Verschiedenes aus der Abtei

Termine

Fest- u. Gedenktage
Bleiben
Tag der Freunde 28.8.2011

Gottesvorsätze 2010

Gottesvorsätze 2010

100 Jahre Chorgebet

Das Grab des hl. Kornelius

Papst Kornelius und die Apostel Petrus und Paulus
16.9.

Tag der Freunde
5.8.2007

Hl. Benedikt von Nursia - Giovanni Bellini

Tag der Freunde
27.8.2006

100 Jahre neue Abtei

Weihnachten im Kloster

Kreuzerhöhung 14.9.

Jakobus 25.7.

Kornelius-Legende 16.9.

Mariä Himmelfahrt
15.8.

Tag der Freunde
13.7.2003

Profess Fr. Simeon
5.4.2003

Einweihung Südflügel
23.3.2003

Matthias 24.2.

Antonius 17.1.

David 29.12.

Albertus Magnus 15.11.


Simeon 8.10.

Kornelius 16.9.


Ende der Reichsabtei
16.8.1802


Benedikt von Nursia
  11. Juli


Oliver Plunkett


Wilhelm von Aquitanien

Profess Fr. David


Einkleidung von
Fr. Simeon Lüdke


Heimgang des heiligen Benedikt von Nursia

Geburtstag Abt Albert

Benedikt von Aniane
Kurznachrichten

FAQs
 
Häufig gestellte Fragen

Oblaten

Presseberichte

Baumaßnahme

Klöster

weitere Texte

Abtswahl

 

23. März 2002
Einkleidung von Fr. Simeon Lüdke

Nach der ersten Vesper des Psalmsonntags wurde unser Postulant Eberhard Lüdke in einer konventinternen Einkleidungsfeier in das kanonische Noviziat aufgenommen.

Herr Eberhard Lüdke hat am 31.03.2001 seinen Weg in unserer Gemeinschaft begonnen. 1941 geboren, hat er nach der kaufmännischen Ausbildung zunächst als Angestellter bei der Lufthansa und der Möbelfirma Cassina (Mailand) gearbeitet und schließlich, seinen künstlerischen Interessen folgend, als Selbständiger seit 1977 in Münster und Köln eine Kunstgalerie geführt.

In seiner Ansprache während der Aufnahmefeier in das Noviziat deutete Abt Albert die Einkleidung biblisch als „Anziehen des neuen Menschen“. Das setzt den Mut voraus, sich seiner Kleider „berauben“ zu lassen, wie es in den Passionsgeschichten der Karwoche von Jesus gesagt wird. Es ist der Mut, sich von den vielen „Ansichten über andere“ zu verabschieden, um „Einsicht in und über sich selbst“ zu finden. Der Weg des Mönches ist nicht Pflege der Gloriole einer besonderen Rechtschaffenheit, sondern Weg in die Bescheidenheit. Thomas von Kempen umschreibt diesen Weg als „nudus nudum Jesum sequi – nackt dem nackten Jesus folgen.“ Das neue Gewand – der Mönchshabit – ist in diesem Sinn ein Zeichen des Zieles, auf das der Mönch zugeht. Das Ordensgewand ist noch kein Hinweis, dass dieses Ziel schon (weitgehend) erreicht ist.

In dieselbe Richtung weist der Ordensname. Auch er will einen Weg und ein Ziel andeuten. Eberhard Lüdke hat sich den Ordensnamen Frater Simeon erbeten. Die Gestalt Simeons, der im Tempel den Jesus-Knaben als den verheißenen Messias erkennen darf, ist Frater Simeon durch sein Lied „Nun entlässt du, Herr, deinen Knecht in Frieden“ nahe gekommen. In leichter Variation der Eingangsworte kann dieses Lied ein gutes Motto für den benediktinischen Weg unseres neuen Novizen sein:

Lukas 2,29  Du, Herr, lässt deinen Knecht
,wie du gesagt hast
,in Frieden vorwärts gehen.
30 Denn meine Augen haben das Heil gesehen,
31 das du vor allen Völkern bereitet hast,
32  ein Licht, das die Heiden erleuchtet,
und Herrlichkeit für dein Volk Israel

 Übersetzt heißt der Name Simeon „Jahwe hat erhört“. Gewissermaßen ist diese Übersetzung des Namens Simeon die „andere Seite“ der Eingangsworte der Benediktregel: „Höre, mein Sohn, die Worte des Meisters und neige das Ohr deines Herzens ...“ Das Motto „Höre!“ ist ein Grundmotiv benediktinischen Selbstverständnisses.

Albert Altenähr OSB

 

nach oben