Verschiedenes aus der Abtei

Termine

Fest- u. Gedenktage
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Tag der Freunde 28.8.2011

Gottesvorsätze 2010

100 Jahre Chorgebet

Das Grab des hl. Kornelius

Papst Kornelius und die Apostel Petrus und Paulus
16.9.

Tag der Freunde
5.8.2007

Hl. Benedikt von Nursia - Giovanni Bellini

Tag der Freunde
27.8.2006

100 Jahre neue Abtei

Weihnachten im Kloster

Kreuzerhöhung 14.9.

Jakobus 25.7.

Kornelius-Legende 16.9.

Mariä Himmelfahrt
15.8.

Tag der Freunde
13.7.2003

Profess Fr. Simeon
5.4.2003

Einweihung Südflügel
23.3.2003

Kornelius 16.9.

Ende der Reichsabtei
16.8.1802


Benedikt von Nursia
 11. Juli


Profess Fr. David 1.5.2002


Einkleidung von
Fr. Simeon Lüdke
23.3.2002

Heimgang des heiligen Benedikt von Nursia
21.3.

Geburtstag Abt Albert 17.3.2002

Benedikt von Aniane 11.2.

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Kreuzerhöhung, 14. September

Ich bin mit Christus gekreuzigt worden.
Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir (Gal 2,19f)

Lebt Christus in der Welt? –
Lebt er in der Kirche? –
Lebt er in unserem Kloster? –

Es gibt hunderte von Gründen, solche Fragen mit „Nein!“ zu beantworten. Paulus gibt Antwort auf eine ganz andere Frage: „Lebt er in mir?“ Vielleicht ist das die einzige Frage, die zählt und die alle anderen Fragen in der Hintergrund bannt.  I c h  bin ..., -  d u  bist gefragt. Das ist der springende Punkt, von dem her die anderen Fragen Antwort finden können. Das Kloster, - die Kirche, - die Welt gibt es nicht ... ohne mich, - ohne dich.

Vielleicht ist das das Kreuz unseres Lebens: dass wir uns nicht heraus nehmen können aus den Zusammenhängen, in denen wir leben. Die saubere Aufteilung „Ich“ und „die anderen“ geht nicht auf. Wir können uns nicht herausnehmen, uns heraus zu nehmen. Wenn wir es uns herausnehmen, dann richten wir für „die anderen“ Kreuze auf, meiden es selbst aber ... wie der Teufel das Weihwasser.

Es kommt alles darauf an, dass ich selbst eine „neue Schöpfung“ (Gal 6,15) werde. Nur so kann die Schöpfung, - die Kirche, - unsere Gemeinschaft neu werden.

Im Frühgebet des Festes beten wir den Psalm 24. Darin heißt es zweimal „Ihr Tore, hebt euch nach oben, / hebt euch, ihr uralten Pforten; denn es kommt der König der Herrlichkeit“ (Ps 24,7.9). Darf man das auch so übersetzen: Verlass die festgefahrenen Gewohnheiten, Ansichten, Urteile! Erhebe dich aus den Bequemlichkeiten! Tu einen Schritt, sonst wird aus deinem Standpunkt nie ein Weg! Öffne dich, damit etwas bei dir ankommen kann! ER will bei dir ankommen.

Impulsgedanken für den Konvent am Festtag 2005

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Eine Kreuzreliquie in Kornelimünster

  

Die kleine Kreuzreliquie wurde Abt Albert 1967 zu seiner Priesterweihe von einem Gerlever Mitbruder geschenkt. Die Holzsplitter sind zu einem gleichschenkligen Kreuz zusammengefügt und auf ein etwas größeres weißes Stoffkreuz aufgesetzt. Dieses wiederum hat als Hintergrund einen roten Stoff. Identifiziert wird die Reliquie mit der Inschrift „S. CRUCIS D.N.J.C. – Vom hl. Kreuz unseres Herrn Jesus Christus“. Eingelassen ist die Reliquie in runde Kapsel, die durch neun Schmuckbögen zur Blume stilisiert wird. Die Kapsel ist gestanzte Massenware. Wenn man den rückseitigen Deckel entfernt, erkennt man, dass die Reliquie mit Fäden mit der Kapsel verbunden ist. Ein rotes Siegel schützt die Reliquie und verbürgt sich für sie. Die Siegelumschrift lautet: „Carolus Livraghi Verul. Frusin. Dioec. EP – Carlo Livraghi, Bischof der Diözese Veroli-Frosinone“. Livraghi war Bischof von Veroli-Frosinone (zw. Rom u. Neapel) von 1956 bis 1962. Der Gerlever Mitbruder hat die Reliquie von Livraghis zweitem Nachfolger, Bischof Marafini (1964-73), erhalten. Die Reliquie ist einer größeren alten Reliquie des Zisterzienserklosters Casamari im Bistum Veroli-Frosinone entnommen.

Abt Albert verwahrt die Reliquie in einem Kreuzreliquiar, das er in Kornelimünster vorgefunden hat. Es ist ein historisierender Messingguss aus dem Ende des 19. / Beginn des 20. Jahrhunderts.

 

Abt Albert Altenähr OSB
050914

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