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Gib mir, wo ich stehe ...
(Archimedes)
- Von der Bedeutung des Standpunktes -
Ansprache
beim Neujahrsempfang der RITTEL GmbH, Institut für Arbeitsmedizin und
Arbeitssicherheit, Aachen, Warmweiherstr. 38
11. Januar 2002
Das Wort
des alt-griechischen Mathematikers und Mechanikers Archimedes (aus
Syrakus, 285-212 v.Chr.) Gib mir (einen Standpunkt außerhalb der
Welt), wo ich stehen kann, und ich werde die Welt bewegen ist die
erste Formulierung des Hebelgesetzes der Physik. Unter dem Stichwort
Archimedischer Punkt ist der Satz in den Lexika aufzufinden. Der
Satz ist die theoretische Erkenntnis und die Erfahrung des Erfinders und
Praktikers, dass festen Stand (und ein Widerlager) braucht, wer etwas
bewegen will.
Mir ist
das Wort bei dem Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer
begegnet. Bereits in seiner Antrittsvorlesung 1934 taucht es auf, und in
seinen Haftbriefen 1943/44 wird es noch zweimal erwähnt. Bei Bonhoeffer
ist es ein philosophisch-erkenntnistheoretisch, theologisch-spirituell,
politisch und kirchenpolitisch gefärbter Begriff. Der Standpunkt ermöglichte
ihm, Position zu beziehen, Entscheidungen für seinen Weg zu treffen,
und dann diesen Weg zu gehen. Er gab ihm die Kraft zum Widerstand und
den Mut zur Ergebung.
Das Wort
des Archimedes ist als Bitte an ein unbenanntes Gegenüber formuliert.
Ich möchte es umformulieren als Aussage, und zwar als Aussage über
mich selbst: Wenn ich einen Standpunkt habe, dann bin ich stark, - dann
habe ich Profil, - dann hört man auf mich, - dann kann ich den Hebel
ansetzen, - dann kann ich etwas bewegen. Indem ich das Wort als Aussage
formuliere, stellt es sich zugleich als Frage: Habe ich einen
Standpunkt? Wo stehe ich? Was sind meine Fundamente, meine grundlegenden
Überzeugungen?
Die
Grundlagenfrage ist leichter zu stellen als zu beantworten. Sie reicht
weiter und tiefer als das, was Schulen und Universitäten lehren können.
Wie ich sie hier verstehe, greift sie auch tiefer als die
wissenschaftliche Grundlagenforschung, - oder besser gesagt: sie fragt
in eine andere Richtung als die wissenschaftliche Grundlagenforschung.
Sie stellt dem Menschen die Frage nach ihm selbst. Als solche ist sie
keine wissenschaftliche, sondern eine meta-wissenschaftliche Frage. Sie
ist nicht eine
theoretisch-allgemeine, sondern eine unmittelbar-persönliche Frage.
Ihre Antwort kann mir nicht von woanders gegeben oder gar andemonstriert
werden, sondern ich selbst muss sie suchen, finden und auf ihre Tragfähigkeit
wagen.
Sich die
Frage nach dem eigenen Ich und seinem Standort zu stellen, ist heute
nicht mehr damit abzuwiegeln, dass man sie dem missionarischen
Selbstbehauptungswillen von Religionsgruppierungen, Pschyoanalytikern
oder Psychotherapeuten zuordnet. So sehr diese Gruppen sich seit alters
dem Fragen nach dem Ich stellen, so wenig ist das als ihre geschäftserhaltende
Masche zu karikieren. Größere und Großunternehmen der Wirtschaft
werden sich bewusst, dass es nicht ausreicht, Verantwortungs-positionen
mit fachlichen Könnern und Machern zu besetzen, sondern dass eine
menschlich-ganzheitliche Stabilität, eine Standsicherheit, der Nährboden
für fruchtbares sachlich-fachliches Management ist. Dass Stabilität
sich von lateinisch stare = stehen herleitet und engstens verwandt ist
mit stabulum = Standort oder um es mit einem deutschen Lehnwort zu
benennen: = Stall sei nur am Rande in Erinnerung gerufen. Aus
welchem Stall jemand kommt und welchen Stallgeruch er
mitbringt, ist wichtig für die Entscheidung, ob er zur jeweiligen
Unternehmenskultur passt, - ob man ihm trauen kann, - ob man ihm eine größere
oder große Aufgabe anvertrauen kann.
Es
ist weiters eine Tatsache, dass größere und Großunternehmen mehr und
mehr das angesammelte Erfahrungspotential der Religionsgemeinschaften in
puncto Menschenkenntnis und -führung erkennen und besonders für die höheren
Etagen ihres Managements fruchtbar zu machen versuchen. Zumal in den
kirchlichen Sub-Unternehmen der Orden mit ihren mehreren oder gar
vielen Jahrhunderten Führungserfahrung wird eine Quelle für die Ich-Stärkung
vermutet.
Die
Bedeutung von Angeboten zur inneren Standortklärung und zum Finden von
Standsicherheit sollte allerdings nicht als Luxusprivileg von
Unternehmensführungen betrachtet werden. Verantwortungs-bewusstes
Betriebsmanagement erkennt, dass die effizientesten Sparmaßnahmen die
gut gestreuten Investitionen in die Menschen sind, die das Leben
des Unternehmens sind. Wer weiß, wer er ist ..., wer sich seiner selbst
sicher ist, der ist motiviert, - der ist für psychosomatische Störungen
weniger anfällig, - der benötigt kein Mobbing, um sich auf Kosten
anderer zu behaupten, - der setzt Initiativen frei, die festgefahrene
Abläufe innovativ aufbrechen. Sie sparen und gewinnen ein Vermögen
(... und schonen Ihre eigenen Nerven und die Ihrer Mitarbeiter!), wenn
Sie Zeit und Geld, Willen und Kraft in Ihr eigenes Menschsein und das
Ihrer Mitmenschen investieren.
Die Standpunkt- und damit die
Ich-Findung ist ein schwieriges Unterfangen, vor dem der Mensch durchaus
immer wieder flieht. Es kann beim Blick auf sich selbst dahin kommen,
dass um das Märchen von des Kaisers neuen Kleidern in Erinnerung zu
rufen der Kaiser entdeckt, dass er nackt ist.
Eine mir
jüngst widerfahrene Begegnung ließ mich einen Menschen treffen, der
sich als Mit-Dreißiger mit einer schon 12jährigen partnerschaftlichen
Freundschaft der endgültigen Bindung verweigerte, weil man als Mensch
doch weder sich selbst noch den anderen total kenne. Nur die Summe alles
Möglichen erlaube eine Entscheidung für das Ganze. Dass die Summe der
Einzelheiten noch lange nicht ein Ganzes ergibt, wurde von meinem Gegenüber
nicht erkannt. Etwas fix zu machen, festzuzurren begrenzt die
Unendlichkeit der Möglichkeiten, gibt aber Klarheit und Kraft für die
Wirklichkeit.
Die beängstigenden
Erfahrungen beim Weg zum Grundort des Ich hat der Religionspädagoge
Hubertus Halbfas erzählerisch treffend in die Bildwelt der Märchen
hinein formuliert:
"Da
ging eines Tages der Knabe zu seinen Brüdern. Er sagte zu ihnen: 'Gebt
acht! Ich will, daß wir zusammen einen merk-würdigen Ort aufsuchen.'
'Wohin
willst du uns denn führen?' fragten die Brüder.
'Ich will
euch dahin führen, wo ihr die Wahrheit über euch selbst erfahren
sollt.'
Die Brüder
baten ihn : 'Laß es doch sein, es lohnt sich nicht. Danke, wozu sollen
wir schon wieder ausziehen?' Sie wollten nicht gehen. Der Jüngste aber
bestand darauf: 'Entweder kommt ihr mit, oder ich bringe mich um!' So
zwang er sie, mit ihm zu gehen.
Sie
gingen lange, und noch am selben Tag kamen sie zu jenem Brunnen. Der Jüngste
sagte zum Ältesten: 'Ich will dich anbinden und in den Brunnen
hinunterlassen. Schau dir an, was es dort im Brunnen gibt."
Der Älteste
fing zu weinen an. 'Warum willst du mich in den Brunnen hinunterlassen?'
Er hatte Angst, in den Brunnen zu gehen. Er bat um Gnade. Der Jüngste
sagte zu ihm: 'Bitte nicht um Gnade, wir müssen dorthin!' Er band ihm
den Strick um und ließ ihn hinunter. Aber kaum war der Bruder ein paar
Klafter tief, fing er zu schreien und zu weinen an, - noch ein bißchen,
und die Angst zerreißt ihn. 'Ich sterbe, ich sterbe!' Er war noch nicht
einmal ein Viertel des Brunnens hinunter. Der Knabe zog ihn heraus, denn
er sah, was für ein Mensch das war.
Dann
kam der zweite. Der Knabe band auch ihn und ließ ihn hinunter. Er war
kaum bis zur Hälfte des Brunnens gekommen, da begann er zu schreien vor
lauter Angst. 'Ich sterbe, ich sterbe!' Er zog ihn heraus.
Dann kam
die Reihe an den Jüngsten. Er sagte: 'Hört zu! Wieviel ich auch weinen
und schreien werde, zieht mich nicht hoch. Laßt mich hinunter, bis ihr
fühlt, daß der Strick leicht geworden ist.' Die Brüder fingen ihn zu
bitten an: 'Du bist unser Jüngster! Warum willst du von uns gehen?' Sie
baten, er möge sie nicht verlassen, aber er wollte nicht auf sie hören.
Da banden sie ihn und ließen ihn hinunter"[1].
Wenn
ich das in die Regel unseres Ordensgründers Benedikt übersetzen will,
dann kann ich ganz einfach folgenden Satz zitieren: Laß dich nicht
von Angst verwirren und fliehe nicht vom Weg des Heils; er kann am
Anfang nicht anders sein als eng. Wer aber im klösterlichen Leben und
im Glauben fortschreitet, dem wird das Herz weit, und er läuft in
unsagbarem Glück der Liebe den Weg der Gebote Gottes (RB Prolog
48f). Das mag sich zwar sehr fromm anhören, aber wenn man das
literarische Genus einer Ordensregel des 6. Jahrhunderts berücksichtigt
und es in heutige Sprache umdenkt, dann deckt sich die moderne
Erkenntnis von Halbfas mit der nahezu 1600 Jahre alten Benedikts.
Halbfas
nennt den Ort der Selbstfindung Brunnen. Benedikt schreibt eine
Regel für Mönche und deren Kloster. In unserer Zeit sind die
Klausurtagungen und das in-Klausur-Gehen bekannte Begriffe.
Dass unsere Zeit mit diesen Begriffen einen klassischen Klosterbegriff
aufgreift, kann zwar durchaus ge-wusst sein, ist aber zumeist wohl nicht
be-wusst. Dieses in-Klausur-Gehen ist so lange ungefährlich,
wie man sich zurückzieht und die Türen vor der neugierigen Außenwelt
verschließt, um in aller Abgeschiedenheit über etwas Klarheit zu
schaffen. Kritisch wird es dann, wenn man das in-Klausur-Gehen
einmal anders deutet.
Wohl
jeder Mensch hat in sich Räume und Winkel, in die wenig Licht fällt
und in die besser kein Licht gehalten wird. Die Deckel von diesen gut
verschlossenen Dunkelkammern des Lebens heben, um in sie hinabzusteigen,
das wäre genuines in-Klausur-Gehen, um ganzheitlich Mensch zu
werden. Unsere gängigerweise so genannten Klausurtagungen sind höchstens
Ableitungen dieser Grundform eines Klausurweges. In sich hineinschauen
und angesichts des dort Entdeckten nicht vor sich weglaufen, sondern
sich aushalten und durchkämpfen, das ist beileibe kein Zeitvertreib,
aber auch kein Zeitverlust, sondern Zeitgewinn. Es ist nicht Flucht vor
der Welt, sondern im Gegenteil Weltgewinn, weil es Ich-Gewinn bringt. In
Mark und Pfennig oder nach dem 1.1.02 in Euro und Cent
umgerechnet, sind es Gewinne und steigender Aktienkurs für den Betrieb
und klingende Münze und raschelnde Scheine in der Lohntüte.
Benedikt
ist in seiner Regel sehr zurückhaltend gegenüber dem Einsiedlertum. Er
warnt davor, es im ersten Eifer der Mönchsberufung zu praktizieren.
Sein Weg ist die acies fraterna, die brüderliche Gemeinschaft,
die ihre eigenen Herausforderungen hat, die aber auch die Chancen einer
brüderlichen Förderung bietet. Angewandt auf unsere Frage nach dem sich-in-Klausur-Begeben
würde das heißen können: Suche dir einen Klausur-Begleiter, der dich
ermutigt, weiter in dich hineinzugehen und der dir auch Spiegel deiner
selbst sein kann. Indem man sich mit dem anderen und seiner Wahrnehmung
des eigenen Selbst auseinandersetzt, wird man der blinden Flecken
ansichtig, die man in souveräner Selbsttäuschung gerne beiseite
schiebt. Der kritische Außenbetrachter ist die Hebamme einer neuen
Geburt.
Amüsant,
aber wohl nicht unzutreffend hat die Frau des berühmten englischen
Physikers Stephen Hawking die Hauptaufgabe ihrer 25 Ehejahre
umschrieben: ... dass er nicht Gott ist. Das ist es, was den Begleiter
ausmacht: den Menschen fest auf die Erde stellen! Ihm bei der
Standortsuche helfen, - ihn von den Wolken herunterholen und auf der
Erde aufrichten. Wer alles mit sich allein klären zu können glaubt,
verwechselt zu leicht seinen eigenen Vogel mit dem Heiligen Geist. Ob
der enge Partner bei der Klärung aber immer und unbedingt der geeignete
Geburtshelfer ist, sei dahingestellt.
Sie
haben den Abt eines Benediktinerklosters um diese Ansprache gebeten und
werden sich vielleicht mehr und mehr fragen, ob Sie nicht vielleicht
doch besser einen Psychologen um sein fachkompetenteres Wort hätten
bitten sollen.
Lassen
Sie mich darauf zunächst ganz einfach antworten, dass ich in diesem
Kreis das Prä habe, nicht Prophet im eigenen Land zu sein. Der
Fremde kann Altbekanntes sagen, dass man anders hört, als wenn es
von jemandem gesagt wird, dessen alte Leiermelodie man schon x-mal
gehört hat.
Dem
möchte ich ein Zweites hinzufügen: So viel Nähe ich zwischen
psychologischer Begleitung und Begleitung durch einen Mönch sehe, so
sehr bin ich der Überzeugung, dass der geistliche gegründete Begleiter
einen wesentlichen Schritt weiter begleiten kann als der Psychologe. Er
sieht den Menschen nicht als in sich geschlossenes System, in dem er
letzten Endes sich selbst sein eigenes Jenseits ist. Zu sich
selbst findet der Mensch aber nur dort, wo er den radikalen Schritt
wagt, sich zu verlassen auf ... Schmecken Sie die Redewendung
nach: Ich verlasse mich auf ... dich (hin). Wo ich mich auf
jemanden verlassen kann, da kann ich frei leben. Der andere gibt
mir einen Standraum, aus dem heraus ich meine Alltagswelt je und je neu
sortieren kann. Ernst Barlach hat in seinen weitgehend unbekannten, weil
sprachlich so sperrig geschriebenen Dramen den Menschen gelegentlich
beschrieben als Lauscher an der Wand. Zu diesem lauschenden
Horchen möchte ich Sie einladen, damit Sie das Geheimnis Ihrer eigenen
Tiefe erfahren. Ich möchte Sie ermutigen, die Klausur Ihres eigenen Ich
zu entdecken und zu wagen. Das wird Sie sensibilisieren für Ihre
Verantwortung in der Welt und für Ihren Umgang mit ihr.
"Gönne
DICH Dir selbst. Ich sage nicht: tu das immer, ich sag nicht: tu das
oft, aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen
auch für DICH selbst da . . ." (Bernhard von Clairvaux).
*
Abschließend
und mehr zum weiteren still-persönlichen, klausuralen Nachdenken möchte
ich ein Gedicht Dietrich Bonhoeffers zitieren. Der Gestapo-Häftling
fragt sich in der Jahresmitte 1944 in der Klausur seiner Haft durch sich
hindurch auf den Grund zu, der ihn trägt. Erst im letzten Wort stößt
er zu ihm vor und benennt ihn. Wenn Sie genau hingehört haben, dann
werden Sie auch in meinen Ausführungen gemerkt haben, dass ich diesen
Grund nur einmal in dem Zitat aus der Regel Benedikts präzise ,
und doch nur indirekt und en passant genannt habe. Ich bin davon überzeugt,
dass er unser aller Grund ist, aber ich kann und will Sie dahin nicht
mit bloßen Worten führen, sondern wenn schon mit Worten, dann mit
Worten, die vom Leben gedeckt sind. Worte lehren; Beispiele überzeugen
und reißen mit. In seinem Gedicht fragt Bonhoeffer:
Wer
bin ich? Sie sagen mir oft,
ich träte aus meiner Zelle
gelassen und heiter und fest
Wie ein Gutsherr aus seinem Schloss.
Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich spräche mit meinen Bewachern
frei und freundlich und klar,
als hätte ich zu gebieten.
Wer bin ich? Sie sagen mir auch,
ich trüge die Tage des Unglücks
gleichmütig, lächelnd und stolz,
wie einer der Siegen gewohnt ist.
Bin ich das wirklich, was andere von
mir sagen?
Oder bin ich nur, was ich selbst von mir weiß?
Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig,
ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle,
hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,
dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe,
zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,
umgetrieben vom Warten auf große Dinge,
ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne,
müde und leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,
matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?
Wer bin ich? Der oder jener?
Bin ich denn heute dieser und morgen
ein andrer?
Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler
und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling?
Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,
das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?
Wer bin ich? Einsames Fragen treibt
mit mir Spott,
Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott.
Abt Albert Altenähr OSB
020103
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