Kurznachrichten Juli - Dezember 2003   

Amare debemus, per quem facta sunt tempora, 
ut liberemur a tempore, et figamur in aeternitate, 
ubi iam nulla est mutabilitas temporum. 


Um vom Zeitenjoch befreit zu werden
und um in der Ewigkeit verankert zu sein
- wo es kein Zeiten-Auf-und-Ab mehr gibt - 
 müssen wir den lieben, 
der einst die Zeiten schuf.

-- Augustinus, Tract. in Joh., XXXI, 5 --

31. Dezember: Wer heutzutage „Silvester“ sagt, meint durchwegs den letzten Tag im Kalenderjahr, den 31. Dezember. Vielleicht wissen es durchaus noch viele, aber auch sie denken wohl nur selten daran, dass Silvester der Tagesheilige des 31. Dezembers ist. -
Der Priester Silvester wurde ein Jahr nach der Anerkennung der christlichen Kirche durch die Kaiser Konstantin und Licinius (313 Edikt von Mailand) im Jahr 314 Papst in Rom. In sein Pontifikat fiel das Konzil von Nicaea (325), auf dem das große Glaubensbekenntnis – das Credo der Messe – formuliert wurde. Papst Silvester starb am 31. Dezember 335. Wie bei den meisten Heiligen wurde sein Todestag als „Geburtstag für den Himmel“ der Tag seines Festgedenkens. -
Das wiedergegebene Fresko aus der Kirche Quattro Coronati in Rom zeigt Kaiser Konstantin, der das Pferd des Papstes führt. Es dokumentiert den mittelalterlichen Anspruch des Papsttums, über dem weltichen Herrscher zu stehen. Bei allem Respekt für den Bischof von Rom hatte Konstantin aber genau eine gegenteilige Sicht der Machtverhältnisse und –verantwortung.

Der „gute Rutsch“, der einem allüberall als Wunsch für den Jahreswechsel zugedacht wird, hat nichts mit einer wie auch immer gearteten „Rutschpartie“ zu tun. Oder wünschen Sie ihren Freunden, dass das Jahr mit ihnen „Schlitten fahren“ möge, - und das auch noch „bergab“? Am Ende könnten Ihre Freunde argwöhnen, Sie erhofften, dass sie am Jahresende ganz schön „runter-gekommen“ sein würden. Das wäre wohl kein guter Wunsch für den Jahreswechsel. -
Das so normal-deutsch klingende „Rutsch“ ist eine Übernahme des jiddisch-hebräischen „rosh“ und heißt nichts anderes als „Beginn“. Zum Fest des Jahresbeginns - = „Rosh Hashanah“ – wünschte man sich einen „guten rosh“ – einen „guten Anfang“ – woraus dann der „gute Rutsch“ wurde. -
Für das Judentum ist das Fest Rosh Hashanah - also der Jahresbeginn - das Jahrgedächtnis der Schöpfung. Es wird am ersten und zweiten Tag des hebräischen Monats Tishri gefeiert und fällt nach unserem Sonnenkalender in die Monate September oder Oktober. Gemäß der jüdischen Tradition wird an Rosh Hashanah das Buch des Lebens aufgeschlagen, um über die Taten der Menschen zu urteilen. Mit dem Fest beginnen für den frommen Juden Tage der Einkehr, Reue und Umkehr. Sie enden 10 Tage später mit dem großen Versöhnungstag, dem Jom Kippur.

30. Dezember: Zu guter letzt: Heute fragte ein großes Reisebüro aus Norddeutschland an, um für einen Einzelkunden eine „Klosterwoche“ zu buchen. Das Reisebüro ist dann durch eine Internet-Recherche auf uns gestoßen. ... immer mal was Neues. - Dass Klostertage im Trend liegen, ist offensichtlich und ist ja auch gar nicht schlecht, sondern positiv ein Chance.

29. Dezember: Namenstag unseres Fraters David.

28. Dezember: Am Morgen konnten wir vor dem Hochamt eine Erwachsenentaufe und, damit verbunden, die Firmung feiern. Das Hochamt wurde so zur Erstkommunion-Messe. Auch das kann das Ergebnis eines ersten "zufälligen" und sich daran anschließender weiterer Gastaufenthalte sein. - Wir gratulieren herzlich!

27. Dezember: Gregorianik zwischen Erwartung und Bescheidung. – In seinem Weihnachtsgruß, der uns „post festum“ erreicht, schreibt Abt Johannes von Seckau, Österreich: „Wegen des fortschreitenden Alters gelingt uns der Choralgesang nicht mehr so wie in den legendären vergangenen Jahrzehnten. Daher haben wir auf eine einfache Form des deutschen Offiziums nach dem Monastischen Stundenbuch umgestellt. So bleibt unser Gebet feierlich und würdig, wie es die Beuroner Spiritualität vorsieht, und ist in seiner einfachen Rezitation unser authentisches Beten, das in der neuen Form auch von den Gästen gut angenommen wird.“ Bei aller Wertschätzung, die gerade wir Benediktiner dem Gregorianischen Choral entgegenbringen, wird in diesen Zeilen deutlich, dass eine Identifizierung „Benediktiner = Gregorianik“ zu kurz greift und ein irreführendes Klischee ist. Wichtig ist, wie Abt Johannes schreibt, dass das Gebet einer Gemeinschaft „authentisches Beten“ ist.

26. Dezember: Entsprechend unserer Haustradition halten wir am zweiten Weihnachtstag einen "großen Nachmittagskaffee". Neben dem Konvent und den Gästen dieser Tage sind dazu unsere Verwandten und sehr gute Bekannte des Hauses eingeladen.

      

        

   
Weihnachten 2003, Krippendetails

25. Dezember, Weihnachten: Die Feier des Weihnachtsfestes begann für uns mit zwei guten Überraschungen. Zur Eucharistiefeier am Morgen (11:30 Uhr) des Heiligabends waren wir im Oratorium insgesamt 60 Leute – eigentlich viel zu viele für diesen Raum. Im nächsten Jahr sollten wir schon zu dieser Messfeier in die Kirche „umziehen“. Auf jeden Fall werden wir für die Mittagshore, die wir im Rahmen dieser Messe singen, eigene Textheftchen vorbereiten. –
In der Vesper (17:30) waren etwa 70 Besucher, sodass auch da die Texte nicht reichten. Aus beiden Feiern hörten wir, dass die Besucher etwas anderes als die nachmittäglichen Christfeiern in ihrer Umgebung suchten und  sich – oder ihre Kinder – für die spätabendlichen Gottesdienste nicht stark genug fühlten. –
Auch für die nächtliche Vigilfeier und Messe (23:30) registrierten wir deutlich mehr Besucher als im Jahr zuvor, wobei auch da schon die Besucherzahl höher war als im Vorjahr. Abt Albert deutete das Festgeheimnis von dem Jesaja-Vers her „Du zerbrichst den Stab des Treibers wie am Tag von Midian“ (Jes 9,3). Er plädierte dafür, die Weihnachtsbotschaft nicht von ihrem alttestamentlichen Hintergrund loszulösen, um sie nicht in „bukolische Schäfchen-Idylle“ aufzuweichen. Um das Bild vom „Tag von Midian“ näher kennen zu lernen, verwies er konkret auf die Notwendigkeit, die Geschichte des alttestamentlichen Richters Gideon nachzulesen (Richter 6-7). -
Die 8:00-Uhr-Messe und das Pontifikalamt um 10:30 waren ebenfalls stärker besucht als in den Vorjahren. -
Wir selbst sind sehr froh - und ähnliches wurde uns auch von verschiedenen Gottesdienstbesuchern gesagt -, dass wir auch an einem Hochfest wie Weihnachten nicht von unserem allgemein praktizierten "Gottesdienststil" abweichen. Diese "Routine" gibt Sicherheit und aus ihr wächst Ruhe. Wir spüren diese Ruhe z.B. bei unseren Messdienern und Besucher attestieren den Gottesdiensten eine wohltuende "Andacht". 

23. Dezember: In der heutigen Ausgabe der Zeitung „Die Welt“ findet sich ein nachdenklich stimmender Beitrag über die Säkularisierung des Weihnachtsfestes. Unter der Überschrift „Besinnlichkeitsfeierlichkeiten“ bringt der Artikel zwar eigentlich nichts Neues, aber in seiner Zusammenstellung von Fakten und in seiner Sprache regt er gerade den Glaubenden an, sich dem „Profil“ des Festes bewusst zu stellen, um es so in die Welt hinein zu bezeugen: „Das Weihnachtsfest hat sich längst verselbständigt, ist zu einem unbestrittenen Säkularfest geworden, das alle Bürger in einer jahreszeitlichen Freude vereint, die keinen konfessionellen Grund mehr kennt.“

20. Dezember: Unsere neue Heizanlage ist einerseits voll in Betrieb und das System Holzschnitzelheizung ist eine echt spannende Angelegenheit. Andererseits ist die Computersteuerung der Anlage doch recht kompliziert, so dass der Betrieb noch etwas "wackelig" ist. In dieser Situation bewährt sich das Eigeninteresse und die Ortsnähe der installierenden Firma Willecke, die selbst der Betreiber der Anlage ist. Für die kommenden Festtage ist so auf jeden Fall eventuelle schnelle "Nothilfe" gewährleistet. 

14. Dezember: Im Zusammenhang mit dem heutigen Update der Website und der neu aufgenommenen Weihnachtsgeschichte vom "Mauerblümchen" sei auf die Weihnachtsgeschichte "Wie der Strohhalm tanzen lernte" hingewiesen, die wir vor einem Jahr auf einer fremden Website entdeckten..

12. Dezember, 19:30 Uhr: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Literatur und Musik" in der Theresienkirche liest Abt Albert Gedichte von Hilde Domin und Nelly Sachs. -
Mit gut 80 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Viviane Hötzel, Gesang, und Nina Hermanns, Gitarre, - zwei Studentinnen der Musikhochschule - interpretierten spanische Lieder von Heitor Villa-Lobos, Federico Garcia Lorca u.a.. So wenig (vor-) weihnachtlich das Programm war, so sehr war die Veranstaltung in der Atmosphäre dichter Stille ein  Kontrast der Besinnung zum nahen rummeligen "Weihnachtsmarkt".

9. Dezember: Ein Buch kehrt heim. - - Aus der Bibliothek der Abtei Maria Laach erhalten wir ein Rituale Romanum, gedruckt bei Balthasar Moretti, Antwerpen 1669. Das Buch hat den handschriftlichen Eintrag: „Servio Abbatiae S: Cornely ad Indam A.1688 – Ich diene der Abtei Kornelimünster, 1688“. Sowohl in Maria Laach als auch bei uns weiß man, dass am 23. Oktober 1897 der neue Pfarrer von Kornelimünster, Karl Unkel (eingeführt am 25. April 1897), ein Konvolut Bücher nach Laach geschenkt hat. Diese Bücher sind nur „in cumulo“ in der Laacher Akzessionsliste erfasst (30. Oktober 1897) und auch nicht „en bloc“ in die Laacher Bibliothek eingestellt worden, so dass das Auffinden einzelner Bücher aus diesem Konvolut „Zufallstreffer“ sind. Unter den damals nach Laach gekommenen Büchern sind „30 Werke verschiedenen Inhalts (alt, unbedeutend)“. Ob unser Rituale zu diesen Büchern gehörte, ...? Der heutige Laacher Bibliothekar vermutet, dass der dortige Katalogeintrag wahrscheinlich 1904 erfolgte.
Für unsere  Kornelimünsteraner Bibliothek ist es das erste Buch, das eindeutig aus dem Besitz der 1802 aufgehobenen Reichsabtei stammt. Von daher hat es für uns einen hohen ideellen Wert. Wir sind der Abtei Maria Laach und Ihrer Bibliothek dankbar, dass sie uns diesen Schatz übergeben hat.
Gebrauchsspuren erwecken das alte Buch zum Leben, weil sie davon künden, dass und wie wie die früheren Besitzer das Rituale tatsächlich benutzt haben. Der lederne Buchdeckel mit seinem floralem Pressdruck ist teilweise recht abgegriffen. Von den beiden Metallschließen ist nur von der oberen auf der Frontseite das Schließenteil erhalten. Auf dem rückwärtigen Buchdeckel sind zwei identische Dreiecke so sauber gekantet, dass vermutet werden kann, dass ein Benutzer das vielleicht schon eingerissene Leder mit dem Messer sauber entlang der Schließe herausgeschnitten hat. Die Lücke im Buchdeckel wurde innenseitig mit einem Pergamentstück verklebt, was auf eine recht alte Reparatur hindeutet. – Und neben den menschlichen Benutzern hat auch der Bücherwurm seine Spuren hinterlassen. Es hat für das Buch offensichtlich lange Ruhezeiten gegeben, in denen es von den Menschen unbeachtet in seinem Regal stand, dafür aber hoch geachtet wurde von den echten und einzig wahren Bücherwürmern. Sie hatten das Buch "zum Fressen gern".
Beim Blättern erkennt man, dass das Rituale intensiv beim Krankenbesuch, in der Sterbestunde, bei der Beerdigung (sehr, sehr starke Griffspuren) und zum Totenoffizium gebraucht wurde. Beim Ritus des Krankenbesuchs lässt sich noch präziser feststellen, dass vor allem der Psalm „Miserere“ (Ps. 51) und bei der „Commendatio animae – Sterbegebete“ vor allem die Allerheiligenlitanei aufgeschlagen wurden. Diese Eingrenzung lässt vermuten, dass das Buch häufig bei der „letzten Ölung“ unmittelbar vorm und beim Sterben zur Hand genommen wurde. Für „lange“ Riten ist da oft keine Zeit. Zwei handschriftliche Kurzeinträge zum Beerdigungsritus für Kinder weisen einmal auf die hohe Kindersterblichkeit hin, lassen zum anderen aber fragen, ob das Rituale nach der abteilichen Zeit in der Pfarrei weiter gebraucht wurde. Die nach-abteiliche Weiternutzung wird auch dadurch gestützt, dass der unmittelbare Vorgänger des oben erwähnten Pfr. Unkel, Pfr. Matthias Mießen (+ 5. Januar 1896), seinen Namen als Besitzervermerk auf die Innenseite des Buchdeckels eingeschrieben hat. Zwei handschriftliche Orationen für Verstorbene im hinteren Bucheinband (Schriftstil frühes 19. Jahrhundert?) bestätigen den Befund, dass das Rituale in abteilicher und vielleicht noch mehr in nach-abteilicher Zeit sehr intensiv als Vademecum der „letzten Riten“ Verwendung gefunden hat.

6. Dezember: Aufmerksam machen möchten wir auf eine sehr gute Seite über den hl. Nikolaus.

2. Dezember: Gestern zählten wir mit 91 Zugriffen auf die Seiten unserer Homepage einen neuen Tages-Rekord. Im vergangenen Zähl-Monat lag die Zahl der Zugriffe bei 41 pro Tag.

Aus einer Benediktinerinnenabtei wurden wir für die Weihnachtspost nach der Weihnachtsgeschichte von Abt Albert „Wie der Strohhalm tanzen lernte“ gefragt. Vor Monaten hatten wir sie auf einer anderen Website entdeckt.

Da der Konvent in diesem Jahr keinen Konventsausflug gemacht hatte, gönnten wir uns am Abend ein „Nikolaus-Essen“ in einem Restaurant in der näheren Umgebung.

1. Dezember: Zeitlich buchstäblich zum mittäglichen Nachtisch wurde erstmals eine Großfuhre Holzschnitzel für die neue Heizanlage geliefert: 37 m³. Die Einlagerung „holperte“ noch ein wenig und zog sich damit etwas in die Länge. An der Nahtstelle der Übergabe des Schnitzelmaterials an das Lager muss die Praxis der Übergabe noch technisch ausgetüftelt werden.

November 2003

28. November: Die neue Holzschnitzelheizung läuft von heute übers Wochenende im Testbetrieb.

       
Brenner der Holzschnitzelheizung - das Brennmaterial - Turbine zur Beschickung des Lagerraums für die Holzschnitzel


25. November: In Kornelimünster tagte heute der Vorstand der „Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten“. Die sieben Patres, Schwestern und Oblaten/innen aus 7 Klöstern diskutierten unter Vorsitz von Abt Albert das Konzept eines Sammelbandes über Oblatentum als Lebensprogramm für Laien. Außerdem wurde die Tagung der Oblatenrektoren 2004 und zwei Tagungen 2005 vorbesprochen. Abt Albert ist Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft.

24. November: Wahrscheinlich werden viele heute eine Postwurfsendung der Post "Bilder aus Deutschland" erhalten. An uns war sie adressiert als an "Herrn Peter Benediktinerabtei". Ich denke und hoffe, die Post beansprucht auf die schöne Sonderbriefmarke mit dem Namenszug "Peter Benediktinerabtei" kein Copyright. 

23. November: Den letzten Sonntag des Kirchenjahres feiert die Kirche als "Christkönigsfest". In seiner Predigt hat Abt Albert ihn als "Bilanz-Sonntag der Heilsgeschichte" bezeichnet. Dass Jesus Christus der Gekreuzigte als König bekannt wird, ist ermutigende Trostbotschaft gegen den Welt-Anspruch, dass allein der "Erfolg" zählt.

In der Propsteigemeinde Kornelimünster wird am Nachmittag Dr. Ewald Vienken als neuer Pfarrer eingeführt. Wir Mönche wünschen der Gemeinde und und ihrem Pfarrer Gottes reichen Segen! 

21. November:Die Arbeiten an unserer neuen Heizanlage sind so weit fortgeschritten, dass gestern erstmals die Gasheizung angefahren wurde. Heute wurde probeweise der Südflügel durch die neue Anlage beheizt. Das zuständige Forstamt, das die Holzschnitzelheizung bezuschusst, begutachtete heute die Arbeiten, um die Voraussetzungen für die Freigabe der Zuschussgelder zu prüfen. Im Gespräch erfuhren wir, dass es in dieser Größenordnung eine der ersten Anlagen in NRW ist. Es wurde die Frage gestellt, ob wir bereit wären, die Anlage gegebenenfalls durch das Umweltministerium vorstellen zu lassen. Dass wir die Anlage als „Gesamtpaket“ angegangen sind – also Planung, Finanzierung, Erstellung, Betrieb und Wartung in eine Hand gegeben haben -, wurde als bedenkens- und nachahmenswert eingestuft. Als neuralgische Frage wird bei den Überlegungen für das System Holzschnitzelheizung immer wieder die Absicherung der regelmäßigen Belieferung mit Heizmaterial hinterfragt. Unsere Paketlösung schiebt diese Frage dem Investor und seinem Interesse am Funktionieren der Anlage zu 
(Foto: der erste Qualm - ... fast wie bei der Sixtinischen Kapelle bei einer Papstwahl)

19. November: Bei der Vorstandssitzung des Vereins unserer Freunde wurden folgende Termine festgelegt: Dienstag, 23.3.2004, Ordentliche Mitgliederversammlung; Samstag, 19.6.2004, Fahrt des Vereins (geplantes Ziel: Zisterzienserabtei Himmerod); Sonntag, 11.7.2004, "Tag der Freunde".

15. November: Namenstag von Abt Albert. - Abt Albert ist eingeladen, in der Dominikanerkirche St. Andreas in Köln, wo Albertus Magnus bestattet ist, das Festhochamt (17:00) zu halten. - In seiner Predigt ging Abt Albert von dem Satz der thomistischen Theologie aus "gratia supponit naturam - Die Gnade setzt die Natur voraus" und übersetzte ihn "Ein Heiliger fällt nicht vom Himmel." Die Predigt zeichnete das zeit- und geistesgeschichtliche Lebensumfeld des Albertus Magnus. Albertus war ein genauer "Leser" dieser seiner Zeit und ein "Hörer" ihrer Zeitzeichen. Seine geistliche Größe war es, in den Weltzeichen Gottes Zeichen zu erkennen und bekennen.

Der Bericht über die Oblatentagung in Tyniec, Polen, am vergangenen Wochenende wurde inzwischen mit einigen Fotos versehen.

12. November: Einige Fotoimpressionen von der Visitatorenkonferenz unserer Kongregation in Montserrat (3.-7.11; vgl. Notiz zum 2.11.):

  
Klosterfassade am Abend - Blick vom Kreuzgangdach auf das "gesägte" Bergmassiv

  
Abt Josep Maria, Montserrat   -   Abtpräses Thierry Portevin (Rom), 
P. Anselm (Petersham, USA), Abt Kris (Löwen)

11. November: Namenstag unseres Postulanten Martin van Schwartzenberg

8. November: Mit Fr. David freuen wir uns über die glückliche Geburt seiner zweiten Urenkelin Ayleen Judith Kanjito.

Um 18.00 h feiert P. Georg in St. Peter, Aachen, eine hl. Messe in Oecher Platt. Seit der ersten  Messefeier in Aachener Mundart im Jahre 1997 sprechen die Gebete, Gesänge und die Predigten von Manfred Oslender die Herzen immer wieder in einer ganz eigenen Weise an.

5. November: Unsere Homepage ist auf einen neuen Rechner umgezogen. Dabei gab es einige Schwierigkeiten, so dass für einige Tage nur eine ältere Kopie im Netz war.

2. November: Abt Albert fliegt zur Visitatorenkonferenz unserer Benediktinerkongregation (3.-7.11.). Die Konferenz dieses Leitungsgremiums der Kongregation findet im Halbjahresturnus statt – diesmal in Montserrat, Spanien.  Zum Gremium gehören je ein Abt aus Italien, Spanien, Frankreich, Belgien, USA. (= englische Provinz), Togo, Philippinen, Vietnam und Deutschland. Neben einem allgemeinen „tour d’horizon“ über die Situation der etwa 60 Klöster der Kongregation stehen das Generalkapitel 2004 und aktuelle Fragen auf dem Programm.
Unmittelbar anschließend nimmt Abt Albert zusammen mit Sr. Maria Nowack, Alexanderdorf  (bei Berlin), als Vertreter der Benediktineroblaten des deutschen Sprachraum an einem Treffen polnischer Oblaten in der Abtei Tyniec bei Krakau teil (7.-9.11.) . Die Oblaten in Polen haben in letzter Zeit Kontakte nach Deutschland geknüpft, um Anregungen zur Verlebendigung des Oblatentums in Polen zu erhalten. Für September 2005 ist in Rom ein Weltkongress der Benediktineroblaten geplant. – Am 11. November wird Abt Albert zurückkommen. 

Oktober 2003

31. Oktober: Unsere evangelischen Schwestern und Brüder erinnern mit dem heutigen "Reformationstag" an den Beginn der Reformation. Martin Luther nutzte das in Wittenberg groß gefeierte Allerheiligenfest, um seine "Thesen" bekannt zu machen. Der große Reliquienschatz der Schlosskirche Wittenberg lockte zu Allerheiligen jeweils große Menschenmassen an. Die junge Buchdruckerkunst trug zur schnellen Verbreitung von Luthers Gedanken bei. - Das Ökumenische Heiligenlexikon bietet zum heutigen Datum eine gute Biographie Luthers und wertvolle Links zu seinen Werken (u.a. die 95 Thesen des sog. "Thesenanschlags" vom 31.10.1517).

Halloween: Spuren von Halloween gehen ins Keltische zurück. Der November zeigt das Ende der Erntezeit an und galt als Beginn des neuen Jahres. Das christliche Allerheiligenfest "taufte" diese Jahreswende (Halloween = All - Hallows - Eve = Allerheiligen-Abend) und ihr Brauchtum. Mit irischen Auswanderen kam Halloween im 19. Jahrhundert nach Nordamerika. Weitgehend säkularisiert, aber als "Geschäft" entdeckt und hoch gepusht, schwappt Halloween wieder nach Europa herein. Neben Amerika als Trendsetter dürfte eine gewisse Esoterik-Mode nach naturvölkischer Spiritualität Hintergrund für den Erfolg von Halloween bei uns sein.

Verfüllungs- u. Planierungsarbeiten bei den Fernheizungsrohren, 29.10.03 

29. Oktober: Außer auf das jüngste Update mit Gedanken zum Allerseelentag sei auch auf den Text "Nelly Sachs: Augen-Blicke über den Tod hinaus" von Allerseelen 2001 aufmerksam gemacht.

27. Oktober 1953: Vor 50 Jahren wurde unser Kloster zur Abtei erhoben. P. Prior Bonifatius Becker wurde zum Prior Administrator bestellt. Die Wahl  eines ersten Abtes erfolgte erst 1956 nach der Fertigstellung der Abteikirche. In dem Gesuch des Konventes vom 12. September 1953 an das Generalkapitel in Parma wird die damalige Konventstärke mit 25 Mitbrüdern angeben.

18. Oktober: Die Heizungsbaufirma hat wegen des guten trockenen Wetters „mit Volldampf“ gearbeitet, um bei einem Wetterumschwung mit ihrem schwerem Gerät (Bagger etc.) auf unserem schwierigen Lehmboden nicht in die Bredouille zu kommen. Sämtliche Rohrleitungen sind verlegt, - mit 6 bar Druck auf ihre Dichte geprüft und die Gräben zum großen Teil bereits wieder verfüllt. Am Freitag hat man bis in den Abend und am heutigen Samstag bis weit in den Nachmittag hinein gearbeitet.

17. Oktober: Für die neue Heizungsanlage (vgl. Notiz vom 7. Oktober) sind alle Rohrgräben um das Gebäude gezogen und die Rohre großenteils verlegt. Dass die Garten-/Parkanlagen im Moment "grauslich" aussehen, tut weh, aber wundert nicht. Und auch kleinere "vermeidbare" Schäden sind wohl unvermeidbar.

  

  

14. Oktober: Im Oktoberheft der Zeitschrift „Erbe und Auftrag“ erschien der Beitrag von Abt Albert „’Lebendig leben!’ – Horizonte für Oblaten (und nicht nur für sie)“.

13. Oktober: In Rahmen der Reflexion der ersten Monate nach der vollen Inbetriebnahme unseres Umbaus, von Gesprächen im Konvent und Hinweisen der kanonischen Visitation vor einem Monat hat Abt Albert einige Aufgaben neu verteilt. Als allgemeine Regel haben wir für uns vor einigen Jahren festgelegt, dass alle Aufgaben im Prinzip bis zur jeweils kanonischen Visitation zugeteilt werden, d.h. in der Regel für vier Jahre. 
Abt Albert übernimmt von P. Friedhelm das Amt des Novizenmeisters und gibt gleichzeitig die Aufgabe des Oblatenrektors an P. Oliver ab.
P. Oliver nimmt weiterhin die Ämter des Priors, des Bibliothekars und des Zeremoniars wahr. Außerdem ist er verantwortlich für die Organisation des Pfortendienstes. Sein Verständnis für alle Fragen um den Computer werden von uns allen immer wieder in Anspruch genommen. Dass P. Oliver unsere Website technisch betreut gehört mit in diesen Zusammenhang. In begrenztem Umfang hilft Fr. Antonius in der Bibliothek beim Katalogisieren der Bücher mit. (PS: Das "Doppeljubiläum" der 500. Buchaufnahme in diesem Jahr und die anfallende Buch-Signatur C 7777 waren Fr. Antonius eine Kaffee-Sonderpause wert.)
Fr. David besorgt vor allem unser Mönchsrefektorium und ist gerne zu Diensten an der Pforte bereit.
P. Georg ist unser Cellererar. Seine tiefe Verwurzelung in das Aachener Umfeld ist ein Charisma, das immer wieder einmal bürokratische  Hürden meistern hilft.
Fr. Egilhard hat als Hausmeister den Blick auf unsere Gebäude und ist als Organist verantwortlich für die Orgelbegleitung unserer Gottesdienste. Dass er obendrein auch unser Infirmar ist, gerät angesichts des doch recht stabilen Gesundheitsstandes der Mitbrüder leicht in Vergessenheit. Zweimal in der Woche nimmt er einen seelsorglichen Besuchsdienst in einem Altenheim in Venwegen wahr.
P. Friedhelm ist als Gastmeister durch die gestiegene Zahl der Gäste zunehmend in Anspruch genommen und zudem auch im diözesanen Bereich für Aufgaben der spirituellen Begleitung (Diakone, Exerzitien im Alltag) verstärkt tätig. Im Gästebereich wird er in Teilbereichen unterstützt von Abt Albert (Belegungsplan) und Frater Antonius (Gästeempfang; Getränkeberteitstellung im Gastbereich ...). P. Friedhelm ist weiterhin verantwortlicher Cantor und für die Küche zuständig. Als weitere Cantoren stehen Fr. Egilhard und Fr. Antonius zur Verfügung..
Fr. Matthias ist Sakristan und für unsere Kleidung zuständig. Innerhalb des Noviziates wird Fr. Matthias im Zusammenhang mit seinem Unterricht in der Ordensgeschichte die Kontakte des Noviziates zu anderen Ordensgemeinschaften pflegen. Als geistlicher Beirat des Kreuzbundes ist er immer wieder einmal in der Diözese unterwegs.
Fr. Antonius ist hauptsächlich durch seine Dissertation in Anspruch genommen. Seine hausinternen Aufgaben sind von daher bewusst gering gehalten, können aber ganz schnell doch beachtliche Zeit in Anspruch nehmen.
Unser Postulant Martin betreut das Gästerefektorium und sorgt für das Frühstück der Mitbrüder und Gäste.

10. Oktober: Auch in diesem Jahr beteiligten wir uns an der Aachener „Nacht der Kirchen“. Unter der Überschrift „Cantate Domino“ wollten wir die Besucher ein wenig an den lateinischen Choral heranführen. P. Friedhelm und Fr. Antonius, Fr. David und unser Postulant Martin hatten zusammen mit Cantor Marco Fühner, Aachen – St. Foilan, das Gesamtkonzept entwickelt. Herr Fühner erschloss einige Choralstücke in einer sehr einfühlsamen Choralprobe. Frater Antonius und Martin präsentierten eine kleine Ausstellung mit Texttafeln, heutigen und älteren Choralbüchern, mit Faksimiles und sogar mit zwei „modernen“ Handschriften aus dem Ende des 18. und der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, die uns das Archiv der Abtei Siegburg ausgeliehen hatte. Das uns befreundete Ehepaar Samulewitz, Swisttal, hatte sich für einige Tage von ihrem Faksimile des berühmten Stundenbuches des Duc de Berry getrennt und die Abtei Mariendonk hatte uns ein Choralbuch überlassen, das man für den Mariendonker Chorgesang erstellt hat. Zwei Organisten-Freunde von Cantor Fühner – Frau Stefanie Rexfort und Herr Michael Dinnesen – lockerten den Abend mit Orgelwerken auf. Wir haben diesen Abend mit der Komplet (20:15) begonnen und beschlossen ihn mit einem Vigil-Gottesdienst (23:30). Bei ihm kamen neben Psalmen in der unseren Gästen vertrauten Psalmodie natürlich auch die geprobten Choralstücke zur Geltung. Abt Albert versuchte, in einem kurzen Impuls zu Matthäus 11,25-30 die Erfahrung des Abends spirituell zusammenzufassen. Dass von den rund 50 Besuchern des Abends etliche sich aus dem reichen Aachener Angebot der „Nacht der Kirchen“ allein auf unser Angebot konzentrierten, ist uns eine Bestätigung, dass wir mit dem Thema „Choral“ eine gute Wahl getroffen hatten.

    

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7. Oktober: Seit einigen Wochen stehen vor dem Werkstättentrakt („Gästehäuschen“) im Park Schutt-Container, die sich immer wieder mit Schutt füllten. Jetzt liegen dort und an anderen Stellen Rohre, und heute wurde ein erstes Kanalstück im Bereich der Kirchenheizung ausgebaggert. Was tut sich da bei uns? Unser ganzer Gebäudekomplex wird zur Zeit durch vier separate Heizanlagen mit Wärme versorgt (Kirche, Altbau, Neubau, „Gästehäuschen“). In unterschiedlichem Maß entsprechen die Emissionswerte dieser Anlagen nicht den künftig geltenden Normen. Zudem müssten altersbedingt die einzelnen Anlagen auf jeden Fall zügig bis mittelfristig erneuert werden. Unsere Installationsfirma N. Willecke, Aachen-Oberforstbach, hat uns eine zentrale Holzschnitzelheizung konzipiert und zur Verwirklichung vorgeschlagen. Die Fa. Willecke wird die Anlage als Investor errichten und auch betreiben. Wir werden die Kosten durch langfristigen „Kauf“ der tatsächlich abgenommenen Heizenergie abtragen. Die Errichtung der Anlage wird als Anlage erneuerbarer Energiequellen staatlich subventioniert. Die Anlage wird so ausgelegt, dass bei Bedarf auf die Nutzung von Gas zurückgegriffen werden kann. – Die Fa. Willecke wird uns in Kürze eine Konzeptvorstellung liefern, die wir in unsere Homepage aufnehmen wollen. --- Bei der Internetsuche zum Stichwort bin ich auf zahlreiche Schweizer Websites gestoßen, u.a. auf die des Klosters Maria Einsiedeln.
Fotos: 10.10.03. Wegesteine am Werkstättentrakt sind dort aufgenommen, wo die Versorgungsrohre den Heizungsraum in diesem Trakt verlassen werden.

6. Oktober: 18 Mitbrüder der Prämonstratenser-Abtei Duisburg-Hamborn sind mit ihrem (!) Abt Albert bis Freitag unsere Gäste. Sie werden in der Begleitung durch Abt Heinrich Ferenczy vom Schottenkloster, Wien, bei uns ihre Jahresexerzitien halten.

5. Oktober: Im Laufe des Nachmittags wurde der 20.000. Besucher auf unserer Website registriert. Für die ersten 10.000 Zugriffe brauchten wir knapp 18 Monate, - für die zweiten 10.000 genau 9 Monate.

Installierung von Abt Raphael Bahrs, Siegburg, 5.10.03

           
Altabt Placidus Mittler u. Abt Raphael Bahrs

        
Abt Albert bei der Ansprache                    Übergabe des Abtsringes 


Abt Raphael Bahrs mit M
itbrüdern seines Siegburger Konventes und 
aus Kornelimünster

5. Oktober: Die Kornelimünsteraner Mitbrüder nehmen an der Installierung des neuen Abtes von Siegburg, Abt Raphael Bahrs, teil. Die „Installierung“ ist die monastische Amtseinführung eines Abtes in sein Amt. In dieser Feier versprechen die Mönche im sog. „Homagium“ ihrem neuen Abt den Gehorsam. Dem Neugewählten werden u.a. Bibel und Regel als Quellen seiner Lehre, das Brustkreuz als Zeichen seiner Christus-Aufgabe und die Schlüssel der Kirche als Zeichen seiner Verantwortung überreicht. - Voraussetzung für die Feier der Installierung ist die Bestätigung der Wahl durch den Abtpräses der Kongregation, zu der das wählende Kloster gehört. Wenn der Abtpräses selbst die Wahl leitet, schließt sich die Feier meist unmittelbar an den Wahlakt an. In Siegburg nimmt Abt Albert die Installierung von Abt Raphael in der Vesper vor.

September 2003  

30. September: Unter Vorsitz von Abt Albert wählte der Konvent der Abtei Siegburg heute Morgen P. Prior Raphael Bahrs zum neuen Abt. Abtpräses Thierry Portevin, der z.Zt. in Amerika weilt, hat unmittelbar nach Erhalt (via Fax) des Wahlprotokolls und der Bitte des Neugewählten um Bestätigung der Wahl diese ausgesprochen. Abt Raphael stand lange Jahre Abt Placidus Mittler als Prior zur Seite und wurde nach dem Rücktritt von Abt Placidus vor drei Jahren zum Prior-Administrator gewählt. Die kanonische Visitation im Juli diesen Jahres zeigte den Wunsch der Siegburger Mitbrüder, nach der jetzt zu Ende gehenden Amtsperiode von Prior-Administrator Raphael wieder durch einen Abt geführt zu werden. – Wir Kornelimünsteraner freuen uns mit den Siegburger Mitbrüdern und gratulieren ihnen und vor allem dem Neugewählten von ganzem Herzen.

22./23. September: Wohl kaum für ein großes Kloster, wohl aber für unsere kleine Gemeinschaft: „volles Programm“: (1) untertags eine zweitägige Seminarveranstaltung des Kreises Aachen, (2) dazu eine Zweitagestagung einer Pastoralgruppe aus Erkelenz, (3 )schießlich eine Ora-et-Labora-Woche für Zivildienstleistende, (4) obendrein einige Einzelgäste. - Da jetzt der Heckenschnitt ansteht und diese Arbeit Lärm macht, müssen wir elegant um die Tagungszeiten der Seminare „herumarbeiten“, um die Teinehmer nicht über Gebühr zu stören. Ein großer Ast-Schredderer hilft beim Aufräumen der seit langem angefallenen Äste- und Heckenschnitt-Haufen, aber er ist natürlich auch Lärm-intensiv.

21. September: Mit einem lateinischen Choralamt am Morgen und einer feierlichen Andacht am Nachmittag endet die diesjährige Kornelioktav der Propsteigemeinde Kornelimünster. Der Konvent der Abtei nimmt traditionsgemäß an diesen Schlussfeiern teil. Beide Feiern waren außerordentlich gut besucht und hatten auch zahlreiche Pilger und Pilgergruppen aus der näheren und weiteren Umgebung nach Kornelimünster gezogen. 
Es ist Tradition, dass Abt Albert Zelebrant des Hochamtes ist und auch die Predigt hält. Das diesjährige Motto der Oktav „Suchen und Finden“ ließ ihn als Lesungstexte Jesaja 51,1-6 und Matthäus 7,7-14 auswählen. In seiner Predigt griff er besonders den Vers 1b des Jesajatextes auf: „Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, - auf den Schacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet.“  Der Felsen ist im Alten Testament an sich ein verbreitetes Bild für die Zuverlässigkeit und Sicherheit schenkende Stärke Gottes. Jesaja spricht seinen Zuhörern in ihren Ängsten und Zweifeln zu, dass sie als Ebenbilder Gottes teilhaben an Gottes Kraft und Stärke. - 
In der Andacht war – da die Pfarrstelle in Kornelimünster z.Zt. unbesetzt ist – Regionaldekan und Dechant Schornstein, Roetgen, Zelebrant und Prediger. In seiner Ansprache griff Dechant Schornstein auf die Anfangsverse des 1. Johannesbriefes zurück. Erlebte Glaubenserfahrung müsse sich in freudige Verkündigung übersetzen. Dann finde sie ein offenes Ohr und werde zur fruchtbaren Glaubensweitergabe. - 
Mit einer Reliquienpozession durch die Kirche wurde die Oktav beendet

19. September: Frater Simeon Lüdke hatte Abt Albert am 2. September schriftlich mitgeteilt, dass er seinen geistlichen Weg nicht in unserer Gemeinschaft weitergehen will. Er verlässt uns heute, um sich einem Neugründungsvorhaben in Marienfeld bei Gütersloh anzuschließen. Frater Simeon war 2 ½ Jahre Mitglied unserer Gemeinschaft. Anfang April diesen Jahres hatte er seine zeitlichen Gelübde abgelegt. Wir danken Frater Simeon für das, was er uns geschenkt hat und wünschen seinem weiteren Suchen eine gute Heimat.

16. September: Hochfest des hl. Papstes Kornelius, Patron des Klosters und des Ortes Kornelimünster.

15 September: Kornelimünster hat einen neuen Namenspatron – gefunden von Alexander Stärk, einem freien Mitarbeiter der „Aachener Zeitung“. In einem Bericht über die Eröffnung der Kornelioktav in der Prospsteigemeinde am gestrigen Tag wird er vorgestellt: „Cornelius (Conan) O’Rourke, ein noch sehr junger Priester, starb nach grausamen Martern unter Königin Elisabeth I. von England am 14. September 1578.“ Wenn man davon absieht, dass nach meiner flüchtigen Recherche das Todesjahr von O’Rourke 1579 ist, stimmt alles, was über diesen Glaubenszeugen des 16. Jahrhunderts in der Zeitung steht. O’Rourke ist 1548 geboren und war Zisterziensermönch. Er wird sich im Himmel jetzt bestimmt mit dem Papst Kornelius aus dem 3. Jahrhundert über die „Wachablösung“ in Kornelimünster amüsieren. Der Zeitungsartikel ist auch unabhängig von der geschichtlichen „Großzügigkeit“ lesenswert, weil er „exzellent schlecht“ geschrieben ist. In einem abendlichen Telefonat mit dem Geschäftsführer des Zeitungsverlags – selbst in Kornelimünster wohnhaft – erfuhr ich, dass am Morgen in der Lokalredaktion  „klare“ Worte gefallen sind. Eine Blamage bleibt es trotzdem.

Göttliche Liturgie des hl. Johannes Chrysostomus
Patriarch Gregorios III. von Antiochien
14. September 2003

!4. September: Im Rahmen der Investiturfeier des „Patriarchalischen Ordens vom Heiligen Kreuz zu Jerusalem“ feierte S.S. Patriarch Gregorios III., Patriarch von Antiochien und dem ganzen Orient, von Jerusalem und Alexandrien, in unserer Kirche eine große Pontifikalliturgie. Konzelebranten waren Erzbischof Isidore Battikha, Patriarchalkvikar in Damaskus, Bischof Séamus Hegarty von Derry, Irland, und sechs weitere Priester der melkitischen und der römischen Kirche.  -
In seiner Predigt stellte Patriarch Gregorios die Urgemeinde von Jerusalem und damit Jerusalem selbst als Mutterkirche der Kirche(n) heute heraus. Die Botschaft der Mutter sei in herausragender Weise die Auferstehung, die an jedem Sonntag das Österliche des Glaubens ins Bewusstsein hebt. -
Patriarch Gregorios ist das Oberhaupt der mit Rom unierten griechisch-katholischen melkitischen Kirche. Die Melkiten verstehen sich als die älteste Kirche im Nahen Osten und als unmittelbare Erben der Urgemeinden. Die Union mit Rom bzw. die Spaltung innerhalb der griechischen Kirche von Antiochia ist auf eine Doppelwahl des Patriarchen in den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts zurückzuführen. Während der eine der Gewählten sich dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel unterstellte, suchte der andere die Verbindung mit Rom. Im 19. Jahrhundert erlebte die melkitische Kirche eine besondere Blüte, da ihre geistliche Verbindung zu Rom zugleich als Distanz zum politischen Zentrum des ungeliebten osmanischen Reiches, Konstantinopel, gedeutet wurde. - Insgesamt zählt die melkitische Kirche ca. 3.000.000 Mitglieder.

10. September: Der WDR teilt mit, dass zwei kurze Filme (vgl. Kurznachricht vom 4. Sept.) über Kornelimünster (je 2 ½  min ca.) zur Vorbereitung der „Wanderung um Kornelimünster“ am Donnerstag und Freitag, 11. u. 12. Sept., gesendet werden: WDR III, Lokalzeit – Aachen, 19:30. Die Sendung ist – wie mir gesagt wurde – überall zu empfangen, da sie über Satellit ausgestrahlt wird.

9. September: Bischof Mussinghoff  stellte die Schlussveranstaltung des Friedenstreffens der Gemeinschaft von Sant’ Egidio am heutigen Abend unter das Motto: „Light a candle, say a prayer.“ Gleich zu Beginn erinnerte er an das Gebet des hl. Franz von Assisi „Herr mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“, Dann hob er namentlich auch  Benedikt von Nursia heraus. Er zitierte Psalm 34,15 „Meide das Böse und tu das Gute; suche Frieden und jage ihm nach“. Bischof Mussinghoff beließ es nicht bei der biblischen Quellenangabe, sondern führte den Psalm und das Zitat mit der ergänzenden Bemerkung ein: „... den schon Benedikt von Nursia im Prolog seiner Regel zitiert.“ Da das internationale Firedensgebet in Assisi seine Wurzeln hat, hat mich die Erwähnung des hl. Franziskus nicht überrascht, - dass der hl. Benedikt so hervorgehoben wurde, hat mich schon überrascht und sehr gefreut.
In der heutigen deutschen Tagesausgabe der Internet-Agentur "Zenit" (www.zenit.org) ist die beachtenswerte Ansprache des russisch-orthodoxen Metropoliten Kyrill von Petersburg und Königsberg veröffentlicht, die der Metropolit bei der Eröffnung des Treffens am 7. September gehalten hat.

7. September: „Ein Held ist, wer sich selbst besiegt, - ein größerer Held, wer seinen Feind zum Freund gewinnt“   Israel Meir Lau, aschkenasischer Oberrabiner von Israel, auf der Eröffnungsversanstaltung des internationalen Friedensgebets der Gemeinschaft von Sant’ Egidio in Aachen.

6. September: Die römische Gemeinschaft Sant Egidio hat für die kommenden Tage das diesjährige internationale Friedensgebetstreffen nach Aachen eingeladen. Das Friedensgebet wurde erstmals 1986 von Papst Johannes Paul II. in Assisi mit Vertretern vieler Religion gefeiert. Es ist seither der Gemeinschaft von Sant Egidio anvertraut. – Wir werden bis zum Mittwoch 27 Mitgliedern der Gemeinschaft unsere Gastmöglichkeiten als Quartier anbieten können.

4. September: In der Mittagszeit hatten wir kurz ein Kamera-Team des WDR bei uns. Sie drehten einige Szenen für ein „Voraus-Feature“, mit dem der WDR in der kommenden Woche auf eine Wanderung um Kornelimünster am Samstag, 13. September, aufmerksam machen will. Die Wanderung selbst soll ebenfalls von einem Kamera-Team begleitet werden. Am Abend soll dann über sie ein längerer Bericht gesendet werden.

3. September: Am Nachmittag bzw. frühen Abend kamen Abt Adrian von Vaals und Abtpräses Thierry aus Rom zur ordentlichen kanonischen Visitation unseres Klosters. Da Präses Thierry - anders als erwartet und geplant - bereits am Samstag von Paris nach Afrika fliegen muss, rechnen wir damit, dass die Visitation nicht abgeschlossen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal aufgegriffen und weitergeführt werden wird. – Nun, mit der Erwartung, dass die Visitationzeit zu kurz angesetzt war, haben wir uns doch geirrt. Die Visitation wurde am Abend des 5. Septembers abgeschlossen. Abt Albert brachte Präses Thierry noch nach Löwen, von wo aus er am nächsten Morgen gut seinen Flug nach Afrika erreichen kann.

Zum „Sommerende“ hat ein Landschaftsgärtner die Bäume hinter unserem Haus zurechtgeschnitten, die durch die Bauarbeiten des letzten Jahres Schaden an ihren Ästen genommen hatten. Die beiden großen Walnussbäume am „Gästehäuschen“ wurden ebenfalls kräftig zurückgeschnitten.

August 2003

30. August: Die Arbeitsgemeinschaft kath.-theol. Bibliotheken hat im Rahmen ihrer Jahrestagung von Benediktbeuern aus eine Exkursion zur Bayerischen Staatsbibliothek, München, unternommen (27. August). Auf die gezielte Bitte von P. Oliver wurde den Exkursionsteilnehmern die Pergamenthandschrift Clm 28118, der „Codex Regularum“ des Benedikt von Aniane, gezeigt. Der Codex aus der 1. Hälfte des 9. Jahrhunderts ist in München mit dem Vermerk „Kornelimünster“ als wahrscheinlichem / möglichem Ursprungsort. registriert. Helisachar, Abt von St. Maximin in Trier, der beim Tod Benedikts von Aniane anwesend war, könnte die Handschrift nach Trier gebracht haben, wo sie bis 1802 zum Bestand der Bibliothek von St. Maximin gehörte. – Es ist sicher ein ganz besonderes Erlebnis, eines der wenigen heute noch vorhandenen Zeugnisse aus der Gründungszeit der alten Abtei Kornelimünster in den Händen haben zu dürfen.

In den „Monastischen Informationen“ (Nr 115, 1. Sept. 2003) erschien von Abt Albert der Beitrag „Lectio – Meditatio – Oratio. Versuch einer persönlichen Neubestimmung“.

28. August: Das astronomische Jahrtausendereignis, die Annäherung des Planeten Mars an die Erde auf 58.000.000 km konnten wir natürlich wegen der sternklaren Nächte gut beobachten. Aber es war für uns doch eher ein Zeitungs- und Sommerloch- als ein Klosterereignis.

Nachdenklich stimmt das Wort aus der Rede über den amerikanischen Traum von Martin Luther King, die er heute vor 40 Jahren hielt: „Ich glaube, dass aus dem Berg der Verzweiflung ein Fels der Hoffnung werden kann.“

18. August: Nach wochenlanger Hitze und Trockenheit eine echte Nachricht: es regnet den ganzen lieben langen Tag, - so ein richtiger leichter „Landregen“.

16. August: Am 16. August 1802 mussten die damals 12 Mönche der Reichsabtei Kornelimünster in der Folge der Juni-Gesetze der französischen Revolutionsregierung ihr Kloster verlassen. Sie zogen sich durchwegs auf die Güter ihrer Familien zurück. Der letzte der Kornelimünsteraner Mönche starb 1842. Der 16. August markiert das Ende der 1000-jährigen Geschichte der alten Reichsabtei.

15. August: Hochfest Mariä Himmelfahrt - Patronatsfest der Abteikirche

14. August: In der Aachener Kirchenzeitung (Nr. 33/34; 17.8.03) erscheinen unter der Überschrift „Was hat Gott mit unserer Ehe zu tun“ Gedanken zur neutestamentlichen Sonntagslesung vom 24. August (Eph 5,21-32). In unserer Homepage tragen sie die Überschrift “Ihr Frauen und Männer ...

12. August: Vor 80 Jahren, am 12. August 1923, wurde das unabhängige Priorat Kornelimünster kirchenrechtlich nach Ilbenstadt (bei Friedberg, Hessen) transferiert. Das Kloster in Kornelimünster war in den folgenden Jahren (bis 1938) Besitz des Priorates Ilbenstadt ohne einen eigenen kirchenrechtlichen Status. Da Verkaufsabsichten für Kornelimünster scheiterten und die hier verbliebene „Restmannschaft“ sich erfolgreich um eine Stabilisierung und um Nachwuchs aus der Gegend bemühte, konnte Kornelimünster 1938 seine kirchenrechtliche Unabhängigkeit neu erreichen. – Dem Kloster Ilbenstadt wurden vom hessischen Staat 1939 – formal korrekt wegen Nichterfüllung einer Pacht-Auflage – die Pacht der dortigen Gebäude gekündigt. Die Ilbenstädter Mitbrüder gingen nach Siegburg oder Kornelimünster. Ins Bewusstsein unserer Klöster ist das Ende von Ilbenstadt als Schikane-Maßnahme des Nazi-Regimes eingegangen. Kirchenrechtlich wurde Ilbenstadt erst 1951 aufgelöst.

In der Benediktinischen Monatsschrift „Erbe und Auftrag“ (Beuron), deren neueste Nr. 4 uns heute erreichte, ist ein längerer Leserbrief (vom 10.07.) von Abt Albert an den Herausgeber veröffentlicht. Der Brief fragt kritisch an, ob überhaupt und welchen Platz die Zeitschrift dem benediktinischen Oblatentum in ihren Seiten zugesteht.

Bei aller Hitze in diesen Tagen, ... die Sonnen- und Vollmondaufgänge dieser Tage sind einfach schön!...  Zimmertemperatur um 17:00 Uhr: 33° C.

10. August: Zum Hochamt überraschten uns ein Mitbruder aus der polnischen Abtei Tyniec (bei Krakau) , P. Piotr, und ein junger Weltpriester aus Krakau. Sie hatten ein wenig Zeit und so luden wir sie auch zum Essen ein.

9. August: Die großen Bilder zur Apokalypse von Janet Brooks-Gerloff, die seit etlichen Jahren unseren Altbau-Kreuzgang prägen, sind „auf Reisen“ gegangen. Für etwa zwei Monate werden sie mit anderen Bildern der Künstlerin in der evangelischen Kirchengemeinde Barnstorf (zw. Diepholz und Twistringen) in einer Ausstellung zum Jahr der Bibel gezeigt werden. Die Bilder hängen bei uns als Leihgabe der Künsterin, aber wir haben uns im Lauf der Zeit so sehr an sie gewöhnt und sind mit ihnen vertraut geworden, dass wir sie rundum vermissen.

8. August: Unsere kleinen senegalesischen Gäste fliegen heute wieder in ihre Heimat zurück. Sie waren am 13 Juni zu uns gekommen und haben im weiten Aachener Raum, aber auch 14 Tage im Raum Bielefeld, für Projekte im Senegal getrommelt und getanzt. Am „Tag der Freunde“ (13. Juli) haben sie auch unsere Festtagsgäste fasziniert. Das Rückreisegepäck der Gruppe ist derart mit Einkäufen gefüllt, dass ihre deutschen Betreuer damit rechnen, dass es am Flughafen Brüssel wohl „Engelszungen“ brauche, um alles eingecheckt zu bekommen. Ein vollst bepackter alter Kleintrasporter geht zudem per Schiff auf die Reise. Wir haben den Eindruck, dass die Kinder sich bei uns wohl gefühlt haben. Aus der Bielefelder Zeit der Gruppe wurde uns die Frage erzählt, wann sie wieder „nach Hause“ führen. Père Olimpio, der Leiter der Gruppe, suchte sie zu trösten, weil es noch etliche Zeit bis zur Heimkehr in den Senegal dauere. Er wurde von den Kindern aber eines Besseren belehrt: „nach Hause“ war Kornelimünster.

6.August: Nichts Neues im Westen? ... und ob: "coole" knappe 31° C Zimmertemperatur!

4. August: Nach dem Update der Website vom 1. August ist schon wieder Neues zu finden. P. Oliver hat ergänzend zu seinem Beitrag über "Dem Gottesdienst Raum geben" etwas über "Grundgestalten der Liturgie", wie sie konkret bei uns gefeiert werden, geschrieben. Abt Albert gibt einige Hinweise zum Patronatsfest der Abteikirche, Mariä Himmelfahrt, sowie einige Denkanregungen zu Benedikts Auftrag, "dass er wirklich Gott sucht" (RB 58,7). 

... und im übrigen: es sind auf dem Zimmer des Abtes um 16:15 Uhr so mal eben bescheidene 28° C.  

1. August:  Am Morgen überrascht uns Abt Daniel Schönbächler von Disentis (Graubünden, Schweiz) mit einem Mini-Besuch. Er ist mit Freunden auf dem Weg nach Belgien und Holland. Abt Daniel ist römischer Studien- und unmittelbarer Kursgenosse von Abt Albert. Mit Abt Albert verband ihn in Rom das Interesse an der christlichen Archäologie der Stadt. Die beiden besuchten u.a. gemeinsam einen Spezialkurs am Päpstlichen Institut für christliche Archäologie, bei dessen Exkursionen Abt Albert erstmals am Grab des hl. Kornelius in der Callixtus-Katakombe war.

Im Rahmen der Anna-Oktav in Düren, hält Abt Albert im Vespergottesdienst für die Ordensleute die Predigt . Als Predigthema wurde ihm vorgegeben: „Das Menschsein Jesu. Spuren der Göttlichkeit.“ Er entfaltet das Thema als Auftrag an die (Ordens-)Christen, „in der Gegenwart Gottes“ zu leben.

P. Oliver hat seine Eindrücke von der "Studienwoche Liturgie" in Münster, an der er vor einer Woche teilnahm, mit dem Baukonzept von 1956 und unseren heutigen Gedanken zur Neugestaltung der Abteikirche in einem Beitrag für unsere Homepage anregend konfrontiert und zusammengefasst. Ein lesenswerter Beitrag! 

Juli 2003

30. Juli: Abt Albert war vom 28.-30. Juli in der Abtei Siegburg. Zusammen mit Abt Benedikt Müntnich von Maria Laach führte er dort die turnusmäßige kanonische Visitation durch. Sie findet in den Klöstern unserer Kongregation alle vier Jahre statt. 

27. Juli: Abt Albert ist eingeladen, zum Diözesankönigsfest der Historischen Schützenbruderschaften ein Pontifikalamt zu feiern. Die „St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1310 Eilendorf e.V.“, Aachen-Eilendorf, richtet das Fest aus. Die Herrschaft Eilendorf gehörte bis 1802 zur Reichabtei Kornelimünster. Das ausgeprägt lebendige Heimat- und Geschichtsbewusstsein der Eilendorfer ruft immer wieder die Beziehungen zu den früheren Mönchen in Erinnerung und führte auch zu der jetzigen Einladung.

Chor und Orchester der Pfarrgemeinde St. Laurentius, Aachen-Laurensberg, sang in einem Konzert in unserer Abteikirche von J. Haydn die Missa in Angustiis und von F. Mendelssohn Der 42. Psalm, Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser. Die im Klang sehr differenzierte und zugleich runde Aufführung war für die 550-600 Zuhörer ein hoher Genuss und wurde mit reichem Applaus bedacht. Den Solisten, den Sängern und dem Orchester unter Leitung von Herrn Kantor Gregor Jeub ein sehr herzlicher Dank!

25. Juli: Am Abend findet die Generalprobe für das Konzert am Sonntag statt ... ca. 100 Sänger, 30 Instrumentalisten ... und wirklich vorwiegend "reiner" Kirchenchor und und "Pfarr-Orchester". Chor und Orchester der Aachener Pfarrgemeinde Laurensberg haben einen ausgezeichneten Ruf.

24. Juli: In den „Aachener Nachrichten“ erscheint ein Bericht über den „Tag der Freunde“ (13. Juli). Die Predigt fasst er wie folgt zusammen:  Die biblischen Texte der Lesungen zeigen, „dass christliches Friedensverständnis nicht oberflächige Glätte predigt, sondern durchaus mit heftigem Wellengang einhergehen kann. ‚Das Kloster ist ein Ort des Friedens, wo alle liebenswert sind und liebevoll miteinander umgehen’, so seine (= des Abtes) Ausführungen. Frieden zu erobern , so der Abt, sei eine Lebensaufgabe.“ – Spürte der Verfasser dieses Berichtes nicht, dass sein einleitender Satz sich mit dem folgenden wörtlichen Zitat „stößt“? Wird in dem aus dem Zusammenhang genommenen Zitat nicht der Eindruck erweckt, als habe der Abt ernsthaft behauptet, im Kloster gehe es schlicht und einfach liebenswert und liebevoll zu, - Kloster sei halt doch „Friede, Freude ... Eierkuchen“? Die Passage, aus der das Zitat stammt, nimmt klar und deutlich die Klischee-Vorstellungen über Klöster aufs Korn. Das kommt in dem Zeitungsbericht in keinster Weise zum Ausdruck. Jedes einzelne Element dieses Berichts stimmt, aber die Zusammenfassung ist als Ganzes von vorne bis hinten weder in sich selbst noch als Wiedergabe der Predigt stimmig. ...Schludrig!!

22. Juli: Ein großräumiges Gewitter über und um Kornelimünster mit zahlreichen Blitzen, peitschendem Regen und extremen Sturmböen, welche die Pappeln und die Bäume überhaupt sich weit biegen ließen, riss gestern Abend (gg. 22:00) von der Firstkante des Neubaus einige Dachpfannen los. Die Autos auf dem Parkplatz wurden von den herunter fallenden Dachpfannen – Gottlob! – nicht beschädigt. Im Park wurden zwei alte Pflaumenbäume Opfer der Windböen. - – - Unser „Haus-Dachdecker“ kam bereits um 8:15 Uhr zur Reparatur!! Was sich aber jetzt entzündet, ist die Frage, ob es ein originärer und normaler Sturmschaden ist oder ob es sich um einen Gewährleistungsfall für unsachgemäße Arbeiten im Rahmen der letztjährigen Dachanhebung handelt. ... und da käme eine andere Dachdeckerfirma ins Spiel.

21. Juli: Ein Freund von Frater David, Priester in Eupen, brachte uns heute das Textheftchen, das er und seine Weihegefährten aus den Diözesen Lüttich und Hasselt zur liturgischen Feier ihres goldenen Priesterjubiläums zusammengestellt hatten. Die Titelseite schmückt das Emmausbild von Janet Brooks-Gerloff aus unserem Kreuzgang. Die Zusammenstelung der Texte – Teile in Deutsch, andere in Flämisch oder Französisch [und auch lateinischer Choral] – spiegeln die Sprachenbuntheit unserer belgischen Nachbarregion wieder.

Frater Antonius und unser Postulant Martin führten (und bändigten) heute Morgen 50 Schüler (Klasse 4) einer Aachener Grundschule. „Woran erkennt man den Abt?“ „... daran, dass er ein Kreuz auf dem Ordensgewand trägt.“ ...und damit kommt der Abt um die Ecke des Kreuzgangs ... ohne Brustkreuz.

P. Oliver nimmt in Münster an der „Internationalen Theologisch-Kunsthistorischen Studienwoche: Liturgie VII“ (21.-25. Juli) teil. Für die Perspektiv-Pläne für unsere Abteikirche ist das Thema „Konzepte für aktuelle ´Communio-Räume´“ von besonderem Interesse. P. Oliver will die Gelegenheit nutzen, die Vorstellungen der Architekten für unsere Kirche mit Liturgie-Fachleuten konkret und kritisch noch einmal durchzudenken.
Die allgemeine Ausschreibung der Studienwoche umreißt den gedanklichen Rahmen der Tagung folgendermaßen: „In der Liturgiewissenschaft treffen zur Zeit Forschungsansätze, die nach Bewegungselementen in der Liturgie und nach „Verödungen" von Teilen der Gottesdienste im Raum fragen, auf ein verstärktes Interesse der Kunstgeschichte an den Fragen nach der Funktion liturgischer Räume. Ein Blick in die Liturgie- und Kunstgeschichte zeigt, dass der Vielfalt der Feiern eine Vielfalt der Räume entsprach. Und die Vielfalt der vorhandenen Räume wurde andererseits für eine Vielgestaltigkeit gottesdienstlicher Feiern genutzt. Die Anordnung von Zelebranten und mitfeiernden Gläubigen war keineswegs statisch im Sinne eines Gegenübers, obgleich es viele gegenwärtige Raumkonzepte vermuten lassen. Wie hat die Form und die Theorie der Feier auf die Anlage des Kirchenraums gewirkt? Wie wurden historische Räume liturgisch genutzt? Wie sehen gegenwärtige Konzepte und Raumlösungen aus? Unsere Studienwoche möchte in geschichtlicher Aufarbeitung und im Blick auf gegenwärtige Raum- und Liturgiekonzepte in Vortrag und Diskussion, in der Begegnung mit historischen Bauten selbst und in Gesprächen die Frage nach „Ortswechseln" im Kirchenraum stellen.“

20. Juli: Sr. Maria Magdalena aus dem Abtei Engelthal (bei Altenstadt, Hessen) ist in der kommenden Woche unser Feriengast. Engelthal liegt etwa 10 km von Ilbenstadt entfernt, wo in den Jahren 1923-1939 die Mönche von Kornelimünster Fuß zu fassen versuchten. –
Aus dem österreichischen Stift Seitenstetten besucht uns P. Martin Mayrhofer, ein römischer Studiengefährte von Abt Albert. Als Kustos betreut P. Martin die Kunstsammlungen des Stiftes Seitenstetten. Sein eigenes künstlerisches Schaffen als Maler und Bildhauer motivierte P. Martin, die alten Kunstbestände des Klosters nicht nur zu verwalten, zu pflegen und zu präsentieren, sondern sie darüber hinaus durch Anschaffung auch zeitgenössischer Kunst zu erweitern.

19. Juli: Über das Wochenende bis Dienstag besucht uns Abt Laurence O’Keeffe von Ramsgate, England, Kent. Abt Laurence ist seit langem ein guter Freund von Frater Matthias und unseres Hauses und als solcher ein festes Bindeglied zu den englischen Klöstern unserer Kongregation. Den Abstecher nach Kornelimünster macht er auf der Rückreise von einem Besuch der Familie seines Bruders, der in Frankreich lebt.

Unsere Website feiert heute ihren zweiten Geburtstag. In diesem „Jahr 2“ verzeichneten wir 11.126 Zugriffe (Vorjahr: 5.994). Im Jahresdurchschnitt konnten wir pro Tag 30,48 Besucher (Vorjahr: 16,4) registrieren, im gerade zurückliegenden Monat 40,2 Besucher/Tag, - absolut 1.206. Die Grafik zeigt die Zugriffsentwicklung im Laufe des Jahres an. Einen „positive Ausreißer“ im Zählmonat 20. März – 19.April mit 1.345 Zugriffen führen wir auf einen Bildbericht im Internet-Magazin des WDR zurück. Von Bekannten und Freunden des Hauses erfahren wir, dass ihnen unsere Website eine gute Möglichkeit ist, aus der Ferne ihre Verbindung zu uns immer wieder aufzufrischen. Dass manche oder sogar die meisten „neuen“ Gäste über die Website auf uns aufmerksam wurden, ist in den „Kurznachrichten“ bereits häufiger erwähnt worden.


2002 -- 19. Juli -- 2003
Zugriffe auf unsere Website im "Jahr 2" unserer Internetpräsenz

... und außerdem: ein fotografischer Nachtrag zum "Tag der Freunde" von einer exzellenten Fotografin:



Äbtliche Träume oder Albträume?

18. Juli: In den vergangenen zwei Wochen wurden notwendige Nacharbeiten nach unserer letztjährigen Baumaßnahme abgewickelt. Im Gästebereich wurde vor allem eine größere Parkettfläche neu geschliffen und versiegelt. Die Treppe im Neubau und der Steinboden im Flur des Erdgeschosses wurden ebenfalls neu geschliffen. Der „Spiegelglanz“ des Bodens lädt ein, nur noch federleicht darüber zu „schweben“ ... – oder alternativ ein paar Dutzend solide „Filzschluffen“ anzuschaffen.
Die Feuer- bzw. Rauchschutztüren waren, da die ausführende Firma vor der TÜV-Abnahme Insolvenz angemeldet hatte, einer besonders gründlichen Prüfung unterzogen worden. Die verordneten Nacharbeiten gehen zwar nicht finanziell zu unseren Lasten, aber Ärger, Lärm und Staub lasteten in dieser Woche auf uns.
Bei der Pflasterung vor dem Neubau hatten wir bei Regenfällen – lang, lang ist’s her – nach Abschluss der Arbeiten festgestellt, dass das anvisierte Gefälle nicht überall gepflastert worden war. Auch diese Korrekturen wurden jetzt durchgeführt. ... und jetzt warten wir auf Regen, um zu sehen, ob das Ergebnis wirklich zufriedenstellend ist.

14. Juli: Einige Fotos vom gestrigen "Tag der Freunde"


Das schmissige Platzkonzert


Mehr als die "halbe Miete": Sonne


Tanzunterricht


Trommelrhythmen


ganz wichtig: Begegnung und Gespräch


Lockerungsübungen für Väter und Mütter


Zwillings-Balance


Der Ball kann gar nicht groß genug sein!


Schminken macht Spaß ...


... und das Ergebnis auch.


... und als alles vorbei war: gemütliches Abendessen auf der "Festwiese" 

13. Juli: Der „Tag der Freunde“ bot bei strahlendem Sonnenschein wieder ein buntes und reiches Programm. Das Platzkonzert der Konrelimünsteraner Jugend unter der Leitung von Waldemar Bayer hat schon Tradition bei diesen Festen. Einen exotischen Touch bekam der Tag mit Trommelrhythmen und Tänzen unserer Gästekinder aus dem Senegal. Die Kinder freuten sich wieder an einer Schminkaktion „Freude, Farbe, Phantasie“. Die Malerin Janet Brooks-Gerloff, die seit einiger Zeit ihr Atelier bei uns im Kloster hat, lud zu einem Atelierbesuch ein. Zum Nachdenken über die Zukunft von Kirchengebäuden regte Herr E. von Reth mit seinem Referat an: „Lebendige Liturgie in angemessenem Raum – Gestaltung von Kirchen für die heutige Zeit.“ Unseren Nachbarn und Freunden aus der Nähe danken wir für die reichen Kuchenspenden und unserer Küche für die schmackhafte Erbsensuppe. Danken müssen und wollen wir allen, die den Tag mit uns verbrachten oder uns einen Gruß des Gedenkens zukommen ließen.
Das Pontifikalamt am Morgen, die Mittagshore mitten im Angebotsprogramm und die Vesper zum Abschluss wollen an diesem Tag ein deutliches Zeichen setzen, dass der Tag ein Fest der Verbundenheit unserer Freunde mit ihrem Kloster und seiner betenden Wirklichkeit ist. Die Formulare der Messe und der Vesper waren die vom Fest des hl. Benedikt. Abt Albert deutete in seiner Predigt das Wappenmotto des Klosters „In vinculo pacis“, das der Mess-Lesung entnommen ist, als „geborgen in Christus, der der Friede ist“. Die Lesungstexte der Messe aus dem Epheser-Brief und dem Lukas-Evangelium zeigen dabei, dass christliches Friedensverständnis nicht oberflächige Glätte predigt, sondern durchaus mit heftigem Wellengang einhergehen kann. (Lesungstexte u. Predigt >> Link.)

12. Juli: Am Nachmittag veranstaltet Frau Lemke - Musiklehrerin und mit ihrer Familie durch ihre eigene Trauung und die ihrer Tochter eine langjährige Freundin unseres Hauses – ihr jährliches Schülerkonzert bei uns. Dieses Konzert hat bei uns inzwischen eine mehrjährige Tradition. Wir wünschen den jungen Musikern die stolze Freude des Auftritts und möglichst wenig Lampenfieber.

In den Abend hinein feiern unsere Nachbarn „Auf dem Anger“ ein Straßenfest. Vor 25 Jahren sind die ersten Häuser dieses kleinen Baugebietes bezogen worden. Wir gratulieren unseren Nachbarn herzlich zu diesem Jubiläum!  

Dass Nachbarn aus dem Ort bei uns nachfragen, ob sie - etwa im Zusammenhang mit Familienfesten - Gäste bei uns unterbringen können, werten wir unsererseits als einen guten Nachbarschaftsdienst, den wir leisten können. Premiere ist aber an diesem Wochenende, dass ein frisch getrautes Ehepaar die Hochzeitsnacht bei uns verbringt. - Dinge gibt's, die gibt's gar nicht, - und sie passieren trotzdem!

11. Juli: Hochfest des hl. Benedikt, Patron Europas.

9. Juli: Das neueste Update: "Lebendig leben - Horizonte für Oblaten (und nicht nur für sie!)"

Gegen 21:00 fahren dicht beieinander zwei Heißluftballons vor dem Fenster von Abt Albert und „über seinem Kopf“ vorbei. Während der eine auf der Wiese vor dem Kloster eine zaunfreie Landefläche findet und schon fast Bodenberührung hat, hat der andere Ballon noch zu viel Höhe und würde wahrscheinlich irgendwo in den Weidezäunen landen. So entschließen sich beide Ballons, noch einmal ein wenig Höhe zu finden. Nach ca. 1 km scheinen sie dann aber einen guten Landeplatz gefunden zu haben.

8. Juli: Für die nächsten 3 oder vier Tage ist Msgr. Agboton, Bischof von Porto Novo in Benin (früher Dahomey), Westafrika, unser Gast. Er wird in Aachen die verschiedenen Missionswerke besuchen, um Hilfen für Projekte in seiner Diözese zu erhalten. - Porto Novo ist die Hauptstadt des Landes. Der Ort ist wahrscheinlich im späten 16. Jhd. gegründet worden. Im 17. Jhd. errichteten die Portugiesen hier eine Handelsniederlassung. Die Kathedrale stammt aus der alten portugiesischen Zeit. Porto Novo war ein zentraler Umschlagplatz für den Sklavenhandel mit Amerika.

7. Juli: Als wohl letzte Nachwehen der Bauarbeiten des vergangenen Jahres wurde heute damit begonnen, den Steinplattenboden des Kreuzgangs und die Blausteinstufen des Treppenhauses abzuschleifen. Allen Bemühungen zum Trotz, das Steinmaterial zu schonen und zu schützen, hatte es in der knapp einjährigen Umbauphase doch gelitten, so dass ein neuer „Schliff“ angebracht schien. Im Flur des neuen Gästebereich ist für einen Abschnitt gleichermaßen ein neuer Parkettschliff notwendig. Für diese Arbeiten sind insgesamt 10 Arbeitstage einkalkuliert. Wir haben diese Arbeiten Anfang des Jahres für diese und die nächste Woche vorgesehen, weil diese beiden Wochen damals noch nicht durch Gästegruppen belegt waren. In unseren weiteren Belegungsplanungen konnten wir somit auf die anfallenden Arbeiten Rücksicht nehmen.

6. Juli: Der Kirchenchor von Kloster Kamp, Kamp-Lintfort, sang im Konventhochamt von Charles Gounod die "Messe brève no. 7 in C aux chapelles". Die Chormitglieder und ihre mitgefahrenen Freunde - insgesamt 65 Personen - und die gut 30 Studenten (s. Notiz vom 5. Juli) sorgten mit den "normalen" Frühschoppen-Gästen anschließend für ein "volles Haus".

5. Juli: Wir haben von Freitag bis Sonntag 32 Studenten und zwei Professoren der Sonderschul- pädagogik der Uni Köln  für eine Seminarveranstaltung in Liturgiedidaktik bei uns. Wir "liefern" für diese Veranstaltung das Erfahrungserlebnis eines liturgisch gerahmten Tages und einer geprägten Liturgie. Für uns sicher genauso wichtig: das Zeugnis der Gastfreundschaft. Es ist eine erfrischende Begegnung.

2. Juli: Im neuesten Rundschreiben der „Vereinigung Deutscher Ordensobern“ (Nr. 753, 27.06.2003) finde ich drei Nachrichten, für die die „Kurznachrichten“ unserer Website als Quelle angegeben werden: (1) die Tagung der Arbeitsgemeinschaft Benediktineroblaten [> 13. Juni], (2) die Tagung des Conseil der A.I.M. [> 16.Juni], (3) das Gespräch Bischof Mussinghoffs mit Höheren Ordensoberen [> 17. Juni]. - Dieses Echo der Weiterverwendung freut uns, weil es zeigt, dass die Infos gelesen werden und – wenigstens z.T. – auch über den engeren Kreis der Freunde unserer Abtei hinaus von Interesse sind.

1. Juli: Namenstag unseres P. Oliver.o


 

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