die Person des Abtes heute“ soll
in kurzen persönlichen Statements angerissen werden, die dann in den
weiterführenden Gesprächen ergänzt und vertieft werden sollen.
9. April, Ostermontag
Im Hochamt waren noch einmal die
Kommunionkinder vom Gründonnerstag - diesmal mit "großer
Verwandtschaft" - zu uns gekommen. Der zweite Feiertag hat immer einen
sehr guten Gottesdienstbesuch, - diesmal war unsere Kirche wirklich
so voll, dass alle Bänke besetzt waren.

8. April, Ostersonntag:
Gottes
Grab sprengt alle Gräber auf. Tote tanzen in Jesu neuem Lebensraum.
Ein Fanfarenstoß ist Ostern an die Müden und die Toten. S t e h t a u f ! L e b t i h n , der euch voraus geht!
Abt Albert
(Predigt in der Osternacht)
Nachdenkenswert:
"Unsere tägliche Auferstehung" von Michael Fritzen (F.A.Z.,
7.4.2007).
Abtprimas Notker Wolf
wurde Ende Januar / Anfang Februar auf einer Weltreise, die ihn
unmittelbar nacheinander zu Tagungen nach Nordamerika, Indien und
Südafrika führte, von einem Kamerateam des Bayerischen Rundfunks
begleitet. Eine halbstündige Sendung im Bayerischen Fernsehen
(17:30) „Für Sankt Benedikt auf allen Kontinenten“ berichtet am
Ostersonntag darüber. Eine längere Version ist im Juni geplant. Natürlich müssen auch die Tageszeitungen zu Ostern „was Religiöses“
bringen. „Die Welt“ interviewte Abtprimas Notker und bringt
das Interview in ihrer Osterausgabe unter der Überschrift
„Deutschland neigt zum Sozialismus“.
7. April, Karsamstag:
Wir werden auf die
neue Website der
Benediktinerinnen in Wien aufmerksam gemacht. Abt Albert hat
im vergangenen Jahr in beiden Häusern der Gemeinschaft Exerzitien
gegeben. Durch gezielte Berufungswerbung in Polen zählt die
Gemeinschaft eine ganze Reihe junger Schwestern in ihren Reihen. Für
die jungen Schwestern aus Polen wird sehr viel getan, dass sie sich
im österreichischen Ambiente gut integrieren. - Die Website ist
professionell und sehr ansprechend gestaltet. Wir wünschen ihr viele
Leserzugriffe und eine gute Wirkung.
Am
Karfreitag Morgen zerstörte ein Feuer große Teile der
Abtei Waegwan, Korea.
Das Hauptgebäude und die Dächer der drei Klosterflügel wurden ein
Opfer der Flamman. Unterstützt von einem Helikopter bekämpfte die
Feuerwehr fünf Stunden das Feuer. Ursache scheint ein Kurzschluss im
Dachbereich zu sein. Nur die Kirche und der Pfortenbereich blieben
von den Flammen verschont. Weil der Brand zeitig entdeckt wurde,
kamen Menschen - Gott sei Dank - nicht zu Schaden. - Waegwan zählt
140 Mönche und zieht viele Berufe an. - Den Mitbrüdern in Korea
gehört unser Mitgefühl.

Abtei Waegwan (Bild: Google Earth)
6. April, Karfreitag:
Auch heute war die Liturgie sehr gut besucht. Die verbindenden Worte
zwischen den einzelnen Teilen der Liturgie stellte Abt Albert unter
das Leitmotiv der Getsemani-Frage Jesu an die römischen Soldaten: "Wen sucht ihr?" - Wir suchen den Schlüssel zum Leben. Wir bekennen
das Kreuz als den Schlüssel, der Aufschluss gibt über Gott.
Seit gestern Abend "hakt" der
Rechner, über den unsere Emailkontakte laufen. Wir bitten um
Verständnis, wenn dieser Kommunikationsweg im Moment nicht so
klappt, wie Sie und wir das wünschen und gewohnt sind. - Nach
ca 16 Stunden Sende- und Empfangspause sind wir ab 14:00
wieder"on line - auf der Strippe".
5. April, Gründonnerstag:
Das Abendmahlsamt (20:30) war sehr gut besucht, stärker als
im vergangenen Jahr. - In der Messe ging eine kleine Gruppe von
Kindern aus der Waldorfschule in aller Stille zur ersten hl.
Kommunion. Ihr Religionslehrer hat die Gruppe intensiv
vorbereitet und bei der „Suche“, wo die Kinder und ihre Eltern, die
ja aus verschiedenen Gemeinden kommen, sich zusammen für dieses Fest
„zu Hause“ fühlen könnten, sind sie vor längerer Zeit bei uns hängen
geblieben. An Mariä Lichtmess (2. Februar) haben die Kinder ihre
Kommunionkerzen in unserem Gottesdienst segnen lassen. Heute wird
die Gruppe einen alten Mariä-Schmerzen-Weg im Klauser Wäldchen von
Kornelimünster gehen und dann unsere Kirche besuchen. Für die
Osternacht und am Ostermontag dürfen wir sie wieder zur Messe bei
uns begrüßen.
Karwoche:
Vielleicht suchen Sie in diesen Tagen ja
"etwas", das mehr ist als "irgendwas". Vielleicht können Sie "etwas"
finden, wenn Sie in den "alten" Texten dieser Website in der Sparte
'Spirituelles >> Kirchenjahr- Fasten- u.Osterzeit' stöbern,
z.B. in den
"Osterverdichtungen", oder auch bei den
Kar-Bildern
von J. Brooks-Gerloff, die in unserer Kirche hängen
4. April:
In
der Münsterschen Kirchenzeitung "Kirche + Leben" für diese
Karwoche, so wurde uns berichtet, sind die Gedanken von Abt Albert
zur Demut
wiedergegeben, die auf dieser Website zu finden sind. Diese Gedanken
tauchen inzwischen auch auf den unterschiedlichen Websites des
Internet auf. ... das Thema scheint also "etwas" zu haben, ... und
die Gedanken dazu wohl auch.
Die Aachener
Kirchenzeitung hat in der Osterausgabe (S. 3), eine ausführliche
Osterbetrachtung "Das Grab ist leer" von Abt Albert
veröffentlicht. Die Platzierung
in unserer Website
ist "unterwegs"... und zwischenzeitlich geschehen
1. April:
Palmsonntag - Nach der Palmsegnung und dem Pontifikalamt wartete
vor der Kirche ein Biker-Club mit seinen Motorrädern, um sich
und seine Maschinen für die anbrechende Saison segnen zu lassen. Abt
Albert hat die Segnung vorgenommen und jeden der Biker einen
Palmzweig als "eine etwas andere Christophorusplakette" mitnehmen
lassen. ... und tatsächlich haben alle diese Anregung auf- und
mitgenommen.


März 2007
31.
März: Eine Messdienergruppe aus Würselen, die ein
Wochenende in der Nachbarschaft verbringt, kommt am Morgen zur Messe
und zu einem Klostergespräch (incl. "Probesitzen" im Chorgestühl) zu
uns.
30. März: Frater Matthias und Frau
M. Godde gestalten Einkehrtage „Wen sucht ihr? -
Annäherung an ein Jesusbild in meditativem Tanz, Text und Gestalten
einer eigenen Osterkerze“ (30.3.-1.4.).
29. März: Update der
Website mit einem Text
"Mit geistlicher Freude Ostern".
In der Aachener
Kirchenzeitung für die Karwoche erscheinen für die Reihe der Fastenzeit-Exerzitien im Alltag
„Dem Leben eine Richtung geben“
die Tagesimpulse für die abschließende Woche. Abt Albert hat sie
unter den Titel gestellt
„Heute will ich deine Stimme hören“.
27. März: Unsere Benediktinerkongregation von Subiaco hat eine neue
gemeinsame Website ins Netz gestellt. Sie wird von einem
Mitbruder aus dem Kloster Christ in the Desert ( New Mexiko,
USA) betreut. Hier und da ist sie noch etwas "holprig". Einiges habe
ich bereits an den Webmaster weitergegeben. Sicher können auch Ihre
Bemerkungen zur Verbesserung des Kongregationsauftritts im Netz
beitragen. Anregungen werde ich gerne weiterleiten.
Frater Egilhard wird am
Nachmittag an der Verabschiedung einer befreundeten Ordensschwester
in einer Blindeneinrichtung in Düren teilnehmen.
... und wenn Sie gestern Abend
nicht die Kurznachrichten des Tages gelesen haben, dann schauen Sie
doch noch einmal rein und freuen sich mit uns an dem neuen
Lift zum Chorraum der Kirche.
26. März:
Hochfest der Verkündigung des Herrn. - Normalerweise wird
das Fest am 25. März gefeiert. Da der liturgische Rang der
Fastensonntage besonders hoch ist, werden auch Hochfeste auf den
nächstfolgenden „festfreien“ Tag verlegt. Für den „Normalchristen“
sind solche liturgischen Feinheiten meist unbekannt und vielleicht
sogar einfach unverständlich. So unwesentlich scheint mir aber
solche liturgische Feinheit gar nicht zu sein. Tage und Zeiten sind
nicht einfach alle gleich. In der nivellierenden Gleich-Gültigkeit
von diesem und jenem, und auch der Zeiten und Tage begibt sich das
Weltgefühl seiner Sensibilität. Dürfen, - ja, müssen nicht der
Glaube und seine verschiedenen Äußerungen differenzierend sensibel
sein? Grobschnitzerei tut in Glaubensdingen nicht gut. Am Ende
könnte ein „Plastik-Glaube, made in ‚irgendwo’“ herauskommen, - so
ein „Irgendwie-Glaube“, dessen Gott ein „Irgendwie-Gott-Prinzip“
ist, - halt nichts Verbindliches, - nichts Verbindendes und nichts
Unterscheidendes, - nichts
Prägendes.
P. Oliver ist eingeladen, in
Düren den Mitbrüdern des Eucharistiner-Ordens einen Einkehrtag
zu halten.
Frater Matthias wird am Abend
an einer Sitzung der "Gemeinschaft von Gemeinden" (GvG)
teilnehmen, auf der die Tagesveranstaltung vom 10. März refflektiert
werden soll.
Im Laufe des Tages wurde
der Fahrstuhl geliefert und installiert , der in der
Kirche einen behindertengerechten Zugang zur Höhe des Chorraumes
erlaubt.
Nach der Komplet haben wir ihn gesegnet, allen Mitbrüdern sein
Funktionieren erklärt und ihn dann mit einem Schnäpschen "getauft".
... und jetzt braucht das Kind natürlich einen Name. Wenn Sie
phantasievolle Vorschläge haben, dann ...

24. März: P. Friedhelm
begleitet in den nächsten Tagen einen Schwestern-Exerzitienkurs
in Paderborn (24.-30.3.).
Am Nachmittag treffen sich unsere
Oblaten mit P. Oliver zu einem geistlichen Nachmittag.
In Aachen nimmt Frater Matthias
als geistlicher Beirat an der Delegiertenversammlung des
Kreuzbundes teil.
Frater David hat für den Abend
seine acht erwachsenen Enkel zur Nachfeier seines 81. Geburtstags
(16.3.) eingeladen.
Und dann gibt es noch das Konzert der
„Dolce Voci“ mit dem „Stabat Mater“ von Pergolesi

23. März: Der Diakonenkreis XIII
des Bistums verbringt bei uns Exerzitientage (23.-27.3.).
22. März: In der Abtei
Meschede hat am gestrigen Fest des hl. Benedikt Bischof
Algermissen von Fulda zum Thema
"Die Weisungen
Benedikts als 'Hausordnung' für Europa" gepredigt. Die
Nachrichten-Site kath.net bringt eine sehr ausführliche
Zusammenfassung.
21. März: Hochfest des Heimgangs des hl.
Benedikt
von Nursia
Ab heute ist die Seite "www.Ostergottesdienste.de",
die die beiden großen Konfessionen anbieten, frei geschaltet.
Auch
wir nutzen dieses Angebot.
Der Kreis Aachen führt
auch in dieser Woche zwei Fortbildungsveranstaltungen bei uns durch
(21./22.3.)
20. März: Im gestern
abgelaufenen Zählmonat hat unsere Website mit 4329 Zugriffen,
= 154 Zugriffen pro Tag, einen neuen Rekord eingestellt. Im Schnitt
der letzten 8 Zählmonate weist der Tagesschnitt 121 Zugriffe auf.
19. März: Update der Website
mit zwei Texten
"Hl.
Benedikt. Giovanni Bellinis Bild des Heiligen in der Frari-Kirche in
Venedig" und zu einem geschichtsträchtrigen Grenzstein der
alten Reichsabtei,
"Der
Grenzstein am Beirbvm".
Auf "Phoenix" gab es wohl
gestern Abend um 23:05 eine Sendung "Klosteralltag in Kornelimünster".
Heute erhalten wir als Echo verschiedene Anfragen wegen eines
Klosteraufenthaltes.
Im späteren Nachmittag kommen
die Seminaristen des Priesterseminars mit ihrem Spiritual zu
einem Gesprächsaustausch zum Thema
"Demut"
und zur Teilnahme an der Konventmesse ins Haus. P. Friedhelm
wird den Seminaristen zum Gespräch zur Verfügung stehen.
Abt Albert wird zum Abend
einer "musikalischen Vesper" in der
Aachener Kirche St.
Josef als Zelebrant vorstehen. Nach dem Zusammenschluss der
Pfarrgemeinden St. Josef und
St. Fronleichnam (Architekt: Rudolf Schwarz) wurde die Kirche
St. Josef zu einer Urnenbeisetzungskirche umgestaltet. Die Umwidmung
gilt einerseits als ein Modell für die Neunutzung von Kirchen, ist
andererseits aber auch heiß diskutiert worden.
17. März: 65. Geburtstag von
Abt Albert.
Über Mittag kam Abt Raphael von Siegburg vorbei, der dann Frater
Daniel nach einer Woche des Besuchs bei uns mit zurücknahm. -- ... und am Nachmittag kamen dann die "Folgen" einer harmlosen
Bemerkung über meine Erfahrungen im amerikanischen
Kloster Petersham im
vergangenen November und eine illustrierende Zeichnung dazu. Die
Überschrift meines Berichtes lautete "Kontemplation und Schaukelstuhl"
und der Schlusssatz: "... Und schließlich gab es überall ...
Schaukelstühle." Titel, Satz und Zeichnung haben zu der Erkenntnis
geführt, der Abt sei traumatisiert von einem "american dream", dem
abgeholfen werden müsse. Eine intensive Geheim- und Interaktion
etlicher Freunde führte heute zu einer Therapielösung. Der
Therapieerfolg ist sichtbar. Danke allen beteiligten "Heilern".


Die Wochenendbeilage "der 7.
Tag" der Hannoverschen Zeitung bringt unter der
Überschrift "Die große Freiheit" einen langen Bericht, für den die
Journalistin K. Wernke mit einem Fotografen vor einigen Wochen für
ein Wochenende zu uns gekommen ist. Vor allem mit Frater Antonius
hat sie einige Gespräche geführt und daraus ihren Artikel
formuliert.
16. März:
Am Abend beginnt ein Exerzitienkurs für ständige
Diakone des Bistums Aachen. Die Ehefrauen
sind zu diesem Kurs miteingeladen (16.-20.3.).
Freitag, 16. März, 20:00
M. Dupré, Kreuzweg - mit Texten von P. Claudel
Cantor Josef P. Eich, Recklinghausen (bis 2006 Kornelimünster) -
Sprecher:
Abt Albert
Marcel Dupré (1886-1971) galt als einer der bedeutendsten
Improvisatoren der Welt. Als solcher spielte er 1931 ein Konzert im
königlichen Konservatorium in Brüssel. Im zweiten Teil des Programms
wurde die Dichtung "Chemin de la Croix" von Paul Claudel
vorgetragen, und Dupré wurde gebeten, nach jeder Station einen
musikalischen Kommentar zu improvisieren. Nach diesem Ereignis
schrieb Dupré auf Drängen seiner Bewunderer seine Komposition
nieder. Die Uraufführung fand 1932 im Pariser Trocadero-Saal statt. Das
Werk wurde zu mehr als einer festgefrorenen Stegreif-Intuition.
Theologisch durchdacht und mit Elementen der Programmmusik versehen,
stellt "Der Kreuzweg" eine gleichsam geniale Deutung der vierzehn
Leidensstationen dar. Der voll besetzte Chorraum der Kirche bot sowohl für den
musikalischen Vortrag des Werkes von Dupré als auch für die die
Rezitation des Textes von Claudel eine dichte Atmosphäre, so dass
der Abend ein wirkliches geistliches Erleben wurde. Abt Albert
dankte dem Organisten und den Zuhörern in diesem Sinn mit dem
Hinweis, dass die Stille der Betroffenheit der angemessene Applaus
für die Botschaft des Kreuzes und seiner Interpretation in der
Musik, der Dichtung und dem Vortrag von beidem sei. Eine Einladung zur Begegnung, die von vielen Gästen wahrgenommen
wurde, schloss den Abend ab.
15. März: Das Redaktionsteam der
Missionszeitschrift „kontinente“
trifft sich bei uns, um zwei intensive
Arbeitstage bei uns abzuhalten.
Am Morgen kommt eine Schulklasse des Gymnasiums
Monschau zu einer Gesprächsstunde „Kloster“ zu uns. Frater
Matthias wird den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort stehen.
Gut Reichenstein, wo die Niederlassung französischer
Lefebvre-Benediktiner geplant ist, gehört zur Stadt Monschau.
14. März: Jahresversammlung
des Vereins der Freunde:

Dr.
Georg Minkenberg, Leiter der Aachener Domschatzkammer, stellte
mit vielen interessanten Dias die Aachener
Heiligtumsfahrttradition
vor. Selbst für viele Aachener
dürften sehr viele der Bilder neue Eindrücke vermittelt haben. Vor
allem Detailfotos aus der letzten Untersuchung der Heiligtümer
während der Heiligtumsfahrt im Jahr 2000 und vom unmittelbaren
Vorbereiten der Reliquien für die Wallfahrt - was erst während des
Eröffnungsgottesdienstes in der Sakristei des Domes geschieht -
gaben interessante Einblicke. Der Schwerpunkt seines Vortrag lag
naturgemäß auf den Aachener Heiligtümern, während die
Kornelimünsteraner Heiligtümer und ihre Wallfahrt mehr im Hintergund
erwähnt wurden. Ein Foto von der Kornelimünsteraner Heiligtumsfahrt
1965 mag darum an dieser Stelle erlaubt sein.
In den „Katechetischen Blättern" (132
<2/2007>, 105-112) stellt Th. Menges unter dem Titel „Licht-Fährte
und Emmaus-Weg“ eine Reihe von Emmausbildern vor, u.a. auch
unseres von J. Brooks-Gerloff
(mit schwarz-weiß-Abbildung). Zu dem nur umrisshaft angedeuteten
Christus auf unserem Bild schreibt er: „Diese bildnerische
Gestaltung nimmt den biblischen Text ernst, der das Hinzukommen und
Mitgehen ganz unbestimmt und geheimnisvoll lässt. Auf diese Weise
macht die Malerin sichtbar, dass das Erkennen des auferweckten
Christus kein anschauliches Ereignis sein kann.“ Das Emmausbild ist z.Zt. in die Dominikanerkirche St. Andreas,
Düsseldorf, auf eine Ausstellung von J. Brooks-Gerloff ausgeliehen. Wir haben
für die Ausstellungszeit (bis 17. Mai) das Misereor-Hungertuch Nikolaus’ von der Flüe an den angestammten Platz des Emmausbildes gehängt.

13. März: Der Kreis
Aachen führt in unseren Räumen am Dienstag und Mittwoch wieder
eine Fortbildungsveranstaltung für seine Mitarbeiter durch.
12. März: Eine Gruppe
Behinderter aus dem Vinzenzheim, Aachen, verbringt mit ihren
Begleitern einen Einkehrtag bei uns. Frater Matthias begleitet die
Gruppe (35 PP).
11. März: Zum Hochamt
und zu einem Kloster-Gespräch erwarten wir ca. 60 Firmlinge
aus den belgischen Grenzgemeinden Raeren, Eynatten und Hauset.

P. Oliver bricht zu
Exerzitientagen auf, die er in der Abtei Gerleve verbringen
wird (11.-17.3.).
10. März: Aus Siegburg
besucht uns für eine Woche der Begegnung der Novize Frater Daniel
(10.-17.3.).
Abt Albert nimmt an einer
Tagesveranstaltung der Pfarrgemeinderäte der
„Gemeinschaft der Gemeinden“
(GvG) des Dekanates teil. Der Tag will das Miteinander fördern,
das in den künftigen neuen pastoralen Strukturen erstrebt wird.
Frater Matthias vertritt uns normalerweise dabei, aber er kommt erst
im Laufe des Tages von einem Kurs zurück.
Update der Website mit dem
Bericht eines Gastes
über seine Gastzeit bei uns. Er hat diesen Bericht in seinem
privaten Newsletter veröffentlicht und uns gestattet, den Text und
die Fotos zu übernehmen.
9. März: P. Georg fährt
zu einigen Austagen in die Südeifel.
P. Friedhelm beginnt ein
Einkehrwochenende „Einkehr zur Umkehr - Ostern entgegen“.
Freitag, 9. März, 20:00
Marienchor Eupen Leitung: Heinz Piront, Präsident: Heribert Kever Das Konzert wird zwei thematische Programmblöcke haben: "Ich weiß, dass mein Erlöser lebt" "Trösterin Musik" Benefiz-Konzert zugunsten der "Lebenshilfe Aachen e.V.".
Das Konzert findet mit der Unterstützung des Ministeriums der
deutschsprachigen Gemeinschaft statt.
8. März: P. Friedhelm
fährt zusammen mit unserem Postulanten Guido Bartels zu einem
Besuch des Benediktinerinnenklosters Köln-Raderberg. Der Besuch dient
natürlich allgemein der Pflege der Beziehungen zwischen unseren
Klöstern, will aber auch unserem Postulanten den benediktinischen
Blick über unsere Klostergrenzen hinaus weiten.
7. März: P. Friedhelm
ist am Morgen eingeladen, einer Klasse des Gymnasiums in
Herzogenrath über „Kloster“ zu berichten.
6. März: Update der
Website mit zwei biblischen Texten:
"Beim Herrn bleiben" - zum Evangelium von der Verklärung
Jesu (2. Fastensonntag) -
"Das Töchterchen des Jairus".
Für den späten
Nachmittag hat der Katholikenrat der Stadt Aachen den
Betriebsrat der vor einem Jahr geschlossenen Niederlassung des
Philips-Konzerns eingeladen, sich miteinander über die Situation „1
Jahr danach“ auszutauschen.
P. Oliver nimmt am Abend
in Düsseldorf, St. Andreas, an der Eröffnung der
Ausstellung „Menschenbilder“ teil, die Bilder der Künstlerin
Janet Brooks-Gerloff. Wir haben vier Bilder - u.a. unser Emmausbild
- für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Die Ausstellung dauert
bis zum 17. Mai.
3. März: Frater Matthias
fährt zur dritten Ausbildungseinheit des Kurses „Geistliche
Begleitung“ in Oberzell (Main) (3.-10.3.).
Für ein geistliches
Kurzwochenende kommen Schüler der Opladener Marienschule zu
uns (3.-4.3.).
2. März: Ein
Aachener
Diakonandenkreis verbringt mit seinem Spiritual seine
Exerzitientage in unserer Gemeinschaft (2.-6.3.).
Die Stadt verlegt einen neuen
Kanalanschluss zu jenem Gebäudeteil des Klosteraltbaus, der nach
dem Verkauf unser Eigentum geblieben ist und der in diesem Jahr von
uns für unseren Kursbedarf etc. umgebaut werden wird.
Ein Gast aus den vergangenen
Monaten schickt uns ein kleines Fotobuch zu, das er für sich
und seine Bekannten erstellt hat. Ich muss mich mal bei ihm
erkundigen, ob er uns das sehr ansprechende Heftchen nicht in
größerer Stückzahl anbieten kann.
1. März: Unser
Emmausbild und die drei
Judas-Bilder aus dem Gästespeieseaal werden für zweieinhalb Monate
(6.3.-17.5.) in einer Ausstellung „Menschenwege“ der
Künstlerin Janet Brooks-Gerloff in der Dominikanerkirche
St. Andreas in
Düsseldorf präsentiert werden. Das Emmausbild ist auch das
Einladungsbild für den Flyer der Ausstellung.
Februar 2007
27. Februar: Die Stadt
Aachen lädt zum zweiten Mal die Hausverwalter ihrer Wohnheime zu
einem Seminar bei uns ein (27.-28.2.).
26. Februar: Abt Albert
bricht zu einem Besuch im Benediktinerinnenkloster Marienrode
(Hildesheim) auf (26.2.-1.3.).
Wir erhalten Besuch einer
Schwester aus der Abtei Unserer Lieben Frau in Oosterhout (NL).
Die Abtei hat sich mit den Mönchsabteien Oosterhout/Teteringen und
Slangenburg 2004 unserer Kongregation von Subiaco angeschlossen. Die
beiden Oosterhouter Klöster waren im Jahr darauf Ziel unseres
Konventausflugs.
Der Kreis Aachen
führt
für ca. 15 Mitarbeiter wieder eine Tagesfortbildung bei uns durch.
24. Februar: Aus einer
Opladener Gemeinde kommt ein kleiner Katechetenkreis zu einem
Einkehrtag ins Haus (24.-25.2.).
22. Februar:
Ich habe gerade noch einmal in ein Interview
"Fasten"
hineingeschaut, das ich 2004 den Aachener Zeitungen gab und das im
letzten Jahr von der "Rheinischen Post" und der "Schwäbischen
Zeitung" noch einmal abgedruckt wurde. Vielleicht ist es ja auch
heute noch interessant.
Das "Deutsches
Handwerksblatt" berichtet in seiner Ausgabe vom 15.2. über
unsere Holzhackschnitzelheizung "Umweltfreundlich heizen ohne Reue".


Mit einem großen Autokran rückt der Dachdecker an, um
die Schäden am Kirchturm zu reparieren, die der
Sturm "Kyrill" am 18. Januar hinterlassen
hat.
21. Februar: Aschermittwoch - 18:00
Pontifikalamt mit Aschenweihe und Austeilung des Aschekreuzes
Update der Website mit meditativen
Gedanken
"Aschermittwoch"
|
Aschermittwoch
Den Dreh bekommen! |
|
Bekehre
- nicht den
anderen -
dich |
 |
Glaube
- nicht, was
dir so passt -
an das Evangelium |
Für die nächsten drei Tage hat
sich eine kleine Studentengruppe der Uni Wuppertal für eine
Einkehrzeit bei uns angesagt.
19.
Februar: Aus dem "Polizeibericht" vom Rosenmontag:
15:00 - Auf den Treppenstufen zum Klausurbereich strahlt ein kleiner
Puppenjeck jeden vorbei kommenden Mönch an. Die adrette Kostümierung
weist auf liebevolle Eltern hin. Der Fundort lässt ausschließen,
dass er von Besuchern des Karnevals-Fluchtortes "Kloster" bei der
Abreise schlicht vergessen wurde. Im Kreis der Schwarzröcke fühlt er
sich offensichtlich wohl, aber er verweigert jede Auskunft über
seine Herkunft. Der Abt des Hauses hat ihm Zimmerrecht gewährt.
Hinweise auf die "Eltern" nimmt zu den bekannten Zeiten das
Klostertelefon und jederzeit die Email-Adresse entgegen.
Aktenzeichen XY gelöst - Bekennerbrief eingetroffen:
"... die Mutter der Kleinen meldet sich hiermit und bekennt sich
wenig reumütig zu ihrer Tat. Angesichts der komfortablen Unterkunft,
die Sohn und Mutter während der "tollen Tage" in KMS gewährt wurde,
setzte sie den Kleinen leichten Herzens, aber unter zahlreichen
mütterlichen Ermahnungen und mit der strikten Anweisung am Fundort
aus, bei seinen "geistigen Vätern" selbst um Anerkennung, Aufenthalt
und Wohnrecht nachzusuchen. Da er aber noch recht klein und ein
bißchen dumm ist (und nur mit den Augen und seinem strahlenden
Lächeln sprechen kann), tritt seine Mutter noch einmal für ihn ein
und bittet die geistigen Väter (besonders den, bei dem er schon
Zimmerrecht hat), die weitere Erziehung des Kleinen in die weisen
und gütigen Hände zu nehmen und möglichst bis zu den nächsten tollen
Tagen abzuschließen. Mit einem letzten Alaaf und Helau: seine Mutter
..."
17. Februar: Frater
Antonius nimmt in der Abdij Keizersberg, Löwen (Belgien)
an der Priesterweihe von D. Filip teil. Die beiden haben sich
im vergangenen Jahr bei der Woche der jungen Mitbrüder unserer
Kongregation in der Abtei La Pierre-qui-Vire (Frankreich) kennen
gelernt. D. Filip kam dann auch zum „Benediktinischen Tag“ (16.
September) im Rahmen unseres Jubiläumsjahres.
16. Februar: P.
Friedhelm und Frau E. Disse beginnen Einkehrtage „Ihr werdet
Wasser schöpfen voll Freude aus den Quellen des Heils (Jes 12,3)“
(16.-19.2.).
Der Kurs und überhaupt die Tage
über Karneval waren so gut nachgefragt, dass wir auf späte
Anmeldungen und Gastanfragen eine längere „Warteliste“ führen und
etliche Absagen erteilen mussten. Für die Kar- und Ostertage deutet
sich bereits Ähnliches an.
15. Februar:
Altweiber-Fastnacht / Fettdonnerstag
Wussten
Sie
… dass der Rosenmontag
eigentlich nicht zu den drei tollen Tagen gehört?
… dass die drei tollen Tage ursprünglich der Donnerstag
(Fett-Donnerstag), der Sonntag und der Dienstag (Veilchen-Dienstag)
vor dem Aschermittwoch waren?
… dass der Rosenmontag erst seit 1823 Gewicht gewonnen hat? In Köln
wurde damals der erste Rosenmontagszug begangen.
… dass die Doppel-Eins, d.i. die „11“, eine alte Narrenzahl, eine
Symbol-Zahl der Gottlosigkeit ist? Gott ist einer, „1“. Außerdem
überschreitet die 11 auch die 10-Zahl der Gebote. Sie übertritt das
Gefüge der Lebensordnung.
… dass der 11.11. als Datum und die Minute 11:11 des Ferneinstiegs
in das Karnevalstreiben sich natürlich die Narrenzahl „11“ zu nutze
machte, sich das Datum als Beginn des Karnevalstreibens nach
Ansätzen im 19. Jahrhundert aber erst zwischen den beiden
Weltkriegen durchsetzte?
… der Samstag nach dem Aschermittwoch als Tag der alemannischen
Fastnacht die Fastenordnung widerspiegelt, die bis 1091 gültig war?
Damals wurde auf einer Synode in Benevent beschlossen, die Sonntage
vom Fastengebot auszunehmen und den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit
auf den Aschermittwoch vorzuziehen.
… dass die alemannischen Karnevalsgestalten (Hexen, Perchten, Narren
etc.) einen alten geistliche Sinn dieser Tage spiegeln? Die
Fastenzeit galt / gilt als „geistliche Zeit“. Die Tage davor spielen
die Kontrastzeit, die „Weltzeit“. Sie zieht Gott nicht ins
Lebenskalkül. In ihr ist der Teufel los. Ein Narr ist, wer gottlos /
ohne Gott lebt. - Der rheinische Karneval (nach 1823) hat den
geistlichen Akzent durch den politischen der Karikierung der alten
Franzosenzeit und der neuen Preußenherrschaft (z.B. die Gardekorps)
ersetzt.
… dass in Venedig die Maskenfreudigkeit viel damit zu tun hat, dass
die Venezianer durch Maskierungen das ausgeprägte Spitzelsystem der
alten Dogenrepublik unterlaufen wollten?
Heinrich Böll: „In Köln den Karneval ignorieren zu wollen wäre
zwecklos; man kann sich nur aus der Ansteckungszone entfernen.“ Was
Böll Köln zuschreibt, lässt sich bestimmt auf alle
Karnevalshochburgen ausdehnen. (Quelle: im wesentlichen
M.
Becker-Huberti)
14. Februar: Valentin -
"Das Brauchtum dieses Tages leitet sich mit ziemlicher
Sicherheit nicht vom heiligen Valentin ab, auch wenn er diesem Tag
seinen Namen gegeben hat und seine Legende im Laufe der Zeit mit
brauchtumsstützenden Ereignissen ausgemalt wurde. Der 14. Februar
war im Mittelalter zu einem „leeren Tag” geworden, weil das Fest,
das ursprünglich an diesem Tage gefeiert wurde, vorgezogen worden
war. Als Weihnachten noch am 6. Januar gefeiert wurde, fiel das Fest
der Darstellung des Herrn, denn nach mosaischem Gesetz musste ein
Neugeborener nach vierzig Tag in den Tempel gebracht werden (vgl. Ex
13, 11 - 16; Lev 12, 1 - 8; Jes 8, 14 - 15; 42, 6), exakt auf den
14. Februar. Als Papst Liberius (352-366) 354 die Feier des
Weihnachtsfestes auf den 25. Dezember festlegte, folgten die
einzelnen Regionen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. In Deutschland
regelte z. B. die Mainzer Synode 813 Zeitpunkt und Dauer des Festes.
Weil Weihnachten nun zwölf Tage früher gefeiert wurde, folgte das
Fest Darstellung des Herrn mit seinem vierzigtägigem Festabstand
nach: Es wurde vom 14. Februar auf den 2. Februar verschoben, an dem
es auch heute noch gefeiert wird. Zurück blieb ein „Loch”, ein
leerer Tag, nämlich ein sinnentleerter Tag, der nach Sinnauffüllung
schrie." (M.
Becker-Huberti)
Reden - schweigen -hören
Der Schüler kam zum Meister, um
zu fragen. Er erzählt vom langen Weg zum Meister, - erklärt die vielen Schritte
die zu seiner Frage führten, - spricht von seinen Träumen und dem
großen Ziel. Das dauert. Der Meister serviert den Tee der Höflichkeit. Er gießt ihn in die
Tasse. Er gießt und gießt und gießt … bis weit hinaus zum Überfluss. „Pass auf!“ entsetzt sich der Gast des Meisters. „Genau!“ erwidert der. „Nur die leere Tasse empfängt den Trank.“ (Quelle unbekannt; Textfassung: Albert Altenähr, 070211)

Die beiden Klosterpatrone Benedikt von Aniane und
Papst Kornelius Medaillons auf einer Kommunionschale, Goldschmiede W. Polders,
Kevelaer, 1995
11. Februar: Hochfest des hl.
Benedikt von Aniane
(+ 821), des Gründers des Klosters Kornelimünster. - In der Predigt des Pontifikalamtes
stellte Abt Albert einen Satz aus
dem Abschiedsbrief
Benedikts an die Mönche seines Heimatklosters
Aniane heraus. Den Brief hat Benedikt einen Tag vor seinem Tod
diktiert: „Nunmehr aber bitte ich Euch, meine Söhne, und rufe Gott
zum Zeugen meines letzten Willens an, daß Ihr einmütig im Band der
Liebe einerlei Gesinnung haben möget.“ Abt Albert verwies auf den
Quelltext Eph 4,1-6 hin, wo es der Friede ist, der alles
zusammenhält. Aus dem Epheserbrief ist das Wappenmotto der Abtei
genommen „In vinculo pacis - im Band des Friedens“. Sei es nun die
Liebe, sei es der Friede - beides sind in diesen Kontexten nicht
einfach irdische Tugenden, sondern eine Person: Jesus Christus. Er
muss der Cantus firmus sein, wenn Glaube und christliche
Gemeinschaft gelingen soll. Um diesen Cantus firmus kann sich der
Reichtum der Melodie bunter Vielfalt entfalten, ohne dass die
Einheit verloren geht.
10.
Februar: Fest der
hl. Scholastica, der Schwester des hl. Benedikt. In den
Frauenklöstern unseres Ordens wird das Gedenken als Hochfest
begangen. Unseren benediktinischen Mitschwestern sei auf diesem Weg
herzlich gratuliert. (Foto: Scholastica, Oblatenfahne von 1917,
Kornelimünster)
*
Bei den Orden "geht
es nicht um einen beliebigen Nebenkrater auf der Landkarte des
gelebten christlichen Glaubens, sondern um das Feuer im Zentrum."
"Maßgebend ist nicht der Gehorsam gegenüber einzelnen Weisungen,
sondern die Totalität personaler Bindung."
"Ohne ein Narrsein im Auftrag Gottes kann man eine solche Sendung
nicht erfüllen."
„Versklavt wird, wer nur in seinem eigenen Licht denken und nach
seinem eigenen Urteil handeln will. Wer kein
Bedürfnis mehr spürt, sich zu erneuern und zu übertreffen, hat kein
Leben mehr.“ (M. Blondel)
Kardinal Lehmann,
Berufung und Sendung der Gemeinschaften des geweihten
Lebens in der Kirche heute,
Vortrag beim
Zukunftsgespräch zw. Bischöfen und Gemeinschaften des geweihten
Lebens, 1. Februar 2007, S. 4; 8; 9; 10.
*
7. Februar: Gestern
ziemlich genau um Mittags-Zwölf legten einige Flocken kurzfristig
einen Hauch von Weiß auf die Landschaft, aber Temperatur und Luft
fühlten sich durchaus nach mehr an. Der späte Abend brachte dann
tatsächlich einen dünnen Schneeteppich zustande. Mal sehen,
ob der stabil ist oder gar noch kräftiger wird.
4. Februar: Nach dem
Konventamt laden wir wieder zum monatlichen Frühschoppen ein.
Vom Hochamt bis zur Vesper
einschließlich ist eine Firmgruppe aus Niederbardenberg zu
einer "Klostererfahrung" bei uns. Unser Postulant Guido ist ihr
Gesprächspartner.
3. Februar: Update der
Website "Die alte Taufkerze"
Gedenktag des
hl. Bischofs Blasius. Mit diesem Gedenktagtag verbindet sich die
Tradition des "Blasiussegens".
Auch bei uns wird dieser Segen am Schluss der Eucharistiefeier
gespendet.
2. Februar: Fest der
Darstellung des Herrn - Mariä Lichtmess - Zur Kerzenweihe und
Eucharistiefeier kommt eine Gruppe von Kommunionkindern aus
der Aachener Waldorfschule, um ihre Kommunionkerzen, die sie in den
vergangenen Wochen selbst gestaltet haben, segnen zu lassen. Abt
Albert wird für die Feier seine eigene Taufkerze nutzen und die
Kinder einladen, daran ihre Kommunionkerzen zu entzünden.
Über das Wochenende kommt eine
Schülergruppe aus Opladen zu Einkehrtagen ins Haus.
Die Deutsche Bischofskonferenz
veröffentlichte zum „Tag des
geweihten Lebens“ am heutigen 2. Februar ein Wort „Gemeinsam
dem Evangelium dienen. Die Gemeinschaften des geweihten Lebens
in der Kirche“. Darin heißt es über die monastischen
Gemeinschaften (S. 24): “Die
monastische Lebensform eröffnet mit ihrer zuverlässigen Beheimatung
an einem konkreten Ort, mit ihrer Liturgie und ihren Gästehäusern
einen bedeutsamen Raum, in dem suchende Frauen und Männer ihre
Berufung zum Leben in der Kirche und zur Nachfolge Christi
entdecken, einüben und vertiefen können. Die Schwestern oder Brüder
eines benediktinischen Klosters verweisen etwa auf die Bedeutung des
Lebensraumes einer Glaubensgemeinschaft, ohne die Berufung nicht
wachsen kann. Im Kontakt mit klösterlichem Leben, das sich als ein
explizit gemeinschaftlicher Lebensentwurf versteht, können suchende
Menschen Erfahrungen mit Gemeinschaftsleben machen, eine Anleitung
zu einem gemeinsamen christlichen Lebensstil erfahren und ihre
Berufung entdecken bzw. vertiefen. Für viele geistlich suchende
Menschen heute nehmen deshalb Klöster und geistliche Gemeinschaften
die Aufgabe einer mystagogischen Hinführung zu Glaubenserfahrung und
einer christlichen Initiation wahr, die sie in Familie, Schule oder
Pfarrei nicht mehr erfahren haben. Die Klöster üben diese Aufgabe
durchaus selbstlos als einen Dienst an den vielen Berufungen von
Frauen und Männern im Gottesvolk aus. Eine ausdrückliche Wahrnehmung
und Wertschätzung dieser ihrer Berufung und Sendung durch die
kirchlich Verantwortlichen vor Ort hilft den Frauen- wie
Männerklöstern, in einer Zeit der Umbrüche in ihrer
Berufung zu
wachsen und für die Ortskirche fruchtbar zu werden.“
Januar 2007
31. Januar: Wir erhalten
Nachricht, dass am 26. Januar Frau Katharina (Ine) Krämer im
87. Lebensjahr verstorben ist. Frau Krämer war Ende der 40-er bis in
die Mitte der 50-er Jahre des vergangenen Jahrhunderts als
„Heimmutter“ die prägende Persönlichkeit unseres damaligen
Heimschulen-Internats. Auch nachdem sie uns verlassen hatte, um sich
für den Lehrberuf zu qualifizieren und dort zu wirken, hielt sie
engen Kontakt mit unserem Kloster und seiner Schule. Mit P. Benedikt
Schäfer (+ 1960 in Koblenz bei einem Ferienbesuch bei Frau Krämer)
und P. Gregor Kerst (+ 1996) pflegte sie den Kontakt mit den
„Ehemaligen“ jener frühen Schuljahre. Bis ins vergangene Jahr
organisierte sie ein jährliches Treffen dieser Gruppe am 4. Samstag
im September. Für ihre „Jungs“ verstand sie sich als „mütterliche
Mitte“. Frater Egilhard wird uns bei der Beisetzung in Koblenz
vertreten. Wir dürfen Frau Krämer dankbar im Gedächtnis behalten.
In der Zeitschrift für
Umwelttechnik „wlb“ (Wasser, Luft und Boden) (Jan./Febr. 2007)
findet sich ein Artikel „Biomasse mit hohem Potenzial. Energetische
Biomassennutzung in Nordrhein-Westfalen weiter auf dem Vormarsch“,
in dem auch unsere Holzhackschnitzelheizung vorgestellt wird.
30. Januar: Ein
treffendes Wort: "Ein schlechter Kapitän ist, wer auf den Wind
schimpft. Segeln lernen ist die Devise im Sturm" - Klaus von
Dohnanyi am 29. Januar in einer Laudatio auf Otto Graf Lambsdorf
anlässlich seines 80. Geburtstags.
29. Januar: P. Oliver wird heute 50 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!
Heute werden die Krippe
in der Kirche abgebaut und die Tannenbäume entsorgt. Als "Arche
Noah" mit vielen Kleinfiguren, Reisemitbringseln und "Zu-Geschenken"
von Kindern und großen Leuten hat die Krippe auch dieses Jahr wieder
viele Besucher angelockt, zum Entdecken von diesem und jenem geführt
und manches Gespräch angeregt.
28. Januar: Am letzten
Sonntag des Januar erinnert Aachen im Karlsfest an seinen
großen Kaiser Karl (+ 28.1.814). Abt Albert nimmt am Pontifikalamt
im Dom teil.
Zum Abend kommt eine Gruppe von
Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums in Opladen zu
Kurz-Einkehrtagen (28.-31..1.)
P. Oliver fährt nach
Münsterschwarzach, um an einem Kurs im Steuer- und
Versicherungsrecht teilzunehmen (28.1.-1.2.).
26. Januar: In der
Trappistenabtei Mariawald,
bei Heimbach in der Eifel,
wird Dom Josef Vollberg zum Abt geweiht. Mariawald ist das einzige
Trappistenkloster in Deutschland. Abt Albert nimmt an der Weihe
teil.
Krankheitsbedingt musste Bischof Mussinghoff
kurzfristig die Leitung der Feier an
Weihbischof Karl Borsch abgeben. Dieser trug die von Bischof
Mussinghoff vorbereitete Predigt vor. Darin sagte der Bischof u.a.:
„Meine geistliche Sorge ist, wo werden
Menschen heute und morgen ind er Wüstenzeit unserer Welt Brunnen
finden, wo sie geistlich trinken können aus den Quellen des Heils.
Wir brauchen Orte, wo Eucharistiegefeiert und das Stundengebet
gehalten wird, Orte, wo geistliches Gespräch, Beichte und Gebet,
Meditation und Besinnung möglich und anregend sind, Orte, wo wir
das Geheimnis Gottes berühren können, an dessen Rand wir leben. Es
wäre schön, den Menschen hilfreich und für mich tröstlich, wenn die
Abtei Mariawald dieses wäre und noch mehr würde, Brunnen geistlichen
Lebens, Oase in der Wüste unserer Zeit, Herberge für unsere
aufgescheuchten Seelen. Das ist es, worauf Menschen in ihrer Suche
die Kompassnadel ihres Lebens richten, wo ihre Sehnsucht andocken
und Orientierung finden will. Lieber Abt, liebe Mönche! Ich bitte
Sie um diesen geistlichen Dienst am Glauben der Menschen.“ Als
Wort unseres Ortsbischofs können wir Kornelimünsteraner Mönche diese
Sätze auch unmittelbar an uns gerichtet lesen.
25. Januar: Im Park finden wir einen Luftballon, der in Gescher (bei Coesfeld) aufgelassen wurde.
Paula H… schreibt auf dem angefügten Zettel: „Heute haben wir das
Fest der Versöhnung (Beichte) gefeiert.“
24. Januar: Das hiesige
Inda-Gymnasium führt für die Jahrgangsstufe 12
Besinnungstage durch (24.-26.1.). Die 36 Schüler und
Schülerinnen des Philosophiekurses nutzen unsere Räume, um sich mit
verschiedenen Referenten mit östlicher Spiritualität, deren
Hintergründen und verschiedenen Übungsmethoden vertraut zu machen.
23. Januar: Bei uns war
heute nach dem Sturm „Kyrill“ Holzaktion. Auch einen Nachbarn
konnte ich sägen hören und sehen. … und die Telecom glaubte, drei
intakte Bäume auf ihrem Gelände fällen zu sollen. Der Zeitpunkt war
sicher günstig, aber … ‚ob de dat jedurft han’?
22.
Januar: Frater Egilhard fährt nach Beuron, um dort an dem
sog. „Brüderkurs“ teilzunehmen, zu dem die Erzabtei einlädt. Der
regelmäßig zu Beginn des Jahres stattfindende Kurs will den
Brudermönchen unserer Klöster geistliche Vertiefung und Begegnung
anbieten (22.-30.1.).
Nach etwa drei Monaten verlässt
uns Schwester Hedwig Theresia. Schw. Hedwig, eine Karmelitin,
konnte im Rahmen eines Wechsels von einer Kommunität in eine andere
in unserem Kloster eine „Auszeit“ wahrnehmen.
20. Januar: Update der
Website mit Gedanken zum Communio-Gesang des morgigen Sonntags:
"Sanctus enim dies Domini est" - nicht nur für Choralfreunde
und Lateinkenner.
Mit den
zeitlichen Eckpunkten Frühstück und Abendessen führt der Pfarrgemeinderat Kornelimünster
eine Tagessitzung bei uns durch.
19. Januar: Wir erwarten einen privaten Meditationskreis, der das Wochenende bei uns verbringen will.
18. Januar: Der
Orkan
„Kyrill“ hat uns bis zum Abend nur mit einem aufgedrückten
Fenster im Treppenhaus des Altbaus und dem Bruch der Fensterscheibe
bedacht. Auf allen Gängen im Haus ist es dadurch ganz schön zugig
geworden. - Frater Egilhard, der am Nachmittag seine Schwester in
Roetgen besuchte, wird dort übernachten, weil die Schwester am Abend
sich nicht mehr traute, die Strecke zu fahren. - P. Georg
berichtete, dass er, von Aachen kommend, vier der „normalen“ Straßen
nach Kornelimünster nicht fahren konnte, weil sie gesperrt waren. -
Ein neuer Gast aus Aachen hat kurzfristig abgesagt, weil der
städtische Busverkehr eingestellt worden ist. Bei Tageslicht (am 19.1.) sahen wir, dass vom Kirchendach sich
einige Schieferplatten und von der Kirchturmverkleidung einige
Eternitplatten gelöst haben. Auf der Wiese neben dem Kirchparkplatz
sind drei alte Obstbäume entwurzelt worden.
17. Januar: Namenstag von
Frater Antonius.
Am Nachmittag kommen die Lehrer
der Fachkonferenz „Religion“ des Albertus-Magnus-Gymnasiums,
Viersen-Dülken, zu einem Klausurtag zu uns (17.-18.1.). Abt
Albert wird ihnen zunächst zur benediktinischen Spiritualität einige
Gedanken nahe bringen. Am Abend stößt Weihbischof Bündgens für ein
Gespräch zu der Gruppe hinzu.
15. Januar: Abt Albert
fährt nach Siegburg, um Frater Antonius abzuholen. Die Arbeit
an seiner Dissertation ist so weit gediehen, dass er glaubt, auch
bei uns die notwendige Arbeitsruhe zu finden, sie in Kornelimünster
fertig zu stellen. Den Siegburger Mitbrüdern danken wir herzlich für
ihre lang währende Gastfreundschaft.
12. Januar: Abt Albert
beginnt ein Einkehrwochenende „Nehmt Neuland unter den Pflug, und
sät nicht in die Dornen (Jer 4,3). Die Zukunft entdecken und
lieben.“
10. Januar: P. Friedhelm
und unser Postulant Guido machen am Nachmittag einen „Noviziatsbesuch“ in Siegburg.
Einer unserer Gäste ist von
unserem Emmausbild in Kombination mit dem Impulstext des
Bistums Trier
„Vertraut den neuen Wegen. Abschied - Aufbruch - Neubeginn“ so
angetan, dass er das in seine private Website aufnehmen will. Wir
haben die Meditationskarte in unser Angebot aufgenommen.
Das stürmische Wetter hat
in der vergangenen Nacht zwei mittelprächtigen Bäumen den Garaus
gemacht.
8. Januar: Die Liturgie
der Kirche hat die Festzeiten des Advent und Weihnachten verlassen.
Die biblische Ur-Mahnung „Vergiss nicht, was er dir Gutes getan
hat!“ (Ps 103,2) kann ein Motto für die „Zeit im Jahreskreis“
sein. Über den kirchlichen Kalender informiert gut die Website
www.festjahr.de.
Im Konvent verbreitet sich eine
Erkältung / Grippe(?). Vier Mitbrüder hat es inzwischen mehr
oder weniger ausgeprägt erwischt.
Die Aachener Stelle des „Päpstlichen Werks für geistliche Berufe“ will der „Zentrale für
Berufungspastoral“ unser Emmausbild für deren Jahresplakat
vorschlagen. Sie bittet um Zusendung von Postkarten.
6.
Januar: Im Rahmen der Einkehrtage für
Oblaten legte nach der Vesper in einer hausinternen Feier eine
Dame das Oblationsversprechen ab, eine weitere wurde in das
Probejahr aufgenommen. Der Predigtimpuls stand unter dem
Sacharja-Wort
„Lasset uns
mit euch gehen; denn wir haben gehört: mit euch ist Gott“ (Sach
8,29). Das Abendessen nehmen bei solchen Einkehrwochenenden für
Oblaten der Konvent und die Oblaten gemeinsam ein. Bei Tisch und in
einem ausgiebigen Zusammensein nach der Komplet ergeben sich meist
gute Gespräche.
5. Januar: P. Oliver beginnt
Einkehrtage für unsere Oblaten. Sie stehen unter dem Thema „Lebendiger Gottesdienst. Grundzüge der Liturgiereform“
(5.-7.1.)
3. Januar: Update der Homepage mit
zwei Texten:
"David - Geburt eines Königs" und
"Wider die
Logorrhoe".
1. Januar 2007
 Morgensonne über Kornelimünster, 26.12.2006
ein neuer Tag - ein neues Jahr
Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht;
über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Jesaja 9,1
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