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Oblaten:
das Geschenk einer Herausforderung
Kloster
und Oblaten ein bleibendes Gegenüber der Fremdheit
Auf
unserem Klosterkalender las ich in diesen Tagen (16.01.02) das Wort von
Christian Morgenstern: Einander kennenlernen heißt lernen, wie fremd
man einander ist. Beim ersten Blick auf diesen Tagesspruch war ich
erschreckt, obwohl ich in meiner eigenen Version genau diese Aussage oft
in Traupredigten mache: Es ist sehr ernüchternd, sich wirklich nahe zu
kommen. Die Fremdheit des Anderen anzunehmen, - den Anderen nicht zu
vereinnahmen, - sich selbst einzugestehen, dass man ihn nicht nach dem
Bild, das man sich von ihm gemacht hat, umformen kann, respektiert ihn
aber positiv als eigenständiges Gegenüber. Als solcher ist er mir
nicht zu Diensten, - er ist nicht mehr Mittel zu einer wie auch
immer gearteten Selbstbefriedigung (- oder um es weniger
provokativ zu sagen: Selbstbestätigung). Positiv formuliert: der Andere
ist in seiner Fremdheit eine Herausforderung. Indem ich mich dieser
Herausforderung stelle, stelle ich mich auch mir selbst.
In der
Regel Benedikts entdecke ich den Fremden ganz allgemein in der
Tatsache, dass Benedikt eine Regel für eine Gemeinschaft von Brüdern
schreibt. Und wenn ich diese Regel richtig lese, dann knirschte es
im Alltagsgetriebe des Klosters auf dem Monte Cassino des 6. Jahrhundert
laut und deutlich. Benedikts Strafkatalog, seine häufigen Warnungen vor
den Korridorgesprächen des Murrens u.a. sind kaum anders zu erklären.
Die Reibungsflächen zwischen den einzelnen Mönchen waren damals
genauso präsent, wie es sie heute gibt. Die damaligen Mönche waren
sie selbst, - keine bis zur Profillosigkeit glatt geschliffenen
(Schein-) Heiligen. Die
Beobachtung von Norvene Vest, Oblatin der kalifornischen Abtei Valyermo,
ist nur zu wahr: I know that many monastics have observed that the
most difficult aspect of the life is my brothers/sisters.
Darüber
hinaus begegnet dem Mönch der Fremde natürlich in jedem, der mit
welchem Anliegen auch immer an der Klosterpforte anklopft. Wenn
Benedikt schreibt, dass die Klostergemeinschaft jederzeit mit der Überraschung
von Gästen rechnen muss (RB 53,16), dann kann das - in unseren
Gedankengang hinein übersetzt nur heißen: Der und das unbekannte
Fremde steht immer auf der Schwelle des Ich, das sich am liebsten
heimelig einkuscheln möchte.
Der/Das
Fremde als Christusbegegnung
Die
positive Herausforderung durch den Fremden entdecke ich in der Regel
Benedikts u.a. in Bemerkungen über den Rat der Brüder, zu dem alle
zusammengerufen werden sollen. Benedikt insistiert auf die Berufung
aller zum Rat, weil der Herr oft einem Jüngeren offenbart,
was das Bessere ist (RB 3,3). Die Jüngeren haben nicht das generelle
Privileg auf die Offenbarung des Besseren, aber junge/neue/andere
Gedanken sind wohl immer eine Herausforderung für die guten alten
Wege. Dass Jugend dabei nicht unbedingt eine Frage des
Geburtsalters ist, ist eine andere Sache.
Ein
anderes Beispiel positiver Herausforderung in der Regel ist der fremde Mönch
als Gast im Kloster. Bei ihm bemerkt Benedikt einen offenen Blick für
Dinge, für die man im eigenen Kloster blind geworden ist. Wenn der
fremde Mönch darum eine verständige Kritik äußert und auf etwas
aufmerksam macht, soll der Abt klug überlegen, ob ihn er Herr nicht
gerade deswegen geschickt hat (RB 61,4).
In beiden
genannten Beispielen sieht Benedikt hinter dem jungen Gedanken
bzw. der Kritik Gott als möglichen Urheber. Ein Kriterium dafür, ob
Gott wirklich dahinter steht, ist, dass die Kritik bescheiden und
liebevoll geäußert (RB 61,4) und der Rat demütig und
bescheiden gegeben und nicht hartnäckig verteidigt wird (RB
3,4).
Noch ein
drittes Beispiel aus der Regel Benedikts sei genannt. Es ist mir in
unserem Gedankengang besonders wichtig. Im Gästekapitel schreibt
Benedikt: Ganz besondere Aufmerksamkeit soll man der Aufnahme von
Armen und Pilgern schenken; denn in ihnen wird mehr als in anderen
Christus aufgenommen (RB 53,15). Wichtig ist mir in unserm
Zusammenhang an diesem Satz wie auch bei den anderen Beispielen - ,
dass es nach Benedikt offensichtlich Gruppierungen gibt, in denen
Christus mehr als in anderen sichtbar wird. Die Jungen sind
oft Adressaten und Mittler von Gottes Botschaft, der fremde Mönch
ist vielleicht gerade wegen seines kritisch-offenen Blickes als
Botschafter Christi zu vermuten.
Innerhalb
der Klostergemeinschaft sind es vor allem die Kranken, denen Benedikt
eine besondere Christusnähe unmittelbar und deutlich zuerkennt (RB
36,1-6). Hinsichtlich der Kinder und Alten zieht Benedikt in seinen
direkten Worten keine solche Linie zur Christusnähe. Aber er rückt
diese beiden Gruppen doch in die unmittelbare Nähe zu den gerade
genannten Gruppen (RB 37; vgl. RB 31,9). Sie alle sind durch ihre je
besonderen Ansprüche lästig. Sie machen Arbeit. Man ist in
Gefahr, sie zu Fremden auszugrenzen, um die man gerne herumgeht, weil
sie unsererseits eine ganz spezielle Antwort auf ihre Bedürfnisse
(heraus-) fordern.
Oblaten
als Segen der Anfrage
In die
Reihe der eben genannten Beispiele ordne ich auch die Oblaten ein.
Mehr als in anderen begegnet die Klostergemeinschaft in ihnen
Christus.
Der
Interessent für die Oblation ist wie der Eintrittskandidat letztlich
darauf zu prüfen, ob er wirklich Gott sucht (RB 58,7). Alles
andere kann Anstoß für sein Interesse an der Oblationsverbundenheit
mit dem Kloster sein, aber nur dieses Eine kann der Grund sein, der
seinen Weg ins nahe Umfeld der Klostergemeinschaft bestimmt.
Der
Oblationsinteressent sieht das großartige Kulturwerk Kloster, das durch
Jahrhunderte gewachsen ist, - er sieht und erlebt die Liturgie mit ihren
meditativen Gesängen und den gefeierten Ritualen, - er ist fasziniert
von der Qualitätsarbeit der Werkstätten und ökologischer
Landwirtschaft, von Bibliotheken und ihren Schätzen, von Schulen und
Internaten, - ihm schmecken der Klosterlikör, das Klosterbier und die
Dinkelplätzchen. Aber er kommt nicht als Tourist, - nicht als Genießer,
Nutznießer oder Käufer von Produkten. Das alles mag ihn einmal zum
Kloster geführt haben. Er ist wieder gegangen, und doch ist etwas
geblieben, - etwas, das in der Palette des Sichtbaren zwar aufleuchtet,
aber von ihr doch nicht zufriedenstellend bedient wird.
Geblieben
ist die Frage: was ist die Wurzel, - wo ist die Quelle, aus der das
alles wächst und entspringt. Mit dieser Frage ist er an der Pforte des
Klosters geblieben. Mit dieser Frage klopft der Oblate bei den Mönchen
an. Mit dieser Frage klopft er das monastische Leben ab. Es ist die alte
Frage der Weltkinder an die frühen Mönchsväter: Abba, gib mir
ein Wort. Gewähre mir Einblick in deine Tiefe, damit ich meine Tiefe
ausloten kann.
Diese
Frage dessen, der Gott sucht, an jene, die den Profess-Anspruch erheben,
wirklich Gott zu suchen, ist die im positiven Sinn beunruhigendste
Frage, die einem gestandenen Mönch gestellt werden kann. Sie ist
lästig, denn mit vorgestanzten Antworten ist sie nicht
beantwortet. Sie hinterfragt die eingeschliffene monastische Routine von
Lebensjahrzehnten und Klosterjahrhunderten, - die Großartigkeiten
unserer Klöster und ihrer Einrichtungen, - den Glanz unserer Liturgien,
- die weltliche Anerkennung unserer Arbeitserfolge. Der Mönch mag ein
großartiger Klostervorsteher, ein exzellenter Cellerar, ein
phantastischer Pädagoge, ein großer Künstler sein, - das Kloster als
ganzes mag ein strahlendes Image haben. Der Oblate, der wirklich Gott
sucht, sehnt sich aber nicht danach, sich im äußeren Glanz seines
Kloster zu sonnen, sondern er fragt nach dem Gottesweg der Mönche. Es
ist eine Frage nach dem Eingemachten, über das nur sehr persönlich
geredet werden kann. Wofür gehst du?
Um diese
Oblatenfrage und damit den Oblaten in seinem innersten Anliegen pastoral
und spirituell einzuordnen, bin ich wagemutig genug, das Wort aus der
Offenbarung des Johannes gerade für die Oblaten in Anspruch zu nehmen:
Ich stehe (in der Gestalt des
Oblaten!) vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und die Tür
öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten, ich
mit ihm und er mit mir (Off 3,20). Dem können weitere Bibelzitate
und Bilder hinzugefügt werden, die man ruhig einmal mutig auf die
Oblaten hin fokussieren sollte. Seid stets bereit, jedem Rede und
Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt (1
Petr 3,15). Um das Bild von den klugen und törichten Jungfrauen
aufzugreifen, traue ich mich, in unsere Klöster hineinzufragen, ob es
vielleicht im biblischen Sinn des Gleichnisses töricht ist, das
Oblatenanliegen und das Oblateninstitut wie auch immer abzutun.
Bei diesem Fragen gestehe ich ein, dass ich selbst einen
Entwicklungsprozess durchmachen musste, der mich erst nach und nach die
positive Herausforderung durch das Oblateninstitut erkennen ließ.
Oblaten
als Geschenk der Welt
Die
Oblaten werden gelegentlich als Benediktiner in der Welt
bezeichnet. Als solche tragen sie an und in das Kloster ihre Welt
heran/hinein. Sie sind auf der anderen Seite der Testfall, ob der
benediktinische Geist in der Welt die Kraft des Salzes hat. Sie tragen
das Kloster in die Welt hinein.
Es ist
ein fataler Irrtum, wenn wir als Kriterium für die Zulassung zur
Oblation den Maßstab einer glatten und vollen katholischen
Sozialisation voraussetzen. Wenn wir denn für den Novizen und den Mönch
überhaupt davon ausgehen, dass er Gott sucht
(und nicht hat!), - und wenn das bekannte Wort von der Kirche
halbwegs wahr ist, dass sie eine casta meretrix
- eine keusche Hure ist, dann dürfen und müssen wir
in Rechnung stellen, dass jeder Interessent seine Brüche
mitbringt. Vielleicht sind es gerade diese Brüche, die ihn zu uns
führen. Dass die Oblation keine Garantie dafür ist, dass es neue Fälle
und Brüche im Leben des Oblaten geben kann, dürfte jeder
Oblatenrektor aus eigener Begleitungserfahrung zur Genüge kennen.
Für diese Brüche erhofft der Oblate die Botschaft des Heils.
Es wäre
ein falscher Blick auf die Oblaten und es wäre eine falsche
Selbstdarstellung der Oblaten, wenn sie als glatte, gut und glänzend
eingeschliffene Christen gesehen würden oder gesehen werden wollten.
Weder sollten sich Oblaten als Lieb-Kind-Christen den heiligen
Männern/Frauen im Kloster anbiedern, noch sollten die Mönche sie
als vermeintliche Kanzelschwalben oder Halleluja-Mädchen
auf Distanz halten. Sie sind reale Menschen einer brüchigen Welt - ...
wie wir Mönche selbst auch.
Die
wahrhaftige Begegnung bewahrt den Mönch davor, sich hinter den
Klostermauern auf eine geschützte Wolke 7 zurückzuziehen.
Die spannungsgeladene (!) Mitbrüderlichkeit zeigt mir zwar auch
innerhalb der Klostermauern wie weltlich ich und wir alle sind;
aber noch einmal anders wird es mir schmerzhaft bewusst, was Welt
ist, wenn ich mit meinen glänzendst formulierten Gottesgedanken und
-rezepten auch bei dem so gut gewillten Oblatenkreis auf Grenzen des
Nichtverstehens stoße, - geschweige denn, dass ich die einzelnen
Oblaten vor katastrophalen Abstürzen oder Irrwegen bewahren kann.
In dem Maß, wie die Kategorie der admiring oblates (Norvene Vest)
schwindet, nehmen solche Grenzerfahrungen zu. Mir persönlich ist diese
Erfahrung zu einem existenziell-spirituellen Hinweis geworden, dass ich
auch als Mönch die Himmelsleiter nicht aus eigener (menschlicher,
christlicher oder monastischer) Kraft emporsteigen kann. Vielleicht ist
gerade die Grenzen-Begegnung bei den Oblaten für den Mönch ein Weg in
die Demut, sich ganz neu auf die Gnade Gottes verwiesen zu sehen.
Wenn es
uns Mönchen gelingt, die Oblaten für ihre Herausforderungen in der
Welt zu ernüchtern und zu stärken,
dann sind sie die besten Botschafter unserer Klöster und der Kraft des
benediktinischen Geistes. Die Erfahrungen in unserem Kornelimünsteraner
Oblatenkreis zeigen mir, dass die Oblaten sich zugleich unaufdringlich
und auch offen zu ihrer Bindung an das Oblationskloster bekennen. Das
provoziert in gutem Sinn Reaktionen bei den Menschen, mit denen sie zu
tun haben.
Eine
unserer Oblatinnen, eine Chefsekretärin, erzählt immer wieder, dass
sie an ihrem nächsten Arbeitstag häufiger von ihrem Chef angeraunzt
wurde, nach Tagen im Kloster sei sie ungenießbar. Ich habe den
Chef kürzlich selbst kennengelernt und ihm gesagt, seinen Kommentar
empfände ich als ausgesprochenes Lob; denn es zeige, dass seine Sekretärin
neue Kraft und Mut zum kantigen Profil von ihrem Klosterbesuch
mitgenommen habe. Der Chef hat übrigens selbst einige
Klostererfahrungen.
Eine
andere Oblatin hat mir kürzlich geschrieben: Im Übrigen hab ich
aber einen Beruf, der es zulässt, dass ich immer wieder auch den mir
anvertrauten Kindern direkt von der Verbindung mit euch erzählen kann,
vor allem natürlich in Situationen des Religionsunterrichts. In den
Kindern finde ich oft ernsthaftere Zuhörer und Zuhörerinnen wieder als
in den Erwachsenen. Das ist eine gute und eine weniger gute Erfahrung...
Zu meinen Alltagssituationen gehört im Greifen meines Schlüsselbundes
immer wieder, wenn auch vielleicht unbewusst, das Be-greifen meiner
Benediktsmedaille. Sehr bewusst halte ich alle Schlüssel dort zusammen,
auch den Oblatenschlüssel. Es passiert mir nicht selten, dass ich
danach gefragt werde.
Meine
These ist ganz einfach diese: Durch das unaufgeregte offene Zeugnis der
Oblaten sind wir Mönche selbst in der Welt präsent. Diese Form
unserer Präsenz ist nicht zu unterschätzen.
Den
Konventen möchte ich eine vielleicht neue positive Sicht auf
die Chance Oblaten wünschen. Den Oblatenrektorinnen und rektoren
erhoffe ich die Kraft, spiritus moventes für die Umsetzung der
Chance in die Konvente und in die Oblatengemeinschaften hinein sein zu können.
Den Oblatinnen und Oblaten wünsche ich die Freude und den Stolz der
Verantwortung, als Glieder der familia benedictina für Gott in
der Welt Zeugen zu sein.
Einige
Fragen als konkrete Gesprächsanregung
Als ich
unserem Postulanten (60 Jahre!) en passant von meiner Arbeit an diesem
Beitrag erzählte und das Gespräch abgebrochen werden musste, bat ich
ihn, seine Gedanken/Fragen zum Thema doch einfach einmal in Stichworten
festzuhalten und mir zu geben. Etwas mehr als eine halbe Stunde später
gab er mir beim Noviziatsunterricht folgenden spontanen Fragenkatalog.
Vielleicht regt er zu weitergehendem Nachdenken und zum Gespräch an.
Was
unterscheidet Oblaten von einem Freundeskreis oder einem geistlichen
Zirkel?
Was erwarten die Oblaten von uns?
Was erwarten wir von Oblaten?
Welche Konsequenzen hat das Oblatentum für das alltägliche Leben der
Oblaten?
Welche Konsequenzen haben Oblaten für unsere Gemeinschaft?
Gibt es überhaupt vitale Wechselbeziehungen zwischen Oblaten und
Gemeinschaft?
Wo verlaufen die Grenzen der Beziehungen?
Ist Oblatentum eine höhere Weihe für ein normales christliches Leben,
ein Status, der über andere Christen erhebt, unterscheidet?
Wie können Oblaten neues, verändertes Profil in unserer veränderten
Gesellschaft bekommen?
Vgl. Jes 42,1-7: 1 Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an
ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er
bringt den Völkern das Recht. 2 Er schreit nicht und lärmt nicht
und läßt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. 3 Das
geknickte Rohr zerbricht er nicht, und den glimmenden Docht löscht
er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. 4 Er wird nicht müde
und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet
hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. 5 So spricht Gott, der Herr,
der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht
hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde
den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: 6 Ich,
der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der
Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein
Volk und das Licht für die Völker zu sein: 7 blinde Augen zu öffnen,
Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen,
aus ihrer Haft zu befreien.
Vgl. meinen Beitrag: Gib mir, wo ich stehe ... (Archimedes).Von
der Bedeutung des Standpunktes, in: Erbe und Auftrag, Heft 2/2002.
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