Sanierung der Kirchenfassade
Frühjahr 2009

In den letzten Jahren konnten für unser Kloster als „Haus der Glaubensbegegnung“ der Beherbergungsbereich sowie der Eingangs- und Seminarbereich erstellt werden.  Pläne, Teile unserer Kirche für diese Bereiche zu nutzen, haben sich damit anders verwirklichen lassen. Nun ist sicher, dass unsere Kirche vollständig als Gottesdienstraum erhalten bleibt. Wegen der anstehenden Fragen einer Umgestaltung haben wir bisher einen sehr wünschenswerten neuen Anstrich im Innern der Kirche noch nicht in Angriff genommen.

Zu Beginn diesen Jahres haben wir zunächst notwendige Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Kirchenfassaden in den Blick nehmen können. Zuletzt sind weite Teile der Fassade in den Jahren 1984 und 1986 saniert worden. Außerdem mussten damals die großen Rosettenfenster gesichert werden. Es zeigen sich nun wieder deutlich Bereiche, die unter dem Schlagregen gelitten haben. Dort droht Wasser ins Mauerwerk einzudringen. Deshalb sind die Arbeiten im Innenbereich erst  sinnvoll, wenn die Außenhaut wieder besser gegen Wind und Regen geschützt ist.

Am 1. April wurde mit der Erstellung eines Gerüstes für den Kirchturm begonnen. Nach etwa vierzig Jahren soll überprüft werden, wie haltbar die Eternitplatten sind, die den Turm vor Regen schützen. Dann wird über die notwendigen Maßnahmen entschieden. Wir hoffen, dass die preiswerte Variante ausreichen wird, die Platten neu zu streichen. An den Schlagseiten des Turms gibt die Verschmutzung deutlich zu erkennen, dass Wasser von den Schallluken des Glockenstuhls an der Fassade herunter läuft. Die Schallluken sollen breitere Fensterbänke erhalten, so dass das Wasser besser abgeleitet und die Fassade weniger belastet wird.

Nach und nach wird das Gerüst um die Kirche herum wandern. Neben den Fassaden wird auch das gesamte Dach sowie Regenrinnen und Fallrohre überprüft und gegebenenfalls repariert werden. Wir hoffen, dass die Arbeiten bis zum Beginn der Sommerferien abgeschlossen werden können.

Die Kirche dient dem Zentrum unseres Daseins. Für viele von Ihnen ist sie ebenfalls ein Ort der Gottesbegegnung in der Feier des Gottesdienstes oder bei der stillen Einkehr. Wir sind dankbar für jede Unterstützung, die Zukunft unseres Gotteshauses nachhaltig zu sichern.

P. Oliver J. Kaftan OSB
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Fotos: Elmar Paul Sommer

Einige Detailfotos:

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1. Brett in den großen Schallfenstern; 2. Anstrich über der Rosette (Parkplatzseite);
3. Eternitplatten an einem Fensterbogenansatz; 4. Traufblech auf der Fensterbank eines der Schallfenster. - Die Fotos wollen nur einen allgemeinen Eindruck vom Sanierungsbedarf vermitteln. Sie könnten durch viele weitere ergänzt werden.  

Fotos vom Stand der Arbeiten an der Kirchturmverkleidung, 30.5.2009 (Samstag vor Pfingsten):

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Die Schallbretter sind soweit nötig erneuert. Sie sind mit Teerpappe und Zinkblechen abgedeckt. Das unterste Brett ist bis zur Vorderkante des Fensters schräg heruntergeführt, um Wasseransammlungen auf der Fensterbank zu vermeiden und gleichzeitig Tauben einen Lande- und Nistplatz zu nehmen. Wo die Plattenverkleidung im recht Winkel aufeinanderstößt, werden Zink-Winkelstreifen von außen angebracht, damit der Wind keinen Regen in die offenen Kantenritzen drückt. Wo Platten bündig aneinander stoßen, wird aus dem gleichen Grund der Spalt zwischen den Platten mit einem robusten Folienstreifen hinterlegt. --   P. Albert Altenähr OSB


 

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