Rollstuhlrampe vom Parkplatz zum Paradies der Kirche

Als eine der ersten Kirche Aachen gab es bei uns einen Zugang für Rollstuhlfahrer zur Kirche. Fr. Egilhard hatte zusammen mit seinem Vater um 1970 - genauer kann sich Frater Egilhard nicht mehr erinnern - eine Rampe aus Beton gegossen, die vom Parkplatz in das Paradies der Kirche führte. Da viele unserer Gottesdienstbesucher mit dem Auto anfahren, war diese Rampe mehr oder weniger zum Hauptzugang zum Kircheparadies geworden. Im Laufe der Jahre haben Frostschäden immer tiefere Risse in die Betonoberfläche der Rampe gefressen.

Dazu hat auch die stark defekte Dachrinne über der Rampe beigetragen. Das Regenwasser konnte die vorhandenen Risse immer weiter auswaschen.

Solange wir uns über die endgültige Gestaltung des Paradieses nicht sicher waren, haben wir immer wieder gezögert, eine Reparatur anzugehen. Vor einem Jahr konnten wir absehen, dass die augenblickliche Situation noch mehrere Jahre lang bestehen bleiben wird, aber dann auch noch einmal gründlich verändert werden wird. So suchten wir nach einer Übergangslösung für die kommenden Jahre. Zum 60. Geburtstag von Fr. Egilhard konnten wir eine Skizze für eine neue Rampe vorstellen, die sich künftig auch wieder leicht abmontieren lassen würde. Fr. Egilhard erbat als Geschenk zu seinem Geburtstag im August vergangenen Jahres einen Beitrag zu diesem Projekt.

Im nachhinein stellte sich zunächst heraus, dass die angedachte Lösung für eine Übergangszeit unverhältnismäßig teuer werden würde. Die Suche nach einer preisgünstigeren Lösung hat die Maßnahme dann lange hinausgezögert. Schließlich konnte  nach fast einem Jahr nun eine neue Rampe fertiggestellt werden. Es ist eine Metallkonstruktion, die verspricht auf Jahre hin zu halten, sich aber auch leicht wieder abbauen lässt, wenn einmal der Zugang zum Paradies anders gestaltet werden soll. Nach der Abendmesse am 12.7.02 konnten wir die neue Rampe mit einem kurzem Gebet segnen. Allen Spendern sei noch einmal herzlich gedankt.  

Das jetzt genehmigte Gesamtkonzept sieht vor, dass das Dach des Paradieses in der jetzigen Form erhalten bleibt. Da hat uns sofort dazu bewogen, das Dach reparieren und Regenrinnen und Fallrohre ganz austauschen zu lassen, damit die Bausubstanz  wieder durch ein trockenes Dach geschützt ist.

Gleichzeitig mit dem Neubau der Rampe wurde die Wand an der Parkplatzseite des Paradieses mit einer Spezialfarbe gestrichen. Diese Farbe soll die Wand vor Schlagregen schützen und gleichzeitig ermöglichen, dass die Feuchtigkeit allmählich aus dem Mauerwerk austrocknet. Wenn sich diese Maßnahme bewährt, kann auch ein Anstrich der übrigen Wände im Paradies erwogen werden.

P. Oliver J. Kaftan OSB
020714


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